Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
19. Juni 2021, 21:30:00
Übersicht Hilfe Suche Galerie Einloggen Registrieren
News: Die Inhalte von Forum und Galerie (Fotos, Texte...) unterliegen der Creative Common License
forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Wasser- und Teich-Forum (Moderator: Walther)  |  Thema: Teichpflege - aber wie? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 Nach unten Drucken
Autor Thema: Teichpflege - aber wie?  (Gelesen 15042 mal)
Molly
Gast
« am: 25. März 2002, 14:11:12 »

Unser Teich geht jetzt in die dritte Saison. Ursprünglich extrem mager angelegt (keine Fische, keine Erde, nur Kies und Steine, Unterwasserpflanzen und wenig Randbepflanzung, Umwälzpumpe, Rücklauf über Wasserfall), hatte er im ersten Sommer noch nicht mal Fadenalgen.

Wegen des angrenzenden Laubwaldes konnte ich es aber trotz aller Bemühungen nicht völlig verhindern, daß sich jetzt am Teichboden Laub angesammelt hat. Das hat sich noch nicht zersetzt (Eichenblätter), das Nährstoffangebot ist wohl immer noch mager (Randpflanzen wachsen immer noch sehr dürftig), aber ich sollte wohl doch einen großen Teil davon entfernen. Die Frage ist nur, wann und wie.

Wann immer ich versuche, mit dem Kescher eine Ladung altes Laub heraufzuholen, sitzen kleine oder große Molche, Frösche oder Kröten mit drin Weinen. Nach zwei, drei Ladungen ist der Modder an dieser Stelle dann so aufgewirbelt, daß man eh’ nix mehr sieht. Mit einer Art Greifzange würde ich Monate brauchen, außerdem habe ich Angst, ich zerquetsche damit ein Tier.

Ich krieg’ das nicht in den Griff. Ich möchte die Tiere im Teich so wenig wie irgend möglich stören. Aber auf eine trübe Brühe habe ich auch keine Lust. Fadenalgen gibt’s jetzt schon. Trotzdem ist das Wasser ganz klar. (Bitte ratet mir nicht zu einem Netz im Herbst – da will ich in Zukunft lieber noch gründlicher das neue Laub abfischen).

Was mach’ ich bloß?  Unentschlossen

Molly
Gespeichert
Ceres
Global Moderator
*****
Offline Offline

Klimazone 6 480m ü.NN, Obb. Naturraum 2/3


« Antworten #1 am: 25. März 2002, 23:52:26 »

Hallo Molly, wahrscheinlich gibt es nur entweder oder,
also entweder lasst Du die Blätter drinnen oder Du wühlst ein bißchen den Boden auf und fischt ab.
Eine zweite Möglichkeit führt ein Bekannter von mir im Frühjahr durch: Dieser pumpt mit einer Umwälzpumpe (kann umgeschaltet werden auf Abpumpen) das Wasser bis zu 2/3 ab (vorne ist natürlich ein feines Sieb, damit wirklich nur Wasser wegkommt, reinigt den Weiher vorsichtig und läßt dann das Wasser wieder zulaufen, kommt dann natürlich wiederum auf die Größe des Weihers an.
Wie groß und tief ist denn der Deine?
Meine beiden sind nicht sehr groß und tief (ca. 55 cm Tiefe) und hier mache ich es ebenfalls so, daß ich Wasser abschöpfe bzw. wenn es länger nicht geregnet hat, senkt sich der Wasserspiegel sowieso und ich hab dann meinen Minikäscher, mit welchem ich die Blätter entferne und den Schlamm bzw. auch mal mit den Händen. Der Schlamm kommt dann immer vorsichtig in einen Eimer und die ganzen Molche etc. werden dann wieder rausgeklaubt und zurück in den Weiher verfrachtet.
Außerdem stecke ich in Ermangelung einer Pumpe immer wieder mal den Gartenschlauch ganz rein, drehe ihn vorsichtig auf und lasse das ganze Becken einfach überlaufen, auf diese Weise kommt auch immer wieder frisches Wasser dazu und es bleibt klar.

« Letzte Änderung: 16. April 2007, 09:38:11 von Ceres » Gespeichert

Viele Grüße, Ceres
baerbel m-v
****
Offline Offline

baerbel m-v

WWW
« Antworten #2 am: 26. März 2002, 01:24:55 »

Hallo Molly,
ich gehe vorzugsweise im Frühsommer, wenn das Wasser nicht mehr so kalt ist, in den Teich und fische raus, was raus soll. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die Tiere so mobil, dass sie von selbst das Weite suchen. Schnecken schmeiße ich wieder zurück. Ich lasse das Abgefischte auch ein/zwei Tage am Rand liegen, damit übersehene Tiere von selbst wieder zurück finden können.
Grüße Bärbel
Gespeichert
Molly
Gast
« Antworten #3 am: 26. März 2002, 17:16:25 »

Erika, regelmäßig Wasser ablassen geht nicht. Wo soll ich das auffangen? Jemand hat mal 15.000 l Wasser geschätzt, mir kommt es ein bißchen viel vor. Der Teich hat zwei tiefe Stellen von 80 bzw. 100 cm. Da drin stehen und mit dem Kopf unter Wasser das Zeug rausfummeln - die Nachbarn kämen aus dem Lachen nicht mehr raus!

Bärbel, danke für den Hinweis, daß die Tiere bei warmem Wetter beweglicher sind! Ich benutze einen sehr weitmaschigen Zinkkorb, den ich mit dem Aufgesammelten mindestens über Nacht noch komplett im Wasser stehen lasse, damit die Tiere, die ich nicht rausfummeln konnte, wieder zurückkönnen. Aber ein Schock ist es für sie ja trotzdem.

Erika, vielleicht liegst Du mit entweder oder garnicht so falsch. Vielleicht kann der Teich das Laub auch verkraften oder braucht es sogar, damit die Tiere irgendwo dadrin auch überwintern können. Nur Kies und Steine sind dafür vielleicht auch nicht der Bringer.

Nachdem ich etwas über das Verlanden von Teichen gelesen habe und außerdem das nicht verrottete Laub nach sehr viel aussieht, bin ich jetzt ein bißchen ängstlich. Ich hab' auch schon mal überlegt, noch einen externen Filter einzubauen, damit es bloß kein Matsche-Teich wird.

Immer noch etwas ratlos,  Unentschlossen
Molly
Gespeichert
gregor
*****
Offline Offline


« Antworten #4 am: 30. März 2002, 14:57:22 »

Molly, es gibt zwei prinzipielle Möglichkeiten: Entweder Du versuchst das Laub möglichst frisch aus dem Wasser zu kriegen oder Du saugst später den Schlamm ab. Ich würde empfehlen letzteres zu tun. Du beeinträchtigst damit die Tierwelt stark, aber kurzzeitig. Es ist nämlich je nach Teichgröße, Laubeintrag etc. nur etwa alle 5-10 Jahre notwendig das zu tun. Schlamm mit Pumpe absaugen oder abschöpfen oder Wasser ganz ablassen und Schlamm dann abschöpfen bzw. ausstechen. Das kann jederzeit passieren, bei wasserüberwinternden Amphibien, Schildkröten und Fischen sollte es aber spätestens Mitte August passieren. Schlamm ist übrigens ein guter Dünger.
Wenn Du das Laub frisch rausholen willst, dann tu es mit einem nicht zu engmaschigen (ab 3 mm Maschenweite, optimal 5 mm) Netz. Die Kleinsttiere bleiben so im Teich, die größeren kriechen zurück, wenn Du das Laub am Teichrand lagerst. Es sollte aber Luft(!)temperaturen über 10 °C haben, damit die Tiere beweglich genug sind. Damit wird das tierische Leben im Teich am wenigsten beeinträchtigt. Allerdings wird trotzdem nach längerer Zeit auch das Schlamm entfernen nötig sein, da mit dem Netz ja nur grobe Teile erwischt werden.
d'Ehre
Grischa
Gespeichert

d'Ehre
Grischa
Christine N.
****
Offline Offline


Das Forum lebt!


WWW
« Antworten #5 am: 30. März 2002, 19:39:16 »

Das Laubproblem gibt es bei mir auch, hier ist es glücklicherweise eine Weide und das Laub verrottet - auch im Wasser - offensichtlich sehr schnell. Ich muss also nicht mit Laubmassen sondern mit Schlamm arbeiten. Am besten ist der Sommer geeignet, am günstigsten ein Tag mit etwas Wind, denn der Schlamm kann ganz schön stinken.  Aber es stimmt, es ist ein vorzüglicher Dünger. Im Jahr nach dieser Aktion versuchten meine Johannisbeerbüsche Rekordhöhen von 2 m zu erreichen. Die Ernte war riesig!

Zuerst gebe ich den Schlamm in einen Behälter, den ich vor dem Auskippen erst einmal durchsuche, ob ich Tiere finde.  Dann gieße ich den Schlamm auf die Beete. Die sehe ich dann noch einmal gründlich durch. Einzelne Tiere habe ich da auch noch gefunden. Wenn es nicht gerade langsame Schnecken sind, so haben sich die anderen Tiere im allgemeinen in eine ruhige Teichecke verzogen. Ich lasse mit Absicht eine Ecke dafür aus bei dieser Aktivität.

Das Wasser klärt sich recht schnell (mit einem Filter ginge es natürlich noch schneller) und ich meine, dass es nach dieser Aktion noch klarer ist. Diese Entschlammung muss auch nicht zu akribisch durchgeführt werden, denn schließlich brauchen die Tiere ja auch etwas Schlamm zum Überwintern. Aber es ist ja nicht nur ein Schönheitsproblem; im Winter entwickelt dieser Schlamm Gase, die bei geschlossener Eisdecke nicht entweichen können.  Die Tiere, besonders Fische, könnten ersticken.

Ich habe jetzt etwas gelesen von einer Art 'Schlammsauger', der an den Gartenschlauch angeschlossen wird und den Schlamm in einem Beutel sammelt. Hat jemand von euch schon Erfahrung mit diesem Teil?


Liebe Grüße,
Christine

Gespeichert
gela
Gast
« Antworten #6 am: 30. März 2002, 20:43:32 »

Hallo Molly,

ich bin ganz neu hier bei planten.de und weiß noch nicht wie alles funktioniert. Helfen kann ich Dir leider nicht. Im Gegenteil ich habe selber große Probleme mit meinem Teich. Darf ich jetzt hier auch Fragen stellen?, oder muß ich was neues aufmachen. Sorry - wie gesagt keine Ahnung. Bin von meiner, mittlerweile lieben Freundin Nico, die ich im Gardenweb kennen gelernt habe über dieses Forum informiert worden. Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand die Regeln erklärt. Ich benötige dringend Hilfe für meine Molche und sonstige Teichbewohner und habe fast keine Ahnung von Garten, Teich und Wasserbewohner.

Ich freue mich sehr  auf Hilfe

Liebe Grüße Gela

P.S.: Wird man benachrichtigt, wenn man eine Antwort auf Fragen erhält? Das System hier ist mir noch neu.



Gespeichert
Christine N.
****
Offline Offline


Das Forum lebt!


WWW
« Antworten #7 am: 31. März 2002, 00:44:22 »

Hallo Gela,

ich habe hier zwar keine Funktion, aber da sich sonst niemand bei dir meldet, möchte ich versuchen, dir zu helfen.

Zuerst einmal: es ist schön, dass du hier einsteigen willst.  Am besten ist, du meldest dich erst einmal als Mitglied an. Weitere Hilfestellung findest du unter dem Button 'home' und dort unter 'Testkategorie'.

Wie ich hier feststellen konnte, ist es besser, eine Frage als neuen Beitrag zu stellen, da die anderen das so schneller sehen und dir helfen können.

Außerdem kannst du bei deiner Anmeldung auch anklicken, dass du eine Benachrichtigung per E-Mail erhältst, wenn du eine Antwort bekommen hast.

Viel Freude hier im Forum,
liebe Grüße, Christine (Nordlicht)

Lieber Andreas, lieber Gregor, ich will euch nicht ins Handwerk pfuschen, aber ich weiß, wie unangenehm das Warten sein kann, wenn man auf Antwort hofft.
Gespeichert
gregor
*****
Offline Offline


« Antworten #8 am: 31. März 2002, 00:58:18 »

Hab schon geantwortet - halt nicht öffentlich ;-)
Willkommen Gela!
d'Ehre
Gregor
Gespeichert

d'Ehre
Grischa
botanikus
****
Offline Offline

Botanikus

WWW
« Antworten #9 am: 31. März 2002, 11:31:43 »

Das Problem beim Garteteich ist oft dasselbe. Die Menge an Laub im Verhältnis zur Größe des Teiches ist einfach zu groß, so dass die vorhandenen aeroben Bakterien diese Menge nicht bewältigen, sprich verstoffwechseln (auffressen) können. Aerobe Bakterien benötigen zum Leben Sauerstoff, der ist aber oft in einem kleinen Gewässer nicht ausreichend vorhanden. Jetzt bilden sich Faulschlämme am Grund des Teiches, es überwiegen die anaeroben (nicht Sauerstoff atmenden) Bakterien. In einem gesunden Gewässer gibt es ein natürliches Gleichgewicht und auch mehr Sauerstoff, so dass die Aerobier ihre Arbeit tun können. Wenn man zum Beispiel den Schlamm am Grund eines gesunden Sees riecht, so nimmt man kaum Fäulnisgeruch wahr (Ammoniak), bei einem Schlamm, der nicht in der gesunden Verstoffwechselung ist, herrscht Fäulnis vor und das riecht man auch (durchaus vergleichbar mit der Rotte im Kompost und Mist). Das Problem ist also in einem kleineren Gewässer zu viel Laub (die Gerbstoffe der Eiche sind auch nicht förderlich) und zu wenig Sauerstoff und einfach die Tatsache, dass es kein natürliches Gewässer ist.  Nun gibt es eine Reihe von Möglichkeiten Sauerstoff ins Gewässer zu bringen, sei es mit Springbrunnen, Wasserläufen und –fällen, sogar das Einblasen von Sauerstoff ist möglich. Meist sind die Möglichkeiten, was das Ambiente betrifft recht nett, aber doch auf Dauer wirkungslos. Die Frage ist also, wie bringe ich dauerhaft Sauerstoff ins Wasser um die aeroben Bakterien anzuregen. Es gibt nun eine Möglichkeit den Sauerstoff nicht in seiner chemischen Form (als Gas), sondern in einer quasi homöopathischen Form dem Wasser zuzugeben. Diese Möglichkeit hat ein gewisser Roland Plocher erdacht und entwickelt. Dazu wird dem Wasser ein speziell behandeltes Quarzmehl zugefügt, das die Information des Sauerstoff auf das Wasser überspielt und somit die Bakterien zu vermehrter Tätigkeit ermuntert. Voraussetzung ist aber, dass überhaupt genug aerobe Bakterien im Wasser vorhanden sind und der Teich nicht durch viel zu viele Anaerobier fast „umgekippt“ ist. Daher ist es sinnvoll den Teich mit einem gesunden Wasser (einige Eimer voll genügen) aus einem See zu „impfen“. Somit wird auch klar, dass es nicht sinnvoll ist, das Wasser zu tauschen, dies entfernt dann auch noch den letzten Rest der aeroben Bakterien. Die Methode von Plocher ist übrigens weltweit im Einsatz und wurde erstmals 1988 am Genfer See mit Erfolg angewandt. Ich weiss von vielen Gartenteichbesitzern, dass sie auf diese Methode schwören, auch wenn sie zugegebenermassen etwas seltsam klingt, so funktioniert sie in sehr vielen Fällen. Man  muss der Natur nur etwas Zeit lassen, sonst klappt es nicht. In der Praxis wird dem Teich ein speziell behandeltes Quarzmehl zugefügt, dass mit seiner „Sauerstoffinformation“ die aeroben Bakterien anregt. Gleichzeitig reduzieren sich gewöhnlich auch die Algen im Gewässer, da diese bei wenig Sauerstoff erst richtig zu wachsen anfangen (daher auch die „Algenexplosion bei starker Hitze, die dem Wasser Sauerstoff entzieht). Nur um der Frage vorzubeugen, die Mittel sind absolut natürlich, es ist keine Chemie. Die Homöopathie funktioniert übrigens auch so, ähnliches wird mit ähnlichen geheilt. Wer mehr Infos möchte, kann mir ja eine Mail schicken, ich will das Forum hier nicht zu Werbezwecken missbrauchen, auch wenn ich nichts davon habe.
Also, auf das der Teich wieder blau werde.

Viele Grüße

Uwe
Gespeichert

viele Grüße
Uwe Lochstampfer
gregor
*****
Offline Offline


« Antworten #10 am: 31. März 2002, 17:18:48 »

Uwe, verzeih mir, aber wie kann jemand, der sich Botanikus nennt, also gewisse naturwissenschaftliche Grundkenntnisse mitzubringen den Anschein erweckt, solch esoterische Sätze schreiben wie: "Dazu wird dem Wasser ein speziell behandeltes Quarzmehl zugefügt, das die Information des Sauerstoff auf das Wasser überspielt und somit die Bakterien zu vermehrter Tätigkeit ermuntert."?
Nicht daß ich jetzt ausschließe, daß diese mir unbekannte Methode funktioniert, aber die Erklärung dazu, nämlich daß Quarzsand "Sauerstoffinformation" (was bitte ist das?) auf das Wasser überträgt wird Dir jeder Naturwissenschaftler als Unfung ernttarnen. Es reicht eigentlich, daß eine Methode funktioniert (ich hatte übrigens nie Probleme mit Sauerstoffmangel), man muß nicht die sonderbarsten Erklärungen dafür an den Haaren herbeiziehen. Wenn es funktioniert, reicht das vorerst, auch wenn ich nicht weiß wie.
Trotzdem traue ich mich nach der Erklärung zu vermuten, daß wohl nicht mehr dahinter ist als beim Grander-Wasser (welches wohl vorwiegend der Scientology-Finanzierung dient).
Gespeichert

d'Ehre
Grischa
Arnold
Moderatoren
****
Offline Offline

Arnold
Mein liebster Treffpunkt.


WWW
« Antworten #11 am: 31. März 2002, 18:23:55 »

Hallo.
Was ist denn das für ein Quarzsand, und wo bekommt man so etwas? Ausprobieren kann man das ja mal.
Gruß aus Brunsbüttel
Arnold
Gespeichert

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
(Uralte Chinesische Bauernregel)
Gela
*
Offline Offline



« Antworten #12 am: 31. März 2002, 19:31:37 »

Liebe Christine N., lieber Gregor,

vielen lieben Dank für die freundliche Aufnahme und die schnellen Antworten. Ich denke ich mache am besten einen neuen thread auf, denn ich habe so gar keine Ahnung.

Liebe Grüße an alle und noch frohe Ostern

Gela
Gespeichert
Andreas Regner
Global Moderator
*****
Offline Offline

Klimazone 7 (6-8), phän. Naturraum 70


WWW
« Antworten #13 am: 31. März 2002, 20:41:09 »

Hallo,

mehrere meine Kund/inn/en haben Plocher-Produkte schon zur Reinigung von Kleingewässern oder auch in Pflanzenkulturen angewendet. Sie waren alle zufrieden. Unter ihnen befanden sich auch welche, die der unbekannten wirkungsweise des Plochersystems kritisch gegenüberstanden.

Allerdings ist die Zahl der Tester/innen, die ich kenne, einfach zu gering, als dass ich die paar positiven Erfahrungswerte verallgemeinern würde.

Ganz allgemein sind mir aber postive Erfahrungsberichte zu Ohren gekommen (auch von Kommunen o.ä.), was aber auch noch nichts heisst.

Mit wem Plocher wirtschaftlich kooperiert o.ä. kann ich nicht sagen, Geld kommt für ihn auf jeden Fall ne Menge rum.

Was mich persönlich an den Produkten (ohne genaue Kenntnis derselben) stört, ist der hohe Preis in bezug auf die Grundstoffe und deren Verarbeitung - grade, wenn mit einfachen Mitteln Verbesserungen für die Umwelt erreicht werden können, finde ich eine hohe Bepreisung nicht angenehm.
Aber: Im Verhältnis zu anderen Reinigungsmethoden kommt man mit Plocher oftmals noch recht preisgünstig weg.
Wenn die Idee funktioniert (wofür öffentliche Referenzflächen in verschiedenen Ländern sprechen), lässt sich Herr Plocher recht gut für seine Idee bezahlen. Das entspricht nicht hohen moralischen Standards, ist in kapitalistischen Gesellschaften aber umgekehrt auch die Regel. Wenn ich mir z.B. Banken angucke, die tausende Leute entlassen, nicht weil die miese machen, sondern, weil die das Geld nicht schnell genug (!) verdienen...

Würde mich auf jeden Fall mal interessieren, ob hier schon welche Erfahrungen mit Plocher im Garten gemacht haben und wenn ja welche...


@gregor
Code:
...Grander-Wasser (welches wohl vorwiegend der Scientology-Finanzierung dient).

Was ist das?  
Bzw. hat das auch was mit Teichreinigung zu tun? Ggf. vielleicht in einem neuen Thread antworten.
« Letzte Änderung: 31. März 2002, 20:42:35 von Andreas Regner » Gespeichert

grüsse
andreas
botanikus
****
Offline Offline

Botanikus

WWW
« Antworten #14 am: 31. März 2002, 21:29:48 »

Hallo Gregor

Viele Erkenntnis in der Naturwissenschaft wurden anfangs verlacht (siehe L. Pasteur) und andere auch. Es gibt inzwischen einen wissenschaflichen Nachweis für die Homöopathie und auch dafür, dass Wasser Informationen speichern kann (Masaru Emoto, WASSERKRISTALLE ISBN 3929512203).
Ich kann gut verstehen, wenn Du oder auch andere das mit der Frequenz und dem Sauerstoff schlecht oder garnicht nachvollziehen können, aber was soll´s, Hauptsache es funktioniert und Wasser kennt kein Plazebo.
Das Plocher-System wird übrigens im Wasserbereich mit großem Erfolg im Vogelpark Walsrode und auch im Centerpark Bispingen eingesetzt, um nur einige zu nennen. Ich denke, wenn man sich Wissenschaftler nennt (was ich nicht tue und nicht bin) sollte man versuchen Wissen zu schaffen, also auch durchaus aufgeschlossen für Neuerungen sein, sonst wäre auch das Rad nie erfunden worden.

Andreas schreibt ja auch, dass ihm positive Meldungen zu Ohren gekommen sind. Zum Preis, na gut, regen wir uns über die Chemieindustrie auf, die immense Gewinnspannen an Waschmitteln haben, oder an der Pharmaindustrie, wo nur 20 % aller Medikamente überhaupt eine Wirkunge haben (AOK-Studie). Ich denke unter diesem Aspekt sollte man einem Plocher durchaus eine Chance geben, auch wenn wir diese Art der Physik nicht verstehen. Ach übrigens, neuere physikalische Forschungen (Stringtheorie) gehen genau in diese Richtung, dass Materie und chem. Verbindungen eine Art Schwingung bzw. Frequenz haben.

Wer mehr wisen möchte www.plocher.de
« Letzte Änderung: 31. März 2002, 23:00:05 von botanikus » Gespeichert

viele Grüße
Uwe Lochstampfer
Seiten: [1] 2 Nach oben Drucken 
forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Wasser- und Teich-Forum (Moderator: Walther)  |  Thema: Teichpflege - aber wie? « vorheriges nächstes »
Gehe zu:  


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Impressum | Netiquette | Nutzungsbedingungen | Hilfe
Inhalte (Fotos, Texte...) unterliegen seit 02.09.2006 der Creative Common License

Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006, Simple Machines