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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Die Schneckenplage naht 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Die Schneckenplage naht  (Gelesen 54800 mal)
thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


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« Antworten #45 am: 26. Januar 2016, 01:06:38 »

Ich glaube es hilft keinem weiter, wenn man generell Schneckenkorn oder diverse Zuckerarten unter Generalverdacht stellt und deswegen Angst davor bekommt.
Methiocarb hat sich beim Schneckenkorn eingebrannt, schwer es wieder rauszubekommen, dass die heutigen Schneckenkörner damit nichts mehr zu tun haben.
α-D-Glucopyranosyl-(1-2)-β-D-fructofuranosid, wenn man so will hauptverantwortlich für Diabetes und zig Tote jedes Jahr, ohne `Kristallzucker´ wäre die Welt auch nur bitter.
Da braucht es auch keine Diskussion dass Fruchtzucker noch schlimmer ist, man sollte eher den verträglichen Umgang damit üben weil Kuchen ohne Zutaten kein Kuchen ist. Schließlich lässt sich für jede Zutat eine Anwendung finden, die so nicht wirklich sinnvoll ist. Auch Kakao für den sonntäglichen Marmorkuchen enthält hochgiftiges Koffein, deutlich mehr als ausgelaugtes Kaffeepulver. Wer es beim Kaffekochen nicht schafft, das Koffein in die Tasse zu bekommen, der hat das falsche Extraktionsverfahren und sollte sich mal fragen, warum er sich überhaupt die krebserregenden Röstaromen antut. 

Auf die Schneckenbekämpfung gemünzt, ich sehe wenig Sinn darin, mir Rückzugsbodendecker zu pflanzen oder zwei mal am Tag nach der Bohnenaussaat mit der Schere durch den Garten zu trampeln.
Holzbretter zum ködern und dann zerschnippeln, ok, erfordert tägliche Kontrolle. Wenns regnet, fressen sie mir dazwischen die Keimlinge ab.
Bodenbearbeitung im Herbst, nach der Eiablage, zusammen mit Verzicht auf flächendeckendes giessen im Frühjahr hat ähnliche Effekte.
Barrieren, naja, werden erfahrungsgemäß irgendwann überwunden wenns was gutes dahinter gibt. Schnecken sind Gourmets, fressen nur bestimmtes. Um dort hinzukommen, auf scheinbar unmöglichste Art, dafür kennt sie fast jeder.

Das beste was ich gegen Schnecken kenne, ist ein trockenes Frühjahr mit einem heißen Sommer, der darf ruhig gewittrig sein, hauptsache die diesjährige Schneckenbrut konnte sich nicht so richtig im trockenen Frühjahr entwickeln und hat danach auch nicht mehr viel zu lachen.
Weinbergschnecken kommen mit solchen Jahren eher klar, vielleicht gibt es die deswegen in Norddeutschland eher seltener.
Hier im Oberrheingarben bekommen sie mittlerweile Konkurrenz von der gefleckten Weinbergschnecke, eigentlich ein Bewohner südlicheren Geländes. 

Die Jahre sind verschieden, ich denke, man sollte sich jedes Jahr genau angucken und dann überlegen, was man gegen die Schnecken macht. Päckchenweisse Schneckenkorn kann genauso falsch sein wie wochenlanges rumgetrampel auf feuchtem Boden. Die Geschichte wird vereinfacht, wenn man die Schleimer kennt, wie die Schnecken auf was reagieren. Wann genau man nach dem kühlen Frühjahr mal losziehen sollte usw. und wann der Igel nach dem trockenen Frühjahr ausreichend ist.
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eremurus
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« Antworten #46 am: 26. Januar 2016, 12:25:26 »

Es erscheint mir logisch, dass Erwerbsgemüsebauer und Selbstversorger auf Schneckenkorn zurückgreifen. Schließlich geht es um ihr "täglich Brot". Für mich kommt Schneckenkorn jedoch nicht in Betracht.
Als Hobbygärtnerin baue ich Gemüse an, das es bei uns nicht (mehr) im Handel zu kaufen gibt und bin froh, dass es den Bio- oder Demeter-Erwerbsgärtner gibt (der Erstere benutzt vielleicht auch Schneckenkorn  - das blende ich jetzt gerne mal aus Cool), mit dessen Gemüsen ich meinen Speiseplan in der Hauptsache bereichere.
Die Frage ist doch, weshalb es diese Schneckenplage überhaupt gibt und was ich dagegen tun kann. Nicht was ich gegen die Schnecken tun kann, sondern was ich gegen die Plage tun kann. Denn für mich ist eine Schnecke erst mal nützlich als Reinigungskraft und Bodenverbesserer. Erst die Vielzahl macht sie für mich unerträglich.

Tatsächlich habe ich meine Art der Kompostbereitung in Verdacht.
Und meine Art der Bodenverbesserung: des Düngens und des Umgrabens.

Meine erste Maßnahme: Messen des ph-Wertes in allen Beeten.
Bisher brachte ich immer Urgesteinsmehl aus, weil ich davon ausging, dass wir einen kalkhaltigen Boden haben. Nachdem ich herausgefunden habe, dass ich auf Braunerde und damit womöglich auf eher sauerer Ede anbaue, sollte ich besser Algenkalk verwenden. Damit will ich eine feinkrümelige Bodenstruktur erreichen, die nicht so schnell verschlämmt und in der sich bei Trockenheit keine Risse und Unterschlupfmöglichkeiten für Schnecken bilden.

Meine zweite Maßnahme: Umsetzung des Komposthaufens im August/September
Ich werde also weiterhin Küchen- und Gartenabfälle im Kompostsilo sammeln, ihn jedoch früher als sonst umsetzen. Die herausgesiebte Komposterde werde ich entweder sofort auf die Beete streuen oder so lagern, dass sie für Schnecken nicht erreichbar sind und sie so ihre Eier nicht darin ablegen können.

Meine dritte Maßnahme: frühestens im Herbst nicht winterharte Gründüngung aufbringen
Wie ich weiter mit dem Gelbsenf verfahren soll, weiß ich noch nicht. Im Dezember hatte ich ihn 10 cm über dem Boden abgeschnitten. Die kurzgeschnittenen Stängel warf ich als Mulch darüber. Ich wollte so den Boden vor Regen und Kälte schützen (und damit auch die Schnecken  Traurig) und außerdem den Regenwürmern Futter bereitstellen. Das Beste wird sein, das Beet spätestens im Februar abzuräumen. Das Mulchmaterial werfe ich zusammen mit den Schnecken auf den Kompost, so dass sie wenigstens ein paar Meter zu den Setzlingen oder Sämlingen kriechen müssen - falls es ihnen im Kompost nicht doch besser gefällt.

LG, Barbara

« Letzte Änderung: 26. Januar 2016, 12:29:40 von eremurus » Gespeichert
Hahahanne
Gast
« Antworten #47 am: 26. Januar 2016, 13:38:21 »

...Nicht was ich gegen die Schnecken tun kann, sondern was ich gegen die Plage tun kann. ...   ... Erst die Vielzahl macht sie für mich unerträglich.

Genau darum geht es und so wie dein Garten aussieht, schaffst du das.  Lächelnd

Kleinstflächen, wie Anzuchtbeete, kannst du ja bei Bedarf zusätzlich schützen.
Solche Flächen mache ich dann aber sicherheitshalber auch für Igel und Co. unzugänglich. Da ist es mir egal, ob irgendjemand eine wissenschaftliche Studie bezahlt hat, welche die Unbedenklichkeit eines bestimmten Schneckenkorns beweist. Da will ich einfach nicht leichtfertig sein.

LG Hanne


OT:
Es ist erstaunlich, mit welcher Vehemenz hier Schneckenkorn teilweise in Großmengen für bedenkenlos erklärt wird. Dachte ich doch in einem ökologisch orientierten Gartenforum zu sein. Manchmal weiß man sich nicht besser zu helfen und wendet ggf. doch auch einmal eine chem. Keule an, aber diese in Bausch und Bogen gut zu finden befremdet mich dann doch.
Für mich lautet die Frage, was kann ich besser machen, um so etwas in Zukunft zu vermeiden?
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Nilus
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« Antworten #48 am: 26. Januar 2016, 18:02:16 »

Tierärzte sagen das, was sie für die Wahrheit halten. Oder das, was der Kunde hören will. Oder sie wollen dem Kunden nicht direkt sagen, dass sie nicht wissen (können), was die Ursache einer Vergiftung ist. Es gibt viele Gründe, warum auch Tierärzte falsche Sachen sagen können.

Nichts für ungut.

PS: Wobei Tierärzte natürlich nichts falsch machen und sich selbst rechtlich schützen, wenn sie tierbesitzende Gärtner einfach pauschal vor allen Haus- und Gartenchemikalien warnen.

Das kann so nicht verallgemeinert werden, liebe Cosima.
Ich habe mehrere Tierärzte durch und bin wegen meines ziemlich wilden Tierheimkaters in einer großen Praxis gelandet mit Groß- und Kleintierversorgung und angeschlossener Tierklinik. Die Ärzte dort sind alle aktive Tierschützer.
Man kann von ihnen Listen mit den für das entsprechende Haustier passenden Giftstoffen (Pflanzen, Unkrautvernichtungsmittelinhaltsstoffe -wasfüreinwort Smiley, Schneckenkorninhaltsstoffe etc.

Als ich mal mit meinem erkrankten Kater dort vorsprach, war nach der gründlichen Untersuchung die erste Frage: Haben Sie einen Garten? Streuen Sie Schneckenkorn? Oder ist es möglich, daß der Kater in andere Gärten geht, in denen Schneckenkorn benutzt wird? .....

Diese Ärzte haben mein ganzes Vertrauen. Falls ein Tier stirbt, kann man es obduzieren lassen. In dieser auf dem Land befindlichen Praxis lassen das viele Leute machen und viele der Haustiere kommen wegen der "Gartenpflege" um!

Tut mir leid, daß mein Beitrag so lange geworden ist. Aber war im Garten alles versprüht, vergossen und gestreut wird ist alles andere als tierfreundlich. Nebenbei: Warum haben wir das große Bienensterben???

Gruß
Nilus
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Nilus
Cosima
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Waterkant


« Antworten #49 am: 26. Januar 2016, 20:43:11 »

Als ich mal mit meinem erkrankten Kater dort vorsprach, war nach der gründlichen Untersuchung die erste Frage: Haben Sie einen Garten? Streuen Sie Schneckenkorn? Oder ist es möglich, daß der Kater in andere Gärten geht, in denen Schneckenkorn benutzt wird? .....

Diese Ärzte haben mein ganzes Vertrauen. Falls ein Tier stirbt, kann man es obduzieren lassen. In dieser auf dem Land befindlichen Praxis lassen das viele Leute machen und viele der Haustiere kommen wegen der "Gartenpflege" um!

Na ja, habe ich je behauptet, dass jedes Schneckenkorn für Warmblüter ungiftig ist? Habe ich je behauptet, dass irgendwelche Gartenchemikalien Warmblüter nicht umbringen können?  Huch

Was die Bienen angeht, haben wir gerade hier diskutiert:

http://forum.planten.de/index.php/topic,49561.0.html
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Allerbeste Grüße, Cosima

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thuja thujon
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« Antworten #50 am: 26. Januar 2016, 23:58:13 »

Um das Thema Missernte, Biologisch, Demeter und Schneckenkorn nochmal aufzugreifen, hier die Betriebsmittellliste des Demeterbundes.

www.demeter.de/sites/default/files/richtlinien/demeter_betriebsmittelliste_2015_final.pdf

Offensichtlich ist nicht nur der Einsatz von Schneckenkorn im Demeteranbau rechtlich kein Problem.

Es gibt Situationen, da möchte ich auch selbst etwas ernten, Zuchtlinien erhalten oder wertvolle Sorten erhalten. Ich möchte mir in diesen Situationen nicht von Schnecken oder anderen Schädlingen den Erfolg in Frage stellen lassen. Wenn das mit biologischen, physikalischen oder chemischen Methoden möglich ist, suche ich mir davon die verträglichste/nachhaltigste aus.

Der Unterschied zum Bauern ist der, dass ich es nicht aus Profitgründen mache, zur Sicherung der eigenen Existenz, sondern aus Spass am Hobby.
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« Antworten #51 am: 27. Januar 2016, 09:44:13 »

Hanne, vielen Dank, du machst mir Mut!

Thuja, auch dir vielen Dank für den tollen Link. Ich habe mir die Liste angesehen. Dank dieser fand ich heraus, dass es unterschiedliche Urgesteinsmehle gibt, nämlich solche für saure und solche für alkalische(basische) Böden. Darauf achtete ich bisher nicht.

In der Zwischenzeit untersuchte ich meinen Boden und stellte fest, dass meine ursprüngliche Einschätzung richtig war. Er hat einen ph-Wert von ca. 8 und ist damit keineswegs sauer, wie ich es in der Beschreibung von Braunerden las. Also sollte ich darauf achten, dass ich Urgesteinsmehl aus Basalt verwende. Und vor allem keinen Algenkalk.
Leider habe ich mein Gesteinsmehl in einen Eimer mit Deckel umgefüllt und die Verpackung entsorgt. Ich weiß daher nicht mehr, ob ich Diabas oder Basalt gekauft hatte.
Aus der Liste konnte ich auch entnehmen, dass Schafwolle nichts für meine Gemüseerde ist, weil sie den ph-Wert noch weiter anhebt.

Jedenfalls stelle ich fest, dass Demeter ganz in meinem Sinne handelt: Erst dann Schneckenkorn, wenn gar nichts Anderes mehr geht.

Das Andere probiere ich jetzt einfach mal durch.
Als Nächstes: schauen, ob die Packung doch noch zu finden ist und dann kommt Maßnahme zwei: der richtige Umgang mit meinem Kompost.
Übrigens arbeitete ich im Frühjahr Hornspäne und Kompost oberflächlich in die Gemüsebeete ein. Hornspäne bringe ich jetzt nicht mehr auf den Beeten auf. Sie kommen künftig nur noch mit in den Kompost, da sie ebenfalls Schnecken anlocken sollen.
Der fertige Kompost wird nicht mehr als Haufen auf den Beeten gelagert (nicht verteilt wegen der Gründüngung). Er wird entweder so gelagert, dass keine Schnecken dran kommen oder schon vor der Gründüngung flächig auf den Beeten verteilt, so dass er den Schnecken nicht zur Eiablage zur Verfügung steht.

Auf geht's (bei 11 Grad draußen - morgens um 9 Uhr am 27.01.2015: Frühling?)

LG, Barbara
« Letzte Änderung: 27. Januar 2016, 09:46:35 von eremurus » Gespeichert
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« Antworten #52 am: 27. Januar 2016, 10:29:40 »

Ich bin's nochmal!
 
Was bin ich doch für eine gute Hausfrau! Klar, ich habe die Verpackung entsorgt, vorher jedoch die Beschreibung des Urgesteinsmehls ausgeschnitten und in den Vorratseimer gelegt.  Grinsend

Mein Urgesteinsmehl ist von D..ner und besteht aus Phonolith-Mineral-Mehl, welches am Kaiserstuhl gewonnen wird. Also hat es vermutlich einen hohen ph-Wert (bis zu 10 ph ?). Kennt sich jemand von euch damit aus und kann dies bestätigen oder berichtigen?
Wenn es nämlich stimmen würde, wäre es das falsche Urgesteinsmehl für meinen Garten, weil es meine Gartenerde noch mehr verschlämmt, als es ohnehin der Fall ist. Dadurch verstärkt sich die Rissbildung bei Trockenheit und dann brauche ich mich über die Schneckenplage erst recht nicht zu wundern.

Der ph-Messer steckt nun in gekaufter Blumenerde. Womöglich reagiert er nicht zuverlässig und zeigt mir falsche Werte an  Augen rollen

Gruß, Barbara
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« Antworten #53 am: 27. Januar 2016, 16:17:44 »

Na ja, habe ich je behauptet, dass jedes Schneckenkorn für Warmblüter ungiftig ist? Habe ich je behauptet, dass irgendwelche Gartenchemikalien Warmblüter nicht umbringen können?  Huch

Was die Bienen angeht, haben wir gerade hier diskutiert:

http://forum.planten.de/index.php/topic,49561.0.html

Cosima,
bitte nicht falsch verstehen. Ich wollte niemandem zu nahetreten, niemanden beleidigen oder mit besserwisserischem Beitrag kränken. Was ich wollte: Lediglich meine gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse bzw. Aussagen der Tierärzte weitergeben.
Wenn es falsch angekommen ist, bitte ich um Entschuldigung.

Gruß
Nilus
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« Antworten #54 am: 27. Januar 2016, 17:16:03 »

Nilus, ich habe Deinen Beitrag ganz und gar nicht so empfunden. Du bist mir weder zu nahe getreten, noch hast Du mich beleidigt, noch gekränkt. Wo auch? Huch 

Ich habe nur festgestellt, dass die Aussagen Deiner Tierärzte und Dein Bericht in Beitrag 48 nicht dem widersprechen, was ich vorher geschrieben hatte.

Die erwähnte Giftstoffliste für Haustiere ist eine gute Sache, die würde mich auch mal interessieren.
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Allerbeste Grüße, Cosima

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Walther
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Walther

« Antworten #55 am: 27. Januar 2016, 19:35:21 »


Wenns regnet, fressen sie mir dazwischen die Keimlinge ab.

Ja, das tun sie, aber auch junger Staudenaustrieb zB von Dahlien oder frisch gepflanzete Jungpflanzen sind begehrt.
In hiesigen Gärten kann man verschiedene Schutzmaßnahmen beobachten. Nicht alle eignen sich für jede Anbauform aber sehenswert sind sie allemal.



Solche Gläser, auch größere, verwende auch ich bei einigen besonders geschätzten Dahlien, die ich keinesfalls an die Schnecken verlieren möchte, mit gutem Erfolg.





LG
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« Antworten #56 am: 29. Januar 2016, 18:24:14 »

Hallo Cosima,

danke für den Tipp mit dem Kaffeesatz. Heute habe ich bei meiner Arbeitsstelle nachgefragt, ob ich den dort anfallenden Kaffeesatz mitnehmen darf. Bei ca. 30 Kollegen kommt ein bisschen mehr zusammen als in meinem Haushalt. Die erste Ladung ist schon gesichert... Grinsend
Hoffentlich wirkt sich das Koffein nur auf die Schnecken aus und geht nicht ins Gemüse über. Ich male mir schon fatale Möglichkeiten aus!

Gruß, Barbara
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Waterkant


« Antworten #57 am: 29. Januar 2016, 18:44:53 »

Hallo Barbara,

du kannst ja dann mal berichten, ob es geholfen hat.
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Allerbeste Grüße, Cosima

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« Antworten #58 am: 30. Januar 2016, 21:08:39 »

Gerne, noch muss ich ein bisschen weiter sammeln....

Heute überlegte ich, ob ich mir nicht doch einen Thermokomposter zulege. Aussuchen würde ich mir den Thermokomposter von Neudorf mit der doppelten Wand, Fassungsvermögen 530 l. Eigentlich mag ich dieses typische Plastikgrün nicht und zog bisher Holzkomposter vor. Vielleicht könnte ich die Schneckenplage in meinem Garten jedoch mit so einem grünen "Monster" reduzieren. Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen?

Gruß, Barbara
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Hahahanne
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« Antworten #59 am: 30. Januar 2016, 23:31:18 »

Ich hatte bis vor kurzem 2 Plastikkomposter im Garten, allerdings andere Modelle.

Was mich an diesen Teilen stört, ist die fehlende Luftzufuhr. Das gab zumindest bei mir keine ordentliche Kompostierung. Auch die Feuchtigkeit ist schlecht kontrollier- und regulierbar. Entweder versuppt das Zeug, oder es ist zu trocken. Man sieht es einfach nicht von außen.
Vielleicht habe ich mich auch nur jahrelang zu blöd angestellt.  Verlegen

Jetzt habe ich 2 Streckmetallkomposter mit Boden und Deckel. Kleinstgetier kann nach Belieben rein und raus, Ratten und Waschbären haben keine Chance.
Eine extrafeine Brutstätte für neue Schneckengenerationenbraucht auch ein offener Kompost nicht zu sein. 1x umsetzen nach den ersten Frostnächten bringt die Gelege ans Licht und zerstört diese.

LG Hanne
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