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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Rosen-Forum (Moderatoren: Giuseppe, winterliesel)  |  Thema: Hausapotheke 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Hausapotheke  (Gelesen 67437 mal)
montebello
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montebello
Don't feed the trolls!


« Antworten #45 am: 07. Februar 2009, 12:25:53 »

Ich habe noch mal eine Frage zu  den um die Rose eingesteckten Knoblauchzehen: geschälte oder ungeschälte, oder ist das egal?

Grüße, montebello
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Wenn das die Lösung sein soll, dann hätte ich gerne das Problem zurück
flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #46 am: 07. Februar 2009, 19:55:47 »

Hallo montebello,

ich habe die Knoblauchzehen immer ungeschält in die Erde gesteckt.

LG
Flor
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"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten."
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
tess
Gast
« Antworten #47 am: 07. Februar 2009, 20:23:20 »

ups....
Flor mit Sternen....
muß man da gratulieren....?
Ich hab das eigentlich als Scherzfrage aufgefaßt....
mein erster Gedanke....dem fehlt wohl ein Witzethread.........
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starking007
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starking007
Schattengarten


« Antworten #48 am: 22. Januar 2010, 21:30:08 »

Mich würd mal interessieren:
Es gibt hier so viele Rosenfreunde, keiner schreibt was vom Spritzen - tut ihr das nicht?
Schreibt ihr das nicht gern?
Oder macht ihr wirklich auf Bio?

Ich bin für einen öffentlichen Rosengarten zuständig und mache gar nix, weder Chemie
noch Bio. Ich war mir nicht sicher, aber das geht!
Ob es da noch einen "chemiefreien" gibt?

Ich gebe aber zu: fast keine alten Rosen (nur Rose de Resht). Sonst alles neue Dauerblüher.
Kleinstrauchrosen, Beetrosen.
Gäb aber ein paar alte gute wie "Little White Pet".
Leider nur eine mit Duft dabei!

Pilzkrankheiten: Laub einigermassen rausfegen.
Triebbohrer: tief wegschneiden.
Läuse: mache ich grundsätzlich nichts. Auch bei Massenbefall. Erledigt sich immer von selbst.
Rosenblütenstecher: Nicht vorhanden.
Rosenblattrollwespe: Sitzt meistens im Spitzenblatt: Ein Zweifingerdruck, fertig.

Düngen: Mulch + Kunstdünger reichlich.
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iGartenhexe
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iloetterle
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« Antworten #49 am: 23. Januar 2010, 00:35:02 »

Ich habe einmal diese Backpulver - Spülimethode für die Blossomtime verwendet, ansonsten spritze ich nichts, so weiß ich zumindest einen Teil des Jahres was ich esse.

Kompost verwende ich eigenen und ab und zu sammle ich Brennesseln für eine Jauche.

Es gibt auch keinen gekauften Dünger an meinen Pflanzen, Ausnahme Pflanzen im Topf und Tomaten aber bei letzeren werde ich dieses Jahr mal versuchen den Dünger wegzulassen.
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Jetzt grüße ich aus Südfrankreich

Bastle einen Garten
Rosenschule
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Rosenhacken zu dritt...


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« Antworten #50 am: 23. Januar 2010, 00:53:48 »

Hallo starking,
ich bahaupte mal in diesem Forum ist sicher die mehrzahl der Teilnehmer der Chemie gegenüber zumindest sehr abgeneigt. Ich bin auf jeden Fall ein Fundi-Öko.
Spritzen muss schon manchmal  sein, gerade wenn man für den Verkauf saubere Pflanzen braucht. Aber mit biologischen Mitteln und etwas mehr Einsatz (In Geld und Zeit) geht es !
Was mich wundert: du hast eine recht ökologische Einstellung zum bekämpfen der Krankheiten, benutzt aber Kunstdünger. Allgemein ist eigentlich bekannt, dass eine reichliche Versorgung mit synthetischen Nährstoffen die Pflanzen eher anfälliger macht, wogegen organischer Dünger Mikrobiologie und Bodenleben fördert. 
Natürlich muss man auch bei biologischer Düngung auf die Nährstoffverhältnisse achten , speziell bei Mulch ist es ja so, dass man bei stark holzigem Mulchmaterial zum Ausgleich  stickstoffhaltigen Dünger braucht. ( C-N verhältniss) Wir machen es so, dass wir den Dünger vor dem mulchen ausbringen, dann ist es wie im Wald: die Mulchschicht baut sich von unten ab und bleibt oben länger stabil.
Andere Möglichkeit: Pferdeäpfel als Mulch, da stimmt das C-N verhältniss auch so.
Probiers doch mal, kann nur besser werden!
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rosige Grüße aus Steinfurth
flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #51 am: 23. Januar 2010, 01:18:55 »

Bei mir werden die Rosen nicht gespritzt.
Sie werden mit Kompost gedüngt und wie iGartenhexe setzte ich jedes Jahr Brennesseln Jauche an.

LG
Flor
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rena1
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« Antworten #52 am: 23. Januar 2010, 11:56:03 »

Über eine lange Erfahrung im Bereich Düngen und Krankheiten von Rosen kann ich noch nicht zurückgreifen, da meine meisten Rosen noch in den Kinderschuhen stecken.

Vorab kann ich aber die Erfahrungen von meinem Nachbarn mitteilen. Der sprüht alles mögliche auf seine Beetrosen und beschwert sich jedes Jahr darüber, dass die Rosen voll mit STR oder sonstigem sind  Unentschlossen

Das reicht mir aus, um zu wissen, dass die meisten Mittel wahrscheinlich eh nicht gut sind. Von den Umwelt und der Tierwelt mal ganz zu schweigen  Huch


Zitat
Pilzkrankheiten: Laub einigermassen rausfegen.
Triebbohrer: tief wegschneiden.
Läuse: mache ich grundsätzlich nichts. Auch bei Massenbefall. Erledigt sich immer von selbst.
Rosenblütenstecher: Nicht vorhanden.
Rosenblattrollwespe: Sitzt meistens im Spitzenblatt: Ein Zweifingerdruck, fertig.

Ergänzend kann ich noch beitragen:

Bei Anfängen von Mehltau spritze ich ein Milch-Wasser Gemisch.
Bei zu hohem Blattlausbefall, aber nur wenn die Kohlmeisen es nicht schaffen alle wegzupicken, spritze ich einen Knobisud.

Hmmm, Pferdeäpfel. Wir haben keine Möglichkeit an solche zu kommen.
Wie sollte das Verhältnis Stickstoff-Phosphor-Kalium sein ?

Auf jedem Rosendünger ist ein anderes Verhältnis angegeben ?


Liebe Grüße rena1
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Leda
Gast
« Antworten #53 am: 23. Januar 2010, 13:29:39 »

Ich spritze meine Rosen nur mit Milch-Wasser-Gemisch bei Mehltau. Irgendwer schrieb mal vor einiger Zeit, dass man Gesteinmehl auch spritzen kann. Das muss ich noch mal im Archiv raussuchen. Letztes Jahr habe ich nur mit Hornspänen und Rinderdung gedüngt. Dieses Jahr bekommen die Rosen Kompost in dem viel Pferdemist kompostiert wurde. Dazu noch einen organischen Dünger, sehr wahrscheinlich Oscorna Animalin oder Neudorff Fertofit - mal schauen Smiley.
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Giuseppe
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« Antworten #54 am: 24. Januar 2010, 02:17:20 »

Ich lehne das versprühen von Gift im kleinen Hausgarten grundsätzlich ab. Wenn ich  nicht genug Zeit habe, meine wenigen Pflanzen anderweitig gesund zu halten oder die Sorten rauszusuchen, die nicht so anfällig sind, dann kann ich es bleiben lassen.

Ich sehe durchaus eine Erfordernis, in der Gärtnerei etwas zu tun - die Leute sind so gepolt, dass sie nur saubere Pflanzen kaufen - aber im 300m²-Gärtchen muss das nicht sein - und in starking007s öffentlichem Rosengarten anscheinend auch nicht - offenbar ist er von kundigen Leuten bepflanzt worden, die die Rosen nicht nur nach der Farbe und Blütenfüllung/-form ausgesucht haben, sondern nach der - geringen - Anfälligkeit.

Giuseppe
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starking007
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« Antworten #55 am: 24. Januar 2010, 12:11:39 »

Spritzen:
Für den Verkauf sehe ich das auch als fast unumgänglich an, sonst gäbe es mehr als eine (?) Bio-Rosenschule.

Kunstdünger: Auch ich muss Kompromisse eingehen, für ein paar hundert Rosen 3 Mann jede zweite Woche so  zwei Stunden, recht viel mehr ist nicht drin.

Mulch: Da hab ich schon meine Ideallösung: Der Rückstand aus Biogasanlagen ist schön braun, unkrautfrei, und hat noch genügend Restnährstoffe. Leider ist der Intensvi-Maisanbeu auch nicht das Optimale (BIO-Gas!).

Im Privatgarten sehe ich noch viel Potenzial in den alternativen Mitteln, wie ihr schon schreibt.
Sogar verdünntes Bier könnte gut sein!?
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Rosenschule
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« Antworten #56 am: 01. August 2010, 19:17:33 »

Hmmm, Pferdeäpfel. Wir haben keine Möglichkeit an solche zu kommen.
Wie sollte das Verhältnis Stickstoff-Phosphor-Kalium sein ?

Auf jedem Rosendünger ist ein anderes Verhältnis angegeben ?

Das liegt zum einen an der zusammensezung der Dünger, das kann man eben nicht ganz exakt austarieren, je nach Ausgangsstoff. Oft haben aber die Hersteller auch zu wenig Ahnung!.
Nach Pflanzenanalysen enthält der "Körper " einer Rose auf 1 Teil Stickstoff 0,8 Teile Phosphor und 1,5 Teile Kalium. Dementsprechend sollte auch die Nährstoffverteilung im Dünger sein.
Berücksichtigen sollte man aber auch andere Tatsachen, wie die, das Phosphor im Boden stets festgelegt wird und nicht ausgewaschen werden kann. Da zudem Phosphor in Kompost, Holzasche und den Böden selbst reichlich vorhanden ist wird mit einer stetigen Düngung im obigen Verhältniss immer zuviel Phosphor gegeben, die Folge kann in Ferne ein Überlastung mit Phosphor sein, die selten ist, aber fatale Auswirkungen hat. Thema war das erst neulich im Rosenbogen, der Vereinszeitung der Rosenfreunde. Wir haben daher als Spezialdünger "Ruf" eine phophorreduzierten Engelhardt-Dünger, rein organisch natürlich. Pferdemist ist in der Zusammensetzung von Natur aus ideal, zudem er auch den Boden lockert (Regenwürmer!) und wärmt.
 
« Letzte Änderung: 01. August 2010, 19:20:57 von Rosenschule » Gespeichert

rosige Grüße aus Steinfurth
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Gott schuf die Rose, damit sie unser Herz erfreue!


« Antworten #57 am: 30. August 2010, 15:51:57 »

Sogar verdünntes Bier könnte gut sein!?
Als Oberbayer kann ich Dir versichern: Verdünntes Bier ist absoluter Mist! - Aber Mist ist ja auch guter DÜNGER.  Zwinkernd
Vollbier ist viel besser, Weißbier das Allerbeste - Es darf auch ruhig alkoholfrei sein!  Lächelnd
Aber Spaß bei Seite - Bevor jemand lackes (abgestandenes) Bier in den Ausguss schüttet, soll er's wirklich lieber in sein Rosenbeet gießen oder vielleicht vorsichtshalber erst mal in den Kompost "zur pflanzengerechten Aufbereitung".  Zwinkernd
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danielah
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« Antworten #58 am: 04. April 2011, 10:06:12 »

Blattläuse machen wir mit den Händen runter oder beim Wässern mit dem Schlauch!  Verlegen

Gibt es denn keine effizientere Methode?
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Giuseppe
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Giuseppes Fotoalbum
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« Antworten #59 am: 04. April 2011, 22:32:35 »

Wie, noch effizienter?

Dann musst Du sie den Meisen überlassen, die räumen richtig auf, ohne dass Du überhaupt die Finger krumm oder schmutzig zu machen brauchst.

Giuseppe
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