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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Zwetschenbaum trägt nicht mehr 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Zwetschenbaum trägt nicht mehr  (Gelesen 4155 mal)
gartenzwerg
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Ich liebe dieses Forum!


« am: 07. September 2002, 21:24:32 »

Hallo,
wir haben vor drei Jahren unseren Garten mit 4 alten Bäumen übernommen, die höchstwahrscheinlich ca. 1937 gepflanzt wurden. Ein riesiger Apfelbaum trägt noch hervorragend, der zweite, kleinere, anscheinend nur alle 2 Jahre, der Birnbaum trug im ersten Jahr prima, letztes Jahr nicht und dieses Jahr haben wir 2 Birnen (wenn alles gut geht).
Kummer macht mir aber der Zwetschenbaum. Er ist riesengroß, eigentlich nicht wirklich schön - also nicht knorrig oder so, sondern nur groß - und trägt nur wenige Früchte, die nicht geerntet werden können und wurmig oder faul herunterfallen. Die wenigen genießbaren sind relativ klein und schmecken nicht besonders. Vermutlich ist er einfach am Ende, wenn ich mir die Tabelle mit den Lebenserwartungen der Bäume weiter unten ansehe. Was mache ich nun? Kann ich ihn noch irgendwie retten (mein Nachbar hat seinen radikal zusammengestutzt, mit wenig Erfolg) - oder soll ich ihn fällen und an der Stelle einen neuen pflanzen? Ich hätte ja schon gerne einen tragenden Zwetschenbaum.  Wenn ja, wie lange dauert es, bis der Neue ein "gestandener" Baum ist und Früchte trägt? Und habt Ihr Tipps beszüglich der Sorte? Werden alle Zwetschen so riesig? Und worauf muss ich achten, wenn ich einen neuen Baum kaufe? Ich möchte auf keinen Fall irgendwelche "chemischen Kampfstoffe" hier verspritzen oder ähnliches.
So viele Fragen - für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße vom Gartenzwerg
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olaf
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Ich liebe dieses Forum und die Erntezeit!


WWW
« Antworten #1 am: 08. September 2002, 22:56:47 »

bei Zwetschen- bzw. Pflaumenbäumen ist es häufig so, dass es im Umkreis von einigen Metern Wurzeltriebe gibt, aus denen neue Bäume aufgebaut werden können. Versuche diese (falls überhaupt vorhanden) hochzuziehen. Dann kann der alte entfernt werden und die neuen tragen nach einigen Jahren (irgendwelche) Früchte.
Da an gleicher Stelle auf keinen Fall wieder Steinobst angepflanzt werden soll, wäre es - falls es keine "gute" Zwetsche/Pflaume wird - keine verlorene Fläche.
Du könntest an einer neuen Stelle zusätzlich einen gekauften Baum pflanzen, der dann nach 3 bis 6 Jahren die ersten Früchte trägt.

Schöne Grüße,
Olaf.
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gartenzwerg
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« Antworten #2 am: 09. September 2002, 21:58:27 »

Es gibt aber leider keine Wurzeltriebe und wenn kämen sie vermutlich beim Nachbarn raus, denn unser Garten ist leider nicht gerade riesig. Deshalb wäre es schon gut, wenn man den neuen Baum an der Stelle des alten pflanzen könnte, denn andere freie Stellen existieren leider nicht mehr. Ich dachte, man könnte nur bei Apfelbäumen bzw Rosengewächsen nicht mehr das Gleiche nachpflanzen und bei Zwetschgen sei das schon möglich? Puh, wie ärgerlich!
Viele Grüße,
Doris
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pinat
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pinat
chacun sa marotte!


« Antworten #3 am: 10. September 2002, 20:15:09 »

hallo gartenzwerg,

auch die Zwetzsche gehört zu den Rosengewächsen. Die Wuchsstärke ist sortenabhängig und insbesondere unterlagenabhängig. Es gibt auch für die Pflaumenartigen schwachwachsende Unterlagen.

pinat
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Callis
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Callis

« Antworten #4 am: 10. September 2002, 20:54:18 »

Damit ihr was zum Lachen habt!

Mir ging es vor 14 Jahren mit den im gekauften Garten befindlichen alten Zwetschenbäumen einige Jahre genau wie dem Gartenzwerg. Dann war ich es leid und habe mich vor die beiden hingestellt und eine Rede gehalten, dass ich sie beide im übernächsten Winter endgültig rauswerfen würde, wenn im nächsten Sommer wieder keine Zwetschen da wären.

Na, im nächsten Sommer konnte ich mich vor Zwetschen überhaupt nicht retten. Seither tragen sie in unterschiedlichem Maß. Letztes Jahr war wieder eine Schwemme, dieses Jahr war's gar nichts (kein Wunder bei dem Regen zur Blütezeit).

Seither drohe ich Pflanzen oder Gehölzen, die mich ärgern, immer mit dem Rausschmiss. Das hat schon in vielen Fälen geholfen -nicht nur bei Pflanzen Grinsend
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Es gibt Abwege, Irrwege, Rundwege, Auswege und Heimwege.
Callis
gartenzwerg
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« Antworten #5 am: 12. September 2002, 21:12:08 »

Hallo, jetzt muss ich doch nochmal nachfragen, da in meinen Büchern keine Info dazu zu finden ist:

Kann ich an der Stelle des alten Zwetschenbaums dann einen Birnbaum oder einen Kirschbaum pflanzen oder geht das auch nicht?
Wie lange müsste man warten, bis man wieder eine Zwetsche pflanzen dürfte? Ein Jahr Gründünger einsähen reicht wohl nicht, oder?
Bzw. wäre es eine Lösung, ein ziemlich großes Pflanzloch zu graben und den neuen Baum mit viel neuer Erde drumrum einzugraben?
Und was passiert, wenn man doch einen neuen einfach an die Stelle setzt? Mickert der dann oder geht er ein oder was? Ich kann mir vorstellen, dass die wenigsten Leute gar nicht wissen, dass dieses Problem überhaupt existiert.

Oder andersrum: Gibt es Möglichkeiten, den alten Baum zu verjüngen (und bei der Gelegenheit auch die Höhe zu reduzieren). Wäre es also eventuell eine Lösung, ihn radikal zurückzuschneiden? Irgendwo habe ich auch gelesen, dass man eine alte Krone abwerfen kann und ihn neu veredeln. Wer macht sowas und hat das bei einem 70jährigen Baum noch Sinn?

Es wäre nett, wenn mich einer von Euch Spezialisten aufklären könnte. Vielleicht hat jemand auch einen Buchtipp für mich zu dem Thema?

Ich danke Euch sehr, denn ich hänge doch an meinen Bäumen und wäre tieftraurig, wenn ich auf einen verzichten müsste.

LG Doris
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