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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Gießlanze zur Wurzelbewässerung 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Gießlanze zur Wurzelbewässerung  (Gelesen 14189 mal)
Alex
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Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu!


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« am: 30. Juli 2004, 09:14:02 »

Hallo allerseits,

ich habe mir von Manufactum eine Gießlanze zugelegt.
Gestern habe ich sie ausprobiert und bin so begeistert, daß ich Euch davon erzählen will.

Wider Erwarten kam ich eigentlich ganz einfach in den total trockenen Lehmboden.
Spitze fest aufsetzen - sonst sieht man lecker aus Schockiert - und Wasser etwas aufdrehen und nach und nach im Boden versenken.
Jetzt kriegt endlich die Spalierbirne auf dem schmalen Streifen zwischen Gartenhütte und Straße auch was ab, ohne daß das meiste auf die Straße läuft.
So ein Ding habe ich bisher nur bei Manufactum gesehen und sonst auch nirgends finden können.
Mal sehen wie es in der Langzeitanwendung taugt.
Und das Beste daran ist, die Schnecken haben ihr Nachsehen.  Grinsend

Gruß - Alex
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renate
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renate
phänologischer Naturraum 59/62 - Klimazone 7


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« Antworten #1 am: 30. Juli 2004, 09:32:34 »

Hallo Alex,

die Dinger sind wirklich toll. Ich hatte mit vor einiger Zeit nach positiven Berichten hier vor allem von Guiseppe einen 'Wurzelbewässerer' von Gardena zugelegt (preislich etwa im Bereich von manufactum), aber der ist sehr schnell abgebrochen. Die manufactum-Konstruktion sieht vertrauenerweckender aus.

Nach der Pleite mit dem fertigen Teil habe ich mir die Dinger selbst gebaut - aus in jedem Baumarkt erhältlichen Schlauchkupplungen mit Regler und einem Alurohr. Das Rohr habe ich vorne plattgeklopft. Funktioniert genau so gut, braucht aber etwas Übung bei der Anwendung und ist deulich preiswerter. Mit diesen Konstruktionen habe ich alle meine Pflanzen problemlos über den letzten Sommer gebracht.

Gruß,
renate
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Alex
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Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu!


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« Antworten #2 am: 30. Juli 2004, 15:17:37 »

Hallo Renate,

siehste auf die Idee bin ich natürlich nicht gekommen.
Dabei bin ich in sowas auch nicht so ungeschickt.
Aber vielleicht liest es jemand anderes.

Schönes Wochenende!

Gruß - Alex
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Biggi
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Biggi
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« Antworten #3 am: 30. Juli 2004, 15:39:18 »

Hallo!

Das interessiert mich jetzt aber doch sehr. Habe immer Probleme mit dem Wässern am Hang. Fast alles läuft oberirdisch den Hang runter.

@Renate

Gibts Bilder davon?  Wäre schön, wenn ich meinem GG zeigen kann "Das da will ich auch!"

Birgit
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Rosige Grüße
Birgit
renate
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renate
phänologischer Naturraum 59/62 - Klimazone 7


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« Antworten #4 am: 30. Juli 2004, 16:51:12 »

Hallo Biggi,

das ist ein Foto aus meinem Archiv. Möchtest Du noch welche von den Einzelteilen?

gruß,
renate

* Wurzelbewaesserer (Photo) (75,32 KB, 480x640 - angeschaut 1730 Mal.)
« Letzte Änderung: 27. August 2004, 10:18:11 von renate » Gespeichert
daylilly
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Taglilien/Hemerocallis in meinem Garten

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« Antworten #5 am: 30. Juli 2004, 17:33:24 »

Hallo,
ich versuche immer, effektiv zu Gießen, daher finde ich die Gießlanze sehr interessant. Bisher habe ich sowas noch nicht gesehen.
Renate, wie hast du das Alurohr mit der Kupplung verbunden?
VG
daylilly
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renate
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renate
phänologischer Naturraum 59/62 - Klimazone 7


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« Antworten #6 am: 30. Juli 2004, 19:41:51 »

Hallo daylilly,

das Rohr habe ich einfach in die Kupplung gesteckt. Es gibt Rohre, die sehr genau passen. Ganz dicht ist es trotzdem nicht. Im Normalbetrib mit wenig Wasser tropft es nicht, wenn ich die Lanze einspüle schon. Ich benutze das Tropfen als Mengenanzeige für das Wasser -> ich lasse nur mit wenig Wasser einsumpfen, ein harter Strahl würde ein Loch spülen und den bewässerten Wurzelballen trozdem nicht optimal durchfeuchten.

Wenn mich das Tropfen stören würde, würde ich es mit Gawasch-Dichtband versuchen. Bin sicher, daß das geht.

Die Konstruktion hat einen großen Fehler: Die Kupplungen sehen aus wie ein schöner Griff. Sie sehen nur so aus. Wenn Du falsch anfaßt, lösen sich die Verbindungen und Du bist ganz plötzlich naß Grinsend. Gekaufte sind da ganz sicher unproblematischer und stabiler.

Foto unten, von links: Alu-Rohr, regelbare Kupplung, Kupplungsverbinder, Schlauchkupplung, Schlauch.

Gruß,
renate

* wurzelbewaesserung_kupplung_1652 (Photo) (58,56 KB, 640x179 - angeschaut 756 Mal.)
« Letzte Änderung: 27. August 2004, 10:18:37 von renate » Gespeichert
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renate
phänologischer Naturraum 59/62 - Klimazone 7


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« Antworten #7 am: 30. Juli 2004, 19:43:40 »

Und hier die Spitze. Ich habe sie flacher in Erinnerung, möglich, daß sie schon abgenutzt ist. Sie läßt sich mit 2,3 Hammerschlägen formen, auf Details kommt es nicht an. Die Mitte sollte zu sein, rechts und links 2 Auslässe.

Gruß,
renate

* wurzelbewaesserung_spitze1651 (Photo) (85,82 KB, 640x349 - angeschaut 766 Mal.)
« Letzte Änderung: 27. August 2004, 10:19:09 von renate » Gespeichert
Biggi
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Biggi
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« Antworten #8 am: 30. Juli 2004, 22:19:40 »

Danke Renate, da muß ich doch morgen gleich mal in den Baumarkt.
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Rosige Grüße
Birgit
daylilly
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Taglilien/Hemerocallis in meinem Garten

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« Antworten #9 am: 30. Juli 2004, 22:35:55 »

Supertoll deine Erläuterungen, und gleich Fotos zur Hand! Sowas nenne ich fachmännische Ausstattung als Forumsmitglied Lächelnd.
Danke!
VG
daylilly
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Fritz_Loser
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« Antworten #10 am: 05. August 2004, 23:54:39 »

Renate, wie lang ist das Alurohr? Und wie tief steckst Du es zur Bewässerung in den Boden? Wie tief kommt man überhaupt bei sehr trockenem Boden?
Fragen über Fragen...
MfG Fritz  Zwinkernd
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Giuseppe
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Giuseppes Fotoalbum
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« Antworten #11 am: 06. August 2004, 02:11:06 »

Fritz,

bei dem trockenen, harten Boden kommt man natürlich nur bei laufendem Wasser überhaupt tiefer als 2cm. Aber wenn das Wassr läuft, weicht das den Boden offensichtlich ziemlich schnell auf, sodass man nach ca. 15s schon die ganze Lanze im Boden hat, wenn man nicht gerade auf einen Stein stößt.

Giuseppe
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Mithilfe von Stereotypen können sich Voreingenommene das Dazulernen ersparen
renate
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« Antworten #12 am: 06. August 2004, 06:08:48 »

Hallo Fritz,

das Rohr ist 1 m lang - übliche Baumarktlänge und genau richtig. Meine Lanzen versenke ich 20 - 30 cm tief.

Ich spüle sie ein. Mein käufliches Teil hatte einen Ein/Aus-Schalter, mehr nicht - aber eine Spitze. Damit habe ich es in die Erde gedrückt und bin dann quer durch den Garten gelaufen, um die Wassermenge zu regeln. Oder ich habe den Wasserhahn aufgedreht, das Teil versenkt, abgestellt, am Wasserhahn versucht die richtige Wassermenge zu finden, bin wieder zurück zum Wurzelbewässerer und habe ihn wieder angestellt. Er ist bei einer Versenk-Aktion ohne Wasser am Griff abgebrochen (wenn trocken, ist der Boden hier extrem verichtet und hart), bevor ich dazu kam einen passenden Regler zu kaufen. Ohne den würde ich auch die käuflichen Teile nicht betreiben wollen.

Meine lassen sich nicht einfach in den Boden drücken. Das Alurohr ist nicht griffig genug, und die Kupplungen, die wie ein Griff ausehen, lösen sich zu leicht. Dafür gibt es den Regler. Den drehe ich voll auf, dann versenkt sich das Rohr fast von selbst. Bin ich tief genug, stelle ich den Regler auf eine gerige Wassermenge zum 'Sumpfen' ein. Einspülen ist, denke ich, wurzelschonend. Mit dieser Technik läßt sich der ganze Meter ohne Kraftaufwand versenken - zumindest in meinem Sandboden. Wenn es irgendwo hakt, sind Steine oder Wurzeln im Weg.

Bei kleinen Stauden, Buchs, in Töpfen etc. benutze ich die Lanzen fast wie eine Gießkanne. Für diese Pflanzen genügt eine geringe Wassermenge, und bei meiner Technik werden die Blätter nicht naß.

Ich habe zwei davon in Betrieb (über ein Y-Stück am selben Wasserhahn angeschlossen), weil ich keine Lust habe mehr Schläuche durch den Garten zu legen und täglich zu entwirren. Ansonsten ist ein Mehrfaches davon kein Problem, wegen des geringen Betriebs-Wasserdrucks.

Gruß,
renate    
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Gandi
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Gandi

« Antworten #13 am: 17. August 2004, 10:59:04 »

wieviele m² kann man damit versorgen? und wie lange hält das an?
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renate
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« Antworten #14 am: 18. August 2004, 07:59:01 »

Hallo Gandi,

das kommt sehr drauf an. Auf Deinen Boden, das Wetter, die Bedürfnisse der Pflanzen ... .

Einmal pro Woche reicht hier, im letzten Sommer bin ich zeitweise 2-3 Mal 'rumgegangen und habe dabei besonders Rosen und neue bis 2 Jahre alte Gehölze berücksichtigt. Gerade für Neupflanzungen ist die Methode ideal.

Probiere es aus! Besser als Kannenschleppen oder Pflanzendusche ist es allemal.

Gruß,
renate
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