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Autor Thema: Quecken  (Gelesen 6655 mal)
Alex
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Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu!


WWW
« am: 27. März 2002, 13:54:29 »

Hallo!
Ich habe gestern meterweise die vom Nachbarn einmarschierenden Quecken aus meinen Beeten gezogen.
Dabei kam mir die Idee eine Kriechspeere einzubauen.
Aber wie tief müßte die sein?
Ich meine gelesen zu haben, daß Quecken bis zu einem Meter tief vorkommen.
Stimmt das, oder erreiche ich mit um die 30 cm tiefen Maßnahmen schon sichtlichen Erfolg?
Was kann man als Sperre vergraben? Mir fiel dieses häßliche grüne Wellplastik ein, mit dem man auch Beete einfassen kann.
Wenn ich es bündig mit der Oberfläche abschliessen lasse, sehe ich es ja auch nicht mehr.
Hat jemand eine besser und billiger Idee?
Wie wehrt Ihr Euch?

Gruss

Alex
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PP
Gast
« Antworten #1 am: 27. März 2002, 17:12:54 »

Hallo!

Wie tief Quecken gehen hängt sicher auch vom
Boden ab.
Bei meinem dichten Lehmboden denk ich, es sind
nicht mehr als 30-40 cm, aber ich würde da mal
ne Probebohrung machen.
Als Wurzelsperre wurde, wenn ich mich recht erinnere
auch schon Teichfolie empfohlen.
Je nach Stärke könnte das schon billiger kommen,
und hat auch den Vorteil, daß die viel flexibler und
ich würde vermuten auch länger haltbar ist als das
spröde Rasenkantenplastik.

Gruß

PP
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Alex
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Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu!


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« Antworten #2 am: 27. März 2002, 17:24:11 »

Hallo PP,

na, da habe ich vielleicht Glück mit meinem Lehm und die Dinger tauchen nicht alzu tief!
Nur wie krige ich die Teichfolie senkrecht in den Boden ohne dem Nachbarn den Rasen umzugraben oder bei mir die Stauden auszuquartieren?
Naja, anstrengend wird es auf jeden Fall; die Schneckenbleche ließen sich auch nicht einfach so rein schieben.
Aber auf jeden Fall werde ich über Teichfolie mal nachdenken!

Vielen Dank!

Gruß

Alex
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Ingrid Nordlippe
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« Antworten #3 am: 27. März 2002, 20:16:20 »

Alex, die Teichfolie kannst du auf die Stelle legen, wo die Quecken wachsen, also haarscharf auf die Grenze. Auf deiner Seite wachsen die Quecken nicht weiter, wenn du die Folie grossräumig auslegst. Ich habe als Sichtschutz die Folie gemulcht, an manchen Stellen Steine zur Zierde verwendet. Dauert aber, bis die Quecken aufgeben! Und wenn du da Stauden oder Sträucher stehen hast, kannst du gleich aufgeben, denn drumrum legen geht nicht. Da kommen die Quecken lustig durch und werden unterirdisch auch immer kräftiger. Sie müssen total ohne Licht sein. Sie werden zum Nachbarn hin weiterwachsen und wenn du meinst, nun hast du es geschafft und nimmst die Folie wieder weg, sind sie wieder da. Hilft also nur, wenn du das Stück Land "aufgibst". Oder täglich buddelst. 30 cm sind bei meinem Lehm viiiiiel zu wenig!
Gruss, Ingrid  
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Klimazone 6,  Lippe, 156 m NN
Arnold
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Arnold
Mein liebster Treffpunkt.


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« Antworten #4 am: 27. März 2002, 20:51:16 »

Hallo.
Ich habe eine Sperre aus Dachpappe gesetzt. Die Rolle habe ich in der Breite halbiert so das ich 50 cm breite Bahnen hatte. Die habe ich eingegraben**schwitz**. Aber es hat geholfen, bei mir ist es aber nicht die Quecke sondern der Giersch. Ich habe aber einen relativ schweren Marschboden, da geht der Giersch wohl nicht so tief. Aber seit zwei Jahren habe ich Ruhe vor dem Giersch aus Nachbars Garten.
Grüße aus Brunsbüttel
Arnold
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
(Uralte Chinesische Bauernregel)
Alex
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Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu!


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« Antworten #5 am: 28. März 2002, 11:05:30 »

Hallo!

Die Idee das Beet mit Folie abzudecken kommt bei meinem 5 Meter breiten Reihenhausgärtchen nicht in Frage, da bleibt dann nix mehr übrig.
Aber dann hat man vielleicht mit dem Jäten eine Chance.
Die Grenze zum Nachbarn ist nur 13 Meter lang.
Wenn ich mit der Wurzelsperre wenigsten die Geschwindigkeit reduziern könnte !?
Ich glaube im Einzelfall hilft nur ausprobieren.

Gruß

Alex
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zorro
Gast
« Antworten #6 am: 29. März 2002, 09:15:49 »

Der Aufwand steht doch in keinem Verhältnis zum Erfolg. Wie wärs wenn ihr versuchen würdet die Schönheit der Quecke zu entdecken und sich mit ihr zu arrangieren?
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Günther
Gast
« Antworten #7 am: 29. März 2002, 11:44:23 »

Irgendwo hat die Schönheit Grenzen.
Die Schönheit der Blattläuse oder der Dickmaulrüsslermaden - ich weiß nicht.
Queckenwurzeln sind angeblich recht nahrhaft, vielleicht könnte man sie "einfach" durch Verzehren vernichten.
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zorro
Gast
« Antworten #8 am: 29. März 2002, 11:52:54 »

Ob die Blattläuse die ein oder andere Pflanze eleminieren ist doch unerheblich. Du bist doch nicht wirtschaftlich darauf angewiesen- oder hängt deine Existenz davon ab ob die Rose lausfrei ist?

Ich finds herrlich wenn der Dickmaulrüssler den Rand der Rhododendronblätter so hübsch verziert- nur schade das er nicht richtig zuschlägt.
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Christine N.
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Das Forum lebt!


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« Antworten #9 am: 29. März 2002, 20:56:03 »

Hallo Zorro,

ich bin ja auch eher der Wildnisgarten-Fan. Aber heute habe ich versucht, herauszufinden, was denn außer Quecke noch in meinem Steingarten wächst. Die Schafgarbe hat unmerklich die Lücken gefüllt und dort, wo der Bärlauch wuchs, macht sich eine Brennnessel breit. An Stelle des Adonisröschens kann ich demnächst Löwenzahnblüten bewundern. Nun ja, den Löwenzahn kann ich für den Salat ernten und im Forum kursieren schon Giersch-Rezepte, aber was mache ich mit  dem kriechenden Hahnenfuß?

Ich habe der Quecke jedenfalls den Kampf angesagt. Meinen Tee aus Queckenwurzeln bekomme ich trotzdem; die kaufe ich mir dann aber in der Apotheke.

Mein Tipp zur Bekämpfung: Ich nehme eine ausgediente Küchengabel und steche an den Stellen, wo die Quecke wurzelt, ziemlich tief in die Erde. So kann ich recht viel von den Wurzeln erwischen. Mit Glück kann ich so eine lange 'Quecken-Kette' heraushäkeln.

Christine
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Susanne P.
Gast
« Antworten #10 am: 30. März 2002, 09:23:25 »

Ich halte die Quecke und den Giersch für 'Kulturfolger'. Ich freier Wildbahn habe ich sie nie in solchen Ansammlungen erlebt, wie in Hausgärten (wahrscheinlich aus Mangel an von Bulldozern verdichteten Böden, kann das aber demnächst an einem Stück Ödland vor meinem Büro verifizieren).

Verdichteter, lehmiger und recht stickstoffhaltiger Boden wird bevorzugt besiedelt. Lockern mit Grabe-oder Rosengabel hilft, um das Wachstum zu bremsen, ebenso eine Wurzelsperre zu Nachbar's Gierschbeet. Bitte nichts auf den Kompost. Jeder Rhizomabschnitt mit nur einem Auge kann wieder ausschlagen. Rechtzeitig das Versamen verhindern.

LiGrü,

S.P.
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lissard
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Zone 7b / 177 m ü.NN


« Antworten #11 am: 24. April 2002, 08:55:32 »

Hallo,
habe jetzt mal eine Frage zur "Quecke".. - bei mir kommt an verschiedenen Stellen im Garten ein Gras vor, daß ziemlich breite Halme hat und an die 40 cm hoch wird. Versuche es einfach auszureißen, wie's mit dem einjährigen Rispengras im Jungzustand oft klappt, blieben erfolglos, da es ziemlich fest verwurzelt ist. Könnte das Queckengras sein? Ein Nachbar erwähnte so etwas, habe aber bis dahin nie etwas von Quecken gehört und Eure Beiträge hier hören sich auch eigentlich nicht wirklich an, als würdet Ihr von einem Gras sprechen, eher irgendetwas kriechendes, so wie Ackerwinde. Oder bezieht sich das "kriechen" nur auf die unterirdischen Ausläufer?
Bin etwas ratlos. Das Gras in meinem Garten sieht jedenfalls keinem der in meinen Wildblumenbüchern abgebildeten Arten ähnlich und die Blütenstände habe ich leider noch nicht gesehen. Hat vielleicht jemand einen Tip für mich??
Viele Grüße, Lilli
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Nirgends habe ich mehr Ruhe gefunden, als in Wäldern und Büchern. (Thomas von Kempen)
Lisa_B
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« Antworten #12 am: 24. April 2002, 09:45:06 »

Hallo Lillie,

Schau 'mal unter http://www.folk.de/kraeuterhexe/pflanzen/quecke.htm nach. Dort findet man eine Abbildung, die auch die Wurzeln zeigt, an denen ich die Quecke immer am besten identifizieren kann.

Viele Grüße,

Elisabeth
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