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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Re:Lehm 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Re:Lehm  (Gelesen 21302 mal)
silvia
Gast
« Antworten #15 am: 02. April 2002, 20:12:15 »

Wir haben hier sehr kalkhaltigen Boden und  es ist eine gute Gegend für das seltene Knabenkraut (Dactylorhiza).

Wunderschön ist auch unsere Märzbecherwiese - ein richtiger Geheimtipp. Eine große Fläache unter Laubbäumen ist bedeckt mit den Blütenbüscheln.
 
Aber hauptsächlich ist der ganze Wald voller weißer Buschwindröschen (Anemone nemerosa) und Leberblümchen (Hepatica nobilis). Nur an zwei dicht nebeneinanderliegenden, ganz kleinen Stellen wachsen die gelben Buschwindröschen (Anemone ranuculoides). Ich habe mich auch schon gefragt, wie die dazwischen kommen.

Das Waldwindröschen oder Große Windröschen (Anemone sylvestris) habe ich hier nicht nicht gesehen.


Viele Grüße
Silvia
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Ursula
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Zone 8


« Antworten #16 am: 03. April 2002, 10:49:04 »

Hallo Raphaela,

da alle recht vorsichtig sind mit eindeutigen Festlegungen, behaupte ich einfach mal Deiner Beschreibung nach müßte der Boden sauer sein  Grinsend

Anzeichen dafür sind:
Sauerampfer
Löwenzahn
Wegerich

Das habe ich mal einem alten Gartenbuch entnommen und festgestellt, daß ich mir die chemische Analyse meines Bodens hätte sparen können.  Zwinkernd

Liebe Grüße,
Ursula
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Iris
Gast
« Antworten #17 am: 03. April 2002, 20:21:03 »

Ach so, ich wußte gar nicht, RAPHAELA, dass Du wissen wolltest, was für einen Boden Du hast. Du hast doch immer gesagt, der wäre kalkhaltig. Das hat mich übringens immer etwas gewundert, weil ich das Vorurteil hatte, dort oben sind die Böden sandig und eher sauer...
Verusche es doch mal mit der 25%igen Essigsäure (Essigkonzentrat)...
Iris
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Günther
Gast
« Antworten #18 am: 03. April 2002, 20:41:04 »

Übrigens: Essigsäure, vor allem unveruschte - äh, unverdünnte, ist ein schweres Nervengift (nicht nur ätzend).
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Charlotte
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« Antworten #19 am: 03. April 2002, 20:42:57 »

Hallo liebe Bodenexperten,
jetzt würde ich's mittlerweise auch gerne wissen, wie funktioniert denn das mit der Essigsäure? Soll ich die über eine Bodenprobe aus meinem Garten giessen? Schäumt es dann, wenn der Boden kalkhaltig ist?
Hoffentlich blamier ich mich jetzt nicht ... Verlegen
Viele Grüsse
Charlotte
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Iris
Gast
« Antworten #20 am: 03. April 2002, 21:30:06 »

Also; du vermahlst eine Bodenprobe möglichst ohne organische Anteile (raussuchen, raussieben...) im Prozellanmörser (den jede gute Hausfrau (oder auch Hausmann Grinsend) in der Küche hat) und gibst etwas von dem 25% igem Nevengift dazu. Beim Weiterreiben (mit dem Pistil, das ist das Teil, mit dem man im Mörser rummahlen kann) schäumt es oder es schäumt nicht. Ist nur ein grober Test! Schäumt es stark: viel Kalk, wenn nur wenig, ist das ganze etwas unsicher. Man kann einen Versuch machen, indem man einen Bodenprobe vorher mit Kalk mischt, dann sieht man ja, WIE (welchergestalt) es schäumt. Am besten im Freien machen und nicht drüberbeugen!!! (Essigsäure ist flüchtig und geht in die Schleimhäute, wenn man sie so konzentriert einatmet)
Liebe Grüße,
Iris
P.S.: Wenn man keinen Mörser hat, soll man wenigstens kreativ sein.
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Charlotte
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« Antworten #21 am: 03. April 2002, 21:35:53 »

Vielen Dank für die Antwort! Werd ich gleich morgen versuchen!
Gruss
Charlotte

Übrigens: eine schlechte Hausfrau (wie ich) ist ja automatisch immer kreativ oder?
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Günther
Gast
« Antworten #22 am: 03. April 2002, 22:12:23 »

Wenn ich schon mal eklig bin, dann gründlich: Der Pistill zum Prozellanmörser (OHNE tz) ist halt was Schönes für die züchtige Hausfrau. Sigmund F., schau oba!
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Iris
Gast
« Antworten #23 am: 03. April 2002, 22:36:03 »

Tja Günther, dass ich das nicht schreiben kann, muß wohl daran liegen, dass ich es nie nötig hatte, mir Notizen zu machen. Dann blieb umso mehr Zeit, dieses Objekt umgelenkter Triebenergien in meinen Händen zu halten und damit sachte diverse Pulver in Porzellanschälchen zu verreiben. Hat unheimlich Spaß gemacht Grinsend!
Iris
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Günther
Gast
« Antworten #24 am: 03. April 2002, 23:13:28 »

Eine schöne Reibschale ist schon was Schönes! Und erst ein Achatmörser...
Naja, jetzt nutzt primär meine Frau die Reibschalen. Ich mix nicht mehr so viel, aber bei der Mineralienuntersuchung ists noch recht nützlich.
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silvia
Gast
« Antworten #25 am: 04. April 2002, 09:09:49 »

Wieso, Iris, war doch richtig geschrieben von dir -  im Gegensatz zu Günthers Prozellanmörser ... nur mal so am Rande. Zwinkernd

Silvia
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Ursula
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Zone 8


« Antworten #26 am: 04. April 2002, 09:48:03 »

Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit um festzustellen, ob die Katzen säurehaltig oder eher kalkhaltig sind  Grinsend

Ich nehme aber mal an, wenn Du den Mörser nach Gebrauch gut reinigst, wird die Restdosierung so gering sein, daß sie wie ein homöopathisches Mittel wirkt  Augen rollen

Problematisch könnte es werden, wenn Essigsäure und Metall eine chemische Reaktion auslösen. Aber damit kenne ich mich nicht so gut aus. Chemie war nie so meine Welt.

Liebe Grüße,
Ursula
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kap-horn
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kap-horn

« Antworten #27 am: 04. April 2002, 10:13:50 »

Warum nicht pH -Teststaebchen nehmen? Nach allem was ich bisher gehoert habe kommt der basische pH doch vom Kalkgehalt des Bodens. Also Boden mörsen und in dest. Wasser oder Regenwasser auflösen und Stäbchen ins Wasser.
Karin
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Ursula
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Zone 8


« Antworten #28 am: 04. April 2002, 10:40:47 »

... eine umweltfreundliche Alternative  Smiley
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Günther
Gast
« Antworten #29 am: 04. April 2002, 11:34:25 »

@ Silvia: Neue Brille kaufen! Den "Prozellanmörser" hab' ich nur abgeschrieben...
@ Raphaela: Der Metallmörser ist wahrscheinlich aus Messing, dem tut Essigsäure nicht besonders gut. Aaaber: Du mußt ja nur die Erde verreiben drinnen, dann kannst Du das Pulver herausschütten, und die Essigsäure z.B. auf einem Tellerchen, in einer Glasschüssel, oder so was, dazugeben. Wenn Deine Katzen den Rauch aushalten, werden sie ein bisserl Essig übrigens auch aushalten ;-)
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