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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Mulchen oder nicht mulchen - das ist hier die Frage 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Mulchen oder nicht mulchen - das ist hier die Frage  (Gelesen 8057 mal)
Anne (Rhein-Main)
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Anne (Rhein-Main)

« am: 21. Mai 2002, 09:58:29 »

Auch auf die Gefahr hin, dass ich nerve und dass das Thema schon kreuz und quer durchdiskutiert wurde: Es muss doch auch kritische Stimmen zum Mulchen geben, oder?
Ich lese immer wieder von den Vorteilen des Mulchens. Ich kann mich aber an einen Ausspruch meiner gärtnernden Mutter erinnern, die meinte, es gehe nichts über regelmäßiges Hacken (Auflockern) des Bodens. Und dieses kann ja nicht stattfinden, wenn mit Mulch bedeckt. Ich gebe zu, dass das regelmäßige Hacken zeitaufwendig und deshalb bei vielen nicht möglich ist. Ich selbst mulche meinen Garten nicht, bringe halt viel Kompost rein, hacke öfters den Boden und freue mich, wie er allmählich locker wird.
Will mal Gegenstimmen zum Mulchen hören, so es die gibt!
Die neugierige Anne
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brigitte
Gast
« Antworten #1 am: 21. Mai 2002, 12:50:38 »

Gegenstimmen gibt es nicht! Grinsend
Mulchen ist super!
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ernst
Gast
« Antworten #2 am: 21. Mai 2002, 17:57:42 »

hallo anne!
mulchen ist schlecht, wenn man`s falsch macht, und nur dann!- meine pers. erfahrung.
fehler:- falsches mulchmaterial (zb. nadelholz durch den häcksler, unter umständen torf , ungeeignetes ausgangsmaterial- die gehäckselten moniliazweige vom vorjahr- alles schon gesehen!)
-zuviel murchmaterial, zu feucht (schnecken , mäuse)
ich muß dich auch enttäuschen, habe es selbst auch noch ganz anders gelernt und bin zum notorischen obermulcher mutiert.
liebe grüße ernst!
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Goldiloss
Gast
« Antworten #3 am: 23. Mai 2002, 20:54:41 »

Hallo Anne,

da Mutter Natur ihren Boden immernoch nach abermillionen von Jahren an Erfahrung mulcht, können wir es ihr getrost gleichtun. Sie weiß am Besten, was dem Boden gut tut.
Aber wie Ernst schon riet: gezielt und mit   Verstand. Zum Beispiel sehen meine Dahlienbeete solange wüstenhaft aus, bis die Dahlien den Schnecken davongewachsen sind. Im Frühjahr ist der Boden ja noch nicht so stark austrocknungsgefährdet. Im Sommer erst wird gemulcht.

Gruß Goldiloss
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Anne (Rhein-Main)
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Anne (Rhein-Main)

« Antworten #4 am: 24. Mai 2002, 20:08:50 »

Danke! Aaalso muss ich schon wieder mal in meinem Leben umdenken....
Anne
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Arnold
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Arnold
Mein liebster Treffpunkt.


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« Antworten #5 am: 24. Mai 2002, 20:33:03 »

Hallo Anne
ES GIBT AUCH GEGENSTIMMEN !!!!
Ich selber mulche auch nicht überall. In den Blumenbeeten sieht das nicht gerade freundlich aus. Zwischen Erdbeeren und Himbeeren ist es in Ordnung. Ich bringe das meiste Material auf den Komposthaufen, und diesen verteile ich dann im Herbst auf die Beete. Das beste für unseren schweren Marschboden. Bei trockenem Boden ist eine Mulchung vielleicht zu überlegen, aber bei meinem fast immer feuchtem Boden bringt es nichts.
Gruß aus Brunsbüttel
Arnold
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
(Uralte Chinesische Bauernregel)
frank
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Eine Hornisse macht noch keinen Sommer!


WWW
« Antworten #6 am: 25. Mai 2002, 10:58:24 »

Hallo,

ich denke die häufigsten Gegenstimmen sind immer noch "ästhetisch" begründet. Über Geschmack läßt sich nicht streiten, aber man sollte mal überlegen, ob man nicht häufig Ordnungsvorstellungen des Wohnzimmers auf den Garten überträgt. Aber sicher mag nicht jeder Stroh unter seinen Rosen.

Ansonsten kann ich mir - abgesehen von Extremsituationen (wir haben ja vom Marschland gehört) - nicht vorstellen, dass es viele Dinge gibt, die GEGEN das Mulchen sprechen. In der Natur geschieht es ja ständig. Ich selbst bin vom Skeptiker zum Anhänger konvertiert.
 
Falsch oder zu dick Mulchen kann natürlich Nachteile bringen.

Der folgende Link betrachtet viele Facetten des Mulchens und lobt nicht nur über den grünen Klee, sondern zeigt auch Problembereiche auf, was Material, Bodenbeschaffenheit, Jahreszeit, etc. betrifft.

Aber letztlich befürworten sogar eher konservative bayrische Institutionen das Mulchen  Zwinkernd

http://www.stmelf.bayern.de/lwg/faltblaetter/mulchen/mulchen.html

Ciao,

Frank.

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Ciao,
Frank
Distel
Gast
« Antworten #7 am: 25. Mai 2002, 17:31:06 »

Hallo, auch ich bin ein absoluter Fan des Mulchens - unser schwerer Lehmboden wird nun seit fast 10 Jahren an allen offenen Stellen mit Mulch bedeckt, die Pflanzen danken es mit üppigstem Wachstum!
LG Distel
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Soili
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« Antworten #8 am: 25. Mai 2002, 17:42:03 »

Im Prinzip bin ich für das Mulchen und tue das auch, z.B. Rhabarberblätter, Unkraut ohne Wurzeln/Samen werden zur Abdeckung leerer Flächen verwendet. Aber ab und zu kriege ich auch einen Wutanfall, wenn Wühlmäuse oder Schnecken unter dem Mulch extra Arbeitsschichten geschoben haben. Den o.a. Artikel übers Mulchen habe ich mir gerade ausgedruckt.

Soili
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Soili
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« Antworten #9 am: 25. Mai 2002, 17:45:05 »

Noch 'ne Frage: Rindenmulch! Wo im Nutzgarten (außer auf Wegen) kann ich ihn noch nehmen.

Soili
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Cosima
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Waterkant


« Antworten #10 am: 25. Mai 2002, 18:02:46 »

Unter Rosen kann ich ihn nicht empfehlen, Soili. Bei uns haben die Rosen lauter winzige Wurzeln in den Rindenmulch getrieben - und der braucht Jahrhunderte, um sich aufzulösen. Wir haben ihn nur unter den Abelien gelassen, da kann ich ihn empfehlen  Zwinkernd.

Liebe Grüße
Cosima
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Allerbeste Grüße, Cosima

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« Antworten #11 am: 26. Mai 2002, 18:26:01 »

Von einer finnischen Forumsfreundin habe ich ein paar Bilder bekommen, wie sie in ihrem Garten mulcht - hier z.B. ein Staudenbeet

Soili
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« Antworten #12 am: 26. Mai 2002, 18:27:00 »

Oder ihr Himbeerbeet...
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Soili
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« Antworten #13 am: 26. Mai 2002, 18:28:19 »

Hierunter sind Bohnen ausgesät...
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« Antworten #14 am: 26. Mai 2002, 18:31:59 »

noch mal Stauden...
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