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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: diese Eiche möchte bestimmt werden 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: diese Eiche möchte bestimmt werden  (Gelesen 6889 mal)
Ismene
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Ismene
NL Klimazone 7- 8


« Antworten #15 am: 07. August 2003, 15:51:39 »

oder Q. macedonica genannt.
Warum man die nicht öfter sieht, wo sie doch winterhart ist?

* quercus_trojana (Photo) (21,65 KB, 413x336 - angeschaut 135 Mal.)
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Iris
Gast
« Antworten #16 am: 07. August 2003, 16:03:25 »

Keine Ahung, wer die beschnittene Baummischhecke hier ausgeheckt hat, aber sie ist schon etwas älter und immer wieder sehr imposant. Demnächst, wenn ich in die Stadt laufe, werde ich mal genauer nachgucken.

Quercus variabilis habe ich zwei im Bot. Garten Würzburg gesehen, weiss aber inzwischen aus halbwegs verlässlicher Quelle, dass die von mir noch zu Besichtigende im Bot. Garten Augsburg wesentlich beeindruckender ist. Sie heisst für dich Deutschnam-eichenfan auch "Chinesische Korkeiche", was den Grund meines besonderen Interesses sofort verrät. Aber sicherheitshalber hänge ich da noch mal ein kleines Bildchen von ihr dran...

Quercus pontica ist für mich (Warda ansehen!) deswegen so beeindruckend, weil sie anti-eichige Blätter macht, die sich im Herbst goldgelb bis ockerfarben einfärben. Ausserdem lange Kätzchen. Wächst langsam. Naja, muss man vielleicht nicht haben, wenn man statt dessen einiges andere pflanzt...
Z. B. die ähnlich beblätterte Q. prinus (Kastanien-Eiche/Gerber-Eiche, nicht zu verwechseln mit Q. castaneifolia; der Kastanienblättrigen Eiche oder Q. castanea, die leider nicht Kastanieneiche heiss (wie ja schon Q. prinus), sondern eigentlich Q. muehlenbergii und in Deutschland "Gelbeiche" gerufen wird, während Q. prinoides eher eine zwergige Q. prinus ist, und zu deutsch logischerweise dann auch "Zwergkastanieneiche". Insgesamt muss man aber feststellen, dass Q. variabilis kastanienblättrigeres Laub hat, als die Kastanieneiche und die Zwergkastanieneiche Augen rollen), die zudem noch eine orangerote Herbstfärbung macht und deren rautiges Laub dem der pontischen Eiche nicht nachsteht, wenn auch im Vergleich noch weniger kastanienblättrig...

Übrigens könntest du auch statt Q. ilex die Q. ilicifolia versuchen: interessantes Laub und nicht ganz so heikel wie Q. ilex. Dafür aber eher buschig, wie ihre deutschen Namen "Zwergeiche" und "Buscheiche" verraten. Zusätzlich macht sie auch eine erwähnenswerte, gelbe Herbstfärbung.

Hat noch jemand Platz Verlegen?

Iris
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Hilmar
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« Antworten #17 am: 07. August 2003, 21:37:15 »

Quercus rubra - Hecke, da melde ich schon mal Bedenken an. Einen Baum, der mindestens 25 m hoch und genau so breit wird (wenn nicht noch breiter) als Hecke zu gestalten (vornehm ausgedrückt), ist sehr fragwürdig.

Von Quercus cerris kann ich womöglich sogar Sämlinge besorgen. Die wachsen da so wild unter einem Baum dieser Art. Aber bereits 10 cm hohe Sämlinge haben eine mindest genauso tief gehende Pfahlwurzel.
Hilmar
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Baumfan
Gast
« Antworten #18 am: 07. August 2003, 21:51:44 »

Hallo Hilmar,

da Du ein Herbarium hast und ich auch angefangen habe Blätter zu sammeln (habe schon eine ganze Menge, auf Verarbeitung wartend), eine Frage.
Wie klebst Du die Blätter fest bzw. mit was?

Klebestreifen sieht nicht so gut aus.

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Sepp
Gast
« Antworten #19 am: 07. August 2003, 22:00:37 »

Ahhh, der Thread ist ganz nach meinem Geschmack Smiley

pp schreibt:
Zitat
Hab letztens gelesen, daß das sog. Mannigfaltigkeitszentrum der Eichen (sprich: Gebiet
mit den meisten Arten pro Fläche) in Mittelamerika liegen soll, hat mich überrascht,
hatte immer Eiche mit mitteleuropischem Mischwald in Verbindung gebracht.

die europäische Flora ist sehr artenarm, bedingt durch die Lage des Kontinents. Die meisten Arten sind während der letzten Eiszeit verschwunden, während sie in Amerika oder Asien sich besser in den Süden verziehen konnten und überlebten. Was früher bei uns alles so einheimisch war...von Acer rubrum bis Zelkova alles dabei.

pp, was meinst du mit Kaisereiche? würde mich sehr interessieren.Ist das nicht ne japanische?

Zitat
Naja, dafür haben die Amis keine Deutsche Eiche!

Da muss ich immer wieder... Es gibt diese Eiche nicht! Die Quercus robur heisst auf der ganzen Welt englische Eiche!
Der Mythos von der dt. Eiche entstand im 19. Jhdt., ich glaubee durch Klappstock, da die Eiche ein Symbol für Männlichkeit und Tapferkeit (Eichellaub auf Uniformen...) stand und in Dtl. der Nationalismus aufblühte.
In Wirklichkeit ist die Linde der Baum der Deutschen, der übrigens für Weiblichkeit und Liebe steht (Herzsymbol ist vom Lindenblatt abgeleitet!).

Zitat
Mit "Steineiche" meinst du wohl die Q. ilex,

                ----Genau die ilex mit den Stechpalmenblättern----

hehe, es ist eigentlich andersrum. Die Gattung Ilex wurde nach der Q. ilex benannt und nicht wie mensch vermuten würde. (ist frei nicht besserwisserisch gemeint, gell! Ich finde das sehr interessant, wie auch die Mythen um Bäume und hoffe hier auch ein paar dafür begeistern zu können)

Quercus petrea sollte eigentlich Trauben- bzw. Wintereiche genannt werden. Steineiche ist nicht richtig. Schmeiss weg das Buch, Iris! Zwinkernd

Hecken aus eigentlichen Grossbäumen sind sehr wohl möglich, man denke an Rotbuche oder Stileiche. Warum dann keine Roteiche?

Quercus cerris mawcht bei mir etwas Probleme im Winter, trotz Weinbauklima. Werde sie heuer etwas schützen.

Eichen sind so ein tolles Thema! Ich liebe diese Bäume!

Grüsse,
Sepp

« Letzte Änderung: 07. August 2003, 22:27:36 von Sepp » Gespeichert
Hilmar
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« Antworten #20 am: 07. August 2003, 22:35:17 »

Alle Blätter habe ich bisher mit einem ganz normalen Klebestift auf ein Zeichenblatt (stabiler wie "normales Druckerpapier") aufgeklebt. Das Blatt Papier kommt dann unter eine Klarsichtfolie und wird abgeheftet. Fertig.

Quercus cerris wächst bei uns, Klimazone schätzungsweise 6 b, selten. Aber mittlerweilen kenne ich einige größere Bäume.

Quercus robur, die Stiel-Eiche, auch Sommer-Eiche. Der Begriff "Engliche Eiche" ist mir völlig neu.
Die Linde ist der Baum der Sorben, also auch kein Deutscher Baum, sondern ein slawischer.

Quercus dentata, Japanische Kaiser-Eiche, fehlt bei mir im Herbarium (man kann ja nicht alles haben). Genauso frostempfindlich wie Q. cerris.

Dafür kann ich Q. libani bieten, im Blatt ähnlich Q. ilex, aber nicht immergrün.
Hilmar
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Hilmar
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« Antworten #21 am: 07. August 2003, 22:36:26 »

Also jetzt bitte die Q. libani
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Sepp
Gast
« Antworten #22 am: 07. August 2003, 23:11:57 »

Die Linde ist der Baum der Sorben, also auch kein Deutscher Baum, sondern ein slawischer.

Es kann gut sein, dass die Linde auch bei den Sorben der Volksbaum ist, du bist ja von dort, also wird's stimmen, aber es ich sicher auch der Baum der Deutschen. Anzeichen dafür sind Dorflinden, die als Mittelpunkt der Orte der Versammlungsort der Menschen waren. Im fränkischen und auch sicher woanders gibt's dazu noch die Tanzlinden, auf deren untersten Kronenästen eine Bühne gebaut wurde, wo man tanzte. Dies liegt an der altgermanischen Weltsicht, wo der Platz der Menschen im unteren Teil der Krone ist, drunter die Kobolde, Zwerge usw., an der Spitze der Krone der Platz der Götter.
Nicht zu verwechseln mit der Weltenesche, die wahrscheinlich eh ne Eibe war.

Naja, Off-Topic.. Grinsend

Ahh, Quercus dentata, die "gezähnte Eiche" nenne ich sie immer, ist die Kaisereiche. Toller Baum:

klick

Auch eine ungewöhnliche Eiche, Quercus acuta, sieht aus wie ein Kirschlorbeer. Hab ich nur Strauchförmig in Holland gesehen:

klick
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Sepp
Gast
« Antworten #23 am: 07. August 2003, 23:27:15 »

und gleich hinterher eine Quercus x libaneris, eine Hybride aus Quercus libanii und Q. cerris.
Bot. Garten München


(der dateiname ist falsch geschrieben: libaneris ohne doppel i)
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Iris
Gast
« Antworten #24 am: 08. August 2003, 00:44:11 »

!
Zitat
Der Mythos von der dt. Eiche entstand im 19. Jhdt., ich glaubee durch Klappstock, da die Eiche ein Symbol für Männlichkeit und Tapferkeit (Eichellaub auf Uniformen...) stand und in Dtl. der Nationalismus aufblühte.
Na, das passt ja dann zu jemanden, der Wagner mag Grinsend. Aber deinen Gag mit dem "Klappstock" finde ich seeehr gelungen, Seppel! Ich persönlich hätte manchmal nur lieber einen Klappstuhl, um unter einer japanischen Kaisereiche Platz zu nehmen und bei einem Lindenbaum von Dietrich Fischer Augen rollen von der nicht existenten "Deutschen Eiche" zu träumen Grinsend.

Zitat
In Wirklichkeit ist die Linde der Baum der Deutschen, der übrigens für Weiblichkeit und Liebe steht (Herzsymbol ist vom Lindenblatt abgeleitet!).
Ähh, für mich alte Romantikerin steht die Linde aber auch für das Ende des Leids. Für "Lindern" sozusagen im allgemeinen. Oder was soll sonst unser "Lindenbaum", welches inzwischen leider schon von besoffenen Männerchören verunglimpft wird?
Und die Sorben, gehörte das nicht auch ma zu Deutschland Cool?

Und du, Sepp, schmeiss doch selber weg den ollen Hieke Zwinkernd. Und wenn du noch einmal was Ketzerisches über die Weltesche sagst, dann, dann, dann... wird Notung vom Himmel fallen und dein Haupt spalten. So!

Könnte die Kaisereiche nicht die andere rel. junge Eiche im Bot. Garten sein, die da so mitten im Gehölz stand? Erinnerst du dich, Sepp?

Schöne Bilder, schöner Thread Smiley!

Hilmar, überleben deine Zerrsämlinge denn draussen? Oder sind sie quasi "einjährig"?

Iris
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Sepp
Gast
« Antworten #25 am: 08. August 2003, 00:58:11 »

Und die Sorben, gehörte das nicht auch ma zu Deutschland Cool?

Sie sollten mal einen Atlas aufschlagen. Ich empfehle den guten, alten Diercke.
Ich als Slawe, muss doch das einzige dt. Slawenvolk verteidigen.

Zitat
Und wenn du noch einmal was Ketzerisches über die Weltesche sagst, dann, dann, dann... wird Notung vom Himmel fallen und dein Haupt spalten. So!

Du, pass ma lieber auf, doo!
http://www.asatru.de/ygdrasil.htm

lesen - staunen - wissen. Smiley

Zitat
Könnte die Kaisereiche nicht die andere rel. junge Eiche im Bot. Garten sein, die da so mitten im Gehölz stand? Erinnerst du dich, Sepp?

Ja, ich meine eine Q. dentata gesehen zu haben.

Wollte Madame nicht noch zugeben, dass eine sehr glaubwürdige Quelle nichts von einer Q. variabilis erzählt hat, sondern von einem Phellodendron amurense im Bot. Garten Augsburg und dass sie es in ihrem Kork-Wahn durcheinandergebracht hat? Zunge Zwinkernd

Nacht!
Sepp

PS: verdammt, wie hat denn der Dichter geheissen? Ich hätte es gener nachgeschaut, aber das Buch über Baum-Mythen hab ich seit Ewigkeiten verliehen.
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Iris
Gast
« Antworten #26 am: 08. August 2003, 08:58:09 »

Ähäm, mein lieber Sepp, eigentlich gehört es hier zum guten Ton, dass man einer Dame die Möglichkeit gibt, sich heimlich und unerkannt zu berichtigen Augen rollen. Zumal wenn es eine ansonsten so verlässliche Person ist, wie ich Cool.

Also hier noch mal für alle: im Bot. Garten Augsburg steht offensichtlich kein beeindruckendes Exemplar einer Quercus variabilis. Statt dessen kann man als Rindenfanatiker einen - nach halbwegs verlässlicher Quelle Grinsend - beeindruckenden Phellodendron bewundern. Und zwar - so denn die Quelle stimmt - sogar einen Phellodendron amurense Smiley. Werde diese Aussage in naher Zukunft der sicher notwendigen Prüfung unterziehen Cool.

Sepp, die Kaisereiche, hattest du die gleich als solche identifiziert? Dann ist das nicht der Baum, von dem ich spreche. Dieser war dir nämlich erst mal unbekannt (naja, ausser dass es ein Quercus ist) und wirkte mit grossem, dunkelgrünen, ledrigen Blatt fast wie eine Immergrüne. Aber das war sie sicher nicht. Erinnerst du dich? Foto??

Grüsse,
Iris
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PP
Gast
« Antworten #27 am: 08. August 2003, 10:49:11 »


Uihh! hier ist ja nächtens einiges gelaufen!!!

Wo bezieht ihr denn euer Zerreichen-Saatgut?
Die hiesigen haben schätzungsweise 200 Jährchen
auf ihrem borkigen Buckel und liefern zentnerweise
winterfeste Mast.

Eichenhecke:
Würd natürlich auch viellieber 100 ha Eichenwald pflanzen (Hab schließlich Jean Giono gelesen)
aber so reichts halt nur für 100m Hecke.

Kaisereiche:
Gab in einem anderen Forum mal einige Bilder davon mit wunderschöner Herbstfärbung.

Kork:
Meine von mir sog. Q. Macrocarpa ist auch sehr hübsch verkorkt, so die Äste lang.

"Klappstock":
  Mir fällt da eher Nimbsch von Strehlenau zu ein:
   "Wie Merlin möcht ich durch die Wälder ziehn und was die Bäume (kann hier durch
     Eiche ersetzt werden) reden, möcht ich wie Merlin verstehn."  

Vegetationsgeschichte:
   Da hatten wir hierzulande ja schon allerhand seit Ende der letzten Vereisung,
  soll ja auch mal eine Periode gegeben haben in der "Eichen-Linden Wälder"
  dominierend waren, war als wärmer und trockener.  Vielleicht so wie diesen Sommer?

Q. ilex:
   
   Klar, daß der olle Linné die Benamsung von den noch olleren Lateinern geklaut
   hat und denen war eben "Steineiche/ilex" näher als Stechpalme.  
   
   "Was bedeutet eigentlich "ilex" erinnert mich an "culex" (war den Römern noch näher)
     muß also irgend eine  stachelig-stechende Bedeutung haben.
 
Kastanien-, Kastanienblättrige-, Zwergkastanien- usw. Quercen:
   
   Für mich auch sehr verwirrend und entäuschend weil (für mich) Essbarkeit
   gedankenverbunden wird, aber nix mit "Ernährung aus dem Walde".



(Q. x turneri "Pseudoturneri"):
    Kenn ich eine aus Bo-Ga, tendiert dort in Richtung Großbusch, meine
    eigener "Aufklaubling" hat bisher Bonsaiformat und ist eine fakultativer
    Laubwerfer wenns also zu kalt wird verkahlt er. Ist vielleicht ein
   mehrfach-Bastard (Q. xxxxx... turneri "Pseudoturneri") wenn so was
   nomenklatorisch zulässig ist.

   Ansonsten bin ich noch immer auf der Suche nach der sog. echten
   "Kannappel-Eiche", die (wenns kein Nachkriegs-Hungerwinter Scherz
   aus dem Jahre 1920 war) süße oder doch zumindest "nicht-adstringierende/
   vulgo:nicht-zusammenziehende" Früchte haben sollte.
   
 




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Sepp
Gast
« Antworten #28 am: 08. August 2003, 17:01:31 »

Sepp, die Kaisereiche, hattest du die gleich als solche identifiziert? Dann ist das nicht der Baum, von dem ich spreche. Dieser war dir nämlich erst mal unbekannt (naja, ausser dass es ein Quercus ist) und wirkte mit grossem, dunkelgrünen, ledrigen Blatt fast wie eine Immergrüne. Aber das war sie sicher nicht. Erinnerst du dich? Foto??

nene, wenn da eine Kaisereiche stand, dann nur mit Schild. Aber ich hab in den letzten Wochen so viele bot. Gärten, Arboreten gesehen, dass ich gar nix mehr weiss.
Ich weiss jetzt, welchen Baum du meinst, den wir als Q. variabilis bezeichnet haben und im Gestrüpp ein Schild suchten. Photo hab ich nicht gemacht, vor lauter Chaos.
Schade.

Du wirst sehen, was für eine gute Quelle ich bin! der Phellodendron ist toll und wehe du behauptest aus Trotz was anders. Zwinkernd

PP:
Zitat
Ansonsten bin ich noch immer auf der Suche nach der sog. echten
  "Kannappel-Eiche", die (wenns kein Nachkriegs-Hungerwinter Scherz
  aus dem Jahre 1920 war) süße oder doch zumindest "nicht-adstringierende/
  vulgo:nicht-zusammenziehende" Früchte haben sollte.

Das ist aber meines Wissens keine eigene Art, sondern es waren Selektionen von Quercus robur mit wenigen Gerbstoffen in den Eicheln, da man diese verfütterte bzw. zur Not auch selber as. Irgendwo hab ich gelesen, dass dieses Wissen, wie so oft, verloren ging Weinen
Die Indianer haben aber auch Eicheln geröstet. Weiss jemand, um welche es sich da handelte?

Grüsse,
Sepp
 


 
Gespeichert
Iris
Gast
« Antworten #29 am: 08. August 2003, 22:37:43 »

Sepp, eine Quercus variabilis haben zumindest du und ich gemeinsam nicht in München gesehen. Die hätte ich auch erkannt! Von wegen "verlässlich" Augen rollen!

Wieso wollt ihr alle Eicheln essen, wo es doch Kastanien gibt? Und wenn Eicheln, dann sollten sie doch auch nach solchen schmecken Cool!

Unverständige Grüsse,
Iris
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