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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Kübel- und Zimmerpflanzen-Forum (Moderatoren: Steffen_Reichel, Citrus)  |  Thema: Drachenbaum / Dracaena, Pflege - Zimmerpflanze 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Drachenbaum / Dracaena, Pflege - Zimmerpflanze  (Gelesen 1929 mal)
Ulumulu
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« am: 02. Dezember 2020, 23:00:48 »

Hi zusammen,

Es geht um meinen Drachenbaum, ( ca. 20 Jahre alt und kam als Samen aus Fuerteventura )
Viele Winter wurde er früher im Gewölbekeller gelagert und im Sommer über Treppen ins Freie transpotiert, dabei hat er auch einige Schrammen davon getragen.

Seit 3 Monaten wohn ich jetzt in einer eigenen Miet-Wohnung, also er steht ab sofort nur noch Im Zimmer.

Was ich eigentlich Fragen wollte:
An den "Blatt" spitzen ist es sehr oft vertrocknet.
Das Problem ist schon seit längerem. Wahrscheinlich vom Umtopfen vor ca. ~3 Jahren, womöglich falsche Erde? - Dunkle Blumenerde.
Anfangs hatte ich 30% Sand vom Baggersee 20% Lehmhaltiger Boden vom Acker/Feld und 50% Erde aus dem Garten, beim zweiten mal Umtopfen dann nicht.

Jetzt sind sogar die neuen Triebe mit den vertrockneten Spitzen. Jetzt wollte ich fragen, was ich da am besten machen kann damit er sich wieder bessert?
Und was ist eigentlich die ideale/ geeignete Pflanzenerde ist für ein Drachenbaum.

Ich habe eventuell an "Guano - Dünger" aus dem Gartencenter gedacht, bisher wurde der Baum noch nie gedüngt.


Weil der "Pflanztopf" relativ hässlich ist wollte ich denn Baum auch bald wieder Umtopfen.
De nächste Frage: "In meiner Wohnung ist eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit" und die Erde trocknet garnicht mehr (wie ich es gewohnt bin) aus, sondern die feuchte Erde wird nach ca. 4-12 Wochen auf der Oberfläche Weiß ( ob jetzt von kalk oder schimmel bin ich mir unsicher ) -  ist mir neu (Betonbau) Weiß da jemand Rat?
Ich habe nun einfach mal die oberste Schicht zu Seite "gerecht", mal sehen ob es sich bessert.
Vielleicht sollte ich einfach mal "noch" viel weniger Gießen wie gewohnt (das es mehr austrocknet) / oder die oberste Erdschicht des öfteren mal "umgraben" ?


Und was ich für später schon immermal Wissen wollte:
Noch ist der Drachenbaum nur ein-Stamm, gibt es da eine Möglichkeit das sich die "Krone" irgendwann teilt?  So in 2 oder 3, passiert das von alleine oder könnte man dabei mit einem Trick nachhelfen?


//edit: Ich Glaube ich bin hier im Unterforum "Gehölze" falsch, ist zwar ein Drachen"Baum", aber irgendwie ist es ja eigentlich eher eine Topf/ - Zimmerpflanze.
Wäre lieb wenn es ein Mod. verschieben könnte.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2020, 13:08:05 von winterliesel » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 03. Dezember 2020, 11:54:08 »

das wäre auch mein Tipp gewesen:
Vielleicht sollte ich einfach mal "noch" viel weniger Gießen wie gewohnt (das es mehr austrocknet) / (nein: oder die oberste Erdschicht des öfteren mal "umgraben" ?)

Und - errichtet sich gerne nach dem Licht aus.
Auf Hydrokultur kann man ihn auch ziehen - aber nun nach 20 Jahren?
Ist aber in einer Wohnung eine ziemlich saubere Sache.
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Blumigen Gruß
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winterliesel
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« Antworten #2 am: 03. Dezember 2020, 15:14:23 »

So, ich hab Dich mal in den Zimmerpflanzenteil verschoben.

Wenn sowieso umtopfen ansteht, würde ich das jetzt mal tun und dann schauen, wie sich das ganze verhält. Leider kann ich zu Topf-Erde nicht viel sagen.
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« Antworten #3 am: 03. Dezember 2020, 23:40:10 »

das wäre auch mein Tipp gewesen:
Vielleicht sollte ich einfach mal "noch" viel weniger Gießen wie gewohnt (das es mehr austrocknet) / (nein: oder die oberste Erdschicht des öfteren mal "umgraben" ?)

Ja das mit der Erde wegrechen, umgraben hab ich nur gemacht weil mir das "weiße"-Zeugs komisch vorkam. Und ja: weniger Gießen! Ist ja eigentlich auch eine Wüstenpflanze.
Nur die letzten 5 Jahre stand der Baum immer bis spät in den Herbst draußen im Hof, da hat er viel Regen abbekommen.


Zitat
Und - errichtet sich gerne nach dem Licht aus.
 
Ja, das hab ich auch gemerkt. Der Baum ist ganz schön "Krum&Schepp" und steht auch schief im Topf.
Aber: Solange er nicht durch sein "eigengewicht" Abbricht.
Der Stamm hat nämlich viele Narben ( z.B. bei Sturm Umgefallen), an den Stellen ist der Stammumfang dann sehr gering.

Aber die Zeiten sollten sich nun ändern. - Hier ist es jetzt Windstill und sogar im Winter warm.

Umtopfen steht nun bald an (Ist die Jahreszeit egal zum Umtopfen, kann ich da bis Frühling warten?)
Ganz auf Hydrokultur wollte ich jetzt auch nicht umbedingt gehen.
Aber würde es Sinn machen mit einer 50/50 Mischung anzufangen? Also das ich 30% der Erde rausnehm und denn Rest mit dem Granulat vermische?

Wegen dem Gewicht würde es ja schon auch Sinn machen.
Weil der große-Topf so schwer ist. War echt hart den ins 2.OG zu transpotieren.

 - Wobei mir Erde eigentlich lieber ist. Aber welche würde man da nehmen? Am besten so Nährstoffarmen Sand oder?
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winterliesel
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« Antworten #4 am: 18. Dezember 2020, 06:41:18 »

Also ob man den jetzt noch voll auf Hydrokultur umstellen kann, bezweifle ich mal. Da darf ja (wenn mein Kenntnisstand nicht inzwischen überholt ist) keine Erde drin sein. Bei Granulat ginge das hingegen wohl schon. Da wäre aber die Frage, ob der Topf dann immer noch standsicher ist.

Bei Erde würde ich eher an mit Sand etwas abmagern denken. Schierer Sand dürfte zu mager sein.
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« Antworten #5 am: 22. Dezember 2020, 18:19:30 »

Also war meine Idee von damals schon Richtig?
30% Sand vom Baggersee (also nicht nur den schieren Sand, sondern auch die Erde wo ich dort bei den Kieselsteinen gefunden habe.)
20% Lehmhaltiger Boden vom Acker/Feld ( das war so hellrötliche Erde, und nicht die dunkelbraune)
 ...und die restlichen 50% waren einfach vor kargen stellen im dem Garten.

Ich habe mir halt gedacht der Drachenbaum wächst sowieso in einer "Kargen" Stein/Fels/Sand -Wüste, der braucht wohl eher sowas wie Quarz/ -Sandkristalle (falls es sowas gibt.)
Habe aber auch an sowas wie Kokos/ Rindenmulch Erde gedacht (speziell für Palem oder Tropenpflanzen. Oder mit Guano anreichern. (ist ja auch von den Seevögeln)


Wegen der neuen Topfform bin ich mir auch etwas unschlüssig: Soll ich den einen Flachen, dafür Breiten nehmen (so eine art große Schale)
oder eher wieder einen klassischen tiefen Eimer/Topf.

Ich könnte mir vorstellen das eine Schale besser geeignet ist weil um so mehr Durchmesser / Fläche, desto besser kann die Erde trocknen/Zirkulieren.
Denke nicht das der Baum bevorzugt in die Tiefe wachsen will, also ist es eher ein Flachwurzler, der sich über ein paar Regentropfen freut!
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Walther
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Walther

« Antworten #6 am: 31. Dezember 2020, 08:55:30 »

Mal abgesehen davon dass ich selbst keine Ahnung von der Gattung der Drachenbäume habe, glaube ich, es wäre für die Suche nach Ratschlägen wohl auch wichtig zu wissen, um welche der vielen Drachenbaum-Arten es sich hier in diesem Beitragsfaden handelt.

Ich habe nicht lange gesucht, aber hier scheint mir,

https://www.pflanzenfreunde.com/lexika/zimmerpalmen/drachenbaum.htm,

könnten einige Informationen zu Arten und Varietäten von Zimmerpflanzen-Drachenbäumen gewonnen werden.

LG Walther

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