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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Stamm-Krankheit - Zier-Ahorn 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Stamm-Krankheit - Zier-Ahorn  (Gelesen 1106 mal)
nurfürdich
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« am: 08. Juli 2018, 11:07:32 »

Hallo,
ein Zier-Ahorn gabelt sich und eine Seite zeichnet sich durch eigenartig gleichförmig hufeisenförmige, "fäulnisähnliche" Stellen aus. Kennt das jemand?

Ich nehme an, alle drei Triebe der rechten Gabel müsste man entfernen.

Grüße
ahorn-stamm-krankheit
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Walther
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Walther

« Antworten #1 am: 10. Juli 2018, 10:41:49 »


So weit mir bekannt, sollen Zierahorne empfindlich sein für Pilzinfektionen, besonders nach Verletzungen/Schnittaktionen. Hast Du in der Vergangenheit schon mal dranrum geschnibbelt? Eine andere Ursache könnte sein, dass dem Ahorn der Standort nicht zusagt und sich der Pilz in ihm als Schwächeparasit ausbreiten konnte.

Deine Beschreibung "fäulnisähnlich" trifft die Sache recht gut, die in Frage kommenden Pilze sind nämlich gerne auch verschiedenste Braunfäulepilze. Braunfäulepilze können auch lebende Bäume befallen und zersetzen die Cellulose im Holz. Cellulose ist der zweite Hauptbestandteil von Holz, neben dem braunen Lignin, das übrig bleibt, wenn die Cellulose von dem Pilz verzehrt wurde.

Wie sah denn der Baum vor dem drastischen Rückschnitt aus? Zeigte er schon Krankheits- oder Schwächesymptome - oder warum wurde er jetzt zurückgeschnitten? Hatte er schon Fruchtkörprt des Pilzes?

Den Pilz kann man wohl nicht bekämpfen - und den Ahorn zu retten geht vermutlich auch nicht.

Du kannst eigentlich nur weiter beobachten, mit oder ohne weitere Kappungen, und dabei Erkenntnisse gewinnen; oder wenn Dir Erkenntnisse egal sind, den Ahorn ganz roden, möglichst mit allen Wurzeln.

LG
Walther
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nurfürdich
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« Antworten #2 am: 11. Juli 2018, 13:34:45 »

Danke!
die Blätter dieses Teils hatten öfter braune Stellen bzw. -Bereiche.
Mir fiel diese auffällige Struktur auf - witzig: so halbkreisförmig.

Der steht zu dicht an einer Grenze und soll gerodet oder umgesetzt werden. Ich dachte erst umsetzen ... mal nächste Wochen sehen.

So einen in rot hatte ich schon mal umgesetzt, was nicht so glückte, da zuwenig rückgeschnitten. Soweit ich mich erinnere, sind die Ahorn-Wurzeln quastähnlich, d.h. 3-4 dicke Stränge, die ins Erdreich gehen (lehmig-tonig) und sich da vermutlich irgendwo verzweigen. Einen Ballen kann man so kaum richtig herstellen. Da ich damals nur jeweils 50cm dieser Stränge, mit Erde, erwischte, fiel das Ergebnis eher ungenügend aus, da nur sehr moderat zurückgeschnitten ...

Sicherer wäre es wohl, großzügig mit einem Bagger ranzugehen.

LG
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