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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Welchen kl. Busch statt Bartblume? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Welchen kl. Busch statt Bartblume?  (Gelesen 3005 mal)
Nilus
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« am: 25. April 2018, 17:44:34 »

Mein Bartblumenbusch ist an dieser Stelle immer mehr erfroren, und nun total. Der Platz ist nicht geeignet.

Dafür suche ich Ersatz. Robusten kleinen Busch, sonnige Lage, sollte erst im Herbst und dann möglichst lange blühen.

Könnt ihr mir zu etwas raten?

Vielen Dank im Voraus,
Nilus
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Nilus
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« Antworten #1 am: 25. April 2018, 18:38:36 »

Bei Stauden wären die Herbstastern geeignet.
Es gibt sie in verschiedensten Farben und Wuchshöhen.
Bei Sträuchern ist es schon schwieriger mit der späten Blüte,
Berberitzen auch Sauerdorn genannt blühen jetzt haben aber eine tolle Herbstfärbung und die Früchte könnten auch verwertet werden, bei uns sind aber immer die Vögel schneller.
Es gibt verschiedenste Typen und Formen.

LG
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clara
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« Antworten #2 am: 25. April 2018, 21:35:13 »

es gibt einen - der wird max 70cm hoch - wächst wie Trichter und hat gelbe kleine aber auffällige Blüten die unendlich lange blühen
aber wie hiess er noch?
schnippeln war auch einfach und unkompliziert.

nachgeschaut - 5Fingerstrauch


PS es gibt auch weiss, pink und so ein rostrot.
suche selbst schon länger ist wohl wieder in Mode
PS2 in den Angeboten wird geschrieben: 2Jährig, der hielt bei mir aber viele viele Jahre als Halbstrauch - nicht Bodendecker.
« Letzte Änderung: 25. April 2018, 21:47:37 von clara » Gespeichert

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clara
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Nilus
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« Antworten #3 am: 26. April 2018, 15:43:57 »

Danke für die Ratschläge.
Ich vergaß zu sagen, dass ich schon viele Herbstastern habe, teils versetzt, weil sie immer wuchern. Bei ungünstigem Wetter, wie letztes Jahr, war es ihnen zu heiß und sie verblühten viel zu schnell, leider. Sonst finde ich sie toll, weil viele Bienen drangehen. Ich habe hier auch Insektenhotels.

Fingerstrauch geht vielleicht, danke. Ich werde mich umschauen. Werden die Fingersträuchern nicht sehr breit? Aber sorry, ich habe noch nicht nach den Sorten geschaut.

Danke,
Nilus
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Nilus
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« Antworten #4 am: 26. April 2018, 17:34:50 »

ungefähr breit wie hoch...
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« Antworten #5 am: 26. April 2018, 19:10:18 »

ungefähr breit wie hoch...

also ungefähr so proportioniert wie der bayer aus "bares für rares" Grinsend .
ich würde mal was seltenes wie viburnum tinus oder säckelblume ausprobieren, gibt da schöne sorten von. bei uns in der nachbarschaft hat einer einen v.t. seit über10 jahren, ungeschnitten wird der im alter fast mannshoch und blüht im winterhalbjahr bei milderen temperaturen monatelang. es gibt auch noch einen zweiten hier bei uns, der unmittelbar an einer niedrigen mauer sitzt und toll aussieht. die säckelblume blüht ähnlich lange, am besten in blau nehmen - gloire de versailles - nur von sommer bis herbst. die beiden sind nur nix, wenn es im winter öfters 15 -20 grad minus gibt.
fingersträucher habe ich abgeschafft, die sehen mir irgendwie zu grob aus. wenn der garten ziemlich rustikal ist, passen sie aber.
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clara
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« Antworten #6 am: 27. April 2018, 00:04:21 »

grob nicht, aber ein büschen staksig sind sie. Da stimme ich dir zu.

ich hatte zwei Säckelblumen angeschafft sind beide in kürzester Zeit eingegangen - immerhin wären sie blau un den Blüten.
brauchen wohl sauren Boden - darauf muss man ja auch noch achten.

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« Antworten #7 am: 28. April 2018, 08:50:13 »

rustikal ist vllt. der bessere ausdruck bei fingersträuchern. passen m. e. beispielsweise gut zu alten rosen mit ebenfalls mir nicht gerade filigran erscheinenendem blattwerk.

meine säckelblumen standen in lehmboden. bodenverbesserung unterliess ich, ist aber wohl sinnvoll (drainage). die eine (blaue) hielt viele jahre aus, bevor sie der einzige nennnenswerte winter in den letzten 25, 30 jahren mit minustemperaturen von 15 - 20 grad dahinraffte. da hatte es aber auch vieles andere erwischt bzw. stark geschädigt. die andere (rosa) packte es immerhin an die 10 jahre. da ich auch hier keine bodenverbesserung vornahm und sie mit der zeit von anderen gewächsen immer mehr bedrängt wurde, entwickelte sie sich mit der zeit zurück und ich entfernte sie schliesslich.

ich habe ja ein faible für mediterrane gewächse. bei uns in der gegend gedeihen auch orangenblumen ganz gut, wenn sie etwas geschützt stehen. ich hatte eine jahrelang als kübelpflanze. solange ich sie hegte und pflegte, regelmässig umtopfte und düngte sowie im winter ab etwa 5 grad minus in ein ungeheiztes nebengebäude verfrachtete, ging es ihr gut und sie blühte regelmässig. dann kam eine zeit, wo ich einfach zu viele kübelpflanzen hatte, dazu auch noch jede menge anderes zu tun und aus gesundheitlichen gründen nicht mehr hinter allem so hinterher sein konnte/wollte. sie gehörte dann zu denen, die das übelnahmen. mit einer auspflanzung in sauren boden (durch verbesserung mit rhodoerde o.ä.) hätte ich sie womöglich retten können, aber das war mir damals alles zu viel und der platz im garten auch erschöpft.

inzwischen habe ich vieles rausgeschmissen und werde die eine oder andere winterharte pflanze, die seit jahren im kübel stehen, nach und nach auspflanzen. ich denke da an eine dunkelrosablütige magnolie, eine immergrüne, die etliche winter im kübel recht gut üerstanden hat, eine panaschierte rosa weigelie (eine rote uralte habe ich dafür gerodet), einen flieder, eine portugiesische lorbeerkirsche alshochstamm und diverses andere wie auch stauden. habe inzwischen jemanden gefunden (azubi gartenbaubetrieb aus der nachbarschaft i),der mir bei schweren arbeiten gegen ein angemessenes entgelt hilft, so dass ich dies in angriff nehmen kann.

man muss ja immer was zu tun haben draussen, sonst wird's langweilig. manchmal kann ich auch gewisse stellen im garten - so wie sie seit jahren sind - einfach nicht mehr sehen. dann wird tabula rasa gemacht Grinsend   
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« Antworten #8 am: 28. April 2018, 14:50:19 »

Nilus, ein Ahorn blüht zwar nicht so auffällig, aber sein Herbstlaub - gibt doch diese feurig roten?
das als Busch? Welche Tiere drangehen weiss ich aber auch nicht.

schlank, aber 8m hoch wäre auch eine Säulenkirsche, die allerdings im Frühjahr blüht.
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« Antworten #9 am: 04. Mai 2018, 16:05:01 »

Danke für die vielen Gedanken, die Ihr Euch gemacht habt.

Noch weiß nich nicht, was ich pflanzen soll   Huch Ein schlanker Busch, aber nicht höher als 1 m, robust.
Da es hier oft sehr kalt im Winter ist, kommen mediterrane Pflanzen nicht in Frage. Am besten vielleicht einheimische, die auch einmal -25 Grad aushalten.

Grüße
Nilus
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Nilus
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« Antworten #10 am: 04. Mai 2018, 20:16:32 »

du befindest dich also zwischen Baum und Borke
das geht uns allen wohl häufiger so.  Grinsend

Hast Du ein Foto vom Vorgarten? Bist du photoshoppig vranlagt
dann such dir mal ein Gefällt mir Bild und stelle den Busch darein.
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« Antworten #11 am: 05. Mai 2018, 09:15:00 »

das problem ist, dass viele spätblüher oft in die mediterrane richtung gehen. frieren im winter ggfs. zurück (oder machen bei minus 25 grad die grätsche) und erholen sich ab frühjahr wieder, dann folgt spät die blüte. es gibt da zum beispiel auch noch mönchspfeffer (vitex), elsholtzia stauntonii sowie eine rotlblühende spezies, deren namen ich momentan schlichtweg vergessen habe (alzheimer lässt grüssen Augen rollen).
ein absolut winterharter kleiner spät und lang blühender busch ist wohl die eierlegende wollmilchsau Grinsend. prunus lusitanica fällt mir noch ein, ist etwa so winterhart wie die üblichen kirschlorbeersorten. ein nachbar hat eine mittlerweile mannshohe hecke, vor 3, 4 jahren als vllt. 6o, 70 cm hohe sträuchlein gepflanzt. aber wir hatten ja auch in den letzten wintern nur maximal 7, 8 grad minus für kurze zeit. könnte eliebig geschnitten werden.
staudentechnisch wären herbstanemonen in verbindung mit vernonia crinita, silberkerzen (cimicifuga) und gräsern eine interessante lösung - nicht so "langweilig" wie ein einzelner busch und doch recht pflegeleicht.

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« Antworten #12 am: 05. Mai 2018, 09:32:22 »

es gäbe ja noch das Pfaffenhuetchen europaeus - geliebt von Rotkehlchen, da wären aber die Beeren lecker - un dkeine sonderliche Blütenbildung.
Im Gegensatz zum gelben FünffingerStrauch, der immerhin bis in den späten Sommer blüht, braucht der Pfaffe Stütze.

Ich habe nur Reihengarten, von kaum 21 qm - darin sind untergebracht als Frontschutz: Liguster zweifarbig wintergrün - blüht weiss im Mai - schnittverträglich, dann Schneespiere blüht im Mai, gefällig im Aufbau, schnittverträglich. Blätter fallen früh, sieht dann wie Besen aus. Einen zweigeschlechtlichen Ilex, der über den Weg die Sicht zur Hauswand versperrt - trägt jetzt weisse Blüten im winter rote Beeren, die die Vögel sich holen - Formschnitt möglich-
Dann noch einen Wildtrieb Flieder lila - ist auch nicht so wuchtig, Paffenhuetchen noch kümmernd und rote Heckenkirsche die sich an die Trennwand anlehnt. Es ist zuviel, grins - Wilder Wein berankt das Carport. Zwei Kletterrosen am Carport hängen über den Weg, wohin die Blütenblätter dann auch fallen.
8qm Terasse auch noch - Abendsonne

Villa Kunterbunt - eine andere Nachbarin hat sich eine Art japanischen Garten gemacht - ein paar Steine, ein hohes Gras und kleinerer Gräser und alles mit Kies abgedeckt - Blüten? keine- Vogelschutz? Auch nicht.

vorne_632 _ 5360_21_Uhr

Eine hohe BUSCHROSE hatte mein Gegenüber einmal -mit kleinen Blüten - sah auch immer toll aus und die Bienen kamen garantiert und Früchte im Herbst für die Vögel trug sie auch. 2m hoch ungefähr plus 50 cm und auch gut 150 breite
« Letzte Änderung: 05. Mai 2018, 10:02:07 von clara » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 05. Mai 2018, 12:44:45 »

Dankeschön, da habe ich aber viel zu Lesen  Smiley
Für Vögel/Insekten wäre ideal, denn ich habe in Nähe Nistkästen und Insektenunterkünfte, auch Futterstellen. Dann lassen sie mir vielleicht die Johannisbeeren ausnahmsweise!?
Melde mich evt mit einem Bild.
Anmerkung: Diesen Winter hatten wir tagelang ca -17 Grad. Rau hier.

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Nilus
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« Antworten #14 am: 05. Mai 2018, 18:33:59 »

18 Grad Minus hattenwir -Januar oder so
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