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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Einige Fragen zu Aprikosenbaum"Ungarische beste" 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Einige Fragen zu Aprikosenbaum"Ungarische beste"  (Gelesen 1792 mal)
rosenweiss
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Klimazone 7a


« am: 26. März 2017, 15:14:33 »

Hallo an Alle!

Vor Kurzem haben wir einen Aprikosenbaum "Ungarische beste" bekommen und noch dazu Erkenntnis, dass die Unterlage St. Julien A ist. Vielleicht kann jemand berichten, wie viel jährlichen Zuwachs könnte der Aprikosenbaum haben? Wie groß könnte er wachsen? Was bedeutet so eine Baumunterlage?

Außerdem habe ich für den Aprikosenbaum zwei Plätze: Im Süden oder im Westen.

Im Süden kriegt das Bäumchen natürlich mehr von der Sonne, dort gibt es aber weniger Platz und mehr windig.

In Westen kommt die Sonne um ca. 2 - 3 Stunden später. Dafür ist hier der Platz größer und weniger windig.

Ich hoffe sehr, dass jemand so eine Erfahrung hat und kann mir antworten :-)


Liebe Grüße
rosenweiss
 
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falke
Gast
« Antworten #1 am: 26. März 2017, 20:09:18 »

Sortenspezifisch kann ich nicht Auskunft geben, aber Aprikose ist dankbar für jede Wärme in unseren Breiten, ich würde sie daher im Süden setzen. Sie ist, wenn es ihr gefällt, auch bei wenig Platz expansionsfreudig, und etwas Wind macht ihr nichts, wenn er denn im Süden auch eher wärmer ist.

P.S.: Ich habe einen Spalier "Luizet" an der Südwand, wenn die Bestäubung klappt, gibt der beste Früchte in 7b.
« Letzte Änderung: 26. März 2017, 20:10:56 von falke » Gespeichert
zwerggarten
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« Antworten #2 am: 27. März 2017, 00:29:31 »

hier in berlin mit dem trockenkaltkontinentalen klima ist es in der theorie nicht ganz so einfach: was zu früh wärme fängt und antreibt und womöglich auch schon verfrüht blüht, bekommt gerne noch späten, fiesen frost drüber gehauen, insofern ist so eine südlage ggf. eher ungünstig, zumal noch windig(er).

in der praxis stehen meine beiden aprikosen (gekauft als ungarische beste und orangered) frei im garten, bekommen viel sonne und überleben immerhin einigermaßen seit 2007. obwohl die bäume seit ca. drei jahren nach einem fast-absterben durch extremmonilia immer wieder gut durchtreiben und recht früh wie der teufel blühen, gab es witterungsbedingt so gut wie keine früchte (frost, regen, kälte zur blütezeit = keine insekten und keine befruchtung, abwurf der fruchtansätze) - vielleicht wäre es doch deutlich besser, sie würden später blühen...
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sandor
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« Antworten #3 am: 27. März 2017, 18:10:54 »


Da kann ich in allem zwerggarten nur zustimmen.
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Tess
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« Antworten #4 am: 27. März 2017, 21:40:04 »

Obwohl ich in einer Weinbauregion lebe ...hat mein Baum ...der nun vielleicht 5 Jahre ist...  nur 1 mal Früchte getragen
Er hat sich gut entwickelt....aber während der Blüte war es anscheinend zu kalt.
Dieses Jahr bin ich sehr zuversichtlich.
Die Früchte haben so gut geschmeckt...unvergleichlich
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Apfelmann
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WWW
« Antworten #5 am: 27. März 2017, 22:40:36 »

Wenn der Platz und der grüne Daumen stimmig sind, kann so eine Aprikose  16-20 m2 Platz beanspruchen und sehr groß werden.

Dies Pflanzen sind unheimlich wüchsig und können sich sehr schnell verausgaben,
etwas geschützter und ausreichend Platz sind hier in unseren Regionen wichtig,
durch die sehr frühe Blüte sollten Hummeln gefördert werden, die Bienen fliegen meist noch nicht zur Aprikosenblüte.
Wichtig kann ein weißer Stammanstrich werden, zur Desinfektion / Schädlingsbekämpfung, gegen Frostschäden und um die Blüte um einige Tage zu Verzögern.

LG
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bonifatius
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« Antworten #6 am: 28. März 2017, 12:48:48 »

Ich hab sie auch, steht bei mir erst im dritten Jahr, sie ist wie auch der gleichaltrige Pfirsich voll mit Blüten, nur sehe ich keine Bienen, in meinen Blumenbeeten summt es nur so, aber im kl. Obstgarten, er ist nur getrennt von den Blumenbeeten durch die Gartenhütte tut sich nichts. In den Stachelbeeren hab ich mal eine Hummel gesehen das war es.
Kann man da etwas machen, z.B. mit einem weichen Malpinsel von einer Blüte zur anderen gehen?.
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falke
Gast
« Antworten #7 am: 28. März 2017, 14:25:50 »

Ist mühsam, geht aber, hab ich auch schon gemacht.
Auch hier bis vor zwei Tagen nur vereinzelte Hummeln, dann heute doch noch Bienen, aber die Blüten sind so gut wie durch.
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Apfelmann
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WWW
« Antworten #8 am: 28. März 2017, 15:58:38 »

In die Nähe oder auch unter den Aprikosen-Bäumen Frühlingsblüher-Zwiebeln.

Hummelkisten / Nisthilfen können auch versucht werden.

LG
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falke
Gast
« Antworten #9 am: 28. März 2017, 16:16:53 »

Gute Idee. Habe gleich daneben ein Insektenhotel, es sind aber noch Zimmer frei... Grinsend
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