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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gemüse-Forum (Moderator: Arnold)  |  Thema: Nachrichten aus dem Gemüsebeet 2017 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Nachrichten aus dem Gemüsebeet 2017  (Gelesen 18738 mal)
eremurus
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Naturraum 102, Klimazone 7b


« Antworten #60 am: 19. November 2017, 19:59:23 »

Ich geb´s zu: Erdbeeren sind auch kein Gemüse, auch ist der Anteil der Kultursorten verschwindend gering, aber da sie nun mal im Beet 2 (ca. 4 qm) parken, muss ich sie auch erwähnen. Das Beet bildet ein gleichschenkliges Dreieck. In die Mitte platzierte ich diesen Herbst eine Rutenhirse – schon wieder kein Gemüse. Da ich aber nur schwer in die Mitte des Beetes hinkomme und ich das Gras außerdem sehr hübsch, aber in den Staudenbeeten keinen wirkungsvollen Platz dafür finde… Jedenfalls wurde das Beet von mir Ende Oktober kräftig ausgeputzt und Ringelblumen dazwischen gesät.
Beet Nr. 3 ist dafür ein reines Gemüsebeet. Es ist ca. 1 m tief und 6 m lang, weshalb es von mir in Beet 3 und Beet 3 a geteilt wurde. Im Beet 3 hatte ich im Hintergrund Stangenbohnen ausgesät. Eigentlich drei Sorten, aber ich kann mich nur noch an die „Weinländerin“ erinnern, die Einzige, von der ich auch Saatgut ernten konnte. Die anderen wurden nämlich von den Schnecken vernichtet bzw. sind vertrocknet. Im mittleren Teil wuchs und wächst Salatrauke, die sich an Ort und Stelle wieder selbst versamt hat. Im Vordergrund hatte ich eine Reihe Borlotti-Bohnen zur Saatgutvermehrung, was auch geklappt hat. Nach der Ernte der Bohnen „verbesserte“ ich die Erde mit gekauftem Kompost und Urgesteinsmehl und säte Rote Bete aus. Entweder taugt der Kompost nichts oder das Saatgut war zu alt, jedenfalls ist Nichts daraus geworden. Falls ich nächste Woche dafür Zeit finde, säe ich hier für das nächste Jahr Mohn und Phacelia aus, im Hintergrund möchte ich im Frühjahr eine Reihe Sonnenblumen pflanzen.
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eremurus
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« Antworten #61 am: 19. November 2017, 20:02:00 »

Hallo Cosima,

danke für dein Interesse. Ein Lorbeerstrauch ist schon was Schönes (und Leckeres), aber zum Überwintern habe ich leider keinen Platz.

LG, Barbara
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eremurus
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« Antworten #62 am: 19. November 2017, 20:02:31 »

Das Beet 3a war 2017 ebenfalls mit Stangenbohnen belegt. Da ich keine hohen Stangen mehr hatte, benutzte ich die gedrehten Tomatenstäbe. Das war insofern lustig, als dass die Bohnen an den Bohnenstangen sich eher als Reiserbohnen entpuppten mit ca. 1,50 m Höhe, während sich die Bohnen an den Tomatenstäben als wahre Wuchsmonster erwiesen. Keine Ahnung, um welche Sorte es sich handelt. Zusammen mit einer netten Geschichte bekamen wir sie 2016 beim Saatgutfestival in München geschenkt mit dem Hinweis, dass diese vermutlich nicht mehr keimfähig seien. Von wegen! So eine reiche Ernte von gerade mal 12 Böhnchen, das lob‘ ich mir. Jedenfalls sind die Hülsen ziemlich unterschiedlich. Mal leicht, andere stärker gebogen, die einen einfarbig grün, die anderen dunkelrot gestrichelt, alle 8-10 cm lang. Die Kerne sind relativ klein und fast rund, Grundfarbe beige, weinrot gestrichelt und gesprenkelt. Auch in ziemlich ausgereiftem Zustand sind die Hülsen nicht fädig, die Kerne kann man noch später als Borlotti-Bohne verwenden. Und trotzdem habe ich nun ziemlich viel Saatgut davon.
Dann hatte ich noch ein paar längliche schwarze Kerne gesät, die weniger wuchsfreudige Pflanzen hervorbrachten, welche sich mit ca. 20 cm langen, dünnen, runden, grünen Hülsen schmückten.
Dazwischen setzte ich mehrere Tomatenpflanzen, alles Purple Calabash, die ich an geschützteren Standorten nicht mehr unterbringen konnte. Auch von diesen erntete ich reichlich, bis Ende Oktober waren alle Pflanzen und Früchte gesund. Dann räumte ich das Beet ab und pflanzte dafür einige Ausläufer der Erdbeeren aus Beet 2. Zwar nicht zum richtigen Zeitpunkt, aber was soll’s.
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« Antworten #63 am: 19. November 2017, 20:02:58 »

Dieses Jahr verwendete ich übrigens zum ersten Mal Tröpfchenbewässerung im „Freiland“. Jeder Bohnenhorst und jede Tomate bekam einen Tropfer. Das hat sich bewährt, denn dort, wo die Bewässerung mangels entsprechendem Wasserstand ausfiel (nämlich bei den Stangenbohnen ganz am Ende des Beetes), vertrockneten die Pflanzen. Hin und wieder gab es halt doch eher trockene Wetterperioden.
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eremurus
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« Antworten #64 am: 19. November 2017, 20:23:50 »

Und nun zu Beet 4: Im Frühjahr kaufte ich 9 verschiedene Sorten Spinat. Ich wollte testen, welche mit meinem Gartenboden zu Recht  kommen. „Red Cardinal“ und „Erste Ernte“ machten das Rennen.
Dazwischen pflanzte ich selbst gezogenen roten Eichblattsalat. Es ist für mich noch ungewohnt, daran zu denken, dass es erntefähiges Gemüse vor der Haustüre gibt und so kam es, wie es kommen musste: ein Teil des Salates fing an zu schießen. Da ich vom Selbstversorger jedoch weit entfernt bin, war das nicht so schlimm. Zum einen hatten dann wenigstens die Insekten was davon, zum anderen erntete ich trotzdem: nämlich Saatgut (Das säte ich im Herbst in einen Kasten und so habe ich bis heute erntereife Salatblättchen).
Ein Teil des Beetes war ziemlich lange mit Zwiebeln belegt. Die Sorte Robelja gefällt mir sehr gut. Letztes Jahr hatte ich nämlich die Lauchfliege am Lauch, so dass ich ähnliches für die Zwiebeln befürchtete. Alles kein Problem, die Hüllblätter dieser Zwiebel sind so fest, da beissen sich die Tierchen wohl die Zähne aus. Klar, bei meinem erst vor wenigen Jahren in Kultur genommenen Beeten wurden die Zwiebeln nicht groß, aber für mich sind sie so genau richtig. Nun lagern sie alle in einem Metallkorb in der Küche. Das sieht so wunderschön aus, dass ich mich täglich darüber freue.
Zwischen den (blühenden) Salat kam selbstgezogener Rosenkohl ins Beet. Naja, sozusagen Delikatessgemüse, so klein und zart(?) wie die Röschen noch sind. Trotzdem: ich habe sie zum (Fr)essen gerne.
Es ist vorgesehen, dieses Beet nächstes Jahr mit Buschbohnen, Tomaten, Zucchini, Lauch und Staudensellerie zu bepflanzen. Als Gründüngung will ich unbedingt noch Spinat „Guntmadingen“ säen. Wenn die Tage nur nicht immer so kurz wären…
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eremurus
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« Antworten #65 am: 19. November 2017, 21:17:19 »

Jetzt ist das letzte Beet an der Reihe. Beet Nr. 5 (knapp 3 qm). Zwar gibt es noch Beet Nr. 6 (gleich groß), das ist jedoch mit verschiedenen Iris barbata bzw. media belegt. An den ursprünglichen Stellen waren diese überaltert, deshalb wurden sie ausquartiert und in Beet 6 wieder aufgepäppelt. Leider bin ich nicht dazu gekommen, sie im blühenden Zustand entsprechend zu markieren, so dass die Pflanzen nochmal dort ausharren müssen, bis ich sie farblich sortiert anderweitig unterbringen kann. Da ich in diesem Beet früher mal ein Tütchen Blumenwiese ausgesät hatte, gehen immer noch ein paar Schlafmützchen und Jungfer im Grünen zwischen den Irisschwertern auf, ein entzückendes, kontrastreiches Bild.
Im Beet Nr. 5 kamen jedenfalls die Palerbsen unter, dazwischen ein paar Mairübchen und Radieschen. Außerdem standen dort von 2016 noch einige überwinterte Mangoldstauden für die erste Ernte im Jahr 2017. Danach pflanzte ich zwischen die Erbsen Rondini. Eigentlich mag ich die „normalen“ Zucchini lieber, doch dieses Saatgut keimte nicht, obwohl erst 2016 gekauft. Die Firma, bei der ich das Saatgut bezog, versendet leider öfter mal nicht Keimfähiges. Bei dem großen Sortiment scheint es mir allerdings nicht verwunderlich, dass das ein oder andere einfach falsch gelagert oder zu alt ist. Nun ja, interessant ist das Angebot schon. Dieses Jahr habe ich der Versuchung getrotzt und Saatgut über den VEN bezogen, das ist einfach zuverlässig.
Nun ist das Beet abgeräumt, mit Hornspänen und Urgesteinsmehl gedüngt und mit Blättern meines Malus toringo dick verpackt, abgedeckt mit Kaninchendraht, damit der Wind diese nicht verbläst. Daran kann man ablesen, dass ich zwar die Bodenlebewesen schützen will, aber keine Gründüngung vorgesehen ist. Nächstes Jahr werden Stangenbohnen, Mais und Fenchel und später im Jahr Kohlrabi und Rosenkohl einziehen.
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« Antworten #66 am: 19. November 2017, 21:17:45 »

Kommen wir zu den Kartoffelkisten. Ursprünglich baute ich in Mörtelwannen unterschiedliche Kartoffeln an. In den Beeten machten sich Drahtwürmer an den Kartoffeln zu schaffen, andererseits ist inzwischen auch kein Platz mehr für sie da. Nachdem  ich es zwei, drei Mal mit eigenen Saatkartoffeln versucht habe, habe ich den Kartoffelanbau jetzt erst mal begraben.  2016 also säte ich als Gründüngung Roggen aus. Der ist wunderbar gekeimt und weil ich einfach keine Zeit dafür hatte bzw. mir diese begrünten Kisten gut befielen, ließ ich alles einfach wachsen. Nun habe ich selbst geerntete Roggenkörner, die ich an unsere Wintergäste namens Sperling, Grünfink, Dompfaff und Co. verfüttere.
Nachdem der Roggen also abgeerntet war, säte ich in jede Wanne eine andere Gründüngung: Senf, Buchweizen, Ringelblumen und Phacelia. Es war schon ein bisschen zu spät im Jahr, einzig der Senf ist noch nennenswert „in die Pötte“ gekommen. Hier sollen im zeitigen Frühjahr Palerbsen und Puffbohnen unterkommen.
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« Antworten #67 am: 19. November 2017, 21:18:12 »

Nun gibt es nur noch mein „Kartoffelexperiment“, vorgestellt wurde es mir auf einem Biogartenseminar. Dafür stellte ich 2016 ein ehemaliges Metallgehege für Kaninchen auf. Das Gehege besteht aus 6 ca. 40 cm hohen Metallgittern, die entweder als Rechteck oder wie in meinem Fall als Kreis aufgestellt werden. In die Mitte des Kreises füllte ich etwa 10 cm hoch mit Kompost vermischte Gartenerde. Darauf wurden Saatkartoffeln gelegt. Außenherum ca. 10 cm dick Stroh. Auf die Kartoffeln wieder ca. 10 cm dick Erde, wieder Kartoffeln darauf (in die Zwischenräume der unteren Schicht), wieder Stroh außen herum und das Ganze noch einmal, abdecken mit Erde. Hört sich gut an, hat jedoch nicht besonders gut funktioniert. 2016 hat es sehr viel geregnet, viele Kartoffeln sind entweder verfault oder wurden von Schnecken gefressen. Also düngte ich das Ganze, deckte es mit dem restlichen Stroh ab und wartete auf 2017. Naja, im Stroh waren noch ziemlich viele Getreidekörner. Die wuchsen und wuchsen und ähnlich dem Roggen war es mir grad recht, dass mir die Entscheidung, was ich nun auf diesem „Hochbeet“ anbauen soll, abgenommen wurde. Lange konnte ich mit der komischen Getreideform nichts anfangen. Ich hielt es erst für eine neue Züchtung. Irgendwann las ich in einer Bauernzeitung von einer neuen Getreidesorte, die sich genauso schlecht von den Spelzen lösen soll wie Dinkel. Als ich dann endlich mal wieder Zeit und Lust hatte, im Internet nachzuschauen, stellte ich fest, dass ich tatsächlich Dinkel angebaut hatte. Nochmal Vogelfutter!
Als der Dinkel entfernt war, säte ich Spinat aus, aber inzwischen legten sich die Ruten von wild gewachsenen und 2017 reich tragenden Himbeeren über das „Experiment“, so dass es dem Spinat möglicherweise zu dunkel war. Der gleichzeitig gesäte Ackersalat findet den Standort allerdings toll und ich kann und konnte reichlich ernten.  
Nächstes Jahr habe ich Rettiche, Radieschen und Mairübchen dafür vorgesehen.

Fehler verbessert: natürlich hatte der Ackersalat nicht geäst sondern wurde ausgesät!
« Letzte Änderung: 20. November 2017, 19:34:59 von eremurus » Gespeichert
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« Antworten #68 am: 19. November 2017, 21:22:38 »

So, das war jetzt ein ziemlich langer Bericht. Demnächst erzähle ich euch, wie es mir mit meinem Tomatenanbau ergangen ist, ob sich Erbsen und Bohnen wirklich gut miteinander vertragen, welche Tomatensorten super waren und welche ich eher nicht mehr anbauen werden.

Liebe Grüße,
Barbara

P.S.: Walther: herzlichen Dank für die Fotos von kleinen Gemüsegärten. So üppig stelle ich mir das bei mir auch einmal vor.

Fehler berichtigt: Ich will erzählen, ob Erbsen und Bohnen sich mit meinen Tomaten vertrugen!
« Letzte Änderung: 20. November 2017, 19:36:51 von eremurus » Gespeichert
flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #69 am: 20. November 2017, 06:46:53 »

Deine Berichte sind super  Smiley
Vielen Dank.

Auf meinem Hochbeet wächst noch der Mangold.

LG
Flor
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"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten."
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
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« Antworten #70 am: 20. November 2017, 19:33:30 »

Hallo flor,

nachdem im Forum ziemlich Ruhe eingekehrt ist, hoffe ich, euch mit meinem Bericht ein bisschen aus der Reserve zu locken  Zwinkernd

Liebe Grüße, Barbara
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Walther
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Walther

« Antworten #71 am: 21. November 2017, 19:14:24 »

Hallo eremurus, Du meinst sicherlich diese Fotos?

http://forum.planten.de/index.php/topic,50668.msg514008.html#msg514008

Ja, das sind schöne Musterbeete für Gemüsehaltung auf engem Raum. Der/Die erfahrene Gemüsebauer/-bäuerin hat auch sicher keine Probleme damit, abgeerntete Stellen wieder zu füllen und das Beet so mehrfach über das ganze Jahr zu nutzen.
Danke für die Rückmeldung -  dann macht der Kameraeinsatz immer und überall richtig Freude.

LG
Walther
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« Antworten #72 am: 22. November 2017, 15:18:58 »

Hallo Walther,

genau die Bilder meinte ich, sind die u.a. auch in deinem Garten fotografiert? Sicherlich sind auch Fotos von der ein- oder anderen Gartenschau dabei!

Gruß, Barbara
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Walther
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Walther

« Antworten #73 am: 22. November 2017, 22:03:25 »

Hallo Barbara

nein, die sind nicht aus meinem Garten, sondern in den Schaugärten der RHS Rosemoor und Harlow Carr aufgenommen.

Hier noch ein Gemüse-Beet-Bild aus einem öffentlichen Park in Whitby




In meinem Garten gibt es keine reinen Gemüsebeete. Mein 'Gemüse' ist vollständig in die 'Zierpflanzen' integriert.

Immer wieder anders, andere Sorten, andere Standorte.

Die Dauerbrenner hier sind Kohlsorten, Salatsorten, Tomatensorten, Chilisorten, Zwiebeln, diverse Küchenkräuter, Kürbissorten, Zucchini, Knobi .... Gelegentlich auch Bohnen, Beete, Kartoffeln, Möhren ....

Heuer hatte ich auch Auberginen - ein Flopp!

LG
Walther
« Letzte Änderung: 22. November 2017, 22:18:58 von Walther » Gespeichert
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« Antworten #74 am: 24. November 2017, 16:30:27 »

Hallo Walther,

das gibt’s doch nicht! Genau solche „Ölbohrtürme“ haben wir vor Jahren selbst gebaut, genauer gesagt zwei Stück, die dann als Bohnengerüst dienten.  Inzwischen sind sie auseinandergebaut und die einzelnen Seiten „zweckentfremdet“ erst als Tomatenhaus mit Folie drumherum, jetzt als Tomaten- bzw. Rosengerüst (Kletterrose/Pflaumenbaum). Fotos müssten irgendwo auf der externen Festplatte sein… (ich warte auf Hilfe von meinen Kids, um die Bilder ins Forum zu laden, aber das kann dauern!)

Das Gemüse zwischen den Stauden unterzubringen ist ja interessant. Aber hast du dann noch im Überblick, was gerade erntereif ist oder machst du täglich einen Ernterundgang? Gibt es bei dir kein Problem mit Schnecken?
 Kräuter wie Zitronenmelisse oder Salbei wachsen bei mir auch im Staudenbeet,  Feldsalat und „wilde“ Erdbeeren sind überall zu finden.

Dieses Jahr zog ich Auberginen im Topf und zwar „Blanche ronde à oeuf (Eierfrucht) von Dreschflegel. Aussaat war am 22. Februar. In der vollen Sonne schlappten die Blätter sehr, deshalb zog ich sie im Halbschatten auf dem Balkon und nahm zur Bestäubung einen Pinsel. Jedenfalls konnte ich etliche hühnereigroße Früchte ernten. Im Frühherbst wurden die Früchte jedoch sehr bitter, waren auch nicht mehr weiß sondern gelb und beim Kochen wurde die Schale unangenehm hart. Nächstes Jahr werde ich sie trotzdem wieder anbauen.

Gruß, Barbara
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