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Autor Thema: Hornspäne  (Gelesen 3325 mal)
Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« am: 02. April 2016, 22:13:53 »

Wie wirken Hornspäne? Nicht sofort aber ab wann?
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
winterliesel
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winterliesel
Don't feed trolls - Naturraum 69, Klimazone 7b


« Antworten #1 am: 02. April 2016, 22:55:15 »

Das ist ein bisschen unterschiedlich, weil es von verschiedenen Faktoren abhängt: Größe der Hornspäne (Hornmehl z.B. wird schneller zersetzt und ist daher schneller verfügbar), Feuchtigkeit, Temperatur ... Die Mikroorganismen im Boden müssen den Stickstoff ja erst verfügbar machen. Das kann durchaus mehrere Wochen bis zu ein paar Monaten dauern. Im Winter gehts seeehr langsam, im Sommer dafür meist ziemlich flott voran.

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<°)))o><) Komik entsteht, wenn man Tragödien anschaut und dabei ein Auge zukneift. (E. Ionesco)

Glück ist eine schnurrende Katze auf dem Schoß.
Rosige Grüßle - Lizzy
Titangemüse
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« Antworten #2 am: 13. Februar 2017, 13:38:29 »

Das hängt auch mit der Temperatur im Boden ab. So wie winterliesel schon gesagt hat, geschieht dies im Sommer schneller. Mikroorganismen arbeiten bei höheren Temperaturen besser und können die Hornspähne schneller zersetzen.
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Mrs. Bumblebee
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« Antworten #3 am: 13. Februar 2017, 14:17:49 »

Also gerade bei Hornspänen würde ich im selben Jahr nicht mit einer nennenswerten Düngung rechnen.
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^^
thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


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« Antworten #4 am: 14. Februar 2017, 20:29:19 »

Hornspäne wirken etwas schneller, wenn man mit Harnstoff oder Ammoniumhaltigen Düngern leicht andüngt, also die Mineralisierung durch die Bakterien fördert.

Ansonsten gilt gerade bei Hornspänen, dass man sie einarbeiten sollte, nicht nur obenauf streuen.
Auf dem Kompost haben sie nichts zu suchen.

Ich persönlich mag sie nicht, zu unberechenbar in der Wirkung, zu teuer, liefern keinen Humus wie es pflanzliche Dünger tun.

Im großen und ganzen kann man Hornspäne im Garten wohl durch den Anbau von Leguminosen ersetzen. Buschbohnen, Feuerbohnen, Saubohnen, Erbsen, Wicken, Klee usw, wenn man die Reste davon kompostiert oder zum mulchen nimmt, bekommt man ähnlichen Stickstoff in die Beete. Nur besser und billiger.
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