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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gemüse-Forum (Moderator: Arnold)  |  Thema: Gemüsejahr 2016 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Gemüsejahr 2016  (Gelesen 25918 mal)
haelthir
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« Antworten #45 am: 24. Oktober 2016, 13:57:58 »

Ich vermute es wird hier ein dolles Braunfäulejahr werden... aber das ist nur so ein Gefühl.

Da habe ich mich aber gründlich geirrt....
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eremurus
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Naturraum 102, Klimazone 7b


« Antworten #46 am: 23. November 2016, 08:35:00 »

Mein Fazit für dieses Jahr:
Die Wintererbsen hatte ich 2015 zu früh in Balkonkästen ausgesät, die Pflanzen waren schon zu hoch, als es winterlich wurde. Im Frühjahr vergaß ich, sie aufzubinden und als sie endlich blühten, benötigte ich den Platz und stellte sie zu Ausreifen der Früchte auf ein Brett über den Kompost, wo sie mein Mann dann versehentlich entsorgte. Ein bisschen Saatgut hatte ich zum Glück noch, daher startete ich jetzt einen neuen Versuch.
Der Lauch ist dieses Jahr für meine Verhältnisse gut gewachsen. Aber kein Vergleich mit den tollen Exemplaren, die ich in meinem Südtirol-Urlaub auf 900 m Höhe entdeckt habe. Trotzdem bin ich mit meinen "Babys" sehr zufrieden.
Die Palerbsen und etliche Kräuter hatten dieses Jahr Mehltau, von den Erbsen erntete ich daher nur Saatgut. Die Zuckerschoten fanden ihren Standort unter dem Holunder doof, vermutlich war es da einfach zu trocken für sie.
Die Puffbohnen entwickelten sich prächtig, auch bei den Buschbohnen konnte ich dieses Jahr viel ernten. Die Stangenbohnen an ihrem neuen Standort entwickelten sich jedoch enttäuschend. Von manchen Sorten hatte ich nur wenig Saatgut, dieses konnte ich wenigstens aufstocken.
Von den im Kartoffelturm angebauten Sorten erntete ich gerade mal so viele wie ich ausgelegt hatte, die Kartoffeln in den Mörtelwannen waren ertragreicher.
Mit den Rettichen und Radieschen hatte ich nur wenig Glück, die Möhrenernte war für meine Verhältnisse aber nicht schlecht.
Dank der Schnecken hatte ich leider nur wenig Salat, die Tierchen fraßen auch etliche Kohlsorten weg. Ein tolles Exemplar von lilafarbenem Brokkoli und ein bißchen Blumenkohl konnte ich jedoch trotzdem ernten. Der ebenfalls lilafarbene Rosenkohl wurde jedoch so geschädigt, dass er nur noch als Zierde im Beet steht. Auch die Kohlrabi litten unter Schneckenfraß.
Mit dem Mais war ich sehr zufrieden, die Kombination mit der Roten Melde war erfolgreich und sah schön aus. Etliche Kürbisse erntete ich auch, aber die Zucchini entwickelten sich nur sehr langsam und trugen nur wenig Früchte.
Dieses Jahr wog ich meine Tomaten ab. Ich war einfach neugierig, was da wohl so zusammenkommt. Und tatsächlich waren es 27 kg. Dabei gab es etliche Überraschungen. Bei manchen hatte ich das Gefühl, dass sie nicht so ertragreich seien und doch trugen sie in der Summe mehr als solche, die ich als üppig entfand. Möglich, dass sich bei den einen die Ernte einfach nur wesentlich länger hinzog als bei den anderen.
Ich liebäugelte schon mit Haferwurzeln. Neulich kaufte ich welche bei meiner Marktfrau. Als Spontankauf mussten sie jedoch ein paar Tage auf ihre Verarbeitung warten. Sie waren dann schon etwas weich und so war das Zubereiten mit ziemlichem Aufwand verbunden. Vermutlich ist es für mich einfacher, die Wurzeln weiterhin zu kaufen. So bleibt mir wenigstens die Arbeit des Anbaus und der Ernte erspart und die Marktfrau freut sich über meinen Einkauf!
Die Paprika hätte ich beinahe vergessen. Ich probierte dieses Jahr solche mit kleinen Früchten aus - Miniature Yellow. Sie konnten mich nicht überzeugen, weil die kleinen Früchte so voller "Saatgut" waren, dass das Zubereiten ebenfalls relativ aufwändig war. Nächstes Jahr probiere ich eine andere Sorte aus.
Das war's im Großen und Ganzen. Ich hoffe, ihr hattet alle ein gutes, ertragreiches Jahr. Sicher liegen eure Beete schon im Winterschlaf und warten gemütlich auf die neue Saison!

Gruß, Eremurus
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Lehm
Gast
« Antworten #47 am: 05. Dezember 2016, 10:58:10 »

Der Frost der letzten Tage hat nun ersehnte Erntemöglichkeiten ergeben Dank der Umwandlung von Stärke in Zucker. Aromatisch sind nun Schwarz- und Haferwurzel, die meisten Kohle, v.a. Schwarz- und Grünkohl, Topinambur und Stachys, sowie - leicht ot - Mispeln und Schlehen.
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ursus
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ursus
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« Antworten #48 am: 05. Dezember 2016, 14:53:25 »

Lehm,
was machst Du mit den Mispeln. Sind ein wenig langweilig, find ich.
Gruß ursus
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Lehm
Gast
« Antworten #49 am: 07. Dezember 2016, 10:40:41 »

Ich esse sie so als Einzelfrüchte, wenn sie schön weich sind. Ich mag sie. Verarbeitung zu Mus machte ich auch schon, ist mir aber zu mühsam.
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alchemilla
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Hochschwarzwald, Klimazone 6a , 900 m ü.M.


« Antworten #50 am: 07. Dezember 2016, 10:51:46 »


Und mit den Schlehen? Likör?

LG alchemilla
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Lehm
Gast
« Antworten #51 am: 07. Dezember 2016, 11:22:25 »

Nö, die esse ich auch so.
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alchemilla
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Hochschwarzwald, Klimazone 6a , 900 m ü.M.


« Antworten #52 am: 07. Dezember 2016, 21:52:31 »


Wirklich?
Auch wenn sie schon Frost hatten - bei dem Gedanken daran zieht es mir direkt den Mund zusammen ;-)

Bei meiner Oma gab es die Schlehen früher getrocknet, als Vitamin-C-Gutsle (Bonbons) im Winter.

LG alchemilla
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Lehm
Gast
« Antworten #53 am: 09. Dezember 2016, 10:01:03 »

Ja, ist halt Geschmackssache. Ich mag Saures. Gestern ass ich z.B. mit Genuss eine Bergamotte, allerdings eine gekaufte.
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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #54 am: 09. Dezember 2016, 21:50:14 »

Naja, das sauer allein wär ja nicht so schlimm, aber die zusammenziehende Wirkung ist mir auch zu unangenehm. Aber nen schönen Schlehensaft zu Vanilleeis oder auch zu Pudding ist schon was leckers, könnt ich auch mal wieder machen.

Sorry fürs OT, aber Gemüse hab ich nicht so viel  Grinsend. Allerdings hat mich dieses Jahr eine Ampeltomate sehr erfreut, die hat wirklich reichlich getragen, das mach ich wieder (F1 hin oder her, vielleicht kennt ja auch jemand eine ältere Sorte?).
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ursus
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ursus
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« Antworten #55 am: 10. Dezember 2016, 13:26:25 »

Muss es unbedingt eine "Ampel" sein, Winterliesel?
Die kleinen am Busch sind meistens reichtragend und schön süß. Ach da gibt es viele alte. Überhaupt: Tomaten! Schwärm. Wir hatten bis vor kurzem noch welche in Zeitungspapier.
Aber ist noch etwas früh für dieses Thema. Warten wir noch einen Monat oder zwei.

Gruß ursus
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winterliesel
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winterliesel
Don't feed trolls - Naturraum 69, Klimazone 7b


« Antworten #56 am: 10. Dezember 2016, 21:12:36 »

Ich habe hier ganz oft das Problem, dass es schon wieder zu kühl für Tomaten wird, wenn die Pflanzen grad richtig voll hängen. Leider gibts hier nur suboptimale Freilandplätze für sie  Verlegen. Und diese Ampelpflanzen waren insofern super, als dass ich die Ampeln einfach ins Haus geholt und drinnen aufgehängt habe, als es draußen zu kühl wurde. Hat prima funktioniert und diese verlängerte Erntezeit hat mich wirklich begeistert.

Also es sollte einfach eine Tomatensorte sein, die auch in einem kleineren Topf zufrieden ist und nicht unbedingt aufgebunden werden muss. Und es dürfen gern kleine(re) Naschtomaten sein.
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ursus
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« Antworten #57 am: 13. Dezember 2016, 10:02:53 »


Na, dann warten wir mal ab, was alles so angeboten wird im nächsten Jahr.
Aber, Geduld, noch ist es nicht so weit, auch wenn das Wetter schon wieder so verführerisch mild ist.

Gruß ursus
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iloetterle
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« Antworten #58 am: 13. Dezember 2016, 17:31:30 »

ich kauf mir morgen frische Tomaten auf dem Markt. Grinsend
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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #59 am: 13. Dezember 2016, 20:27:32 »

Und im Frühjahr ziehst Du dann welche selber auf der Terrasse?  Grinsend
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