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Autor Thema: Bodenorganismen mögen das Umgraben nicht  (Gelesen 4298 mal)
Habakuk
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« am: 28. Januar 2016, 18:12:38 »

Nix Neues aber hier (pdf-Datei) schön beschrieben.

Direktsaat ohne Umpflügen darf modern werden. Am Ende auch ein "Wir setzen als Zwischenfrucht jetzt mal Pilze".
« Letzte Änderung: 28. Januar 2016, 18:16:33 von Habakuk » Gespeichert

Als die Mücke zum ersten Male den Löwen brüllen hörte, da sprach sie zur Henne: "Der summt aber komisch." "Summen ist gut", fand die Henne. "Sondern?", fragte die Mücke. "Er gackert", antwortete die Henne. "Aber das tut er allerdings komisch."
aus: A.Paula/T.Fritz (Hg.): Brücken zum Fremden
Walther
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Walther

« Antworten #1 am: 05. Februar 2016, 19:50:59 »


Lesenswert! Die Aussagen des Artikels sind vom Acker sicherlich gut auf den Hobby-Garten übertragbar.

Nicht nur die erhöhte Regenwurmanzahl usw., sondern auch der Artenreichtum der Mykorrhiza scheinen bemerkenswert.

"Wurzelpilze spielen bei der Nährstoffaufnahme und der Bildung von stabilen Bodenaggregaten
eine zentrale Rolle (...). Die Sporendichte und der Artenreichtum der Mykorrhiza nahmen bei reduzierter Bodenbearbeitung (...) deutlich zu (...)."
Zitiert aus http://orgprints.org/29309/1/krauss-etal-2015-hotspot-32-Biodiversitaet-p10-11.pdf

LG
Walther

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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
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« Antworten #2 am: 07. Februar 2016, 01:33:18 »

Also ich habe meinen Gemüsegarten nur am Anfang vor 7 Jahren "richtig" umgegraben. Vorher war es Wiese.
Jetzt lockere ich im Frühjahr die Erde nur noch mit dem Grubber und die Beete werden neu bestellt.
Ich lasse im Herbst Reste der Gemüsepflanzen und Laub auf den Beeten liegen. Bis zum Frühjahr ist vieles zu Kompost zerfallen.
Gut, ich habe hier gute lockere Gartenerde, die nicht verfestigt ist.
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
krissy
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« Antworten #3 am: 07. Februar 2016, 10:44:21 »

Unser Lehmboden ist schon ziemlich fest zwischen den Pflanzen. Ich beschränke mich aber auch weitestgehend darauf, ihn mit diesem Ding mit den zwei Zinken - nennt man das Grubber ? - zu lockern. Im Frühjahr auf jeden Fall, und nach Bedarf und wenn Zeit ist, auch zwischendurch. Sieht auch schöner aus.
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Blaue Rose
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« Antworten #4 am: 07. Februar 2016, 11:51:07 »

Meinst du eine Rosengabel?
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thuja thujon
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« Antworten #5 am: 07. Februar 2016, 15:07:56 »

Das 2 Zinkengerät ist wohl eine `Gartenhacke´.

Grubber für den Garten nennt man auch Kultivator (meist 3 Zinken, große auch 5, teilweisse verstellbar). Die haben selten mehr als 10cm Bearbeitunsgtiefe.
Grubber aus der Landwirtschaft gehen tiefer, sind wohl am besten mit einem Sauzahn zu vergleichen und gehen bis 30cm runter.

Einzinkengrubber, nehem ich gerne als Ersatz für den Kultivator/Grubber, weil er auch bei wenig Platz zwischen den Pflanzen noch gut zu handhaben ist. 2cm breit, hatte ich mal aus einer gebrochenen Grabegabel geschmiedet. Alternativ kann man auch einen kleinen 3 Zinkengrubber entsprechend zurechtsägen.

Mit dem Krail gehe ich derzeit am öftesten durch meinen Gemüsegarten, nach dem umgraben und zum Unkrauthacken. Saatbettbereitung passiert dann mit dem Gartenwiesel.

Mit meinem Sauzahn bekomme ich keine vernünftige Linien hin. Jedes Bröckchen weiter unten zieht ihn aus der Bahn. Muss mal gucken, ob ich da nicht mal 2 oder 3 nebeneinandergeschraubt bekomme, dass er stabiler in der Bahn läuft. Die Zinken vom Krail sind zu dicht nebeneinander um den Lehm bei mir entsprechend zu lockern. Er geht auch nicht runter bis zur Wurzeltiefe der meisten Gemüsearten.

Wenn man einen Doppel- oder Dreifachsauzahn von der Bearbeitungstiefe noch höhenverstellen könnte, zudem hintendran noch eine Packerwalze zum rückverfestigen wäre, ja sowas würde ich gerne mal auf meinen Beeten ausprobieren. Ich denke das wäre dann für meinen Boden auch ein Schritt Richtung nichtwendende Bodenbearbeitung. Alle paar Jahre muss ich eben doch noch bei mir umgraben. Allein schon wegen der Unkräuter, nichtmal wegen Verdichtungen. Das Problem der Verunkrautung ist ja auch im pdf beschrieben.

Hat jemand schon mal an seinem Sauzahn rumgebastelt und kann Tips geben?
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krissy
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« Antworten #6 am: 07. Februar 2016, 15:53:39 »

Meinst du eine Rosengabel?


Nee, die Zinken sind kürzer und auch stabiler. Und es sind drei, da hatte ich mich vertan, sorry. Der mittlere ist gerade, die beiden anderen seitlich gedreht und zwar jeder nach einer anderen Seite. Oben sind zwei richtige Handgriffe. Man geht ein paar Zentimeter in den Boden rein und dreht das Ding hin und her. Dann hat man den Boden oberflächlich gelockert und die Optik ist auch schöner, als wenn die ursprüngliche platte Oberfläche zu sehen wäre. Ich kann das Ding ja mal aufnehmen und zusehen, wie ich das Bild hier reinkriege (ewig nicht mehr gemacht).
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thuja thujon
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« Antworten #7 am: 07. Februar 2016, 16:08:39 »

Gartenkralle?
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« Antworten #8 am: 07. Februar 2016, 19:30:45 »

Gartenkralle?

jaaa genau - ich wäre ums verplatzen nicht auf die bezeichnung gekommen  Grinsend
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