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forum.planten.de  |  Querfeldein  |  Verwendung unserer Pflanzen in Haus und Küche (Moderator: Cosima)  |  Thema: Welche grünen Pflanzen für einen "Grünen Smoothie"? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Welche grünen Pflanzen für einen "Grünen Smoothie"?  (Gelesen 7209 mal)
Habakuk
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Jeder Tag ist ein Geschenk !


« am: 26. August 2014, 12:17:46 »

Ich bin auf der Suche nach geeigneten Pflanzen für einen "Grünen Smoothie".

Im Netz bin ich bisher nur auf Blattspinat, Mangold, Radieschenblätter, Stangensellerie und Salat gestoßen.

Eigentlich müssten alle Kräutertee-Blätter geeignet sein (Erdbeerblätter, Himbeerblätter vmtl. alle Rosengewächse) ? ? ?

Wer hat sonstige Erfahrungen mit Gartengrün?
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Als die Mücke zum ersten Male den Löwen brüllen hörte, da sprach sie zur Henne: "Der summt aber komisch." "Summen ist gut", fand die Henne. "Sondern?", fragte die Mücke. "Er gackert", antwortete die Henne. "Aber das tut er allerdings komisch."
aus: A.Paula/T.Fritz (Hg.): Brücken zum Fremden
Habakuk
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Jeder Tag ist ein Geschenk !


« Antworten #1 am: 26. August 2014, 13:31:16 »

Ob grüne Smoothies jetzt gesundheitlich besser sind als übliche Fruchtmixgetränke bin ich mir auch nicht sicher.

Die meisten Mixer machen wohl Suspensionen von ganzen Zellen und knacken nur einen Bruchteil der Zellen, also die, die sie gerade zerschneiden.

Das Grünzeug wird dadurch trinkbar, man braucht nicht so viel mümmeln. Allerdings soll man die Grünsäfte trotzdem einspeicheln, denke ich, und nicht hastig trinken.
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Als die Mücke zum ersten Male den Löwen brüllen hörte, da sprach sie zur Henne: "Der summt aber komisch." "Summen ist gut", fand die Henne. "Sondern?", fragte die Mücke. "Er gackert", antwortete die Henne. "Aber das tut er allerdings komisch."
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marianne_r
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« Antworten #2 am: 24. März 2015, 10:52:10 »

Hallo Ihr Lieben,

wichtig ist vor allem, dass man einen wirklich leistungsstarken Mixer hat, der die Zellen auch komplett aufbrechen kann.

Habt ihr schon mal einen Smoothie mit Avocado und Rote Beete probiert? Schmeckt wirklich klasse und ist noch dazu gesund. Ansonsten kann man fast alles an Grünzeug in den Mixer werfen, da muss man einfach ein bisschen rumprobieren, was einem schmeckt  Zwinkernd

Guten Appetit  Zunge
Marianne


Kommerziellen Link aus Erstbeitrag entfernt. Gruß, Cosima
« Letzte Änderung: 24. März 2015, 15:22:15 von Cosim@ » Gespeichert
Eichelhäher
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« Antworten #3 am: 14. Juli 2015, 14:40:39 »

Avocado hatte ich jetzt noch gar nie probiert, aber es klingt gut. Vielleicht kaufe ich nacher noch welche und probiere es aus.
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Frours
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« Antworten #4 am: 09. September 2015, 12:07:49 »

Also ich trinke ihn am liebsten mit Rucola, Ananas und Spinat.
Mit Paprika ist es auch lecker Smiley
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Cosima
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Waterkant


« Antworten #5 am: 27. Januar 2016, 10:41:45 »

Ansonsten kann man fast alles an Grünzeug in den Mixer werfen, da muss man einfach ein bisschen rumprobieren, was einem schmeckt  Zwinkernd

Genau das sollte man auf gar keinen Fall tun:

http://www.deutschlandradiokultur.de/gefaehrlicher-kuechentrend-gruene-smoothies-nierensteine.993.de.html?dram:article_id=284981
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Allerbeste Grüße, Cosima

Buddhafiguren sind die Gartenzwerge von heute.
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aquileia
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aquileia
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« Antworten #6 am: 27. Januar 2016, 14:00:20 »

Cosima,

ich glaube nicht, dass marianne_r unter Grünzeug alles versteht, was grün ist, sondern das Grün, das mit dem Gemüse in die Küche kommen kann.

Das Grün des Sellerie (Stangen- oder Knollensellerie) ist m.E. genau so ungefährlich, wie der Verzehr, der als Gemüse angebotenen Teile.

Grüne Smoothies generell mit Nierensteinen und Oxalsäure in Verbindung zu bringen, halte ich zumindest für höchst fragwürdig.

Entsprechend stimme ich mit den Kommentaren weitestgehend überein.

Klar, ich würde keine Smoothies aus Kartoffelkraut oder Tomatenblättern machen und bei Rhabarber (oder Sauerampfer) wäre ich vorsichtig (zumindest nicht im Übermass geniessen).

aquileia
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Nilus
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« Antworten #7 am: 27. Januar 2016, 15:18:57 »

Zarte Löwenzahnblätter kann man auch zufügen.

Gruß
Nilus
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Nilus
Cosima
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Waterkant


« Antworten #8 am: 27. Januar 2016, 16:02:26 »

Hallo aquileia,

als "generell" empfand ich den Tipp mit dem "einfach mal ein bisschen rumprobieren". Das öfters empfohlene Möhrenkraut sollte man zum Beispiel nicht verwenden (wie das die Oma noch wusste).

Bitterstoffe waren mal eine Warnung vor Giftigkeit, heute wird empfohlen, den bitteren Geschmack mit Süßstoff oder Honig oder ähnlichem zu übertünchen, was doppelt ungesund ist, weil man auch noch zusätzlich zur restlichen Ernährung weiteren Zucker zu sich nimmt. Nicht umsonst enthalten gekaufte grüne Smoothies 10% Zucker, so viel wie Cola.

Die Blätter vieler gekaufter Gemüse oder solcher aus den oft überdüngten Hausgärten sind wahre Nitratbomben (Radieschen, Spinat etc.)

Da die Dosis das Gift macht, ist ein grüner Smoothie (ohne wirklich gefährliche Giftpflanzen) ab und zu sicher nicht bedenklich, aber wenn man aus falsch verstandenem Gesundheitsbewusstsein meint, sich täglich so ein Ding reinpfeifen zu müssen, sollte man schon genau auf die Zusammensetzung achten.
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« Antworten #9 am: 27. Januar 2016, 16:23:35 »

Der zitierte Artikel ist aber eher polemischer Angstmacher, denn Aufklärer.

"Da Laub ungenießbar ist", klaro damals gab's noch nicht die Ultramixer, drum wurde Tee draus gemacht. Jede Teepflanze ist zum Smoothen geeignet, sofern sie nicht zuviel Bitterstoffe/Coffein/Teein et. enthält.

Rhabarber, ob Stängel oder Blätter ist roh gesundheitsschädlich,. ob jetzt die Stängel weniger Oxalsäure enthalten?

"Vor wenigen Jahren forderten in Deutschland Bio-Sprossen mit EHEC-Keimen mehr als 50 Todesopfer. Glücklicherweise konnten damals viele unvorsichtige Esser durch ein nicht zugelassenes gentechnisches Präparat gerettet werden. " Ist man unvorsichtig, wenn man rohe Keimlinge isst?!?

"Wenn Sprossen, Schalen und Blattgemüse in den Mixer kommen, dann werden die Keime in einer Nährlösung aus zerstörten Zellen verteilt - eine ideale Brutstätte für Krankheitserreger." Gammeliges Gemüse sollte man vor dem Verzehr waschen oder erst gar nicht essen, auch fertig geschnittenen Salat eingeschweissten sollte man waschen.

"Wer also bei ernährungsbewussten Zeitgenossen zum Essen eingeladen ist, sollte vorsichtshalber die Telefonnummer des nächsten Giftnotrufs griffbereit halten – man weiß ja nie, aus welchen unsauberen Quellen oder Tonnen die Gastgeber ihr Wissen geschöpft haben. Mahlzeit!" Bei ernährungnichtbewussten Menschen kann man blind zulangen?!?
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aquileia
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« Antworten #10 am: 27. Januar 2016, 18:03:36 »

Das öfters empfohlene Möhrenkraut sollte man zum Beispiel nicht verwenden (wie das die Oma noch wusste).

Die wusste aber auch, dass Spinat gut ist für Klein-Cosima, wegen dem vielen Eisen. (Jetzt mal unabhängig vom Nitrat)

Bitterstoffe waren mal eine Warnung vor Giftigkeit, heute wird empfohlen, den bitteren Geschmack mit Süßstoff oder Honig oder ähnlichem zu übertünchen, ...

Bitterer Geschmack war nie ein Indikator für Giftigkeit. Zugegeben bittere Kürbisse sind nicht gerade ohne Folgen auf die Verdauung. Aber chininhaltige Getränke ... Nicht weil "Gingerale" auch Zucker enthält, sind alle bitteren Getränke "off limits". Ja, ich mag Gingerale (trotz Zucker), speziell dann wenn ich ohne andere Nahrung sechs Stunden durch London gelaufen bin.
 
Die Blätter vieler gekaufter Gemüse oder solcher aus den oft überdüngten Hausgärten sind wahre Nitratbomben (Radieschen, Spinat etc.)

Bei der Grösse der Karotten aus meinem Gemüsebeet  (max fünf Zentimeter lang) gehe ich nicht davon aus, dass mein Gemüsebeet überdüngt ist. Leider habe ich nicht wirklich Zugang zum Kompost. Ich weiss, Hobbygärtner düngen manchmal mehr, als erforderlich, aber deshalb alles Gemüse aus Hobbygärten zu verteufeln, ist etwas undifferenziert.

Da die Dosis das Gift macht, ist ein grüner Smoothie (ohne wirklich gefährliche Giftpflanzen) ab und zu sicher nicht bedenklich, aber wenn man aus falsch verstandenem Gesundheitsbewusstsein meint, sich täglich so ein Ding reinpfeifen zu müssen, sollte man schon genau auf die Zusammensetzung achten.

Ja, die Dosis macht das Gift. Ein Rhabarber-Smoothie stellt sicher kein Problem dar. Über zwei Monate, jeden Tag Huch

Das hat jedoch mehr mit einer generell ausgewogenen Ernährung zu tun, denn mit grünen Smoothies.

aquileia
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Cosima
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Waterkant


« Antworten #11 am: 27. Januar 2016, 19:05:34 »

Na ja, Pollmer war schon immer eher polemisch.  Cool Das ist aber kein Grund, sich keine Gedanken zu machen über Sinn und Unsinn von Smoothies und die Pflanzen, die man hineingibt. Wenn man unkritisch die ganzen ungeheuerlichen Heilsversprechen im Internet dazu glaubt und Tipps wie "einfach mal mixen" ernst nimmt, kann das ganz schön in die Hosen gehen. Es wäre leichtsinniger Optimismus zu glauben, dass jeder, der hier mitliest, weiß, welche Blätter im Garten giftig sind und welche zum Beispiel nur gekocht genießbar sind und auf keinen Fall roh.

Gekaufte rohe Keimlinge oder geschnittener Salat können natürlich ein Risiko sein, allerdings selten für gesunde Erwachsene, hauptsächlich für Kleinkinder, Alte, Kranke und Schwangere. Einer geschwächten 90-jährigen Oma oder einem schwerkranken Freund im Krankenhaus würde ich beides nicht zu Essen geben. Genausowenig wie rohe Eier oder rohes Fleisch.

http://www.netdoktor.de/krankheiten/ehec/#TOC7

Hm, aquileia, drücke ich mich so unklar aus, dass man denken könnte, ich verteufele alles pauschal?  Augen rollen Wenn ich sage, man sollte beim Autofahren aufpassen, weil es da diverse Gefahren gibt, verteufele ich doch auch nicht Autofahren allgemein.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Bitterkeit ein Indikator für Giftigkeit war oder ist, sondern nur eine Warnung, dass die Pflanze oder Frucht giftig sein kann. 

Zitat
Der bittere Geschmackseindruck und ein ausgeprägt saurer Geschmack durch niedrige pH-Werte werden von den meisten Menschen als besonders unangenehm empfunden. Diese negative Geschmackswahrnehmung bewahrt den Menschen vor Substanzen wie zum Beispiel konzentrierten Säuren, die eine lokale Schädigung hervorrufen. Sie bewahrt ihn auch vor Intoxikationen nach intestinaler Resorption. So sind viele der Alkaloide aus dem Pflanzenreich, die in großen Mengen eingenommen toxisch für den Menschen sein können, als Bitterstoffe bekannt. Zu den besonders bitter schmeckenden Substanzen gehören Coffein, Nicotin, Scopolamin, Aflatoxine, zyanogene Glucopyranoside, Makrolide und Penicilline.

aus: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5210

Und wo habe ich geschrieben, dass Eure Gärten überdüngt sind?? Es ist doch hinlänglich bekannt, dass ein großer Teil der privaten Gärten in Deutschland hoffnungslos überdüngt ist.

Wenn jeder alles persönlich nimmt, bringt das einen Informationsaustausch nicht voran. Schön für Dich, dass Du Gingerale magst.  Schweigend
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Allerbeste Grüße, Cosima

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« Antworten #12 am: 27. Januar 2016, 22:13:20 »

Ein Problem dürfte auch die weitgehend fehlende Einspeichelung sein, die dann beim Zelluloseabbau abgeht.

Außer es wird so vorgegangen, wie Naturvölker ihr Hirsebier oder Kava-Kava brauen...
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« Antworten #13 am: 30. Januar 2016, 11:19:41 »

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Bitterkeit ein Indikator für Giftigkeit war oder ist, sondern nur eine Warnung, dass die Pflanze oder Frucht giftig sein kann. 

Ist doch göttlich, dass uns die Pflanzen zuerst warnen, statt uns gleich umzubringen. Oder dass der Mensch im Laufe der Evolution gelernt hat, dass das, was der Bauer nicht kennt, bitter zu schmecken habe.
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« Antworten #14 am: 30. Januar 2016, 13:27:36 »

Ein Problem dürfte auch die weitgehend fehlende Einspeichelung sein, die dann beim Zelluloseabbau abgeht.

Außer es wird so vorgegangen, wie Naturvölker ihr Hirsebier oder Kava-Kava brauen...

@ Habakuk  ich weiß das , Kava Kava , ist eine ernste Zeremonie,  aber ich mußte schon seit jahren lächeln wenn ich an sowas denke,  gerade als krasser Gegensatz zu unseren deutschen Werten und " religiösen Zeremonien ".

Ich würde Koriander Laub nehmen

LG
silberfisch
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