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Autor Thema: Aprikosenveredelung  (Gelesen 817 mal)
semmel
*
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« am: 31. August 2013, 21:08:11 »

Hallöle liebes Forum

Von einer 'Ungarischen Besten', die 2010 der Schlag getroffen hat, habe ich letztes Frühjahr
die wieder austreibende Unterlage als Versuchsobjekt zum Kopulieren benutzt.  Cool

Da die Unterlage  schon über einen Meter hoch war, konnte ich sie mit Reisern zupflastern, bis sie aussah wie ein Igel.  Zwinkernd

Genau an einem Reis (an dem oben am Mitteltrieb der Unterlage) hat sich die unterste Knospe so ganz kurz vor dem Vertrocknen irgendwann im Mai doch noch dazu durchgerungen, auszutreiben.

Der darüberliegende Teil des Reises ist allerdings völlig eingetrocknet.

Und da das Ganze auch nicht sonderlich stabil aussah, habe ich mich nicht recht an's Abschneiden getraut, damit die Veredelung nicht abbricht.

Nun sieht das Ganze nach eineinhalb Jahren aber doch etwas 'merkwürdig' aus.

Jetzt freue ich mich natürlich, dass es doch geklappt hat, habe aber 2 Fragen dazu.

Würdet Ihr da noch schnippeln (man kommt ja eigentlich nicht mehr an den Ansatz im Stamm heran), oder das Ganze einfach 'aussitzen'?
Veredelung

Fault das Bäumchen an so einer Stelle über die Jahre weg oder wächst sich so etwas eher aus?


Die zweite Frage: Sind das tatsächlich schon 'wahre Fruchttriebe'?
Aprikose
Gibt es mit etwas Glück im dritten Standjahr etwa schon Aprikosen?
Oder fallen die Blüten, so es welche sind, vermutlich eher folgenlos ab?

Herzliche Grüße
Semmel
Gespeichert
Apfelmann
****
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WWW
« Antworten #1 am: 31. August 2013, 21:27:44 »

Ich würde Ausschnippeln,
dein Bäumchen wächst weiter und die Wunde / Stummelreste werden überwachsen,

ohne Schnippeln bleibt es eine mögliche Infektionsstelle.

Wahre Fruchttriebe haben am Ende eine Blattknospe und auf dem Trieb echte Blütenknospen,
doppelte Knospen - nur Befruchtung
dreifache Knospen - bilden Früchte

LG

Gespeichert
semmel
*
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« Antworten #2 am: 01. September 2013, 11:08:01 »

Ich würde Ausschnippeln,
dein Bäumchen wächst weiter und die Wunde / Stummelreste werden überwachsen,

Hallo Apfelmann,

herzlihen Dank für Deine schnelle Antwort.

So werde ich es einfach machen.
 
Zitat
ohne Schnippeln bleibt es eine mögliche Infektionsstelle.

Wenn man davor steht ist ja immer alles schön übersichtlich.
Ich scheine nicht zu den Leuten zu gehören, die diese Übersichtlichkeit auf Fotos festhalten können Zwinkernd

Das ist ja nicht einfach ein Trieb, der vom Stamm abgeht, obwohl das auf dem Bild schon so herüberkommt, wie ich jetzt beim Betrachten bemerke.

Durch das Dickenwachstum des Stammes sitzt nach dem Abschneiden immer noch ein gutes Stück im Stamm drinnen, an das ich jetzt nicht mehr herankomme.
Das kann man noch am Abstand der eingetrockneten Knospen auf dem toten Zweigstück erahnen.
Beim Kopulieren hatte der Stamm an der Stelle etwa Bleistiftdicke.
Jetzt hat er schon eine ganz ansehnliche Dicke und das abgestorbene Stück vom Reis fast bis zur nächsten eingetrockneten Knospe umwachsen.

Vermutlich habe ich hier jetzt eines der Beispiele dafür eingestellt, dass man ruhig beherzter zur Schere greifen sollte, damit man den richtigen Zeitpunkt nicht versäumt.

Herzliche Grüße
Semmel
Gespeichert
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