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forum.planten.de  |  Querfeldein  |  Verwendung unserer Pflanzen in Haus und Küche (Moderator: Cosima)  |  Thema: Mein Rosenlikör 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Mein Rosenlikör  (Gelesen 10106 mal)
Cosima
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Waterkant


« Antworten #15 am: 13. Juli 2016, 17:30:56 »

In der Wikipedia schreiben sie, dass Weinstein verhindert, dass der Zuckersirup  kristallisiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weinstein

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Allerbeste Grüße, Cosima

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« Antworten #16 am: 13. Juli 2016, 17:46:21 »

Es müssen ja keine Pektine abgebaut werden.

Da bin ich mir nicht so sicher. Bei meinem ersten Rosenlikör ohne Antigeliermittel waren ganz schön viele Klümpchen drin.
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« Antworten #17 am: 13. Juli 2016, 19:27:26 »

ich werde berichten
aber erst zu weihnachten Cool
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aquileia
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aquileia
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« Antworten #18 am: 13. Juli 2016, 19:34:07 »

Wir reden hier nicht von Zuckersirup, sondern von Likör. Weinstein ist schwer löslich und die Konzentration von Weinsäureionen entsprechend gering und die Zuckerkonzentration ist ohnehin so gering, dass keine Zuckerkristallisation zu befürchten ist. Wenn ich bei Zwiebelchens Rezept richtig gerechnet habe dann kommen ca. 25 % Zucker heraus. Das ist weit unter der Löslichkeitsgrenze von Zucker in Wasser. Löslichkeit von Zucker in Wasser.
Über den Pektingehalt von Rosenblättern habe ich keine zuverlässlichen Daten gefunden. (Äpfel haben wohl 1.5 % Pektin und dieses stört im wesentlichen beim Abpressen, aber führt nicht zu einer Gelbildung im Apfelsaft). Aber bei der Menge an Rosenblüten (die ohnehin nicht mazeriert werden) bewegt sich der Pektingehalt des Likörs weit unter dem Gehalt, der zu einer Gelbildung führen wird. Blaue Rose, ich kann natürlich nicht beurteilen, was deine Klümpchen waren (und wie sie aussahen), aber Angaben zu Deinem Rezept wären sicher sinnvoll, um mit Zwiebelchens Rezept vergleichen zu können.

aquileia
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« Antworten #19 am: 13. Juli 2016, 21:34:52 »

Mein Rosenlikörrezept steht auch in der Rubrik "Verwendung unserer Pflanzen...". Aber es ist ganz einfach: Ein Liter Wasser, darin die Blätter von drei bis vier Duftrosenblüten eine Minute aufkochen, dann 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend 1l Schnaps (mindestens 32 vol%) dazu und 200g Zucker in die abgeseihte, heiße Flüssigkeit einrühren. Das wars eigentlich schon.

Beim ersten Versuch habe ich es genau so gemacht, abgesehen davon, daß ich 500g Zucker genommen habe. Das Ergebnis war dann viel zu süß. Später waren kleine durchsichtige Klümpchen im Likör, die genau dieselbe Farbe hatten. Ich habe sie auch bein Einfüllen noch nicht bemerkt, erst nachdem der Likör abgekühlt war und ich mir etwas zum Probieren eingeschenkt habe.

Mein Sohn hat mir dann den Tip mit dem Antigeliermittel gegeben, das hat bei der nächsten Portion ein Jahr später gut geklappt. Wo da Pektin drin sein soll, weiß ich aber auch nicht.

Vielleicht kann ja jemand dieses Rätsel auflösen?
« Letzte Änderung: 13. Juli 2016, 21:41:12 von Blaue Rose » Gespeichert

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winterliesel
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« Antworten #20 am: 14. Juli 2016, 20:12:53 »

Kann das vielleicht durch die Gerbstoffe der Blütenblätter verursacht worden sein?
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« Antworten #21 am: 18. Juli 2016, 19:16:51 »

die paar tage ohne umrühren hat der likör gut überstanden, wir waren ein paar tage weg
ich hatte schon sorge dass die obenauf schwimmenden blütenblätter zu schimmeln anfangen würden
aber da gab es keine spur
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