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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: 50 Jahre alter Zwetschgenhochstamm 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: 50 Jahre alter Zwetschgenhochstamm  (Gelesen 1841 mal)
Daphne
***
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Heckengäu, 409 m ü NN, Klimazone 7/6


« am: 09. Mai 2013, 17:24:25 »

Hallo zusammen,
unser "Hausbaum" ist ein ca. 50 Jahre alter Zwetschgenhochstamm, der jetzt langsam dem Ende entgegengeht. Obwohl ich um die ökologische Bedeutung weiß, sollte er durch einen neuen ersetzt werden, denn er steht direkt vor dem Eßzimmerfenster und spendet schönen Schatten.
Jetzt ist meine Frage, macht es Sinn, in einer anderen Ecke des Gartens einen Hochstamm zu pflanzen, den dann in 2-3-Jahren (wenn der alte entgültig rausmuß und der neue schon ein bischen gewachsen ist) an die alte Stelle zu pflanzen?
Danke für die Ratschläge
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viele Grüße, Daphne
Apfelmann
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« Antworten #1 am: 09. Mai 2013, 18:40:35 »

Hallo,
so aus dem Bauchgefühl würde ich meinen, dass Euer Hausbaum noch mindestens 10 Jahre schaffen kann,

einen neuen heranziehen ist eine schöne Idee,
das Umpflanzen eines größeren Baumes ist machbar aber doch sehr aufwendig,
als Alternative könnte der neue Baum in einem größeren Topf / Kübel herangezogen werden,

wichtig wäre

der Boden unter dem alten Hausbaum ist ausgelaugt / verbraucht
der neue Hausbaum sollte deshalb keine Steinfrucht, sondern eine Kernfrucht sein,
und
ein kleiner Bodenaustausch wäre sinnvoll

LG
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Daphne
***
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Heckengäu, 409 m ü NN, Klimazone 7/6


« Antworten #2 am: 09. Mai 2013, 23:03:38 »

Hallo Apfelmann,
der alte Baum macht vielleicht schon noch 10 Jahre, allerdings müsste man jetzt einige Äste, bei denen die Gefahr besteht, daß sie runterbrechen, entfernen.
Der Specht hat nämlich über die Winterzeit die Äste entrindet und sich an den Holzwürmern gütlich getan. Das sagt vielleicht einiges über den Zustand aus.
Ansonsten ist die Idee mit dem Kübel sehr gut.
Ohnehin wollte ich auf einen Apfel umsteigen. (Topaz, Boskoop?)
Sind Kernfrüchte anspruchsloser als Steinfrüchte, oder warum die Empfehlung ?
Danke
Gespeichert

viele Grüße, Daphne
Apfelmann
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« Antworten #3 am: 10. Mai 2013, 18:59:55 »

Pflaumen sind etwas anspruchsloser wie Äpfel,

hier geht es um Bodenmüdigkeit, der Nachbau gleicher Pflanzenarten ist meist mit Gefahren verbunden, es gibt nur wenige die direkt Nachgebaut werden können,

Dein Pflaumenbaum hat die meisten Nährstoffe für Pflaumen und andere Steinfrüchte verbraucht, zusätzlich können sich Bodentruppen (besonders Insekten) und Krankheiten vermehrt haben, die Pflaumen schädigen, die Pflanzung eines Apfelbaumes ist mit bodenverbessernden Maßnahmen möglich,

bodenverbessernde Maßnahmen sind
alle Leguminosen, wie Lupinen, Klee, Perserklee (stirbt bei Frost ab), Luzerne,
oder Sommerzwischenfrüchte wie Ackersenf, Seradella, Phacelia (Bienenweide)
oder über mehrere Jahre Mist eingraben,

den neuen Baum in Ruhe vorbereiten,
keine Sorten aus den Obstgeschäften nehmen, das sind meist Hochleistungssorten, die nicht für den Privatgarten geeignet sind,
ein bischen nach den alten oder auch neueren Sorten bei Obstveranstaltungen suchen,
zum Topaz kann ich nicht viel sagen, die Schorfresistenz könnte schon durchbrochen sein,
beim Boskoop bekommt man mittlerweile nur noch glatte rote Typen, die alten säuerlichen Typen sind nicht mehr im Handel, so gehört der Boskoop zu den sehr stark wachsenden Apfelsorten,
gute Baumschulen bieten auch stärkere Pflanzgrößen an

LG
Gespeichert
Daphne
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Heckengäu, 409 m ü NN, Klimazone 7/6


« Antworten #4 am: 11. Mai 2013, 10:22:09 »

Hallo,
Bodenverbesserung bzw Austausch ist klar und hier in der Gegend gibt es einige gute Obstbaumschulen.
Momentan hatten wir die Idee, einen Brettacher als Sämling zu bekommen, mal schauen, was draus wird.
Gespeichert

viele Grüße, Daphne
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