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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Kokoserde 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Kokoserde  (Gelesen 5630 mal)
schnecke1.0
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« am: 17. März 2013, 14:18:31 »

Hallo zusammen,

hat schon mal jemand Erfahrungen sammel können mit Kokoserde?
Soll ja einige Vorteile mitsich bringen, wie enorme Wasserspeicherung, schimmelhemmend und gut zu Lagern und Transportiern.

Ich will meine Paprika und Chillis dieses Jahr, in diesem Substrat aufziehen. Da ich aber noch nicht so viel darüber lesen konnte, frage ich einfach mal euch ob dies schon jemand testen konnte und ob es auch Nachteile gibt.

In Internet habe ich Seiten gefunden, da kann man viel darüber nachlesen, aber wie gesagt es geht mir um eure Meinungen.
Als Verkäufer kann mann ja viel schreiben.

Gruß




Auch auf die Gefahr, dass ich Dir Unrecht tue, muss ich auch bei Dir kommerzielle Links zu anderen Webseiten, gleich in Deinen ersten Posts hier, als Spam werten. http://www.planten.de/hilfe/netiquette/spam/  Ich habe darum den Link aus Deinem Post entfernt. Gruß, Walther
« Letzte Änderung: 17. März 2013, 17:21:00 von Walther » Gespeichert
Günther
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #1 am: 17. März 2013, 17:31:02 »

Ich benutze sie primär als Notvorrat.
Besser als die meisten Ersatzstoffe, leicht zu lagern und bequem zu verarbeiten.
Angeblich enthalten manche Billigsorten zu viel Salz von der Herstellung - ich hab noch nie Billigsorten gekauft, brauche auch nicht so große Mengen, und bin auch nicht sicher, ob das nicht nur ein übertriebenes Gerücht von der Konkurrenz ist.
Als ausschließlicher Ersatz für richtige Blumenerdemischungen ist Kokoserde kaum befriedigend.
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Walther
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Walther

« Antworten #2 am: 17. März 2013, 18:10:11 »


Ich hatte selbst bis jetzt noch keinen Bedarf für Kokossubstrat, das könnte sich natürlich aber auch ändern.
Neulich ich habe mir sogar schon mal ein Tütchen angesehen: Kokosquellsubstrat_IMG_7422      Kokosquellsubstrat vorgedüngt     

Der Salzgehalt war mit 0,8 g/l angegeben. Das ist nach meinem Kenntnisstand für Topfsubstrate wenig und entspricht auch dem Salzgehalt eines TKS1.

Werde ich mal im Auge behalten, wie sich andere Abpackungen von Kokossubstrat dahingehend unterscheiden. Danke für den Hinweis, Günther.

LG
Walther


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Alma
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Rothaargebirge, kalt und nass, Klimazone 6a/5b?


« Antworten #3 am: 17. März 2013, 19:45:48 »

Da ich keine Torferde mehr kaufen wollte, habe ich in den letzten Jahren häufig Kokossubstrat als Pflanzerde genutzt. Dabei konnte ich weder Vor- noch Nachteile feststellen. Eigentlich wuchs alles genauso gut wie sonst.
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"Je länger wir gärtnern, umso mehr lernen wir; und je mehr wir lernen, umso häufiger erkennen wir, wie wenig wir wissen." (Vita Sackville-West)
Mary
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« Antworten #4 am: 17. März 2013, 19:47:44 »

Ich hab auch schon oft Kokoserde für meine Topfpflanzen genommen und hab keinerlei Nachteile bemerkt.
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grüssle ,mary
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« Antworten #5 am: 18. März 2013, 22:30:38 »

Ich sehe das ähnlich wie Günther, meine Erfolge mit Kokoserde sind ähnlich miserabel wie die Versuche mit den billigsten Erden aus dem Discounter. Trotz regelmäßigem nachdüngen und anderen Kniffen, egal was ich mache, es ist nie von langer Dauer ansehnlich.

Wenn ich mir die Unterschiede zwischen den Briketts und den Kokossubstraten der Gärtnerien angucke, also die Kokoserde, die man jetzt demnächst im Frühjahr wieder verstärkt in den Baumärkten und Gärtnerein in den Töpfen mancher vorgetriebener Gewächshauspflanzen findet, dann glaube ich auch den Grund entdeckt zu haben.
An den langfaserigen Kokosfasern der Gärtnereien kann das überschüssige Wasser deutlich besser ablaufen als an dem kurzfaserigem Substrat der käuflichen Briketts. Dort sammelt sich das überschüssige Wasser aufgrund dessen Oberflächenspannung und kann somit nicht ablaufen. Passt auch zu den Symptomen, die meine Pflanzen darin zeigen: gestörter Luft/Wasserhaushalt.
An den langen Fasern muss das Wasser nicht so viele Brücken von Korn zu Korn überwinden, es kann die Faser langsam entlangrinnen. Dieser Schritt wird beim Gebrösel durch die Oberflächenspannung verhindert, es verbleibt immer ein recht breiter Flüssgkeitsfilm auf den Körnern. Dieser verhindert effektiv ein ablaufen des überschüssigen Wassers, Staunässe entsteht.

Mit der Zugabe von Sand und Lava bin ich auch nicht weitergekommen. Ich habe die Kokosbriketts abgeschrieben, ich will nicht noch mehr damit rumexperimentieren.
Es sei denn, es gibt einen Hersteller, der hauptsächlich oder ausschließlich viele lange Fasern statt lockerem Gebrösel drin hat. Vielleicht drücke ich beim eintopfen aber einfach nur zu fest an???



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