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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Rosskastanienabfälle auch auf den Kompost? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Rosskastanienabfälle auch auf den Kompost?  (Gelesen 13011 mal)
brittamaus
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« Antworten #15 am: 07. Oktober 2012, 12:45:55 »

Hört sich gut an.

Walter, was meinst du damit:

Auch eine Miniermottenpuppe überlebt in solch einem 'Glücksreaktor' weder Pilze, Regenwürmere noch Rotte, wenn einfachste Regeln beachtet werden.
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Kaprifol
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Kaprifol

« Antworten #16 am: 07. Oktober 2012, 13:39:33 »

Laub verrottet teilweise sehr viel langsamer ...

Vielleicht muss der Kompost ja auch nicht komplett zersetzt sein, bevor er auf die Beete kommt. Oft ist dann schon ein Teil der Nährstoffe weg. Sind noch gröbere Reste im Kompost, finden sich auch noch viele Regenwürmer und Mikroorganismen die mit der Umsetzung beschäftigt sind - im Prinzip ist das ein Langzeitdünger, da ja fortlaufend Nährstoffe frei werden.

Solch lebendiges Material belebt auch den Boden und belebter Boden bietet Pflanzen idealen Lebensraum, es braucht weniger gedüngt werden und die Widerstandskraft gegen Schadinsekten und Krankheiten steigt. Und weniger Arbeit macht es auch noch.
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ohei2
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« Antworten #17 am: 07. Oktober 2012, 14:17:05 »

Ich erinnere mich da an ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des hiesigen städtischen Entsorgungsbetriebs.

Ich kam an mit 5 Säcken Lindenlaub mit Lindenminiermotte und wollte diese in den normalen (Verbrenn-)Abfall tun, was ich dann auch einmalig ausnahmsweise durfte. Die Argumentation war, dass die riesigen Kompostberge beim Entsorger so heiß werden, dass nichts überlebt und also auch Laub mit Schädlingen ruhig in den Kompost könne.

Ob das so stimmt oder ob die Motivation hier einfach finanzieller Art war - die wollen schließlich ihre Laubsäcke verkaufen und für Laub darf man hier nur diese Säcke verwenden -, vermag ich nicht zu sagen.

Ich bezweifele allerdings, dass der Kompost in einem kleineren Garten ähnlich heiß wird. Dafür dürfte die Größe nicht ausreichen.

Wer bei der Miniermotte auf Nummer sicher gehen will, sollte solch Laub lieber nicht auf den eigenen Kompost tun.

Gruß und Schluss
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Klimazone ( 6 ) / 7 / ( 8 ) - Ph. Naturraum 81
brittamaus
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« Antworten #18 am: 07. Oktober 2012, 19:39:50 »

Hab heute von der Nachbarin erfahren, dass unsere Kastanie im Garten schon seit ca. 3 Jahren von der Miniermotte befallen sein soll. Daher auch schon im Sommer diese komischen braunen Blätter. Leider steht der Kompost unterm Baum. Muss ich mir jetzt sorgen machen? Besser einen Deckel oben drauf, damit kein Laub rein fällt? Was machen diese Motten eigentlich? Muss mal eben googeln ...
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Walther
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Walther

« Antworten #19 am: 08. Oktober 2012, 11:20:50 »

was meinst du damit: (...) einfachste Regeln

Zum Beispiel: Kompostmaterial zerkleinern, vermischen, feucht halten, C:N-Verhältnis beachten.

DieMischungMachts2_IMG_5742

Dann fühlen sich Mikroorganismen und Würmer wohl und zersetzen das Material; einschließlich der Motten.

LG
Walther

« Letzte Änderung: 03. Dezember 2012, 15:03:34 von Walther » Gespeichert
brittamaus
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« Antworten #20 am: 08. Oktober 2012, 13:20:38 »

Wie zerkleinert man denn das Material?

Und was heißt C:N Verhältnis?
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Walther
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Walther

« Antworten #21 am: 08. Oktober 2012, 13:48:16 »

Hallo Brittamaus

Die Zerkeinerung geschieht mit den vorhandenen Werkzeugen oder mit Geräten: Rasenmäher, Heckenschere, Motor-Häcksler, Hebelschneider, Gartenschere ...

Ich zB hatte mal den Ehring-Handhäcksler, inzwischen mache ich das alles mit Gartenscheren oder mit großen Messern. So etwa 5 cm ist die Länge, die ich bevorzuge. Dann kann man leicht alles mit der Grabegabel durchmischen.

Zum C:N-Verhältnis gibts einen eigenen Thread. Kurz gesagt: Bei Bedarf etwas Stickstoff (N) zumischen (zB Mistpellets, Horn, Federn ... ) http://forum.planten.de/index.php/topic,46559.0.html

LG
Walther

« Letzte Änderung: 08. Oktober 2012, 13:57:13 von Walther » Gespeichert
brittamaus
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« Antworten #22 am: 08. Oktober 2012, 18:16:44 »

Danke Walter für die Infos ;-)

Wie oft mischt man den Kompost denn mit der Mistgabel durch?

Und ein Nachbar meint, ich solle mir Rasenplatten besorgen und diese falschrum oben drauf legen damit der Kompost von oben abgedichtet und alles zusammengepresst wird. Hat er recht? Sollte ich das tun? Kann ja auch mal drauf steigen ggf. ein bisschen drauf rum hüpfen.
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Walther
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Walther

« Antworten #23 am: 08. Oktober 2012, 21:29:22 »

Bei meinem Kompost mache ich das Mischen vom Fortschritt des Komostierungsvorgangs abhängig.

DieMischungMachts1_IMG_5742

In jedem Fall lasse ich aber keine Schichten oder Nester mit einheitlichem Material entstehen. Bei einer kleinen Tüte mit Küchenabfällen reicht mir das Einmischen mit einer kleinen Handgabel, wenn eine ganze Schubkarre mit Rasenschnitt oder Heckenschnitthäcksel oder Falllaub hinzugefügt wird, ist die Grabegabel dran, bis eine gute gleichmäßige Mischung erreicht ist. Mancher Nachbar hält das sicherlich manchmal für übertrieben, aber mir gefällt das. Besonders wenn ich dann das Ergebnis im Garten verteile.

Was sind denn Rasenplatten? Grassoden oder Betonkantsteine .... ? Und warum falschrum?

LG
Walther

« Letzte Änderung: 18. September 2013, 13:18:07 von Walther » Gespeichert
brittamaus
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« Antworten #24 am: 19. Oktober 2012, 18:16:21 »

Ich denke er meint Grassoden wenn es die sind die ich bei Google gefunden habe.
Warum er das meint und warum sie falsch herum drauf sollen, muss ich nochmal nach haken.
Mit dem Verteilen, so mache ich das auch.
Ich finds immer interessant zu sehen, wenn der Kompost fast voll ist und nach ein paar Tagen halb eingesackt ist
und wieder viel neues drauf passt.
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