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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Stauden-Forum (Moderatoren: Cosima, winterliesel)  |  Thema: Giersch - ein wunderschöner Bodendecker 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Giersch - ein wunderschöner Bodendecker  (Gelesen 8364 mal)
Leda
Gast
« am: 13. April 2012, 20:05:07 »

Gerade habe ich diesen Text gefundenhttp://www.naturdesign-staudengarten.de/htm/pdf/giersch.pdf.


Den Kampf gegen den Giersch habe ich an manchen Stellen in meinem Garten aufgegeben Augen rollen. Im Moment ist er der schönste Bodendecker, grün und saftig Lächelnd. Keine Erde guckt mehr durch.
Die roten Triebe der Pfingstrosen werden den Giersch bald überholen. Wenn die Pfingstrosen blühen, ist vom Giersch fast nichts mehr zu sehen. An einer anderen Stelle im Garten wachsen im Giersch einige alte Rosen und verschiedene Geranium-Sorten harmonisch zusammen.

Wie ist es bei Euch? Bekämpft Ihr den Giersch oder darf er bei Euch im Garten leben? Smiley Zwinkernd


« Letzte Änderung: 13. April 2012, 20:12:32 von Leda » Gespeichert
Ceres
Global Moderator
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Klimazone 6 480m ü.NN, Obb. Naturraum 2/3


« Antworten #1 am: 13. April 2012, 20:28:20 »

Gegen Giersch hätte ich eigentlich gar nichts einzuwenden, weiße Blüten passen immer  Zwinkernd  - er darf  inzwischen auch bei mir in den Bereichen, wo er steht, weiter wachsen zwischen Gehölzen und anderen höheren Stauden.
Vielleicht setz ich auch mal den panaschierten dazwischen  Augen rollen
Wesentlich mehr Probleme bereitet mir der kriechende Hahnenfuß, aber das ist ein anderes Thema.
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Viele Grüße, Ceres
biene100
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« Antworten #2 am: 13. April 2012, 20:44:32 »

Nein, der darf nicht bleiben. Dafür ist mein Garten zu klein.
Bei einem großen naturnahem Garten ists sicher nicht so schlimm, wenn Ecken damit gibt.

lg Biene
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alchemilla
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Hochschwarzwald, Klimazone 6a , 900 m ü.M.


« Antworten #3 am: 13. April 2012, 21:01:19 »

Wo er sich schon eingenistet hat, bleibt er  Zwinkernd
Wenn ich ihm schon gründlich zu Leibe gerückt bin, hatte ich das Gefühl, daß er hinterher noch viel mehr wucherte  Augen rollen
also lass ich es ... ich pflücke ihn höchstens, wenn er zu hoch wird.
Viel schlimmer ist hier das Frühlingsscharbockskraut  Ärgerlich

LG alchemilla
« Letzte Änderung: 13. April 2012, 21:07:22 von alchemilla » Gespeichert
Rosenkaffee
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #4 am: 13. April 2012, 21:10:58 »


Hallo Leda

Den Kampf gegen den Giersch hab ich auch aufgegeben .
Vor ein paar Jahren hab ich mal alle Pflanzen ( Stauden und Rosen ) ausgegraben und alles rausgefuzzelt ,was an Gierschwurzeln
in der Erde war .
ER BLIEB DER SIEGER !!!!!!!!! Zunge

Mittlerweile lebe ich mit ihm  .   Unentschlossen

LG    Rosenkaffee
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Zone 5-6
500m NN
Wer Freude genießen will , muß sie teilen .
Das Glück wurde als Zwilling geboren .
G . Byron
Blue
Moderatoren
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Blue
Klimazone 5-6, 540 m ü. NN (bayerischer Alpenrand)


« Antworten #5 am: 13. April 2012, 21:13:44 »

Giersch und Scharbockskraut - nee, mMn GAR kein Vergleich;
Endhöhe von Giersch: bis über 1 m (eben KEIN "Bodendecker" Zwinkernd ), das ganze Jahr präsent
Endhöhe des Scharbockskraut: wenige Zentimeter, zieht nach dem Frühjahr völlig ein.
"Jätfähigkeit":
Sehr schwierig, fast unmöglich bei "eingewachsenem Giersch
Eher kein Problem beim Scharbockskraut..
das darf so auch an einigen Stellen in meinem Garten ungehindert wachsen. Smiley
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alchemilla
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Hochschwarzwald, Klimazone 6a , 900 m ü.M.


« Antworten #6 am: 13. April 2012, 21:24:21 »

"Jätfähigkeit": ...
Eher kein Problem beim Scharbockskraut..

also, ich werde es nicht wieder los - im Gegenteil, es breitet sich rasant aus, und es verschwindet auch nicht völlig nach dem Frühling  Unentschlossen

LG alchemilla
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Leda
Gast
« Antworten #7 am: 13. April 2012, 21:31:22 »

Wenn der Giersch zu hoch wird, schneide ich ihn wieder runter und das Spiel beginnt von vorne Grinsend.
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tassilo
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Klimazone 6b


« Antworten #8 am: 13. April 2012, 21:31:40 »

Ich finde das Scharbockskraut ausgesprochen hübsch.
Ich esse die Blätter vor der Blüte gerne im Salat.
Der frische Austrieb vom Girsch ist auch dekorativ.
Man kann ihn ja einfach abmähen, dann bleibt er auch kurz.
Ich bemühe mich Unkraut nicht so panisch als solches zu betrachten.
Ich versuche den Garten einigermaßen ordentlich zu halten, aber nicht steril.
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LG Sylvia
Biene 23
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Klimazone 7b


« Antworten #9 am: 13. April 2012, 21:37:45 »

Beim Giersch mußte ich auch resignieren Augen rollen. Inzwischen reiße ich ihn nur noch oberirdisch ab, wenn ich aber gerade an die Stelle etwas Schönes pflanzen möchte, packt mich manchmal doch wieder der Ehrgeiz und ich grabe dem Teufel meterweit hinterher Cool Zunge.

LG Sabine
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Ein Gärtner stirbt nie, er gibt nur den Spaten ab.

In diesem Sinne- liebe Grüsse von Biene 23
alchemilla
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Hochschwarzwald, Klimazone 6a , 900 m ü.M.


« Antworten #10 am: 13. April 2012, 21:41:15 »


Die jungen Gierschblätter schmecken auch gut im Salat  Zwinkernd Grinsend

LG alchemilla
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peppermintpatty
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Dieses Forum ist eine tolle Entdeckung!


« Antworten #11 am: 13. April 2012, 22:41:12 »

Hallo Leda

Den Kampf gegen den Giersch hab ich auch aufgegeben .
Vor ein paar Jahren hab ich mal alle Pflanzen ( Stauden und Rosen ) ausgegraben und alles rausgefuzzelt ,was an Gierschwurzeln
in der Erde war .
ER BLIEB DER SIEGER !!!!!!!!! Zunge

Mittlerweile lebe ich mit ihm  .   Unentschlossen

LG    Rosenkaffee

Mir gehts genauso - hab' vor ein paar Jahren alle Stauden ausgegraben und alles, alles rausgepfriemelt - jetzt ist der Giersch genauso dick da wie vorher. Meist überkommt mich um diese Jahreszeit der Drang, dem Ganzen mit dem Sauzahn zu Leibe zu rücken (der zieht dann die verdickten Wurzelknoten schön raus), aber das legt sich relativ schnell wieder. Ich werfe den Giersch in den Salat, mache auch mal ein Süppchen, und dann leben wir Seite an Seite  Cool
« Letzte Änderung: 13. April 2012, 22:46:39 von peppermintpatty » Gespeichert

Klimazone 7
Paul S.
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« Antworten #12 am: 14. April 2012, 13:08:30 »

Giersch? Kennt unser Garten nicht.
Scharbockskraut? Genauso wenig.

Efeu? SCHER DICH ZUM TEUFEL!!!!!
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Thomas
***
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« Antworten #13 am: 14. April 2012, 15:02:48 »

Also ich hab dem Giersch voriges Jahr den Garaus gemacht ... allerdings mit der chemischen Keule, nachdem alle anderen, jahrelangen Versuche, ihn zu entfernen, versagt hatten. Der Giersch war in eine Steineinfassung und in das Terrassenpflaster rein gewachsen, so daß ich sämtliche Steine hätte entfernen müssen, um an die Wurzeln ran zu kommen.

Im Frühsommer, wenn die Gierschblätter schon schön groß sind, hab ich die Blätter ganz vorsichtig mit Vorox eingepinselt bzw. dünn eingesprüht, wenn keine Gefahr bestand, daß andere Pflanzen was abkriegen. Nach ca. 14 Tagen begannen die Blätter zu welken, auch die Ausläufer wurden braun. Wo noch Gierschpflanzen übrig waren, hab ich das wiederholt. So hatte ich bis zum Herbst endlich Ruhe.

Das Mittel läßt sich sehr gezielt einsetzen und wird nur über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Der Boden wird somit nicht belastet, auch künftige Pflanzungen werden nicht geschädigt. Das Mittel ist auch sehr sparsam in der Anwendung, da nicht alle Blätter eingesprüht werden müssen, der Wirkstoff wird in der Pflanze bis in die Wurzeln transportiert.

Zwar halte ich nichts von Herbiziden im Garten, aber bei Giersch konnte ich mich nicht beherrschen. Ebenso bei der Großen Brennessel, die vom Nachbarn durch die Ligusterhecke zu mir wuchs. So sind die Brennesseln bei mir weg ... und beim Nachbarn auch ;-)
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Viele Grüße Thomas
Hedwig
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Hedwig
Naturraum 2, Klimazone 5-6, 680m über NN


« Antworten #14 am: 14. April 2012, 15:22:40 »

So sind die Brennesseln bei mir weg ... und beim Nachbarn auch ;-)

Und damit eine große Menge Schmetterlinge auch. Gratulation!
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Gruß
Hedwig
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