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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Fallobst auf Kompost? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Fallobst auf Kompost?  (Gelesen 19597 mal)
fehba
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fehba Österreich 6b, 435 m ü. NN,


« am: 07. August 2011, 18:09:09 »

Halo, liebe forums - Mitglieder!
Brauche euren Rat! Jährlich stellt sich für mich die Frage, ob man Fallobst auf den Kompost geben kann oder nicht! Bin da anderer Meineung als mein schwiegervater, der glaubt, dadurch würde der Kompost zu sauer werden. Ich meine, dass man alles organische Material drauf geben kann. Wer liegt hier falsch? Huch

lg  fehba
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Ein schöner Rosengarten ist wie Balsam für die Seele.
ratte
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raddes rosen
einmal illegales konfetti werf


« Antworten #1 am: 07. August 2011, 18:35:19 »

das ist eine frage der menge und der mischung
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Wer nachts schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er tagsüber arbeiten muss!
Günther
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« Antworten #2 am: 07. August 2011, 21:15:04 »

Die Gefahr ist, daß manche Viecher Obst mögen und anfangen, umzuwühlen....
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fehba
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fehba Österreich 6b, 435 m ü. NN,


« Antworten #3 am: 08. August 2011, 07:54:54 »

@Günther: Meinst du Mäuse, Ratten oder was? Wir haben wohl 2 Katzen, Mamakatze und ihr Junges. Aber da fällt mir ein: Wir hatten tatsächlich ieinmal eine Ratte im Garten. Unser Hund Maxl (mittlerweile leider schon verstorben) schnüffelte und "baggerte" andauernd bei ihrem Eingangs- oder Ausgangsloch. Mein Mann hat die ratte dann eines Tages erwischt. Dann war lange nichts. Jetzt rührt sich anscheinend wieder was Ärgerlich.

@ratte: Allzu große Mengen fallen wahrscheinlich nicht an bei drei Äpfelbäumen und einem ganz jungen, das eh noch nichts trägt. Dann kommt der Rasenschnitt dazu und eben organisches Material aus Küche und Gemüsegarten. Vielleicht wäre nicht schlecht Urgesteinsmehl (haben wir früher regelmäßig) draufzustreuen. Waseinst du?

lg  fehba
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Ritax
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Wienerwald, 300m ü.NN., vermutlich Zone 7


« Antworten #4 am: 08. August 2011, 08:02:33 »

mein vater hat das fallobst auch nie auf den kompost geworfen   Lächelnd

seit unser nachbar vor einigen (8-10) jahren festgestellt hat,
dass dort, wo er seine fall-äpfel in eine grube geschmissen hatte,
alles super wächst, geht unser fallobst auch auf den komposthaufen.

von tier-gewühl, ratten o.ä. hab ich nichts bemerkt.
schnecken und amseln sind dort nach wie vor aktiv.

lg, rita
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fehba
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fehba Österreich 6b, 435 m ü. NN,


« Antworten #5 am: 08. August 2011, 08:23:58 »

Da bin ich ja beruhigt! 2 Komposthäufen sind von unseren Nachbarn auch in unmittelbarer Nähe hinter einem Sichtschutzelement und einer Thujenhecke. Aber die geben glaub ich auch nur Organisches drauf.
lg  fehba
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Ein schöner Rosengarten ist wie Balsam für die Seele.
IngeborgSabine
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IngeborgSabine
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« Antworten #6 am: 08. August 2011, 09:40:01 »

Ich glaube, die Gefahr, dass die Schimmelsporen, die nun mal bei Fallobst anfallen, den Boden belasten und damit nachfolgende Kulturen infizieren könnten, ist der Hauptgrund warum man Fallobst nicht auf den Kompost werfen soll.
So jedenfalls hat mein Vater das begründet.
Da ich fast das ganze Fallobst zu Mus, Saft etc. verarbeite erübrigt sich das eh.

So, jetzt gehts ans Fallapfelschneiden für Apfelmus.

IngeborgSabine
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


WWW
« Antworten #7 am: 08. August 2011, 11:36:57 »

grien ingeborg - fallobst putzen - solange kein schimmel dran ist, würde ich Äpfel auch runterkochen und Plattenfertig einfrieren

aber: nicht jede apfelsorte eignet sich dazu
Ferner könnte man vor dem Fall - oder unmittelbar danach Körbe an die Straße stellen - für Fremde -
bevor es vernichtet wird.

Muttern hatte immer ene Quelle für Fallobst - und wir haben reichlich apfelkuchen futtern können.
Leider geht das gar nicht mehr.
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Blumigen Gruß
clara
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ein feines und interessantes Forum mit netten usern
und informativem Austausch - mit Gartenerfahrungen, keine Ausbildung -
Anne Rosmarin
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Mittelfranken Klimazone 6b, Naturraum 11


« Antworten #8 am: 08. August 2011, 11:42:36 »

Wir haben auch eine Menge angeschimmeltes, was zum Verzehhren dann ungeeignet ist.

LG
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Walther
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Walther

« Antworten #9 am: 08. August 2011, 11:49:55 »



Dieser Beitrag, auch wenn schon recht alt:

http://forum.planten.de/index.php/topic,2509.msg25519.html#msg25519

hilft immer noch ganz gut bei der Bewertung, was an krankem Material auf den Kompost darf und was nicht.



Zusammengefasst:

Pflanzenreste mit Pilzerkrankungen an Stengeln, Früchten und Blättern (zum Beispiel Mehltau, Braunfäule, Rost, Sternrußtau) dürfen auf den Kompost.

Um die Erreger wirklich abzutöten, müssen einige Regeln eingehalten werden: Grobes Material zerkleinern, bei holzigen oder strohigen Pflanzen etwas Hornmehl zusetzen und für genügend Feuchte sorgen. Mit organischem Material, zum Beispiel Grasschnitt, abdecken.

Nicht die hohen Temperaturen führen zum Erfolg - sie werden bei kleineren Komposten ohnehin kaum erreicht - sondern die biologischen Um- und Abbauprozesse.


An unterirdischen Teilen erkrankte Pflanzen (zum Beispiel Kohlhernie, Rettichschwärze, Asternwelke) gehören in die Mülltonne.


LG
Walther

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IngeborgSabine
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IngeborgSabine
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« Antworten #10 am: 08. August 2011, 13:09:42 »

grien ingeborg - fallobst putzen - solange kein schimmel dran ist, würde ich Äpfel auch runterkochen und Plattenfertig einfrieren

Natürlich lasse ich das Fallobst nicht so lange liegen bis es schimmelt.
Außerdem haben wir selbst auch nicht so viel, dass es zu viel werden könnte.
Wir sammeln also auch noch bei (netten) Nachbarn Grinsend

Meine Tochter hat neulich auch schon gemurmelt: Scheißkriegskind Augen rollen
Ich kann halt schlecht Esssachen wegwerfen. Würde aber nie wirklich verdobenes auf den Tisch bringen.
Wird also alles verwertet bevor es vergammelt.
L.G. IngeborgSabine
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fehba
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fehba Österreich 6b, 435 m ü. NN,


« Antworten #11 am: 08. August 2011, 13:54:42 »

@ Walther: Danke für deinen Beitrag, wenn auch schon recht alt. Küsschen Ist mir doch einiges klarer daurch!
@Ing.Sab.: Viele Äpfel, die runterfallen, sind ja auch noch viel zu grün, die kann ich nicht verwerten. Die halbwegsen Äpfel versuche ich auch zu verwerten (Apfelkuchen, - mus,...), aber das ist schon sehr zeitaufwendig, findest du nicht? Und Zeit ist heute das Kostbarste überhaupt!
lg  fehba
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Ein schöner Rosengarten ist wie Balsam für die Seele.
Alma
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Rothaargebirge, kalt und nass, Klimazone 6a/5b?


« Antworten #12 am: 10. August 2011, 11:37:18 »

Die halbwegsen Äpfel versuche ich auch zu verwerten (Apfelkuchen, - mus,...), aber das ist schon sehr zeitaufwendig, findest du nicht? Und Zeit ist heute das Kostbarste überhaupt!
lg  fehba

....aber es ist doch soooo schön, wenn man dann die Kellerregale voll mit Apfelmusgläsern stehen hat und im Winter selbst gekochtes Kompott essen kann! Und die Zeit zum Einkaufen spart man ja auch.
Ganz neidische Grüße, denn bei uns wächst klimabedingt kaum Obst
Alma
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"Je länger wir gärtnern, umso mehr lernen wir; und je mehr wir lernen, umso häufiger erkennen wir, wie wenig wir wissen." (Vita Sackville-West)
Anne Rosmarin
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Mittelfranken Klimazone 6b, Naturraum 11


« Antworten #13 am: 10. August 2011, 11:47:08 »

Frühes Fallobst ist hier meistens angegammelt, im Moment des Runterfallens.
Hängt auch schon angegammelt oben, habt ihr das nicht? Und damit meine ich nicht das Würmchen,
sondern braune und schwarze Flecken.
Da hilft auch sofortiges Aufheben nicht.
Auch fährt man ja mal in Urlaub...

Aber ich beneide den Zustand dass nur Verarbeitbares runterfällt...
Wir erreicht man den?

LG
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #14 am: 10. August 2011, 15:59:41 »

Obst das sehr zeitig runterfällt und sich noch nicht zur Verarbeitung eignet kommt bei mir auf den Kompost. Wenn es etwas reifer ist, versuche ich es zu verarbeiten. Ist natürlich eine Zeitfrage. Man muss fast jeden Tag nachsehen gehen und aufheben und dann auch schnell verarbeiten.
Ja es gibt alles preiswert im Supermarkt. Und Zeit hat ja heute auch niemand mehr. Aber ich finde es schon ziemlich verwerflich wenn das Obst im Garten vergammelt und die Leute im Supermarkt dann Obst einkaufen, vielleicht auch noch aus fernen Ländern mit langem Transportweg. Es geht uns oft schon hier zu gut. Das Thema hatten wir hier ja schon oft.

Aber was ist Zeit? Ich nehme mir die Zeit das Obst und Gemüse aus dem Garten und Wald und Wiese zu verarbeiten. Da bleibt anderes liegen oder der Fernseher bleibt aus. Und wie Alma schon schreibt, es ist schön wenn man den Vorrat an Obst und Gemüse dann im Winter zu Hand hat.
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
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