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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Beste Pflanzzeit für Johannisbeeren? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Beste Pflanzzeit für Johannisbeeren?  (Gelesen 9045 mal)
Antida
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Antida
Klimazone 7a


« am: 22. Februar 2011, 22:29:40 »

Hallo,

ich möchte mir ein Johannisbeer - Hochstämmchen zulegen.

Soll ich mit dem Kauf und dem Pflanzen bis Herbst warten?

Könnt Ihr die Baumschule Horstmann empfehlen?

Grüße, Uta
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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #1 am: 22. Februar 2011, 22:40:41 »

Theoretisch müsste Frühjahr auch gehen ... ich hab meine im Spätsommer/Frühherbst als Wurzelware gepflanzt. Wenn sie als Topf- bzw. Ballenpflanze kommt, sollte es relativ egal sein, wann sie gepflanzt wird.

Mit Horstmann hab ich bisher gute Erfahrungen gemacht.  Empfehlen kann ich auch noch den Artländer Pflanzenhof.
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<°)))o><) Komik entsteht, wenn man Tragödien anschaut und dabei ein Auge zukneift. (E. Ionesco)

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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
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« Antworten #2 am: 23. Februar 2011, 15:32:05 »

Ich habe schon im Frühjahr und auch im Herbst Beeren-Hochstämmchen gepflanzt. Sie wuchsen alle gut an.
Sehr empfehlen kann ich,  wie schon erwähnt den Artländer Pflanzenhof. Dort habe ich sehr viele Beerengehölze und Obstbäume gekauft. Alles in sehr guter Qualität.

Wenn Du jetzt Beerengehölze pflanzt kannst Du vielleicht schon im Sommer ein paar Früchte naschen. Zwinkernd
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
Arnold
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Arnold
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« Antworten #3 am: 23. Februar 2011, 15:53:35 »

Auch ich habe mit dem Artländer Pflanzenhof sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn man sich für Obst und Beeren sowie deren Schnitt und Pflege interessiert lohnt auch ein Besuch auf GartenVideo.com.
Gruß aus Dithmarschen
Arnold
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Walther
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Walther

« Antworten #4 am: 23. Februar 2011, 16:27:13 »


Ich bin ja ein Freund davon, immer erst mal in den Baumschulen und Gärtnereien der Umgebung zu gucken, ehe ich mich dem Versandhandel, Baumärkten oder Discountern zuwende, um Pflanzen zu erhalten.

In den meisten Fällen vermehre ich aber lieber selbst. Denn das erfreut das Hobbygärtnerherz mindestens doppelt.

Bei Johannisbeeren ist das auch kein Problem. Davon Stecklinge zu bewurzeln funktioniert ausgezeichnet.

Über das 'Wann und Wie' gabs auch schon mal einen Beitragsfaden - den findet man hier: http://forum.planten.de/index.php/topic,31537.msg339083.html#msg339083

LG
Walther

« Letzte Änderung: 23. Februar 2011, 16:30:59 von Walther » Gespeichert
thuja thujon
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« Antworten #5 am: 23. Februar 2011, 21:06:53 »

In den meisten Fällen vermehre ich aber lieber selbst. Denn das erfreut das Hobbygärtnerherz mindestens doppelt.
geht mir auch so.  Zwinkernd
Johannisbeeren wurzeln problemlos, Stachelbeeren machen mir schon eher Schwierigkeiten. Aber auch die funktionieren.

Zu etwas älteren Johannisbeerstecklingen mal eine Gestaltungsvariante aus einem anderen Garten:

Johanniseinzel    Johannisreihe
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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #6 am: 23. Februar 2011, 21:20:13 »

Selber vermehren macht natürlich schon Spaß, ich kenn das ja von den Rosen. Man hat eine ganz andere Beziehung zur Pflanze.

Aber es geht hier ja um Hochstämmchen und ich befürchte, da ist die "Herstellung" (werden die gepfropft, kopuliert oder wie, auf was für Unterlagen etc.?) nicht ganz so einfach, wie die Stecklingsvermehrung von Johannisbeersträucher.
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Antida
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Antida
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« Antworten #7 am: 23. Februar 2011, 23:29:08 »

Hallo Walther,

ich würde auch gerne bei einer Baumschule in der Nähe kaufen.  Vielleicht tue ich den Betrieben in unserer Gegend unrecht, aber ich glaube, daß sie nur das übliche 0815 - Sortiment haben und das auch von irgendwoher.
Aber ein so ausgefallenes Teil ist ja nun ein Johannisbeer - Hochstämmchen auch wieder nicht! Vielleicht kriege ich ja tatsächlich die gewünschte Sorte (Jonkher van sowieso, fällt mir gerade nicht komplett ein) hier. Ich schau mal erst in 2 Baumschulen.

Hochstämmchen selbst ziehen kann ich nicht.
Und wir würden wirklich schon gerne im Sommer ein paar Früchte naschen.

Grüße, Uta
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Antida
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Antida
Klimazone 7a


« Antworten #8 am: 23. Februar 2011, 23:43:49 »

geht mir auch so.  Zwinkernd
Johannisbeeren wurzeln problemlos, Stachelbeeren machen mir schon eher Schwierigkeiten. Aber auch die funktionieren.

Zu etwas älteren Johannisbeerstecklingen mal eine Gestaltungsvariante aus einem anderen Garten:

Johanniseinzel    Johannisreihe

Hallo thuja thujon,

das ist ja raffiniert mit diesen Johannisbeerbäumchen! Welche Sorte ist das und wie funktionierts?

Grüße, Uta
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thuja thujon
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« Antworten #9 am: 25. Februar 2011, 00:07:20 »

Hallo Antida,
die Sorte weiß ich jetzt auch nicht, die starkwüchsigen Sorten sind am besten dafür. Also auch die Jonkheer van Tets, ich habe aber auch wüchsige Spindeln mit Rovada und einer unbekannten Sorte.

`Machen´ tuts man mit Steckhölzern, also irgendwo Schnittabfall von gewünschten Sorten erbetteln, das einjährige Holz in 15-30cm lange Stöckchen schneiden und diese zwischen Herbst und Spätwinter/Vorfrühling ca. 10-20cm tief in die Erde stecken.
Wenn diese austreiben nur die oberste Knospe wachsen lassen, den Trieb an einen Stab anbinden damit er auch gerade bleibt und die anderen Triebe die sich entwickeln einfach abschneiden ooder noch besser: beim Steckholz unten 2-3 Augen lassen und über der Erde nur die oberste Knospe. Dann verschwendet das Johannisbeerbaby nicht unnötig Energie in Triebe die sowieso abgeschnitten werden.
Nach dem ersten Jahr sind sie meist um einen halben Meter hoch, dann die Spitze kappen und im nächsten Jahr verzweigt sie sich dann. Die Triebspitzen immer wieder einkürzen damit sie sich auch reichlich verzweigen und frisches Holz gebildet wird. Ansonsten anbinden an einem stabilen Stützstab nicht vergessen.
Kommen unten aus der Basis Neutriebe raus müssen die abgeschnitten werden, die würden sonst dem Stamm zuviel Kraft wegnehmen.

In der Mitte vom Bild sind 2-Jährige Steckhölzer, nicht immer wachsen sie gleichmäßig gut:

Junge Johannisbeerspindel

Das bewurzeln der Steckhölzer geht im Kübel genausogut wie im Beet, allerdings entwickeln sich die Wurzeln im Topf meiner Meinung nach besser. Ausgepflanzt haben die Topfler dann einen Vorsprung. Zumindest ist das bei meinem Lehmboden so, wie es auf sandigen Böden ist weiß ich nicht.
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Antida
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Antida
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« Antworten #10 am: 25. Februar 2011, 21:46:27 »

Hallo thuja thujon,

ich danke Dir für Deine Ausführungen! Hört sich gar nicht so kompliziert an.
Also von der Jahreszeit her wäre es ja noch gut möglich, oder?
Meine Schwiegermutter hat gute und gesunde Johannisbeeren - keine Ahnung, welche Sorte. Kann ich da jetzt einjährige Triebe schneiden (wenn ich sie denn in dem Gewirr finde, denn meines Wissens wurden die noch nie bzw. schon jahrelang nicht mehr geschnitten)?
Und dann weiter wie beschrieben?

Grüße, Uta
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thuja thujon
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« Antworten #11 am: 25. Februar 2011, 23:13:55 »

Hallo Antida,
da kannst du auf jeden Fall noch räubern gehen, die Zeit ist noch gut.

Die einjährigen Triebe sind die mit dem hellen Holz.  Such dir ein paar Wüchsige aus, je dicker desto besser. Die einj. Triebe an schwachwachsenden Ästen, meistens deutlich kürzer, würde ich nicht nehmen. Im Notfall gehen die aber auch noch, sind am Anfang nur nicht ganz so wüchsig.

Viel Erfolg!
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Antida
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Antida
Klimazone 7a


« Antworten #12 am: 02. April 2011, 21:59:45 »

Hallo,

ich habe mir vor drei Tagen in einer sehr guten Gärtnerei ein Johannisbeer - Hochstämmchen, Sorte "Rolan", gekauft.
Und vor ungefähr 3 Wochen habe ich Stecklinge gesetzt ( von einer weißen und einer roten Sorte ) nach dem Vorschlag von Thuja Thujon. Die meisten treiben schon aus. Bin sehr gespannt.

Grüße, Uta
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Antida
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Antida
Klimazone 7a


« Antworten #13 am: 14. September 2016, 21:50:00 »

Dieses Jahr haben meine beiden selbst gezogenen Johannisbeer-Hochstämmchen die ersten Früchte getragen.

Geringer Aufwand und tolles Ergebnis! Danke für den Tip!

LG, Antida
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