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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Krete, Kriechenpflaume, Haferpflaume, Hafer-Schlehe 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Krete, Kriechenpflaume, Haferpflaume, Hafer-Schlehe  (Gelesen 33775 mal)
Kulturblume
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« am: 15. September 2010, 17:22:36 »

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5a/Prunus_domestica_subsp_insititia.jpg

Aus Wikipedia:

Die Kriechen-Pflaume ist ein flachwurzelnder Baum oder Strauch. Die Zweige weisen bis zum zweiten Jahr eine samtige Behaarung auf und sind meist dornig. Die Blätter  sind stumpf gezähnt und oft behaart. Sie sind zur Blütezeit in der Regel komplett entwickelt. Kelch- und Kronblätter sind mehr oder weniger rundlich. Bei den Kelchblättern ist nur am Rand eine Behaarung vorhanden. Die Kronblätter sind reinweiß. Die Frucht ist 1,5 bis 3 Zentimeter lang, kugelig bis tropfenförmig und blauschwarz. Ihr Saft ist blutrot. Der Steinkern ist rundlich-eiförmig, symmetrisch, doppelspitzig und kaum gekielt. Seine Dicke entspricht 59 bis 76 % seiner Länge. Seine Oberfläche ist glatt, er haftet am Fruchtfleisch. Die tiefe Rückenfurche hat Kammstriche oder nicht
(Zitiert aus der Seite „Kriechen-Pflaume“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Juli 2010, 19:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kriechen-Pflaume&oldid=77296982 (Abgerufen: 15. September 2010, 17:01 UTC))

Hier in Norddeutschland war die Krete ziemlich in Vergessenheit geraten, weil sie als Knickpflanze beim "auf den Stock setzen" des Knicks mit abgeholzt wurde und darum nur selten Früchte getragen hat. Die Krete braucht nämlich 10 Jahre um zu fruchten.

Dank eines umtriebigen Rentners (Hermann Genzmer aus Flensburg), erhöht sich der Bestand an fruchtenden Kreten zum Glück wieder gut. Her sind einige Links zum Thema:

http://www.zeit.de/2006/04/Siebeck_2fKolumne_Koalition

http://www.lwksh.de/cms/fileadmin/user_upload/Presse/BB_4406_04.11.2006/45-45_Ludowig.pdf

Mittlerweile haben wir auf den Fläche unsres Kulturvereins 12 Kreten gepflanzt. Herr Genzmer hat die beiden Größten mit mir zusammen eingpflanzt. Das Prachtexemplar ist wohl schon um 20 Jahre alt, so dass wir hoffentlich bald ernten können.

Wenn ich rausgefunden habe, wi ich ein Bild von diesem großen "Baum" in meine Galerie bekomme, werde ich es Euch zeigen!

Ich würde mich über einen regen Austausch über das Thema "Kreten" freuen!

LG

Nobby






Quellenangabe zum Wiki-Text nach den Lizenzregeln ergänzt; usw. - siehe nächster Beitrag. Walther
« Letzte Änderung: 17. September 2010, 16:22:33 von Walther » Gespeichert

Hier bin ich Mensch, hier will ich sein.
Walther
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Walther

« Antworten #1 am: 15. September 2010, 18:04:21 »

Hallo Nobby

schön, dass Du was zu Wild- oder Primitiv-Pflaumen schreibst.  Man merkt Deine Begeisterung!


Nimm es mir nicht übel, dass ich erst mal was zu Deiner Zitierpraxis sagen muss.  Der Respekt vor der Arbeit, die sich die Autoren in Wikipedia (und natürlich auch in anderen Quellen) gemacht haben, verlangt eine korrekte Quellenangabe.


Lies dazu zunächst mal hier: http://forum.planten.de/index.php/topic,42386.0.html

Dann gibt es noch ein Beispiel für die Quellenangabe für CC-Bilder: http://forum.planten.de/index.php/topic,40980.msg411005.html#msg411005 

und http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Weiterverwendung#Creative_Commons_.28CC.29


Bitte ändere Deinen Beitrag entsprechend. (Nachtrag: Ich habe die Änderung - und die Umwandlung des Bildes in einen Link - als freundliche Hilfestellung an Dich - inzwischen durchgeführt. Denke aber bitte in Zukunft selbst daran.)

Im Prinzip gilt hier im Forum aber: Keine fremden Bilder!

Bitte lies die Netiquette und den Abschnitt zum Urheberrecht.
Wenn Du fremde Bilder zeigen möchtest, setzte bitte nur einen Link. Faustregel: Bilder, die auf einer Seite des planten.de-Projektes zu sehen und nicht Deine sind, sind nicht ok. Dazu zählt z.B. auch die Galerie.
Die Einhaltung dieser Regel schützt Dich und das Forum vor einer Abmahnung durch den Urheberrechteinhaber!

Nun noch ein herzliches "Willkommen im Forum" für Dich. Ich hoffe es gefällt Dir hier noch lange.

LG
Walther





« Letzte Änderung: 24. September 2010, 10:38:25 von Walther » Gespeichert
Edgar
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« Antworten #2 am: 15. September 2010, 18:37:35 »

Hallo Nobby,

wie ich finde ein sehr interessantes Thema.....
und dazu gleich eine Frage: in meinem Garten gedeiht eine Schlehe, ist diese mit der von dir genannten Haferschlehe identisch, oder welcher Zusammenhang besteht.
Meine Schlehe ist wohl den Vögeln zu verdanken, gepflanzt hat sie niemand, und da die Vögel dies in einem Eck des Gartens gemacht haben, war sie vor dem Abmähen sicher. Die Ernte teilen wir, ich bekomm ein Fläschchen Likör, und die Amseln die restlichen 90%, wobei die schmerzfreier ernten als ich

Gruß
Edi
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Walther
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Walther

« Antworten #3 am: 16. September 2010, 09:24:45 »

Umtriebige 'Rentner und Rentnerinnen' sind überhaupt Klasse  Zwinkernd,  zB auch dieser hier:

http://forum.planten.de/index.php/topic,19194.msg307801.html#msg307801 Wer sich für Wild- oder Primitiv-Pflaumen interessiert, kommt an seinen Schriften nicht vorbei.



Dann gibts es noch:
http://forum.planten.de/index.php/topic,19194.msg308421.html#msg308421

und auch dieser Thread sollte noch erwähnt werden:  http://forum.planten.de/index.php/topic,23166.msg238113.html#msg238113.

Die Obstwiese der 'Stiftung Herzogtum Lauenburg' kann man jetzt am Wochenende besichtigen:
http://forum.planten.de/index.php/topic,43049.msg432120.html#msg432120  Da gibt es massenhaft Wildpflaumen.



Zur Unterscheidung der Wildpflaumen-Arten voneinander benutzt man die Steinkerne. Denn auch wenn die Früchte identisch aussehen, unterscheiden sich die Kerne von Art zu Art recht stark. Wenn man weiß, wo oben/unten und hinten/vorne ist, wird Länge, Breite und Dicke des Kerns von 10 oder 20 Früchten eines Baumes vermessen und die durchschnittlichen Zahlenwerte der Verhältnisse Breite zu Länge, Dicke zu Länge und Dicke zu Breite ausgerechnet. Jede Art hat ein eindeutiges, sich von jeder anderen Art unterscheidendes Zahlenverhältnis. Eine Bestimmung ist so sehr sicher möglich. Zusätzlich können noch bestimmte Merkmale der Früchte usw. mit einer starken Lupe verglichen werden, so kann zB der Fruchtstiel kahl oder behaart sein, lang oder kurz usw.. Oder es gibt herbe oder süße  Früchte.  So ist die Schlehe nicht mit der Haferschlehe identisch und Schlehen gibts auch noch verschiedene und eine Haferpflaume auch noch.  Augen rollen

So weit erst mal


LG
Walther





« Letzte Änderung: 17. September 2010, 08:50:16 von Walther » Gespeichert
Günther
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #4 am: 16. September 2010, 09:31:13 »

Das Problem bei all diesen Wildfrüchten ist, daß sie's fröhlich miteinander treiben.
Es gibt unzählige Zufallskreuzungen und Artenmixturen, da ist eine eineindeutige Zuordnung oft schwierig.
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Giuseppe
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« Antworten #5 am: 16. September 2010, 10:19:06 »

Ich habe hier eine "Haferschlehe", die  irgendwoher aus dem Fränkischen stammt. Seit ein paar Jahren mache ich davon leckere Marmelade. Am besten schmeckt sie mir, wenn ca. 10% der Pflümlimasse an Apfelstückschen mitgekocht werden.

Giuseppe


Warum sieht man die Tippfehler eigentlich immer erst ein paar Tage später Huch
« Letzte Änderung: 17. September 2010, 11:53:06 von Giuseppe » Gespeichert

Mithilfe von Stereotypen können sich Voreingenommene das Dazulernen ersparen
Walther
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Walther

« Antworten #6 am: 16. September 2010, 13:36:18 »

Es gibt unzählige Zufallskreuzungen und Artenmixturen, da ist eine eineindeutige Zuordnung oft schwierig.

Hier in den Niederungen des Nordens zum Glück wohl eher nicht.

Aber als Großstätder, bei dem ähnlich wie bei Giuseppe die leckere Marmelade im Vordergrund steht, durchstreift man zur Erntezeit auch nicht Tag und Nacht alle wilden Pflaumenwallhecken der offenen Landschaft, um bestimmte leckere Arten oder Sorten zu finden. Hier gibt es in den städtischen Parkanlagen, an Spielplätzen und Schulgrundstücken seit Jahrzehnten die Tradition, die verschiedenen leckeren Arten gezielt anzupflanzen. An denen läuft man das ganze Jahr vorbei. Da ist es schon nützlich, wenn man dann bei Gelegenheit alte Kerne aufsammelt und bestimmt, damit man im Herbst ohne langes Suchen gezielt ernten kann.

Die Ausbreitung/Verjüngung der Pflaumendickichte geschieht hier auch eher über Wurzelausläufer, Sämlinge sieht man nie. Außerdem behindern auch unterschiedliche Blühzeiten, unverträgliche Ploiditäten usw. die gegenseitige Befruchtung.


Und die Mäuse usw. verhindern auch wirkungsvoll die Sebstaussaat. MäusePflaumen_IMG_1052



LG
Walther


« Letzte Änderung: 16. September 2010, 13:51:33 von Walther » Gespeichert
JörgHSK
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« Antworten #7 am: 17. September 2010, 09:24:16 »

ja dann will ich auch mal was sagen...

Ich habe bei mir hier in der Gegend auch mal nach Haferpflaume und Hafer-Schlehe gesucht, ich habe auch einiges gefunden. Nun habe ich allerdings festgestellt das diese manchmal schmecken(Haferpflaume) und manchmal nicht schmecken(Haferschlehe). Ich musste mir eingestehen das diese beide zur gleichen Art gehören nämlich Prunus insititia.

Was jetzt noch hinzukommt, auf P. insistitia (genau St. Julien) wurde und wird auch veredelt, und wer kann heute noch sagen ob es sich um einen Wildbestand oder um eine durchgewachsene Unterlage handelt? Prunus St. Julien A ist eine gebräuchliche Unterlage die keine blauen sondern grüngelbe Früchte trägt, aber diese habe ich auch schon gefunden.

Man sollte sich bei der Bestimung mehr auf Merkmale wie Bestachelung verlassen, denn es gibt auch "primitive" Rundpflaumen die wie Kriechen aussehen. Diese sind aber meist steinlösend.

Jörg
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Walther
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Walther

« Antworten #8 am: 17. September 2010, 11:01:22 »

Die Namensgebung für diese Wild- und Primitiv-Pflaumen verwirrt mich als botanisch unbeleckter Kleingärtner sowieso immer wieder. Ich habe den Verdacht, dass regional die Namen unterschiedlichen Arten zugeordnet sind und/oder als Sammelname für Wildpflaumen allgemein verwendet werden. Jedenfalls bin ich definitiv nicht in der Lage festzustellen, welcher Name denn nun wo der richtige ist. Ich kann mich immer nur der jeweiligen, in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlichten Meinung der Fachautoren anschließen und versuchen, dabei 'das Richtige' zu lernen und zu reproduzieren. Und ich hoffe, dass sich durch diesen Thread mein Kenntnisstand wieder etwas verbessert. Darum teile ich mein Halb- oder Un-Wissen auch gern mit, in der Hoffnung das es berichtigt und ergänzt wird.

Nun aber zu Haferpflaume und Haferschlehe   ----    Schlottman unterscheidet zwischen

  • Großfruchtige Schlehe (= Haferschlehe oder Hofschlehe), Prunus spinosa ssp. megalocarpa Domin  und
  • Kricke (= Haferpflaume, Hunnenplumm, Kriechele) Prunus domestica ssp. insititia Bonnier et Layens

Für Dich, Jens  Verlegen,  Jörg, sind beide insititia. Kannst Du uns/mir sagen, warum?


LG
Walther

Editiert: Namen geändert
« Letzte Änderung: 20. September 2010, 21:54:28 von Walther » Gespeichert
Walther
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Walther

« Antworten #9 am: 17. September 2010, 11:07:30 »

Zu den weiter oben im Thread angesprochenen Bestimmungsmöglichkeiten mit Hilfe der Steinkerne habe ich noch eine Zeichnung zur Verdeutlichung gemacht ubd ich zeige auch ein Bestimmungsprotokoll.


                                     KerneAufrissAusschnittVerkleinert_IMG_2178             PrunusLBDRechnung_IMG_1759


LG
Walther



« Letzte Änderung: 22. September 2010, 09:14:37 von Walther » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 17. September 2010, 18:51:55 »

wow - hier ist ja richtig was los!

Walter, es tut mir aufrichtig leid, ich war dabei, meinen Bericht zu ändern, aber die Erläuterungen bei Wikipedia, haben mich total verwirrt und dann fiel mir ein, dass ich ja das Länderspiel der Fußball-Frauen sehen wollte und danach kam ja auch noch Bayern gegen AS Rom und Donnerstag ist immer der Tag meiner Enkelin und darum habe ich es dann total verbaselt. Gleich habe ich auch noch meine Plattdeutsch-Gruppe hier, ABER danach werde ich alle Eure Antworten lesen und mich melden!

Bis nachher!

LG

Nobby
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« Antworten #11 am: 17. September 2010, 19:01:42 »



Kein Problem, Nobby, wir helfen gern, besonders 'verwirrten' neuen Usern  Grinsend

LG
Walther


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« Antworten #12 am: 17. September 2010, 21:10:33 »

Also, dann will ich mal versuchen auf alles einzugehen, obwohl ich den Eindruck bekomme, dass Walther viel mehr davon versteht als ich. Mein Wissen beruht eigentlich auf den diversen Gesprächen, die ich mit Hermann Genzmer geführt habe.

Die Krete schmeckt sehr gut und sollte nicht mit den vielen Pflaumenbastarden verwechselt werden. Herr Genzmer hat mir von einer Baumschule erzählt, wo der Inhaber sich (privat) auf die vielen Pflaumen/Schlehen)-"Kreuzungen" spezialisiert hat - es soll Hunderte geben... Der Kretenfruchtaufstrich, den Herr Genzmer produziert ist oberlecker und ich freue mich schon riesig darauf, wenn wir irgendwann selbst welchen produzieren können.

Der grundlegende Unterschied (nicht botanisch) zwischen Schlehe und Krete ist, dass die Schlehe erst nach dem Frost "genießbar" ist und selbst dann noch herb schmeckt. Auf Plattdeutsch heißen Schlehen übrigens Muultrecker (Maulzieher), weil sie die Mundschleimhäute "zusammenziehen". Die Krete schmeckt süß und pflaumig - irgendjemand beschrieb den Geschmack mit "Pflaume und rote Johannisbeere".

Die Vermehrung der Krete erfolgt ausschließlich über wurzelechte Ausläufer und auch die fruchten nur, wenn die "Mutterpflanze" bereits gefruchtet hat, vorher darf man sie nicht abstechen!

Mehr fällt mir hoffentlich gelegentlich noch ein. Übrigens interessieren mich genauso brennend die Felsenbirne, Kahle Apfelbeere und verschiedene Brombeersorten. Wusstet Ihr, dass Brombeeren eine eigene Rote Liste haben?

LG

Nobby
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« Antworten #13 am: 17. September 2010, 21:25:44 »

Die Literaturhinweise sind gut angekommen. Die Broschüre von Peter Schlottmann werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

Die Obstwiese der 'Stiftung Herzogtum Lauenburg' interessiert mich natürlich brennend, aber die Wochenende klappt überhaupt nix. Ich bin da auch immer auf meine Frau angewiesen, da ich nicht Auto fahre. Ich werde mich aber weiter damit bschäftigen und irgendwann vielleicht auch mal ins südliche Schleswig Holstein kommen!

Nobby
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« Antworten #14 am: 17. September 2010, 21:27:58 »

... Wusstet Ihr, dass Brombeeren eine eigene Rote Liste haben? ...

Die haben überhaupt eine eigene Liste. Nach meinen laienhaften und sicherlich unvollständigen Informationen gibt es alleine in Deutschland ca. 750 Arten von Rubus, Tendenz steigend. Der Grund sei, dass sich diese Pflanzengruppe i.a. apomiktisch befruchtet, d.h. ohne fremden Pollen. Wenn sie dann doch einmal mit Fremdpollen befruchtet werden, vermehrt sich auch die daraus entstehende Pflanze wieder apomiktisch, stellt also gleich eine neue Art dar.

Giuseppe
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