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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Gespaltene Süßkirsche 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Gespaltene Süßkirsche  (Gelesen 1672 mal)
Peti
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Peti
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« am: 09. April 2003, 10:09:28 »

Hallo zusammen,
in meinem Garten steht eine schöne große alte Süßkirsche "Büttner's gelbe Knorpel". Leider hat sie eine großen Riß im Stamm, eigentlich mehrere, zum Teil aber schon mit Überwallungen. Außerdem ist sie hohl.
Stammdurchmesser ca. 90 cm. '97 ist ein großer Ast abgebrochen, aus dem Stumpf ziehen wir aber bereits einen neuen. Auf der anderen Seite ist ein sehr dicker Ast(40-50cm D.), der fast waagerecht in ca. 2m Höhe anfängt und sich nochmals nach ca. 1,5 m in zwei fast gleich dicke teilt(30-40 cm D.). Zu dieser Seite hin ist die Kirsche sehr lastig. Um Gewicht zu reduzieren haben wir '01 bereits einen Teil der Krone entfernt. (Die Äste wo auch 7,5 m Leiter nicht mehr reichen.)
Ich möchte diesen schönen alten Baum gerne erhalten, da er außer etwas Gummifluß ansonsten gesund ist und fast jedes Jahr super leckere Kirschen produziert. Gegen den Gummifluß bekommt er regelmäßig Kalk, was diesen mittlerweile auch schon eingedämmt hat.
Frage: In welcher Art + Dimension müßte ich eine Stützvorrichtung bauen. Oder ist ein Ring um den Stamm sinnvoll ?
Eun Foto habe ich angehängt. Das Zweite in der ersten Antwort.

LG Peti

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Peti
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Peti
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« Antworten #1 am: 09. April 2003, 10:10:33 »

Hier das zweite Foto.
Peti

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Peti
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« Antworten #2 am: 09. April 2003, 10:13:56 »

Sorry,war das Falsche.
Peti

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Baumfex
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« Antworten #3 am: 09. April 2003, 14:03:03 »

Hallo Peti,

das ist eigentlich eher eine Frage fürs Baumschutzforum. Der Baum kann jeden Moment auseinanderbrechen, darüber solltest du dir in jedem Fall bewußt sein!!! Zur Fällung wird dir vermutlich fast jeder raten. Also möglichst schon mal an eine Neupflanzung denken und dann darauf achten, daß keine Schlitzäste entstehen, die später ausbrechen.

Eine Möglichkeit den Baum noch ein paar Jahre zu erhalten wäre vielleicht ein sehr starker Rückschnitt des Steilastes und dann hoffen, daß der Baum das überlebt und als eine Art Kopfbaum weitervegetiert. In große Schnittflächen eventuell Reiser einsetzen und gegen Gummifluß sollen Schröpfschnitte helfen.

Lange Eisenstützen, die gut gepolstert mit Ringschellen von 3 Seiten angebracht werden, könnten eine weitere Möglichkeit sein, den Ast zu erhalten, allerdings sollten die so befestigt sein, daß der Ast noch etwas schwingen kann. Vielleicht mit einer Art Stoßdämpfer??? Seilverspannungen vom Boden aus halten meines erachtens eher nicht.
Bin da aber wirklich kein Fachmann, ist nur meine Meinung!!

Gruß
Baumfex
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Peti
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« Antworten #4 am: 09. April 2003, 19:47:12 »

Hallo Baumfex,
das meine Kirsche eines Tages danieder liegt ist mir schon klar, aber ich will sie möglichst lange daran hindern. Dieser Zustand besteht allerdings 10-15 Jahre ! Und selbst wenn sie fällt richtet sie keinen Schaden an, es sei ich steh grad drunter.
Aber dein Vorschlag mit den Eisenstangen + Stoßdämpfern
hat mich auf eine Idee gebracht. Man könnte vielleicht die Stützen fest am Ast befestigen aber nicht im Boden verankern. Das würde wahrscheinlich funktionieren. Der Ast kann dann noch schwingen, aber nicht so stark das er Übergewicht bekommt.

LG Peti
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Hilmar
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« Antworten #5 am: 09. April 2003, 20:11:35 »

Hallo Peti,
zwei A-Stützen unter jeden der beiden Starkäste müssten zumindest vorübergehend erst mal den Bruch verhindern. Schräg unter die Äste, so in halber Höhe drunter gestellt, man kann auch einen dickeren Lappen zwischen Stützen und Ast dazwischenlegen, das müßte ausreichen. Ohne statische Berechnungen, schließlich bin ich ja kein Statiker, müssten Eisenrohre mit einem Durchmesser von ca. 6 - 8 cm Durchmesser ausreichen. Diese Rohre müssten dann natürlich im Boden betoniert oder anderweitig vor dem Einsinken geschützt angebracht werden. Wir haben ein altes Naturdenkmal abgestützt, dazu aber Robinienstämme genommen. Dann müßte m. E. der Durchmesser der Stämme bei den Kirschenästen allerdings größer als 10 cm sein (und das wiegt).
Die A- Stützen, welche so heißen weil sie wie ein überdimensionales A aussehen, verhindern ein Absinken der Baumteile, gleichzeitig aber auch ein seitliches ausdrehen. Die Stütze und der Ast bilden dann ein Dreibein, mit welchem man ja auch nicht umkippen kann.
Gruß Hilmar
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Peti
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Peti
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« Antworten #6 am: 09. April 2003, 20:29:19 »

Hallo Hilmar,
das hört sich gut an. Apropo Statik, ich schätze das Gewicht der Äste auf mind. 1 t.
Werde mal sehen wie sich das am Besten bewerkstelligen läßt. Eisenrohre habe ich glaube ich noch.
Die Kirschen sind nämlich oberlecker und vor allem werden sie nicht von den Vögeln geklaut.

LG Peti
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