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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Amerikanischer Flieder 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Amerikanischer Flieder  (Gelesen 3362 mal)
Gina
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Ich liebe dieses Forum!


« am: 14. November 2002, 21:33:52 »

Hi,

kann mir jemand sagen ,was man unter  "Amerikanischen Flieder" botanisch zu verstehen hat?

Es sind nicht die neuen Us-Sorten von Syringa gemeint.

Danke
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Christiane
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Rosen - eine Leidenschaft, die Leiden schafft?


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« Antworten #1 am: 14. November 2002, 21:48:45 »

Hallo Gina,
als amerikanischer Flieder wird Ceanothus americanus bezeichnet. Ein etwa ein Meter hoher Zierstrauch, Blütezeit von Juli bis September, die Stammart ist weißblütig, die Gartenformen rosa bis blau mit größeren Blütenrispen. Die Art braucht Winterschutz, aber auch nach einem Zurückfrieren treibt er im Frühjahr willig wieder aus.

Liebe Grüsse
Christiane
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Es mag sein, dass ich meine Ziele nie erreichen werden, aber ich kann sie schauen, mich an ihnen erfreuen und sehen wohin sie mich leiten.
Louisa M.
Susanne
Gast
« Antworten #2 am: 15. November 2002, 08:51:57 »


Ceanothus "Gloire de Versailles" ist ziemlich winterfest, in milden Gegenden sowieso. Meiner stand zwei Jahre lang im Topf 'rum, dann habe ich ihn Anfang des Jahres ausgepflanzt (sonnig, gute Drainage) und dabei ordentlich zurückgeschnitten.
Er hat seitdem meterlange Triebe gebildet und blüht in seinem wunderschönen hellblau, bereits seit August und seitdem ununterbrochen.
Angeblich soll er aber höher werden, bis 2,50 m. Ich laß' mich weiter überraschen...


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Andrea
Gast
« Antworten #3 am: 15. November 2002, 10:18:43 »

Der bekannteste Ausdruck für ihn dürfte wohl Säckelblume sein, hier in Zone 7 bis 8 winterhart und bis 2m hoch, in kälteren Gegenden friert er wohl regelmäßig zurück und erreicht dann nicht diese Höhe.
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Barbarina
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Barbarina
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« Antworten #4 am: 15. November 2002, 10:37:49 »

Bei mir hat die Pflanze bestimmt schon 6 - 7 Winter überlebt. Ist über 2m hoch, steht in der Nähe einer Hauswand, aber ansonsten nicht sehr günstig, da im Schatten einer Quitte. Ich schneide ihn im Frühjahr stark zurück, ob das richtig ist, weiß ich nicht genau. Er treibt aber immer sehr gut wieder aus, blüht schön und bekommt sogar manchmal schwarze Früchte.
Vom Wuchs her gefällt er mir allerdings nicht so gut, die langen Triebe hängen ziemlich unkontrolliert in sämtliche Richtungen (besser kann ich es nicht ausdrücken).
Gruß  Barbarina  
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pinat
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pinat
chacun sa marotte!


« Antworten #5 am: 15. November 2002, 12:37:10 »

Hallo Barbarina,

in England wird Ceanothus häufig an Mauern als Spalier gezogen, wohl wegen der langen Triebe, die dann angeheftet werden und nicht "unkontrolliert in sämtliche Richtungen hängen"

Viele Grüße
pinat
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Caracol
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Caracol

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« Antworten #6 am: 25. Februar 2003, 01:33:16 »

Es gibt von der Blütezeit her gesehen zwei verschiedene Arten von Ceanothus: der eine blüht gegen Ende des Sommers in den Herbst hinein und der andere blüht im Frühling.

Zur ersten Kategorie gehört der schon erwähnte "Gloire de Versailles" (übrigens laubabwerfend).

Interessanter ist m.E. der frühblühende, z. B: "Trewithen Blue" oder "Puget Blue" (sie sind auch immergrün). Diese lassen sich wunderbar mit einem Laburnum kontrastieren. Wunderschöner blau-gelb Kontrast.
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Allerbeste Gärtnergrüße von Gert
aus der Klimazone 8b - Südengland
Susanne
Gast
« Antworten #7 am: 25. Februar 2003, 09:55:42 »



Ich war gestern im Garten und habe die Saison eröffnet. Mein Ceanothus hat noch alle Blätter, allerdings sind sie ziemlich erfroren. Ich vermute, er wirft sie erst ab, wenn der neue Austrieb drängelt.

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Iris
Gast
« Antworten #8 am: 25. Februar 2003, 19:31:30 »

Die Art braucht Winterschutz, aber auch nach einem Zurückfrieren treibt er im Frühjahr willig wieder aus.

Hmm. Nicht überall. Leider. Bei mir in Zone 6 sind schon einige erfroren und nicht wiedergekommen. Versucht habe ich vor allem die an sich etwas härteren immergrünen, niedrigwachsenden Ceanothus thyrsiflorus repens (an sich wunderschön!) - schon zweimal. Zurückgefroren und nicht mehr gekommen. Bei meiner Mutter im milden Hessen (geschützter Reihenhausgarten, aber (winter)sonniger Standort) sieht es auch so aus, als habe er diesen Winter nicht überstanden, letzten hat er aber mitgemacht. Aber wir warten auf den Frühling und geben ihm Zeit.
Mein Gärtner hat verschiedene Säckelblumen hier im Raum ausgepflanzt und mir bestätigt, dass es keinen Sinn mache. Zumindest nicht mit der Erwähnten und auch nicht mit Gloire de Versaille oder Trewithen Blue (leider!!!). Wenn ich wärmer wohnen würde, dann hätte ich aber sicher auch einige Säckelblumen mehr!

Liebe Grüsse,
Iris
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Caracol
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Caracol

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« Antworten #9 am: 26. Februar 2003, 13:05:36 »

Ja, das ist in der Tat jammerschade, Iris. Vielleicht könntest einen kleinen Ceanothus als Kübelpflanze haben, den du dann in den kalten Jahreszeiten entweder ins Gewächshaus, Wintergarten o.ä. stellst.  Es wäre doch traurig, auf diese tolle Pflanze verzichten zu müssen.
Was meist du dazu?
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Allerbeste Gärtnergrüße von Gert
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