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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Gehölze mit auffallender Rinde 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Gehölze mit auffallender Rinde  (Gelesen 14201 mal)
peterr
Gast
« Antworten #60 am: 10. Februar 2003, 16:49:39 »

Hallo Iris,
du fragtest nach meiner Stewartia pseudocamellia. Sie misst augenblicklich 180 cm. Bei einem Stammumfang an der Basis von etwa 15 cm. Kein Zweig zeigt bisher das vielgerühmte dekorative Rindenbild. Lediglich am Stamm blättert die Rinde trüb und grau ab. Sieht eher krank aus. Aber gesunde Knospen hat sie schon wieder reichlich.

peterr
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Iris
Gast
« Antworten #61 am: 11. Februar 2003, 17:19:56 »

Danke für die Info Peterr. Das mit dem "Krankaussehen" tut mir leid. Sie sieht aber hoffentlich nur so aus(?)!

Auf das Einfachste kommt man natürlich nicht: in so einem Wintergarten darf eine extravagant platzierte Kerria japonica natürlich nicht fehlen! Sie ist vermutlich das einzige der bisher hier aufgezählten Gehölze, das man sogar in Ansbacher Gärten finden kann (ich beneide ein bißchen die Menschen hier im Forum, die so zufällig Samen von Halesia carolina im "öffentlichen Grün" aufsammeln...! - was ja vor allem heißt, dass sie solche wunderbaren Dinge das ganze Jahr über immer mal wieder besuchen und ansehen können). Jedenfalls hat die Ranunkel (gab´s da nicht ein Märchen "Ranunkel, lass dein Haar herunter" Zwinkernd ?) lange, glatte, eidechenmännchengrüne Stiele, die jetzt im Winter leicht überhängen. Ich mag diese unkomplizierte Pflanze, nicht so gerne die langlebigeren, gefüllten Bauschiblüten der häufiger anzutreffenden "Pleniflora" (sie sehen aus wie wenn ich früher versucht habe, so komische Sterne für den Chrisbaum zu basteln), als vielmehr die einfachen, fröhlichen Blüten der Art. Wächst übrigens auch gut im Schatten und hat dort eine längere Blütezeit... muss mal schauen, ob die schon jemand für Radedorm´s Hecke vorgeschlagen hat...

Liebe Grüße,
Iris
« Letzte Änderung: 11. Februar 2003, 17:20:35 von Iris Ney » Gespeichert
bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #62 am: 11. Februar 2003, 18:18:05 »

also iris,

da muß ich dir widersprechen: kerria find ich zwar nett, aber eben und gerade zur blütezeit. und da gerade die gefüllten. grüne stengel ja, aber man sollte hier achten, sie in schlechtem boden  Grinsend zu pflanzen, der womöglich auch noch von einer birke beherrscht wird. so bei mir. dann bleibt sie artig und von moderater größe, blüht sehr brav und intensiv. bildet in einer gartenwegskurve unter einer birke zur blütezeit den hingucker. verträgt sich sehr gut mit betula pendula. vater hat sie ohne birkenvorherrschaft gepflanzt und somit ein beinahe unzähmbares schlamassel - wurzelausläufer noch und nöcher. in gutem boden gut 1 m höher als bei mir, man benötigt beinahe ein buschmesser um an ihr vorbeizukommen. bei einem nachbarn von mir eine ganze böschung voll in beschlag genommen (wir sind durch eine asphaltierte straße getrennt  Zwinkernd) da lob ich mir meine künstliches liebespärchen. im schnee sind die grünen triebe durchaus eine alternative zu gelbem, orangem und rotem cornus-geäst.

zum anderen: iris, ich nehme also an die saat ist von halesia. paßt auch hierher, weil das geäst grauborkig, grobborkig war, vor einer weißen wand nett anzusehen. muß erst mal schauen ob auch andere als carolina in frage kommen. nachdem ich nun weiß,daß die samen in europa nicht so gut keimen (oder gar nicht?) freu ich mich nicht mehr so, zumal ich auch (und das ist purer zufall - glaubts mir oder nicht - ein kleines buscherl vor 14 tagen bestellt hab).
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freundliche Grüße,
Bernhard
Iris
Gast
« Antworten #63 am: 11. Februar 2003, 18:33:55 »

@Bernhard: hihi, gerade das mit der Birke (habe davon hier ein geliebtes Monster!) juckte mich schon in den Fingern zu schreiben! Dann habe ich aber gesehen, dass der Warda eben genau dieses Beispiel beschreibt und da habe ich mich enthalten. Weil ich ja den Vorwurf nicht unnötig schüren wollte, immer nur abzuschreiben Grinsend. Dass du es "artig" und "von moderater Größe" magst, finde ich nun ... naja. Da habe ich dich wohl überschätzt Grinsend. Und auch den Begriff "Liebespaar" finde ich eher unpassend (weil ja die Birke eindeutig "stärker" ist); oder wie fändest du das, wenn deine Frau dich nicht hochkommen lassen würde?

Auf die Samen der Halesia bin ich gar nicht soo neidisch... ich fände es nur schön, auch ein paar mehr solcher Gehölze hier in der Gegend zu haben, wo man dann immer vorbeischauen und an ihrer Entwicklung teilhaben kann. Ich kann ja nicht alles Liebenswerte in meinen kleinen Garten packen Weinen.

Liebe Grüße,
Iris
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bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #64 am: 12. Februar 2003, 08:51:13 »

nun ja, daß ich da - ich schwöre - ohne warda draufgekommen bin freut mich um so mehr. ich klopf mir mal selbst auf die schultern. eine birke als monster zu bezeichnen, auch unter der abschwächenden verwendung eines schmeichelnden attributes, ist zumindest eine rüge an deine adresse wert.

liebespaar hab ich ja nun nur verwendet weil sie ja wirklich - zumindest für den gärtner - gut zueinander passen, auch wenn der ja sonst immer der mörder ist. abgesehen davon wußt' ich gar nicht wie arg verdorben du doch bist  Grinsend. du must immer davon ausgehen, daß hier noch völlig ahnungslose gärtner(innen) lesen, für die du dann in rätseln schreibst. abgesehen davon ist mir schleierhaft, wieso du die holde weiblichkeit von vornherein als stärkeres geschlecht bezeichnest  Zwinkernd.

und jetzt muß ich mich noch selbst ermahnen weil ich da gehörig ins OT geschlittert bin. einzige rechtfertigung: die phantastische weiße borke der grazilen betula pendula und das hübsche grün von kerria (die sich also gut mit dem aggressiven flachwurzelwerk der birke verträgt). ist ja immerhin schon was.

außerdem füge ich hier noch, um die relevanzkurve grad noch zu kriegen, castanea sativa an. die ist ja immer zu erwähnen. in der jugend mit ihre kräftigen fast eckigen trieben. im alter mit ihrer mächtigen, tief gefurchten und stark gedrehten borke. ein baum mit - um es in neudeutsch auszudrücken - allen nur denkbaren features.
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freundliche Grüße,
Bernhard
Iris
Gast
« Antworten #65 am: 12. Februar 2003, 09:49:19 »

Wer es mag und bei wem es in den Garten passt, der kann mit hohem Wacholder und Eiben, hoch und baumartig, auch ein wunderschönes Rindenbild hervorrufen. Besonders hübsch finde ich es da auch oft, dass die Wurzeln häufig etwas freiliegen und die Wirkung des Stammes noch verstärken. Selbst meine aufgeastete Riesenthuja gefällt mir sehr gut unter diesem Aspekt.
Schön rötlichbraune, abblätternde Rinden haben z.B. einige hohe Cephalotaxus (Kopfeiben), Cryptomeria japonica (Sicheltanne), Sequoiadendron giganteum (Mammutbaum), Taxodium distichum (Sumpfzypresse; wenn sie etwas älter ist kann sie auch sehr imposante "Kniewurzeln" machen), Taxus (baccata), Calocedrus decurrens ("Weihrauchzeder)...

@Bernhard: was kann ich dafür, dass du so verdorben bist und meine unschuldigen Bermekungen dementsprechend interpretierst Grinsend?
Dass die "holde Weiblichkeit" das stärkere Geschlecht ist, weiß ich natürlich aus eigener Erfahrung Grinsend. Was meinst du, was es für Mühe kostet, das die Männer nicht immer wieder spüren zu lassen Cool.

Liebe Grüße,
Iris

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peterr
Gast
« Antworten #66 am: 12. Februar 2003, 11:53:51 »

IRIS! BERNHARD!....BITTE!

peterr
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Iris
Gast
« Antworten #67 am: 12. Februar 2003, 12:35:24 »

PETERRR ich habe hier doch vor Kurzem schon mal gesagt, dass man keine Ausschnitte fotografieren sollte!

Bernhard, aber danke auch für den Hinweis zu Castanea (habe ich bei dir auch schon drauf gewartet Zwinkernd!). Ich bin ja auch immer für Bäume mit "allen nur denkbaren Features"!

Liebe Grüße,
Iris
Gespeichert
Iris
Gast
« Antworten #68 am: 21. Februar 2003, 19:52:02 »

Wie konnten wir nur Robinia pseudoacacia vergessen? Bei älteren Exemplaren sieht der Stamm aus, als würden senkrecht dicke Lianen an ihm hochwachsen, dabei ist die Rinde dann noch leicht schräg, rautenförmig eingerissen. Und das abgesehen von dem hübschen Laub, den tollen Blüten (Bienenweide)...

Auch Corylus colurna hat rindenmäßig etwas zu bieten. Die Baumhasel hat auch eine korkige, rissige Rinde, ähnlich dem Feldahorn. Auch sonst ist sie sicher lohnenswert.

Die jüngeren Triebe von Sophora japonica sind auch in einem sehenswerten Dunkelgrün, glatt und mit einigen wenigen hellbraunen Lentizellen.

Liebe Grüsse,
Iris
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Hermann_O
Gast
« Antworten #69 am: 25. Februar 2003, 11:28:54 »

Anbei die Rinde von Cedrus atlantica "Glauca". Der Baum braucht einige Jahre, bis die Rinde diesen Charakter bekommt, sie ist aber dann eine Zugabe zu einem sowieso schon imposanten Anblick.
Hier erstmal ein Photo vom Beginn der Rindenänderung (?), aufgenommen an einem der unteren Äste.
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Hermann_O
Gast
« Antworten #70 am: 25. Februar 2003, 11:34:43 »

Und hier ein Photo vom unteren Stamm, die Rinde ist ziemlich tief eingerissen. Soweit ich es bis jetzt beobachten konnte, blättert/fälllt keine Borke ab, kann aber sein, dass das bei sehr alten Exemplaren, unsere ist ca 35-40 Jahre alt, anders ist. Während der Wachstumsperiode, wenn die Risse tiefer/breiter werden, setzt sich das neu freigewordene Gewebe sehr schön zimtbraun von der älteren Rinde ab, sodass eine Art Netzwerk entsteht.
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Hermann_O
Gast
« Antworten #71 am: 25. Februar 2003, 11:40:17 »

Und ein Photo von Sambucus nigra, keine Ahnung, ob das Gehölz im Thread schon erwähnt worden ist bzw. ob die Rinde in den Augen der Liebhaber des Exotischen Gnade findet. In meinen schon.

VG
Hermann O.
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PP
Gast
« Antworten #72 am: 25. Februar 2003, 12:18:46 »


Arbutuus menziesii:

www.ringneckdove.com/.../oregon/madrone%20tree%20bark.jpg
www.clickersandflickers.org/images/Welling-IMG0016%20Ma...
http://www.jwallphoto.com/MadroneBark.JPG
http://www.saltspring.com/twobrothers/LI_arbutus.htm

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Caracol
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Caracol

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« Antworten #73 am: 25. Februar 2003, 12:33:14 »

Und nichts zu vergessen die Borke des Liquidambar styraciflua:
« Letzte Änderung: 25. Februar 2003, 12:33:59 von Caracol » Gespeichert

Allerbeste Gärtnergrüße von Gert
aus der Klimazone 8b - Südengland
Amur
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« Antworten #74 am: 25. Februar 2003, 13:54:05 »

Mich beeindruckt immer wieder die Rinde der alten Douglasien. Ich hab mir schon überlegt ob man daraus nicht Korken machen könnte.
Bilder muß ich mal machen. Selbst wenn die Rückefahrzeuge andere Stämme dran entlangschrammen lassen, kommen sie selten bis runter ins lebende Gewebe.

Und bei den jungen Douglas läßt sich aus den Harzblasen ein herrlich riechendes Harz gewinnen.

VG
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