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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Buchenhecke 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Buchenhecke  (Gelesen 12212 mal)
Mistpfützenkrebs
Gast
« am: 18. Oktober 2008, 21:39:32 »

Moin,

Buchen sollt ihr suchen! Es ist zum fluchen, ich weiss nicht welche Buchen, ich zu einer Hecke pflanzen soll.

Die Hecke sollte bummelig 1,80m hoch werden und ganzjährig eine gewisse, nicht 100%-ige Blickdichtheit bieten. Es gibt einige Sorten und ich habe keinen Schimmer.

Deshalb habe ich ein paar Fragen:

- Welche Sorte ergebt in einigen Jahren eine Hecke nach obigen Profil.
- Wie viele Pflanzen brauche ich je Meter?
- Wann muss ich hier die passenden Fragen zum Heckenerziehungsschtnitt stellen (Bei welcher Größe, ab welchem Standjahr)?

Danke + Tschüss
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #1 am: 18. Oktober 2008, 21:44:49 »

hi
willst du eine haben die im Winter ihr vergilbtes Laub dranbehält?

ansonsten: gleich etwas grösser kaufen, als Endhöhe gewünscht - nach einbuddeln zurechtstutzen
empfehlung. alle 30 cm 1 stück - dann kann man sie recht schlank halten, ohne das jemand nen kopf durchstecken kann.
100 prozent blickdicht ist meine nicht - aber es genügt.

Schnitt im Juno - denke das gilt für alle sorten bin aber nicht sicher.

was sie brauchen: einen Boden wo das tiefe wurzeln möglich ist - also eher keine Bauverdichtung oder gebirgsboden.
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Blumigen Gruß
clara
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Mistpfützenkrebs
Gast
« Antworten #2 am: 18. Oktober 2008, 21:50:54 »

willst du eine haben die im Winter ihr vergilbtes Laub dranbehält?

Ja, genau, so etwas soll an die Grenze.

Nein, es muss keine Mauer sein, auch kein Thujen-Wall, also nicht völlig blickdicht.
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Mistpfützenkrebs
Gast
« Antworten #3 am: 18. Oktober 2008, 21:56:54 »

ansonsten: gleich etwas grösser kaufen, als Endhöhe gewünscht - nach einbuddeln zurechtstutzen

Ach guck! Ich dachte man kauft 30cm hohe Hosenscheisser und muss 5 Jahre warten.

was sie brauchen: einen Boden wo das tiefe wurzeln möglich ist - also eher keine Bauverdichtung oder gebirgsboden.

Gebirgsboden? Nein, mehr Flachlanderde
Bauverdichtung? Auch nicht.
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #4 am: 18. Oktober 2008, 22:02:13 »

es gibt wie gesagt die knallgrünen - die das Laub abwerfen (gewöhnl. Buche)
oder eben die andere - die Rotbuchenhecke. Letztere behält grösstenteils ihr Laub dran bis zum nächsten Austrieb.

Könnte das wegen Dichte zum Nachbarn Probleme geben - weil das alte Laub monatelang abfällt würde ich die einfache Hainbuche nehmen - die ist im Winter dann aber nur kahl.
http://www.baumkunde.de/baumdetails.php?baumID=72 kann man gucken wie die Blätter und Rinden sind, aber nur als Baum.

die Hainbuchen werden häufig sehr dick /Breit gehalten - die Rotbuche kann ich auf 30 cm halten -
Wurzelnackt - nicht im Container. Pflanzzeit soll gerade noch gut sein.
Nachbarn haben einen breiten Schacht ausgehoben, Mist reingetan und die Bäume obenauf. Ich hatte nicht ganz soviel Aufwand betrieben, habe aber auch die Rotbuchenhecke :-) und keinen Mist.

Nachbarrecht ist auch zu beachten - wie kommt man heran zum Schneiden?
Abstände usw. (hier diskuss. wegen der Höhe )

auch die hohen Pflanzen sind recht günstig - bis 3 Euro ca. und - die Buchen wachsen extrem langsam.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2008, 12:46:05 von Akelei » Gespeichert

Blumigen Gruß
clara
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karmina
Gast
« Antworten #5 am: 18. Oktober 2008, 22:04:51 »

Hier mal ein Link für ne Rotbuchenhecke:

www.derkleinegarten.de/hecken1_rotbuche1.htm

bei

www.eggert-baumschulen.de

gibts auch Preise und Beschreibungen unterschiedlicher Heckenpflanzen
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Mistpfützenkrebs
Gast
« Antworten #6 am: 18. Oktober 2008, 22:05:10 »

Danke Akelei,

also ist die Rotbuche der Topkandidat. Leinder funktioniert der Link nicht.
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #7 am: 18. Oktober 2008, 22:06:48 »

kann nur einen Link in die Maus nehmen - gehe mal Karminas Links nach - da sieht man sicher auch was
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karmina
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« Antworten #8 am: 18. Oktober 2008, 22:14:03 »

Hier noch ein Link, wie das Ganze in natura aussehen kann,

die Rotbuchenhecken im Monschauer Land.

http://de.wikipedia.org/wiki/Monschauer_Heckenland
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Blue
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Blue
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« Antworten #9 am: 18. Oktober 2008, 22:20:22 »

Also, meine Hainbuchenhecke behält den größeren Teil ihres dürren Laubes auch bis zum Frühjahr....
Diese Birkenverwandten haben Blätter mit prominenteren Rippen als die der Rotbuche von etwas hellerem Grün - und wachsen einigermaßen schnell.
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Mistpfützenkrebs
Gast
« Antworten #10 am: 18. Oktober 2008, 22:21:47 »

Scheisse, gibt das geile Hecken. Nur leider habe ich so ein pimpfiges Grundstück. Abetr danke für die Links.
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tess
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« Antworten #11 am: 18. Oktober 2008, 22:24:21 »

..ich liebäugle ja auch mit dieser Hecke....aber grün ist die doch nicht...?
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #12 am: 19. Oktober 2008, 12:51:01 »

doch, im Austrieb und bis Herbst sind beide gleich grün.
Blue hat allerdings Recht, dass die Rippen der einfachen Buche plastischer sind.
Evtl. ist sie auch frischer im Grün - sanfter weicher im Blatt.

Mir war wichtig einen neutralen grünen Hintergrund zu haben, damit die davor wachsenden Blumen besser zur Geltung kommen. Neben dem Sicht und Einstiegsschutz.
Zudem ist für Vögel das über Winter anhaftende Laub auch ein kleiner Schutz unter dem sie sich verkriechen können. In der Kahlhecke habe ich noch keine gesehen.
Der Wurzelbereich ist auch nicht ohne - will ich dohc, dass die Blumen auch wachsen und das Beet nicht durchwurzelt ist.
Staunässe soll im übrigen eher nicht gut sein, für die Hainbuche.

Ich sehe nur, das die andere normale Buche meist einen Durchmesser von mehr als 80 cm hat - das war mir zuviel - hab nur einen mini-Garten.

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Peter
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« Antworten #13 am: 19. Oktober 2008, 20:52:27 »

Bei uns ist die Hainbuche (Carpinus betulus) die Heckenpflanze par excellence - sie heisst nicht umsonst im Dialekt "Hagebuche". Lässt sich prima zurechtschneiden, wird dadurch sehr dicht (und ist dann auch im laubfreien Zustand einigermassen blickdicht), behält das trockene Laub oft bis in den Vorfrühling hinein... Was will man mehr (ausser den Platz für eine Wildhecke aus einheimischen Sträuchern Zwinkernd )?

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist bei uns als Heckenpflanze nicht so gebräuchlich - und ich habe den Eindruck, dass sie weniger pflegeleicht ist als die Hainbuche.

Gruss, Peter
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Piemont

« Antworten #14 am: 19. Oktober 2008, 21:06:39 »

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist bei uns als Heckenpflanze nicht so gebräuchlich - und ich habe den Eindruck, dass sie weniger pflegeleicht ist als die Hainbuche.

Eindrücke können täuschen Zwinkernd. Vielleicht wären Argumente, oder Beobachtungen hilfreicher. Wir haben uns damals bewußt für Rotbuche entschieden. Sie hat für uns das schönere Laub, ist im Winter länger belaubt und sehr schnittverträglich. Ein Problem ist aber die Wolllaus (bei beiden) Rotbuchenhecke 2007 Viele Grüße, Piemont.
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