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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Überall Birkensamen! 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Überall Birkensamen!  (Gelesen 31575 mal)
Simone45
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Simone45
mich knutscht kein Elch


« Antworten #30 am: 08. August 2008, 09:50:17 »

Uff,
was habe ich hier für eine Diskussion losgetreten.
Interessant: ich habe nirgendwo verlangt, dass die Birken entfernt werden. Die große Klage wg. der Birken kommt von den Mietern und die Nachbarn links von den Birken, die mich vor einigen Tagen angesprochen hatten wg. der Birkensamen und was man dagegen tun könnte. Wie gesagt der Eigentümer des Grundstückes wohnt im Süddeutschen und kümmert sich überhaupt nicht um den Garten, der aus einigen Sträuchern, Rasen und eines inzwischen gewachsenen Jungles auf kleinstem Raum besteht. Nah am Nachbar's Haus - ich schätze stehen mindestens 20 Bäume, Birken, Buchen, eine Pappel, verschiedene Nadelbäume, abgestorbene Reste von einer Lärche etc., ganz dicht aufeinander, an der Südseite und nehmen mehreren Häuser komplett die Sonne weg. Dass da  Frust entsteht kann ich verstehen, wobei ich selber wg. des Schattenwurfes froh bin, da wir sonst von der Terrasse wegbrennen würden. Und nun die Abertausende von Birkensamen, soviele waren es noch nie. Blätter kann man ja leicht wegkehren und aus dem Teich abfischen, die Samen sind einfach lästig.
Jeder soll seinen Garten gestalten wie er will, nur soll er sich an gewissen Spielregeln wie z.B. Grenzabstände halten und überlegen wie groß ein Baum wird bevor er pflanzt und in wieweit ein anderer Grundstücksnachbar dadurch betroffen wird. Ich selber hätte gerne eine schöne Eiche im Garten, aber dafür ist unser Grundstück einfach zu klein. Große Bäume wie Birken sind schöne Bäume, aber sie brauchen Platz und das ist meistens in einem Neubaugebiet (war früher Ackerland) mit kleineren Grundstücken nicht der Fall.
Es gibt Grundstücksbesitzer, die meinen, dass die Regeln nur von den anderen eingehalten werden sollen, für sie aber nicht gelten und das ist ärgerlich.
Ein kleines Foto's meines neuen Birkenwaldes, an der Stelle wo ich vor einigen Wochen schon alle kleinen Birken entfernt hatte. Und jede freie Stelle in meinem Staudengarten sieht nun wieder so aus:

Birkenwald

@Sarrcenie: spanne ab der Laubfallzeit ein Netz über den Teich, die billigen Krischbaumnetze eignen sich hervorragend, und schon ist das Problem mit dem umkippenden Teich gelöst!

Also auf zur Arbeit, es ist gerade trocken! Grinsend
VLG / Simone
« Letzte Änderung: 08. August 2008, 09:55:05 von Simone45 » Gespeichert

Wenn einem Pessimisten ein Stein vom Herzen fällt, dann bestimmt auf den Fuß.
Man kann sich immer ärgern, verpflichtet ist man dazu nicht.
phaeum
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Ich mag Bambus!


« Antworten #31 am: 08. August 2008, 09:59:37 »

Hallo,

@Akelei

Die 4 großen Birken stehen sehr dicht am Zaun.Die mächtigste von denen 60 cm entfernt.
Deren Äste und der Großteil der Krone hängen über meiner Fargesia und setzen dem Bambus stark zu.Sie (Fargesia) blüht schon längere Zeit und sieht bedauernswert aus.
Sogar eine Hosta mickert an diesem Standort und eine weitere ist diese Jahr nicht mehr aufgetaucht...

Ich nehme stark an das eine Wurzel der Birke sich unterirdisch bedient und sich ordentlich entwickelt.Den Bambus muss ich entfernen.
Bei der Gelegenheit kann ich die Wurzelausläufer kappen.Sch... Arbeit! Ärgerlich

Das sind klare Beeinträchtigungen für meinen Garten.
Zumal der Schatten und eben die geringe Menge Regenwasser,die unter dem Blätterdach der Birke anfällt,die Situation noch verschärfen

Höhere Beete habe ich an anderer Stelle schon verwirklicht.
Das funktioniert bis jetzt ganz gut.

Aaaaber mein Staudengärtner hat mir versichert das die Birke auch diese Lebensquelle erobert.Früher oder später...Pioniergehölze eben.

Samenflug ist da wirklich das kleinere "Übel".

Was bleibt wäre:Kappen der Wurzel,entfernen der überhängenen Äste.

Wenn es um die Äste geht müsste der obere Teil der Krone  und alle unteren Äste entfernt werden.

Das käme einer Verstümmelung gleich und würde den Tod des Baumes bedeuten.

Diese Argumente hab ich auch bei unseren Nachbarn vorgetragen.Sie fruchten nicht.
Ich nehme an das die ältere Dame (die schon länger nichts mehr im Garten machen kann) eventuelle Kosten scheut.Denn wenn der Baum gefällt werden sollte geht es nicht ohne größeren Aufwand ab.
Und begehbar ist dieser Gartenteil nur auf unserer Seite.Wobei ich da dann keine Probleme hätte.

Jetzt hab ich meinem Frust etwas Luft gemacht.

Einerseits sehen die Bäume in der Landschaft nur gut aus.
Aber in dicht besiedelten Wohngebieten mit entsprechenden Gärten sind sie in großer Menge "schwierig"...

Gruß

phaeum

PS.Hier geht gerade ein Gewitterschauer nieder.





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„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen."
netrag
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netrag1
Naturraum 75/süd, Klimazone 6b


« Antworten #32 am: 08. August 2008, 10:01:19 »

Der Mensch sollte sich nicht als das Maß aller Dinge sehen. Der Baum war viel eher auf dieser Erde. Er versucht sich nur zurückzuholen was ihm der Mensch genommen hat. Ist doch legitim.
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Herzl.Gruß
netrag1
"Die Voraussetzung für Wissen ist die Neugier"
(Jaques-Yves Cousteau)
clara
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« Antworten #33 am: 08. August 2008, 10:13:27 »

Hallo,
Du weisst aber auch, das jedes einzelne Blatt einer Birke das herabfallende Regenwasser direkt runter leitet, oder?
Sich quasie selbst bewässert?

Höhere Beete - wie soll die Birke die erobern? Wird sie ihre Wurzeln nach oben drängen lassen in trockneren Zeiten? Eigentlich ist sie doch der reinste Wasserspeicher und kommt meist ohne zusätzliches Giessen klar - (siehe auch Birken weinen nach dem Abholzen)

Und Bambus säuft auch, oder? Das war dann nicht so klug gewählt
Dem Alter den Vorschub geben - sich anpassen an örtliche Gegebenheiten - sinnvoll sowieso wegen des Bodens- dem Klima -
Natürlich ist Bambus auch was Feines - so als Sichtschutz - aber der bildet auch heftigste Wurzeln aus - daneben gedeiht auch rein gar nichts und ich liebe den Abfall auch nicht, diese spelzigen spitzen Blätter - naja, jedem das Seine. Heimisch ist er hier auch gerade nicht.

Welche Wurzelausläufer willst du kappen? Riskieren dass dir die Birken auf den Schädel fallen? Zudem ist das nur erlaubt, wenn Haus oder Hauptzuwegungen behindert werden.


Zudem - es wird immer vor Bruch einer Birke gewarnt - auch hier ging ein Gewitter nieder und seltsame Orkanböen - die Birke bog sich - welcher Baum tut das? Die meisten lassen sich "abbürsten" und sehen irgendwann auch so aus - die Birke gibt nach (Sandbirke)  und schüttelt sich wieder hin.

Birken sind immer im Gespräch - bei Mietern, bei Nachbarn, gerne gesehen von Spaziergängern - in der Weite als Motiv - nur haben will immer keine.
Dabei ist die Birke als Hausbaum auch für so manches Förderlich - für die Liebe untern Menschen meine ich - muss ich noch mal nachlesen -


*****
was mich selbst noch einmal interessiert - bei dichter Bebauung - man kann ja nicht ahnen wenn sie tatsächlich marode ist und brechen sollte, wohin sich das Geäst begiebt. Aber die Stärke des Aufpralls, was das auslösen kann (bei Haus angedacht) interessiert mich schon.

bin auch geschädigt - wegen der Debatten um Für und Wider
Aber hier ist sie nicht nur Säufer sondern inzwischen auch liebgewordenes Gestaltungselement meines naturnahen Gärtleins
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Blumigen Gruß
clara
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« Antworten #34 am: 08. August 2008, 10:21:26 »

hm, hm hm -
simone - deine blätter sehen mir aber nicht nach birken, sondern nach Ahorn aus - und der samt auch tatsächlich wie teufel.

Und in unserer Reihensiedlung wurde von Amts wegen vorgeschlagen auf jedem zweiten Grundstück einen Baum zu setzen - aus dem Birken und Eichenwald.
Die Wände zueinander haben hier einen Abstand von ca 20 m zwischen denen die Gärten liegen.

Eine Birke hat ein ziemlich offenes "DACH" - da kommt alleine durch ihre Bewegung immerzu mal Licht hindurch - so ein Kastanienbaum steht - eine Eiche auch - und das Laub rottet zudem mehr als schlecht und macht sogar den Boden sauer.
Das kann eine Birke partout nicht vertragen - einen sauren Boden - deshalb gehen sie in einem Moor auch alle zu Bruch.
Ungeziefer wird man einer Birke auch kaum finden - wird also weder gestutzt noch gespritzt - was will man eigentlich mehr?

Ja, ich kämpfe  Grinsend und gerne sollen alle es lesen, die diese leichten Sämlinge verfluchen. Vielleicht sollte man bei leichtem Wind die Fenster mal schliessen - dann ist wenigstens drinnen nichts.
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Peter
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« Antworten #35 am: 08. August 2008, 10:28:15 »


simone - deine blätter sehen mir aber nicht nach birken, sondern nach Ahorn aus -

In diesem Stadium sieht aber Ahorn noch gar nicht wie Ahorn aus, sondern hat nur zwei lange schmale Blätter. Ich vermute, dass es gar keine Baumkeimlinge sind, sondern etwas anderes - irgend ein "Un"kraut Zwinkernd
« Letzte Änderung: 08. August 2008, 10:30:41 von Peter » Gespeichert

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« Antworten #36 am: 08. August 2008, 10:31:56 »

die Bäume standen doch meist schon da, bevor die Häuser gebaut wurden, ich finde, man sollte sich daher mit ihnen arrangieren, und sie tragen ja auch erheblich zu einem angenehmen Mikroklima bei und bieten Lebensraum für viele Tiere (u.a. Nistplätze für Vögel), ein Wohngebiet ohne Bäume hat was Künstliches, Trauriges, finde ich, da fehlt was!
ein schöner Garten lebt doch gerade vom Wechsel aus Bäumen, Sträuchern, Stauden ..., ist der eigene Garten "zu klein" für einen Baum, dann sollte man sich doch erst recht freuen, wenn Bäume in der Nachbarschaft stehen, sie lassen sich wunderbar als Kulisse für den eigenen Gartenentwurf nutzen und bringen uns ein Stück Natur! Ärger ist da fehl am Platz, das ist zumindest meine Meinung, Bäume verdienen unsere Achtung!
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« Antworten #37 am: 08. August 2008, 10:35:08 »

Hallo,

auf jeden Fall zeigt das, dass man von Anfang an Baumneupflanzungen von Nachbarn zu nah an der Grundstücksgrenze verhindern sollte - auch wenn neue Gärten immer schrecklich leer aussehen. Irgendjemand ist irgendwann sicher genervt. Später, wenn die Bäume groß sind, kann man meist kaum noch was ändern. Lieber einmal kurz vielleicht Irritationen, als jahrelanger Kleinkrieg und Magengeschwüre. Und wenn man irgendwohin zieht: Drauf achten, was an der Grundstücksgrenze wächst und ob es einen nerven wird/könnte oder nicht.

Genauso sollte man natürlich selbst drauf achten, wo man größer werdende Gewächse hinsetzt.

LG
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Allerbeste Grüße, Cosima

Buddhafiguren sind die Gartenzwerge von heute.
Meine moderativen Beiträge sind blau
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« Antworten #38 am: 08. August 2008, 10:35:45 »

eine Eiche auch - und das Laub rottet zudem mehr als schlecht und macht sogar den Boden sauer.
Das kann eine Birke partout nicht vertragen - einen sauren Boden - deshalb gehen sie in einem Moor auch alle zu Bruch.


akelei, wir leben am Rand eines Eichenwaldes und haben auch mehrere grosse Eichen auf unserem Grundstück, unseren Birken geht es gut, denen macht der saure Boden nichts!  Zwinkernd
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Simone45
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« Antworten #39 am: 08. August 2008, 10:54:23 »

@Heidschnucke,
das wäre dann was ganz anderes! Aber hier wurde alles an Bäumen nachträglich "künstlich" gepflanzt, wie geschrieben, es war ja nacktes Ackerland.

@phaeum: genau dieses Wort hatte ich gesucht: Beeinträchtigung des Gartens.

Die Kleinen sind Birken! Letztes Jahr habe ich einige der Samen kulitviert, großgezogen und meinem Gärtner gezeigt! Birken Grinsend. Und sie sahen auch später so aus.
Ahorne gibt es hier weit und breit nicht.
In den Kübeln kann man ganz gut sehen, wie die Birkensamen aufgehen.
Es gibt übrigens in einer Birke was wunderschönes: Spechte!!
Und weniger Samen auch, denn nach dem Sturm von gestern liegen große Teile einer Birke auf der Terrasse Ärgerlich
VLG / Simone

« Letzte Änderung: 08. August 2008, 11:01:10 von Simone45 » Gespeichert

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« Antworten #40 am: 08. August 2008, 10:56:08 »

Heidschnucke - mit sauer und oder basisch - evtl. hab ich da auch was durcheinander gebracht.
 
DER LINK der hier eingestellt wurde, ist wirklich sehr umfassend
Sagt auch sehr viel aus über Wasser, Wurzelwachstum, Tiere am Baum und auch das "Esoterische" - hat mir sehr gut gefallen . Danke dafür.

Ausser den Sämlingen macht manchen Leuten ja auch das Reisig zu schaffen - auch darüber steht etwas im Link, wer oder was dafür verantwortlich ist.
Auf jeden Fall ist der Baum nicht krank, nur weil er Reisig abwirft.

Ja, Cosima - bevor man sich aufregt, sollte man selbst schauen, ob man alles richtig gemacht hat. Ich hatte z.B. meinen Nachbarn gefragt, ob ich sie überhaupt stehen lassen darf. Und der war alt genug zu wissen, wie gross Birken werden und wie sie sich sonst verhalten. Und nun ist das nicht mehr recht?
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« Antworten #41 am: 08. August 2008, 11:05:49 »

...
Ich vermute, dass es gar keine Baumkeimlinge sind, sondern etwas anderes - irgend ein "Un"kraut Zwinkernd


Dem kann ich mich nur anschließen!

Und die Form des Primärblattes der fotografierten Keimlinge läßt eine Birke in jedem Fall ausscheiden.


...
Die Kleinen sind Birken! Letztes Jahr habe ich einige der Samen kulitviert, großgezogen und meinem Gärtner gezeigt! Birken Grinsend.
...


Wie schnell soll denn da aus einem Samen ein kleiner Birkenbaum gewachsen sein?


Schönen Gruß

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« Antworten #42 am: 08. August 2008, 11:31:00 »

interessant war auch im Link, das die Sämlinge, die jetzt aufgehen nicht frostfest sind, und also sich das Thema von selbst erledigt.

die Sämlinge geben doch ein wirklich interessantes Sommerloch ab.
Gefällt mir gut, weil  ich auch wieder etwas dazulernen konnten - wo ich mich doch auch schon nach allen Seiten informiert hatte.
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phaeum
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« Antworten #43 am: 08. August 2008, 12:40:55 »

Hallo,

@Akelei

Zitat
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Natürlich ist Bambus auch was Feines - so als Sichtschutz - aber der bildet auch heftigste Wurzeln aus - daneben gedeiht auch rein gar nichts und ich liebe den Abfall auch nicht, diese spelzigen spitzen Blätter - naja, jedem das Seine. Heimisch ist er hier auch gerade nicht.

Du hast Recht. Bambus ist nicht einheimisch!

Wo ich nicht folgen kann ist deine Argumentation gegen den von mir gewählten Standort der Fargesia.
Denn sie wächst an den Naturstandorten unter Bäumen (auch Birken).
Und auch wenn die Bäume vorher da standen keimen da Samen des Grases.
Der Boden dort ist meist auch trocken und sandig.
Die Höhenlage entspricht etwa dem Klima unserer Breiten.

Fargesien treiben keine Ausläufer und wachsen horstig.Das Wurzelwerk ist überschaubar.Unterpflanzung mit Hosta klappt gut...Soweit OK?

Übrigens ist der "Abfall" von Bambus Laub so wie bei den Birken auch.



Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das ich so was wie ein "Baumhasser" bin.
Nur die Gegebenheiten hier sind etwas extremer.Es fehlt die Ausgewogenheit.

Und zu guter Letzt habe ich den Sohn der Nachbarin getroffen und mit ihm abgemacht den Tatort zu besichtigen und gegebenenfalls zu handeln.

So kann es gehen...

Schönen Tag!

phaeum
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« Antworten #44 am: 08. August 2008, 13:35:40 »

Hallo phaeum
ich grummel mit niemandem aus dem Forum - das ist das persl. Erleben hier was mich dazu bewogen hatte mcih schlau zu machen und das hier auch auszubreiten.
Denn diese Streitigkeiten gibts ja nicht nur hier sondern landauf landab.
Und, es ist gut, dass du mit deinem Contra dabei bist.
FARGESIA - kenne ich überhaupt nicht und habe insofern sie nicht mit eingeschlossen.

Auch ob du heimisch anpflanzt oder nicht - gehört eigentlich nicht dazu. Auslöser war allerdings bei mir, dem Alten den Vorzug geben - also mich meiner Umgebung anzupassen ist, um einiges leichter, als völlig konträr dazu zu pflanzen - mein Cent zur Gartenplanung. Aber wie gesagt - das gehört nicht wirklich da hinein und ist sehr von meiner Meinung geschönt. Ich  Bitte um Verzeihung




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