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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Erdbeerwiese 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Erdbeerwiese  (Gelesen 17373 mal)
Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« am: 21. November 2007, 18:51:13 »

In den Gartenkatalogen werden verschiedene Sorten Erdbeerpflanzen angeboten, die sich als Wiese anpflanzen lassen. Ist dies so problemlos? Wer hat Erfahrungen damit?
Ich würde gern einen 1,5 bis 2m breiten Hang damit bepflanzen. Da stehen schon seit Jahren Johannisbeeren und Stachelbeeren in Büschen und die Erde ringsherum ist mit Gras bewachsen. Statt des Grases würde ich die Erdbeeren pflanzen wollen und hätte dann noch etwas zum Naschen.
Grüße vom Zwiebelchen
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
domus
Gast
« Antworten #1 am: 22. November 2007, 17:38:21 »

Wir hatten sowas im alten Garten; noch von den Vorgängern übernommen. Das Zeug breitet sich ziemlich flott aus, und wir waren ständig mit dem Spaten zugange, um es im Zaum zu halten. Was allerdings ziemlich problemlos ging, weil die nicht tief wurzeln.

Die Erdbeeren waren sehr klein, schmeckten aber prima. Sie sind eher zum Naschen geeignet – bis man mit den Winz-Dingern eine Schüssel voll hätte, müsste man seeeehr viel Geduld aufbringen. Und das ist bekanntlich eine Tugend, mit der Gärtner und -innen nicht gesegnet sind  Zwinkernd

Gruß

domus
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carnifex
Gast
« Antworten #2 am: 22. November 2007, 17:56:18 »

Moinsen,

einige Erdbeersorten sind, wenn man sie erst einmal lässt, charakterlich ganz dicht am Unkraut. Die Pflanzen schieben dann in schneller Folge ihre dünnen Ärmchen in die Pampa, um für sich die Welt zu erobern. Ein Hang kann sicherlich ganz schnell zur Erdbeerwiese werden, aber was kommt dann? Du wirst viel Zeit verbringen, in erdnaher Haltung die Beetgrenzen wieder herzustellen (Gärtnerisches Entertainment auf niedersten Niveau).
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Wutzi
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Wutzi
Dreck macht Speck!


« Antworten #3 am: 22. November 2007, 20:12:31 »

Wir habens auch schon öfter mit einer Erdbeerwiese probiert.
1. Versuch: unser Gemüsehändler (der meiner Mutter bei Heiserkeit auch schon mal zum Gurgeln mit Gewehröl rät) fand, dass unser neu angelegtes Maissilo, mit seinen schrägen angeschütteten Erdwällen prädestiniert für ebendiese wäre. Also setzten wir mehrere geeignete Jungpfanzen in diese Hangwiese. Sie waren nie mehr gesehen. Gegen zügellos waschendes Unkraut kommt auch die Erdbeerwiese nicht an.
2. Versuch: ein paar Jungpflänzchen kammen in unseren Gemüsegarten. Dort vermischten sie sich über die Jahre zügellos mit Minzen, Liebstöckel und Waldmeister...die taten sich nix, nur fanden wir nun fast keine Erbeeren mehr.
3. In diesem Herbst hab ich noch einen Versuch gestartet. Erbeerwiese in Reinkultur mit Buchsbaumbeetumrandung zu Füssen von Beerenhochstämmchen....Ich denke, dass könnte was werden...ein Beerennascheckchen.
Als Unterpflanzung von Beerensträuchern halte ich sie wirklich für ideal. Da darf man ja die Erde ohnehin nicht tief bearbeiten und die Erdbeerwiese gibt einen dichten Bodendecker. Lieber ne Minierdbeere aus dem Stachelbeerbusch ziehen, als Gierschwurzeln.  Zwinkernd
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Klimazone 6b
Franken
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #4 am: 22. November 2007, 20:25:11 »

ich hab da keine guten erfahrungen mit. bodendeckendes wachstum hätt ich gerne gesehen. leider wuchsen die beerchen nicht dicht genug um das reichlich aufkeimende unkraut zu verdrängen. um effektiv gegen das unkraut anjäten zu können, wuchsen die beerchen dann wiederum zu dicht, ich bin ständig in den ranken hängengeblieben.
nach drei standjahren brach ich das experiment "erdbeerwiese" ab und bin zu "konventionellem" erdbeeranbau in reihenkultur zurückgekehrt. da wächst zwar immer noch viel unkraut zwischen, aber man kann wenigstens gescheit jäten. und die beeren sind auch größer  Grinsend

gruß rizinus
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #5 am: 23. November 2007, 19:37:13 »

Habt Dank für Eure Erfahrungen.
Größere Erträge will ich nicht erwarten. Nur den Platz im kleinen Garten optimal ausnutzen. Das Gras, vermischt mit Unkraut, was jetzt unter den Sträuchern wächst, lässt sich nicht essen und muss auch abgeschnitten werden. Dazu von Hand oder mit dem Rasentrimmer was am Hang unter den Sträuchern auch mühevoll ist.
Ich habe bisher schon Monatserdbeeren zwischen den Rosen im Beet an dem anderen Hang. Sie wachsen problemlos und es gibt beim Rosen schnuppern immer etwas zu naschen.  Lächelnd
Ich werde es an der einen Seite mal probieren mit der Erdbeerwiese. Es werden verschiedene Sorten angeboten. Welche habt Ihr probiert?

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Grüße vom Zwiebelchen
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Thodiha
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« Antworten #6 am: 24. November 2007, 18:05:47 »

hallo,
ausreichend sonnig ist die alte senga sengana immer noch top,die ganzen neuzüchtungen wollen ja verkauft werden,so redet man oft altes gutbewertes schlecht.hab jahrzehntelang nur gut erfahrungen mit s.sengana.
wenn der platz eher schattig ist schau doch mal auf einer lichtung oder waldrand nach ablegern.die sind oft sehr robust,kleiner haben aber oft ein tolle aroma.
p.s. was man so beim durchblättern einer seite doch für ein mist lesen muss!!
Gärtner hätten keine geduld,was ein blinder laie der so was von sich gibt.ach so -minderwertige gärtnerische tätigkeiten- so was gibts nicht,schwachsinn.gut das nicht jeder als schnittlauchgärtner endet.
hoch der erdbeere,es gab im herbst sogar noch nachblüher +kleine früchte
mfg
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Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #7 am: 25. November 2007, 19:02:33 »

Zitat
Es werden verschiedene Sorten angeboten. Welche habt Ihr probiert?

ich hatte florika-erdbeerwiese. das soll eine kreuzung aus wild- und gartenerdbeere sein. wie gesagt: geschmack lecker,  aber beerengröße deutlich kleiner als die in der werbung angegebene 2-markstückgröße und mit dem wuchsverhalten war ich auch nicht glücklich.

gruß rizinus
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gruß aus der klimazone 8a
Ritax
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Wienerwald, 300m ü.NN., vermutlich Zone 7


« Antworten #8 am: 12. Dezember 2007, 09:54:30 »

ich lasse seit jahren die wild aufgegangenen wald(?)erdbeeren in den beeten zwischen den stauden wachsen.
man kann während des jätens etc. die kleinen aromatischen erdbeeren naschen und dort, wo man sie nicht haben will, lassen sie sich ganz leicht rausziehen.

und einen kleinen hang hinterm haus befreie ich sukzessive von unkraut und setze dort ableger der kleinen walderdbeeren ein, letzten sommer gabs dort viele beeren.
aber es kommt auch ein bissl aufs wetter an, wieviel man ernten kann...

ach ja, und: gemein ist ein unkraut (etwas fingerkrautartiges) das blätter ähnlich den erdbeerblättern hat und sich gaaaanz schwer rausziehen lässt. und es wächst natürlich immer zwischen den erdbeerpflanzen!
rita
 
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2007, 09:57:23 von Ritax » Gespeichert
aforst
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WWW
« Antworten #9 am: 13. Dezember 2007, 12:01:42 »

Hallo,

wir haben auch seit Jahren die Florika.
Sie braucht wie alle Kultur-Erdbeeren gut was zu futtern.
Die ersten beiden Jahre haben wir kräftig gejätet (Pflanzabstand war ca. 60 cm).
Seither werden nur noch beim Pflücken besonders lästige Unkrautbüschel zwischen den Erdbeeren ausgerissen.
Nach ca. 5 Jahren hat die Fruchtgröße merklich nachgelassen.
Dieses Jahr haben wir eine neue Ecke damit bepflanzt, weil uns (nach ca. 10 Jahren) die Früchte dann doch zu klein geworden sind.  Grinsend

Viele Grüße,
Manfred
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