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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: bodenbehandlung in rhodobeeten 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: bodenbehandlung in rhodobeeten  (Gelesen 3950 mal)
bernhard
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Klimazone 6


« am: 07. April 2002, 20:50:57 »

da ich einige rhodos und azaleen mein eigen nenne und auch etablierte pflanzen besitze ist mir dieses anliegen ein thema.

wie pflegt ihr die erde in diesen beeten?
in einem anderen thread kurz angesprochen: wie erhöhe ich den säuregehalt eines bodens?
wie erhalte ich ihn?

mich würde eine diskussion rund um diese thematik mit vielen tipps freuen. ich weiß, daß thema wurde sicher irgendwann schon mal behandelt, ich denke aber es is ein dauerbrenner Smiley
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freundliche Grüße,
Bernhard
Andreas Regner
Global Moderator
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Klimazone 7 (6-8), phän. Naturraum 70


WWW
« Antworten #1 am: 07. April 2002, 20:59:14 »

Torfersatz-Thread im galafo-Archiv:
http://www.planten.de/forum/messages/129/37.html
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grüsse
andreas
silvia
Gast
« Antworten #2 am: 07. April 2002, 21:05:58 »

Hallo Berhard,

weißt du denn, wie hoch der Säuregehalt deines Bodes ist? Bist du sicher, dass er erhöht werden muss?

Der Ph-Wert eines Bodens lässt sich nämlich nicht durch bestimmte Maßnahmen dauerhaft nach sauer verschieben. Es wär dann die Anlage eines speziellen Beetes ratsam, wenn die Pflanzen sehr kalkempfindlich sind.

Viele Grüße
Silvia
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bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #3 am: 07. April 2002, 21:11:22 »

ich glaub, ich bin ein bisserl mißverstanden worden. es geht mir jetzt nicht konkret um meine beete. den pflanzen geht es gut.

um was es mir geht: eine grundsatzdiskussion über diese problematik. eine gedankenaustausch eben.
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freundliche Grüße,
Bernhard
Günther
Gast
« Antworten #4 am: 07. April 2002, 21:32:28 »

Mit kalkfreiem oder enthärtetem Wasser gießen, keine alkalischen Dünger verwenden, nur mit Moorbeeterde nachfüllen - um nur die simpelsten Maßnahmen zu erwähnen.
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maria
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« Antworten #5 am: 08. April 2002, 09:13:34 »

Da kann ich doch nur empfehlen, sich die Grundsatzdiskussion durchzulesen, die schon einmal da war...
Meine Meinung: Rhodos gehören in die richtige Erde und sonst gar nirgendwo hin. In Schottland fühlen sie sich mancherorts pudelwohl und in Deutschland dürfen sie vielleicht noch im Emsland wachsen, ansonsten gehören sie auf den Kompost. Zwinkernd
Etwas bissige Grüße aus Kiel
(Das liegt wohl daran, daß ich ab heute für einige Zeit keinen Computer habe Weinen)
von Maria
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Wühlmaus
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Wühlmaus
Raue Ostalb, 500m ü.NN, Tallage, 6b


« Antworten #6 am: 08. April 2002, 09:26:43 »

Hallo Maria! Bei manchen Theman trifft man doch immer wieder auf alte Bekannte Smiley

Hallo Bernhard!
Doch, das Thema finde ich gut. Denn immer wieder wird nach entsprechenden Bodenbehandlungen gefragt. Und eines weiß ich inzwischen recht sicher: Ist der Boden humos genug, können Rhodos wohl weitgehend, bzw. komplett auf Torfsubstrate verzichten.
Für diese Gewächse bin ich absolut keine Fachfrau, habe nur zwei kleine namenlose Senimentalitäten ( Ableger aus dem Garten meiner Großmutter).
Aaaber: Zum Einen habe ich mir letztes Jahr  ein pH-Meßgerät zugelegt und zum Anderen experimentiere ich nun ein wenig mit "Spezialkompost" mit einem sehr hohen Anteil an Weidenschredder von Salweiden. Noch kann ich keine Aussage zum pH-Wert dort machen, denn durch die starken Regenfälle ist der Boden dort noch zu naß zum Messen.

Wühlmausgrüße
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Günther
Gast
« Antworten #7 am: 08. April 2002, 14:22:22 »

Der pH-Wert ist NUR in wäßriger Lösung definiert. Wenn Du ein Gerät zum in-den Boden-stecken (Typ punga) hast, mußt Du auf die richtige Feuchtigkeit achten - steht in der Betriebsanleitung, hoffentlich -, bei einem "normalem" Gerät mit getrennter Meßsonde könntest Du das Wasser aus den Boden herauspressen (beispielsweise durch ein Tuch) und dann messen.
Die Profis messen den Boden-pH-Wert in einer wäßrigen Aufschlämmung mit Kaliumchlorid.
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Wühlmaus
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Wühlmaus
Raue Ostalb, 500m ü.NN, Tallage, 6b


« Antworten #8 am: 08. April 2002, 23:32:30 »

Günther, bin zwar echt blond, aber ganz so unbedarft denn nu auch wieder nicht Zwinkernd
Und die Meßskala für die Bodenfeuchtigkeit habe ich genauso wie die für den pH-Wert immer vor Augen Smiley

Freundlich bemessene Wühlmausgrüße
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Günther
Gast
« Antworten #9 am: 09. April 2002, 11:41:00 »

Hab ich was von blond gesagt?
Ich verwende halt üblicherweise normale pH-Meter, die sind mir lieber.
Falls Kalibrierung gewünscht wird, oder vorsichtige Gärtner so ein Ding überprüfen wollen: es gibt fertige Pufferlösungen (auch als Pulver zum Selbstansetzen), da kann man Überraschungen erleben...
Billiger gehts mit Kaliumbiphthalat, wenn man eines auftreiben kann, das ist die Standardsubstanz für pH 4,1 (ca.).
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bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #10 am: 10. April 2002, 08:52:36 »

ich denke die frage paßt hier ganz gut: möglichkeiten zur ph-messung. es sollten dabei auch die genauen produktbezeichnung, preis, methode angeführt werden.

ich persönlich hab bisher nur so röhrchen mit bodenprobe, destilliertem wasser und einer dazugehörigen tablette vermischt und anhand einer farbskala (wasser färbt sich entsprechend) gemessen. name: primus calcitest, ca. 9 euro für 10 messungen.

ist das was gescheites. keine ahnung.
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freundliche Grüße,
Bernhard
Wühlmaus
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Wühlmaus
Raue Ostalb, 500m ü.NN, Tallage, 6b


« Antworten #11 am: 10. April 2002, 09:53:47 »

Hallo Bernhard,

das Gerät, das ich habe, ist ein japanisches Gerät, nennt sich PH-METER 3000. Bezogen habe ich es über Hermann-Meyer.de. Der Preis liegt mit Porto bei ca. 100€ (das ist eigentlich das Euro-Zeichen Traurig).
Das Gerät ist wartungsfrei und scheint recht robust zu sein. Die Meßgenauigkeit wird mit 10% angegeben.

Es ist eine kegelförmige Meßsonde, die in den Boden gedrückt wird. Wichtig ist es wirklich, die Bodenfeuchtigkeit zu beachten, die aber mit gemessen und angezeigt wird.
Aber in dem Punkt sehe ich auch die einzige Schwäche des Gerätes, denn die optimale Bodenfeuchte gibts nicht immer...

Am besten schaust Du Dir das Teil mal auf der HP von Meyer an.

Dem Gerät liegt eine umfangreiche Liste von Pflanzen und ihren pH-Optima bei.

Wühlmaus
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Birgit
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« Antworten #12 am: 10. April 2002, 10:00:43 »

Unser einziger Rhododendron wurde in ein entsprechend großes Pflanzloch, gefüllt mit Moorbeeterde, gesetzt. Er bekommt jedes Jahr Rhododendrondünger und zusätzlich Eisenpulver. Bislang geht es ihm gut, aber ich denke, daß es unser einziger Rhododendron bleiben wird, weil mir einerseits der Aufwand an Bodenvorbereitung zu groß ist und wir andererseits einen guten, lehmigen Boden haben, in dem sich sehr viele andere Pflanzen von Haus aus wohlfühlen. Insofern schließe ich Marias Standpunkt an, verstehe aber, wenn jemand die Rhodos liebt, daß es einem dann nicht zu viel wird, für sie "zu sorgen".

Gruss
Birgit
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