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Autor Thema: Die ultimativen Birnenfragen  (Gelesen 2412 mal)
willem_baltic
Gast
« am: 17. Juli 2007, 14:27:13 »

Moin Moin

ich spiele immer noch und immer mehr mit dem Gedanken, meinen Kleingarten mit Birnen nachzurüsten. Wer genug im Internet zum Thema Birne surft, findet viel informatives und genau so viel widersprüchliches.

  • Funktionieren Birnen auf schwachwachsender Unterlage (Quitte A?) auf lehmigem Boden?
  • Hat sich der Birnengitterrost so weit abgeschwächt, dass ein junger Baum Überlebenschancen hat ? Wahrscheinlich kann mir keiner diese Frage beantworten.
  • Die Birnendichte hat, auch bedingt durch den Gitterrost, bei uns sehr abgenommen, kann davon ausgegangen werden, dass ich einem Kleingartengelände immer noch ausreichen Befruchter in ausreichender Entfernung vorhanden sind oder muss ich 2 Bäume pflanzen?
  • Ich bevorzuge feste Früchte, welche Sorte ist da empfehlenswert, auch unter den Kriterien Unterlage, Klima, Gitterrost, Befruchtersorte?

Ich weiss, dass es viele einzelne Threads zum Thema Gitterrost gibt, der ist aber nur eine von mehreren Fragen. Also bitte nicht schlagen, sondern Antworten.  Grinsend

Dank + Gruss willem
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Pieter
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pieter
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« Antworten #1 am: 17. Juli 2007, 15:04:04 »



  • Die Birnendichte hat, auch bedingt durch den Gitterrost, bei uns sehr abgenommen, kann davon ausgegangen werden, dass ich einem Kleingartengelände immer noch ausreichen Befruchter in ausreichender Entfernung vorhanden sind oder muss ich 2 Bäume pflanzen?



Hallo Willem, Du wirst Deine Entscheidung sicher nur aus der Summe vieler Mosaiksteinchen treffen können.
Bei uns steht weit und breit kein 2. Birnbaum, dennoch trägt der uralte Baum (Sorte?, Früchte nur zum Sofortverzehr geeignet, sehr saftig und aromatisch, nach kurzer Zeit mehlig) in unserem Apfelgarten jedes Jahr, mal mehr, mal (sehr viel) weniger. Dieses Jahr ist der Behang sehr groß, ich führe das auf das warme Wetter während der Blüte zurück. Ich gehe sogar soweit, daß Birnen auch wegen ihrer frühen Blüte in unserer Breite wohl nicht optimal angesiedelt sind und man auch deswegen nicht mit regelmäßigen reichen Ernten rechnen kann. Die Chance von kühlen und kalten Perioden während der Blüte ist zu groß.
Zum Gitterrost kann ich nichts sagen, ist an dem Baum bisher nicht aufgetreten.
Gruß Pieter
P.S. Die chinesischen Birnen (Nashi, Kumoi) sind ja mächtig in Mode. Wir haben so einen Baum (Viertelstamm) seit etlichen Jahren. Auffällig der regelmäßige Fruchtansatz bis hin zu "Zuviel" für den Baum, dann Entfernen
des Überschusses. Die Qualität der Früchte hängt sehr vom warmen Wetter im September/Otober ab. Nach meinem Geschmack fehlt ihnen bei einer enormen Aromafülle die Säure, die Saftigkeit ist sehr gut. Wir verwenden die Kumoi  nur zur Herstellung von Kompott, für den  Frischverzehr sind sie uns zu "latschig". Unser Baum bleibt, im Gegensatz zur hochstämmigen Birne, mit etwa 3 m Höhe sehr gut handhabbar.
Gitterrost bei uns kein Problem, siehe oben.
« Letzte Änderung: 17. Juli 2007, 15:20:34 von Pieter » Gespeichert
willem_baltic
Gast
« Antworten #2 am: 18. Juli 2007, 07:35:03 »

Moin Moin

die chinesischen Birnen sind nicht wirklich das, was ich unter einer Birne verstehe und kommen sicherlich nicht in Betracht.

Interessant finde ich, dass du (dein Baum) keinen Rost hast. Teilweise entsteht der Eindruck, dass es keine gesunden Bäume ab Mitte des Sommers gibt.

Gruss willem
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Schneegloeckchen
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Schneegloeckchen
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« Antworten #3 am: 18. Juli 2007, 09:09:47 »

Moin Willem,

wir haben auch so eine Birne wie Pieter. 40 Jahre alt, Sorte unbekannt. Er trägt fast jedes Jahr wie verrückt. Von Rost keine Spur. Der Nachbar hat ein kleineres Exemplar und klagt auch nie, dass der Baum nicht gesund ist. Aber ich hab keine Ahnung, ob es da regionale Unterschiede gibt.
Vielleicht hält das Eifelklima sie gesund  Augen rollen

LG
Schneegloeckchen
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« Antworten #4 am: 21. Juli 2007, 11:16:31 »

Meinen Birnenbaum wollte ich schon vor 5-6 Jahren roden weil voller Gitterrost. In den letzten 2 Jahren ist der befall mit dem Gitterrost weniger geworden. In diesem Jahr habe ich jetzt die ersten orangen Flecken entdeckt. Hält sich aber in Grenzen. Wenn ich so durch unsere Anlage gehe fällt auf das der Gitterrost in den letzten Jahren merklich zurückgegangen ist. Also ich würde bei uns in der Anlage durchaus wieder die Anpflanzung eines Birnenbaumes befürworten. Los Willem Mut zur Lücke.
Gruß aus Brunsbüttel
Arnold
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Iggi
Gast
« Antworten #5 am: 21. Juli 2007, 13:15:06 »

Ich habe zwei verschiedene Birnen im Garten; als wir vor sechs Jahren das Grundstück erwarben, hatten beide sehr starken Befall.
Das zartere Pflänzchen (beide sind betagte Bäume) stellte schließlich die Fruchtproduktion ein und war um diese Zeit fast entlaubt. Der andere Baum kam besser zurecht.

Ich habe nichts gemacht, insbesondere den Rat, die beiden "rauszuhauen", nicht befolgt.

Der zartere hat ein paar Äste absterben lassen, trägt aber wieder und erholt sich allmählich.
Der andere ist vollkommen frei von Birnengitterrost.

Ich bin total verblüfft!
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willem_baltic
Gast
« Antworten #6 am: 23. Juli 2007, 07:42:29 »

Moin Moin

Los Willem Mut zur Lücke.

@ Arnold,

das ist richtig gut, weil an dem angedachten Platz derzeit eine riesige Süsskirsche steht, deren Früchte eigentlich immer bemadet und häufig vergammelt sind, und ich wegen der Größe max. 30% der Kirschen gepflückt bekomme.

Die Fläche, die die Kirsche belegt, ist mir  eigentlich zu schade für ein paar Früchte, die ich nicht mit Genuss essen kann. Ich möchte den Baum aber erst zurück nehmen, wenn ein neuer Flächennutzungsplan fix ist.

Gruss willem
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