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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: junger schiefer Apfelbaum, wie schneide ich? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: junger schiefer Apfelbaum, wie schneide ich?  (Gelesen 12319 mal)
Baumfex
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« Antworten #15 am: 21. März 2007, 10:47:48 »

Wenn man nur wenige Bäume hat, halte ich im Gegensatz zu Pflaume das Binden für eine gute Möglichkeit, etwas schneller zu einer schönen und ertragsfähigen Krone zu kommen (Ertrag sollte sich in den ersten Jahren natürlich in entsprechenden Grenzen halten!!!). Insbesondere zur Beruhigung eines zu wüchsigen Baumes (z.B. nach nicht fachgerechtem Rückschnitt) hat es sich bei mir bewährt.

Höchste Zeit für eine Neuauflage des Buches, besser noch eine überarbeitete Neuauflage, die auch auf vereinzelte fachliche Mängel des Originals hinweist und vielleicht etwas besser strukturiert ist  Zwinkernd
Ansonsten sollte das Original eigentlich auch über Fernleihe bei einer Bibliothek erhältlich sein ...

Gruß
Baumfex
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Pflaume
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« Antworten #16 am: 23. März 2007, 06:35:45 »

Hallo Baumfex,

bei wenigen Bäumen und genügend Zeit hast Du sicher Recht mit dem Binden.  
Schließlich ist hier eine regelmäßige Kontrolle nötig, insbesondere wenn man dazu keine Weiden verwendet (Schnüre schneiden sich /wachsen ein, Spreizhölzer können z.B. durch Wind herausfallen etc.). Das Problem, daß durch falsches Binden schon viele Bäume verhunzt wurden, dürfte aber gerade bei vielen Besitzern von wenigen Bäumen, nicht wegfallen.

In Sachen Neuauflage von Palmers Buch hast Du sicherlich auch Recht. Aber wer soll hier, nachdem Palmer tot ist, in diese großen Fußstapfen treten?
Gudrun Mangold hat es versucht, schon kommen solche Knaben wie wir beide, und äußern mehr als nur Vorbehalte. Sie warf mir, nicht völlig haltlos, kurz gefasst, Voreingenommenheit vor.
Mein Standpunkt ist, wenn der Name von Helmut Palmer größer auf dem Buchdeckel steht, als der Name der Verfasserin, auch ein Foto von Palmer drauf ist, dann sind eben die Erwartungen, die zumindest bei mir geweckt werden, von kaum jemand zu erfüllen. So ist das eben, jeder hat eine andere Meinung, und darf diese, sofern politisch korrekt (ansonsten siehe das Beispiel dieser Richterin aktuell, aber auch bei Palmer selbst), in einer Demokratie auch sagen.
Aber Kritik tut weh und macht empfindlich, auch hierfür war Palmer ein Beispiel.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
Walther
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Walther

« Antworten #17 am: 23. März 2007, 09:54:17 »

Gudrun Mangold hat es versucht, schon kommen solche Knaben wie wir beide, und äußern mehr als nur Vorbehalte.

Kann man das auch irgendwo ausführlich lesen? Oder wäre das Planten.Forum nicht ein guter Platz für eine oder mehrere Buchbesprechungen?

LG
Walther
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Pflaume
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« Antworten #18 am: 24. März 2007, 06:24:32 »

Hallo Walther,

ja, man könnte es nachlesen, aber ich möchte den Link hier nicht einstellen.
Denn einerseits gibt es, im Gegensatz zu damals, das von mir dort als Alternative empfohlene Buch „Der Notenschlüssel der Natur“ von Helmut Palmer selbst, nicht mehr zu kaufen.
Andererseits empfand Gudrun Mangold meine Einlassung als ungerecht, und ich bin geneigt, ihr Recht zu geben. Es ist sehr leicht etwas zu kritisieren, sehr schwer hingegen etwas besser zu machen.
Hinzu kommt, man selbst weiß, wenn man etwas schreibt, was man meint, und es erscheint einem dadurch klar, logisch und oft wichtig. Dem Leser geht es oft anders.
Ein Forumsteilnehmer eines anderen Forums verbat sich einmal meinen Ratschlag, mit einem langen Beitrag. In Kürze: meine Beiträge seien langatmig, inhaltslos und brächten keinerlei Erkenntnisgewinn.
Persönlich war ich nach Durchsicht der betreffenden Zeilen anderer Meinung und dachte dann eben, da er ein Mann bar jeder Fachkenntnis war, es liege daran, das nennt man wohl Arroganz.
Wie auch immer, als Buchautor muß man sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ansprechen, obwohl beide sehr unterschiedliche Ansprüche an ein Buch stellen. Und wenn mich ein Buch nicht vom Stuhl reißt, so kann das bei jemand anderem völlig anders sein, und umgekehrt. Auch der Schreibstil kommt unterschiedlich an, während mich der hypotaktische Satzbau von Thomas Mann begeistert, stößt das vielleicht jemand anderen ab.

Grüße
Pflaume

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Credo, quia absurdum - Tertullian
karmina
Gast
« Antworten #19 am: 29. März 2007, 17:23:08 »

Ich habe übrigens einen interessanten Link, dort wird die Methode von Palmer erklärt:

http://www.uni-kassel.de/hrz/db4/extern/elearning/latest/FB11/projekte/sitepalm/start/index.htm
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Baumfex
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« Antworten #20 am: 30. März 2007, 02:48:16 »

Hallo Karmina,
danke für den Link, das ist ja wirklich eine nette Kurzzusammenfassung des Öschberg Obstbaumschnittes nach Palmer. Hatte schon ernsthaft daran gezweifelt, ob es außer Pflaume und mir überhaupt noch weitere praktizierende Anhänger dieser wirklich überzeugenden Schnittmethode gibt  Zwinkernd

Gruß
Baumfex
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