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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Welche Süsskirsche? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Welche Süsskirsche?  (Gelesen 7562 mal)
plantboy
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Ich liebe dieses Forum!


« am: 24. November 2006, 19:47:58 »

Hallo,

ich kann mich zwischen drei Sorten nicht entscheiden, weil ich sie nicht vom Geschmack her kenne ...:

Johanna
Kordia
Summit

Wichtig ist mir(1. ganz wichtig):
1.Sehr guter Geschmack (Süss und aromatisch)
2.und 3. Baum muß klein bleiben(4.5Meter) und möglichst über keine Madeneinlage verfügen(Gelbe Tafeln einsetzen?)


Kann mir jemand bei der Endscheidung weiterhelfen?(nicht alle Sorten sind im Netz gut beschrieben)


Schöne Grüße,
Gregor
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Baumpfleger
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Baum für Baum


« Antworten #1 am: 25. November 2006, 19:41:21 »

Hallo Gregor,
ich kann dir evtl schonmals mit deinem Maden/ Kirschfruchtfliegen Problem weiterhelfen.
Ab der 4. Kirschwoche muss mit Maden/ Würmern und Kirschfruchtfliegen- Befall gerechnet werden, da es aber die letzten Jahre immer wärmer wurde verlagert sich das ganze immer weiter nach vorne!
1. KW ab 1. Juni; 5. KW ca. 1. Juli Woche,...
Jahanna reift in der 3.-4. KW- hier muss allerdings noch mit Vogelfraß gerechnet werden. Summit folgt in der 5. KW und die Kordia kommt als letzte in der 5.-6.KW- ist allerdings meiner Meinung nach auch die empfehlenswerteste Sorte! Sie ist sehr platzfest, allerdings könnte Frost während der Blüte ein Problem sein.

Gruß Klaus
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Pflaume
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« Antworten #2 am: 26. November 2006, 06:23:47 »

Guten Morgen,

wenn Du Vegetarier bist, so gibt es eine einfache Möglichkeit auf Fleischbeilagen zu verzichten:
Die Kirsche sollte innerhalb der ersten beiden Kirschenwochen reif sein, das ist für einen Befall auch in für die Insekten besonders geeigneten Jahren zu früh.
Mit jeder weiteren Woche erhöht sich, siehe das Posting von Baumpfleger, das Risiko.

Wer eine Süßkirsche setzt, muß sich darüber klar sein, daß es sich dabei von Natur aus um einen der frohwüchsigsten und größten Obstbäume handelt, den wir hier in Mitteleuropa überhaupt haben.
Wenn ich das aber nicht will, dann kann ich das nur erreichen, wenn ich ihn entsprechend stiefmütterlich mit den für das Wachstum nötigen Mineralien, Wasser etc. versorge.
Die Versorgung hiermit gewährleistet die Unterlage.
Wenn ich eine Unterlage wähle, die durch genetische Defekte den Baum nicht richtig versorgen kann, dann kann er auch nicht richtig wachsen.
Je schlechter die Unterlage den Bedarf liefern kann, desto kleiner bleibt der Baum.
Es ist aber logisch, daß eine solche „Krüpelpkombination“ wesentlich anfälliger und empfindlicher auf schlechte Standortbedingungen reagiert, als ein Edelreis auf z.B. einer Vogelkirsche.
So ein Baum altert selbst bei optimalen Bedingungen wesentlich schneller, hat also auch früher Früchte, erträgt ungeeigneten Boden überhaupt nicht und liebt auch keine Trockenzeit.
Kannst Du mit diesen Einschränkungen gut leben, so dürftest Du z.B. mit der beinahe überall erhältlichen Gisela als Unterlage Deine gewünschte Baumgröße erreichen.

Der Geschmack- darüber kann man sich bekanntlich nicht streiten.
Einen Baum zu setzen, ohne die Früchte mal vorher gekostet zu haben –
dazu gehört schon Mut, es handelt sich ja nicht um eine Tulpe, die ich eben mal verschenke, wenn mir die Blüte dann nicht gefällt.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
spatenstich
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spatenstich
Ein Tag ohne Lachen ist ein schlechter Tag!


« Antworten #3 am: 29. November 2006, 07:41:57 »

Ich persönlich hab z.B. nichts gegen ein T-Bone-Steak. Madige Kirschen würde ich hingegen nicht essen.

Ich zweifle immer die Höhenangaben bei Zwergkirschen an. Habt Ihr mit niederen Kirschen schon langjährige Erfahrungen? Haben diese Kirschen besondere Schnitterfordernisse?

Spatenstich - sehr skeptisch  Augen rollen
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Pflaume
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« Antworten #4 am: 29. November 2006, 10:09:18 »

Ich persönlich hab z.B. nichts gegen ein T-Bone-Steak. Madige Kirschen würde ich hingegen nicht essen.

Vom rein gesundheitlichen Aspekt scheint mir diese Einstellung problematisch,
aus welchen Gründen ein T-Bone-Steak nicht gerade das Ideale ist, dafür reicht einem Ernährungsexperten sicherlich der hier zur Verfügung stehende Platz niemals aus, von BSE und in Argentinien nicht getesteten Rindern gar nicht zu reden.
Andererseits habe ich gelesen, daß Insektenmaden dazu im Gegensatz nicht nur hochwertigstes Eiweiß, sondern auch andere wichtige Spurenelemente etc. enthalten.
Persönlich konnte ich mich mit diesen Empfehlungen allerdings auch noch nicht anfreunden Grinsend

Zu den Angaben bei den Zwergkirschen kann ich nur mal wieder das Beispiel mit der Sunburst aus einem Katalog (da stand m.W. leider nicht drin, welche Unterlage), die angebl. nur 3-4 m hoch wird, bringen. Aktueller Stand dürfte wohl so bei 6 sein.
Allerdings hat die mein Schwager suboptimal geschnitten.
Bei optimalem Schnitt- glaube schon, daß man die dann auf 3-4 m hätte ziehen können.
Habe selbst derzeit nur eine Süßkirsche, und zwei Schattenmorellen, die klein bleiben sollen, der Importeur hat sie mir geschenkt, sprich kostenlos zum testen zugesandt.
Nach 2 Jahren kann man da noch nicht allzu viel sagen, aber ich glaube nicht, daß die bei mir höher als 3 m werden.
Allerdings – so etwas ist auch gewöhnungsbedürftig, denn da ist beim Wachstum kein Zug dahinter.
Vorteil ist, die blühen schon, wenn sie noch nicht mal 1,5 m hoch sind.
Scheint bei der Süßkirsche aber auch eine schwächer wachsende Unterlage zu sein, als bei der genannten Sunburst.
Sind deshalb allerdings auch bezügl. Licht und Boden sehr anspruchsvoll.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
plantboy
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« Antworten #5 am: 01. Dezember 2006, 23:31:41 »

Hallo,

da bisher keine wirklichen Empfehlungen kamen, habe ich noch ein paar Kirschsorten gefunden, die vielleicht gut schmecken würden. Dieses mal habe ich die Madenkirschen, die Spät reifen, weggelassen.
Hier sind also meine Favoriten:

Merchant
Johanna
Magda
Valeska
Merton glory
Wandersche braune
Knauffs schwarze


hat jemand einer dieser Sorten und kann die vom Geschmack und größe beschreiben?
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Hahahanne
Gast
« Antworten #6 am: 06. Dezember 2006, 11:11:35 »

Vor dieser Frage stand ich auch mal. Dann hat die Versuchsanstalt für Gartenbau in Dittfurt (bei Quedlinburg) mal einen Kirschtag veranstaltet - da habe ich alle Sorten gekostet. Mein Favorit in Sachen Geschmack ist eindeutig die Kordia!!!
Zum Erdbeertag habe ich gleiches gemacht und jetzt habe ich die Korona im Garten.  Grinsend
LG Hanne
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plantboy
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« Antworten #7 am: 06. Dezember 2006, 13:55:58 »

Hallo Hanne,

leider ist Kordia nicht frühreifend, so daß man in den Kirschen irgendwann Maden bekommen kann....



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