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Autor Thema: Starker Apfelwicklerbefall durch Mulchen?  (Gelesen 1638 mal)
allmendeperma
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Keine Bewahrung der Umwelt im Kapitalismus


WWW
« am: 07. September 2006, 10:59:53 »

Wir haben starken Apfelwicklerbefall an Apfelbäumen und Hauszwetschgen. Unser Standort ist Verden an der Aller, östlich von Bremen.

Es gibt ca. 660 mm Jahresniederschlag, die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9 °C. Höhenlage ist ca. 20 m über NN. Die USDA-Härtezone ist 7b.

Hat jemand vergleichbare Standortwerte und starken Apfelwicklerbefall und mulcht die Baumscheiben?

Viele Grüße,
Boris
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Baumpfleger
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Baum für Baum


« Antworten #1 am: 07. September 2006, 20:27:38 »

Hallo Allmendeperla,
der Apfelwickler überwintert im Boden, die Weibchen sind flugunfähig und müssen zu Fuß zu den Männchen in den Baum hoch! Durch Klebefallen (Leimring) könnt ihr den Befall minimieren und die Population reduzieren. Gängige Spritzmittel sind derzeit keine brauchbaren auf dem Markt bzw. haben keine Zulassung mehr. Das zugelassene hat eine enorme Wartezeit bzw. muss bereits gespritzt werden wenn eigentlich noch kein Befall ersichtlich ist!
Im Häckselmulch bietet ihr gut Möglichkeiten zur Überwinterung...
Gruß Klaus
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olaf
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Ich liebe dieses Forum und die Erntezeit!


WWW
« Antworten #2 am: 07. September 2006, 22:34:21 »

Hallo Baumpfleger,
ich glaube du hast den Apfelwickler, der in der FRucht frißt mit dem Frostspanner verwechselt.
Der Apfelwickler ist bei uns (Bergisches Land bei Köln) dieses Jahr in den Obstwiesen mit mittlerem Befall vertreten. Im Garten habe ich dieses Jahr Ende Juni eine Pheromonfalle für die männlichen Falter aufgestellt. Mitte Juli waren einige an dem Klebestreifen hängen geblieben. An den Früchten hatte ich bislang keine Maden entdeckt.
Ich denke nicht, dass die Mulchschicht einen hohen Einfluß auf das Auftreten des Falters hat.

Gruß,
Olaf.
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spatenstich
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spatenstich
Ein Tag ohne Lachen ist ein schlechter Tag!


« Antworten #3 am: 08. September 2006, 06:18:15 »

Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass im Fall von Obstbäumen im Garten die Henderlen eine absolut interessante Alternative sind.

Etwas weiter oben unbedingt Leimringe verwenden.

Spatenstich
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Re-Mark
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #4 am: 08. September 2006, 12:54:07 »

Mir scheinen die Äpfel dieses Jahr auch besonders wurmstichig zu sein. Der Cox z.B. schien gut zu tragen, aber an praktisch jedem Apfel, den ich mir näher angeschaut habe, fand ich ein Loch.  Ärgerlich
Ach ja: die Bäume sind nicht gemulcht.

Spatenstich, meinst du Hühner, die die Maden fressen sollen, bevor diese sich im Boden verkriechen? Habe ich auch schon überlegt, aber als geborener Städter ist die Hürde zur Anschaffung von Federvieh ziemlich hoch...
Würden eigentlich auch Wachteln gehen?

Bye,
Robert
« Letzte Änderung: 08. September 2006, 12:55:05 von Re-Mark » Gespeichert
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