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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Wein - Welcher Schaden? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Wein - Welcher Schaden?  (Gelesen 2563 mal)
liwi
Gast
« am: 24. Juni 2006, 17:00:02 »

Hallo, habe eben bei dem Wein von meinen fast Schwiegereltern einen Schaden entdeckt. Leider habe ich meine schlauen Bücher nicht hier, deshalb brauch ich eure Hilfe!

Also, an den Blättern des Weins bilden sich "Knubbel", heisst nach oben gewölbte Buchten (diese hab icha uch schonmal an unseren Johannisbeeren gesehen). In den Buchten, an der Blattunterseite is ein weißer "Pelz", der sich nich abkratzen lässt. Am Blattrand teilweise Nekrosen. Das Blatt wölbt sich nach unten.

Hoffe das reicht an beschreiung und mir kann jemand sagen was das is und was man dagegen tut!
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Cosima
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Waterkant


« Antworten #1 am: 25. Juni 2006, 14:52:56 »

Hallo liwi,

vielleicht Pockenmilben?

http://www.faw.ch/shop/merkblaetter/m_016/016_d.htm

LG
Cosima
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Allerbeste Grüße, Cosima

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Sven
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Sven
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« Antworten #2 am: 28. Juni 2006, 18:24:25 »

... das sind zeimlich eindeutig Pockenmilben, wie Cosima schon bemerkte, und damit nur ein Schönheitsfehler.

Mit Gruß, Sven
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spatenstich
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spatenstich
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« Antworten #3 am: 30. Juni 2006, 07:07:57 »

Ich habe im vergangenen Jahr, nachdem die Pockenmilben enorm stark geworden sind und alle Blätter in Mitleidenschaft gezogen worden waren, die Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet.

Klassisch: mit Samba K - die erste Behandlung war schon erfolgreich. Dann sind die Pockenmilben natürlich wiedergekommen. Ich schätze chemische Maßnahmen überhaupt nicht so besonders.

Dann habe ich mir die Raubmilbe Typhlodromus pyri besorgt. Heuer war kurz ein kleiner Pockenmilbenbefall zu Beginn - dann haben meine Killer zugeschlagen - eh klar, ohne Beute keine Räuber - und ich kann entspannt zuschauen. Das ist mir eh viel lieber.

Versuch´s mal.

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AngieH
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AngieH

« Antworten #4 am: 30. Juni 2006, 07:26:31 »

Hallo Spatenstich,
auch meine beiden Weinpflanzen haben die gleichen Schäden. Ich habe schon mal im Fernsehen einen Bericht über solche Raubmilben gesehen. Nur die Frage: Wo bekomme ich solche Raubmilben?
Lieber Gruss
Angie
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spatenstich
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spatenstich
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« Antworten #5 am: 30. Juni 2006, 07:28:51 »

Ich habe meine RM (Raubmilben) über einen österreichischen Nützlingszüchter aus Deutschland bezogen.

Ich glaube, Du hättest da einen einfacheren Zugang. Such Dir im Internet einmal die Nützlingszucht Peter Katz heraus. Da wird Sie geholfen - heißt doch so, oder?

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AngieH
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AngieH

« Antworten #6 am: 30. Juni 2006, 07:33:37 »

DAS war ein klasse Tipp!
Der bietet auch Marienkäfer an, als Eier. Ich hatte vor jahren mal eine wahre Epidemie von Marienkäfern im Garten und KEINE Blattläuse in diesem Jahr. Ich habs immer bedauert, denn in den nachfolgenden Jahren verirrten sie sich nur vereinzelt in meinen Garten.

mal ein Hinweis auf den Anbieter, dank Spatenstich grad gefunden:

http://katzbiotech.de/shop/shop.php
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spatenstich
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« Antworten #7 am: 30. Juni 2006, 07:38:09 »

Wenn der Raps gedroschen wird und auf den Anhängern liegt, dann wandern die darin befindlichen Marienkäfer an die Oberfläche. Dort kann man sie mit dem Kübel "ernten".

Bzw. dort wo der Raps geputzt wird, kann man die Minikiller sackweise holen.

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Sven
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Sven
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« Antworten #8 am: 30. Juni 2006, 07:49:36 »

.... wenn viel Zeit ist, lässt sich natürlich so ein Milbenkrieg am Weinlaub veranstalten  Zwinkernd.  Es sollte aber im Hintergrund bewußt bleiben, dass es wirklich mehr ein Schönheitsfehler ist. Die betroffenen Pusteln können schlechter assimilieren, ein Blatt mehr am Trieb gleicht das wieder aus. Stark befallene Blätter lassen sich auch einfach abrupfen.

Im Vergleich zum Echten Mehltau sind die Pockenmilben eine ziemlich harmlose Sache bei Weinreben.

Mit Morgengruß, Sven
« Letzte Änderung: 30. Juni 2006, 07:52:23 von Sven » Gespeichert
liwi
Gast
« Antworten #9 am: 03. Juli 2006, 14:20:02 »

vielen dank für die Antworten... Grinsend
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