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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Woran erkenne ich beim Kauf einen guten Kirschbaum? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Woran erkenne ich beim Kauf einen guten Kirschbaum?  (Gelesen 9356 mal)
Pusteblume
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« am: 03. Mai 2006, 15:01:32 »

Ich habe mir einen Süßkirschbaum "Büttners rote Knorpelkirsche" veredelt auf Gisela 5 gekauft. Der Baum ist jetzt 2 Jahre alt, ca. 1,60m hoch. Er hat einen langen Haupttrieb, einen kräftigen Nebentrieb und 3 oder 4 dünne Seitenäste. Ein paar Blüten gibt es auch schon. Nun habe ich in einem anderen Gartencenter den gleichen Baum mit einem deutlich dickerem Stamm und deutlich mehr Ästen, Blättern und Blüten gesehen bei gleicher Größe. Allerdings wußte dort niemand auf welcher Veredlungsgrundlage dieser Baum gewachsen ist. Man  wußte nur, daß es eine schwachwachsende sein sollte.
Nachdem ich dieses prächtige Bäumchen gesehen habe, mache ich mir Gedanken, ob ich minderwertige Qualität gekauft habe - obwohl mein Baum aus einer anerkannten Baumschule stammt. Im Vergleich sieht mein Bäumchen eher dürftig aus. Kann aus so einem dürftigen Bäumchen trotzdem noch ein "prächtiger" kleiner Baum werden? Wie kann man Qualitätsmängel durch Pflege ausgleichen? hat jemand Erfahrung mit Süßkirschbäumen auf Gisela 5? Wie groß kann so ein Baum werden? Jeder Verkäufer erzählt da etwas anderes. Der eine sagt, nicht mehr als 2m, der andere sagt 3m. Der Nächste sagt wieder 4m.
LG
Maibeere
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Pflaume
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« Antworten #1 am: 05. Mai 2006, 14:38:41 »

Hallo Pusteblume,

willkommen hier im Forum.
Deine erste Frage hier ist nicht ganz einfach zu beantworten, wäre vielleicht eine Aufgabe für J. Boysen, aber damit Du vorerst nicht noch länger auf Antwort warten mußt, mal meine Ansicht hierzu:
Es gibt scheinbar keine Gartencenter, die nicht schwachwachsende Unterlagen verkaufen (klar, der durchschnittliche Kunde will nicht eine Stunde an einem einzigen Baum herumschneiden und die Früchte in schwindelnder Höhe ernten), was sie darunter verstehen, wissen sie aber meist selbst nicht. Es zeigt jedenfalls kaum von fachlicher Kompetenz, wenn das Verkaufspersonal nicht mal weiß, auf was die Bäumchen aufveredelt wurden.

Von Deiner Beschreibung her vermute ich, daß der von Dir gesehene Baum ein Jahr älter als Deiner ist (evtl. auch nun gleich alt, er hat ja einen Wachstumsvorsprung aufgrund der Verpflanzung bei Dir vor 2 Jahren), aufgrund eines Formierungsschnittes im letzten Jahr, den Du vermutlich unterlassen hast, ist der Baum zwar nicht höher, hat aber bei Stamm und Ästen entsprechend an Dicke zugelegt. Eine stärker wachsende Unterlage bringt zwar auch, entsprechender Schnitt vorausgesetzt, kräftigere Mittelachse und Zweige bei gleicher Höhe, führt dann aber meist zu einer entsprechend verzögerten Blüte.

 Kann aus so einem dürftigen Bäumchen trotzdem noch ein "prächtiger" kleiner Baum werden?

Selbstverständlich, er benötigt nur etwas mehr Zeit und einen entsprechenden Schnitt. Ein Qualitätsmangel ist das nicht, er wurde nur früher verkauft, ist dadurch billiger.
Das mit den 2 m Höhe halte ich doch für etwas untertrieben. 3-4 m sind realistischer, hängt aber vom Boden (je schwachwüchsiger eine Unterlage ist, desto anspruchsvoller ist sie bezüglich Boden und anderer Standortfaktoren) und Deinem Schnitt ab.

Grüße
Pflaume
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Pflaume
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« Antworten #2 am: 05. Mai 2006, 14:58:58 »

Und nun noch eine Antwort auf Deine Überschrift: Smiley

Ein qualitativ hochwertiges Bäumchen wurde nicht per Erntemaschine entwurzelt (sprich von den Wurzeln sind nur noch kleine Stummel übrig), und hat einen kräftigen Mitteltrieb sowie 4-5 gleichmäßig verteilte, kräftige Zweige, die in einem Winkel von nicht weniger als 2, besser 3 Uhr vom Baum abgehen, und dies in unterschiedlicher Höhe, also nicht quirlförmig.
Ein solcher Baum sollte auch nicht schon wochenlang herumliegen, sondern möglichst frisch gerodet sein.

Aber: so etwas kostet Geld. Lächelnd

Wenn ich dazu komme, dann mache ich morgen ein Foto von einem Bäumchen, das ich vor 2 Jahren gekauft habe, und das lediglich einen kräftigen Mitteltrieb hatte, ansonsten keine der obigen Prämissen erfüllte, hier überzeugte der Preis. Allerdings waren die Bedingungen seither optimal.

Grüße
Pflaume
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« Antworten #3 am: 06. Mai 2006, 22:14:58 »

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Ich habe ein Bild von meinem Baum (jpg.), aber ich weiß nicht so recht, wie ich es hier einstellen soll. Durch die Beschreibung in der Hilfe, sehe ich keine Möglichkeit für mich, mein Bild einzustellen, da ich mein Bild nirgendwo "hinterlegen"  kann.
Liebe Grüße
 
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Pflaume
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« Antworten #4 am: 07. Mai 2006, 06:16:06 »

Hallo,

stehe zwar selbst etwas auf Kriegsfuß mit der  Technik im Internet, aber da sich noch kein Profi hier gemeldet hat (ist auch die falsche Abteilung), hier wie ich es gemacht habe:
Du klickst ganz oben, in der hellgrün hinterlegten Zeile auf Galerie, dort dann auf Dein Album, dort auf Fotos hinzufügen.

Grüße
Pflaume
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« Antworten #5 am: 07. Mai 2006, 08:08:04 »

Hallo,

bei dem Bäumchen handelt es sich übrigens um eine Ungarische Beste, also eine Aprikose.
Wir haben dafür leider nicht das Klima, aber bei dem Preis habe ich mir gesagt, ein Versuch ist es wert, schließlich erfordert sie nicht wie ein Pfirsich eine jährliche Behandlung. Zwinkernd

Wie man auf dem Bild sieht (violett markiert), bestand nach dem Pflanzschnitt das Ding nur noch aus einem 1 Meter langen Mitteltrieb, da die Wurzeln aus nur noch 3 ca. 10 cm langen Stummeln bestanden, und die Äste aufgrund des Abgangswinkels sowieso nicht erhaltenswert waren.
Vor einem Jahr habe ich dann alles, was den falschen Winkel hatte entfernt, bzw. wie an der roten  Markierung zu sehen ist. die Äste angeschnitten.
In einem solchen Fall ist klar, daß die Äste dann natürlich als Quirl wachsen, da sie sich nicht in einer Höhe bilden können, die das Bäumchen noch nicht hat. Das sehe ich aber nicht als Problem. Wie man sieht, kam letztes Jahr der eine oder andere hoffnungsvolle Austrieb hinzu, der dieses Jahr dann angeschnitten wurde, um daraus einen Leitast aufzubauen. Wenn das erreicht ist, können diejenigen potentiellen Leitäste, die unter den Neuen liegen, zu Fruchtästen umgewidmet werden, um dann nach einigen Jahren, wenn sie unter die Wagrechte abgekippt sind, entfernt zu werden. Dadurch bleibt dann von dem Quirl nur noch ein, maximal 2 Leitäste, im Endstadium übrig.
 
An den sich kreuzenden 2-Meterstäben erkennt man die Höhe und Breite von derzeit ca. 3 bzw. 1,8 Meter. Dies ist bei einer schwachwüchsigen Unterlage (im Garten wäre etwas anderes auch ungeeignet) bei diesen Ausgangsvoraussetzungen in 2 Jahren nur zu erreichen, wenn der Baum viel Sonne erhält, einen guten Boden hat, und in die falsche Richtungen abgehende Knospen ausgeknipst werden, damit der Baum seine Kraft nicht in abzuschneidendes Holz steckt.
Wer nach der angeblichen Saftwaage schneidet, kommt da natürlich auch nicht hin.
Der Mitteltrieb ist um 10 % zu lang. Hätte ich den geschnitten, so hätte ich die Mitte angeschnitten und der Baum hätte verstärkt in die Höhe investiert und das Weggeschnittene dieses Jahr mindestens dreifach ersetzt, gleiches gilt für 2 Leitäste. (Natürlich hätte ich, wäre der Mitteltrieb deutlich länger gewesen, den dann entsprechend zurückschneiden müssen, oder ein Leitast darf nicht stärker ausgebildet sein als die Mitte, sonst wird diese überwachsen.)
So aber kommt es in den nicht angeschnittenen Bereichen zu einer Wachstumsberuhigung (und einem Blütenansatz fürs nächste Jahr), da der Baum noch genügend angeschnittene Stellen hat, wo er seine Kraft investieren muß.
Nächstes Jahr wird dieser Baum bereits massenhaft Blüten entwickeln, sollten sie nicht erfrieren werde ich als Beweis ein Foto einstellen. (Ich bin überzeugt, daß Ihr dann sehen werdet, daß man selbst aus einem Billigprodukt einen schönen Baum machen kann.) Und dies obwohl bis dahin der Baum eine für die Zukunft tragende Struktur haben wird, die viel Kraft gekostet hat, was den Ertragsbeginn natürlich nicht fördert.

Der Fachmann wird sich fragen, wo der Pflanzpfahl ist, ich habe ihn vor dem fotografieren entfernt, da er Pilze angesetzt hatte, und der Baum bereits sehr stabil steht.

Grüße
Pflaume

* Aprikose zu 3,99 €, nur 3 je ca. 5 cm lange Wurzeln, Pflanzschnitt deshalb rigoros (violett), Schnitt 1. Jahr (rot) Foto Mai 200 (Photo) (79,49 KB, 612x859 - angeschaut 1286 Mal.)
« Letzte Änderung: 07. Mai 2006, 08:10:53 von Pflaume » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 07. Mai 2006, 08:20:06 »

Hallo Pusteblume

Fortsetzung zu Deiner letzten Frage:

Beitrag schreiben, ihn abschicken.

Danach den Beitrag im Forum ansehen und auf editieren klicken
aus dem eigenen Galerie-Album verlinken:
dort auf den Titel des abgespeicherten Bildes klicken
speichern

evtl. kannst Du aber auch einfach editieren und dann die Datei direkt unter jpg-Bild hinzufügen, laden

Scheint wieder möglich zu sein, einfach mal ausprobieren.

Grüße
Pflaume
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Pusteblume
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« Antworten #7 am: 07. Mai 2006, 13:49:49 »

Ich versuche jetzt ein Bild von meinem Baum einzufügen.

* Büttners1 (Photo) (62,03 KB, 300x400 - angeschaut 641 Mal.)
« Letzte Änderung: 07. Mai 2006, 13:52:18 von Pusteblume » Gespeichert
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« Antworten #8 am: 07. Mai 2006, 15:02:24 »

Hallo Pusteblume,

na, hat doch geklappt!

Dein Baum gefällt mir weniger, so weit ich das richtig sehe, handelt es sich bei dem Trieb rechts um einen klassischen Schlitzast.
Würde den an Deiner Stelle   s o f o r t   am Astkragen entfernen, schade drum, aber alle anderen Lösungen sind nicht wirklich sinnvoll und zögern das Unvermeidliche nur hinaus.

Grüße
Pflaume
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« Antworten #9 am: 08. Mai 2006, 21:39:40 »

Was ist ein Schlitzast? Ich hatte vor, den starken Seitentrieb an der Stelle zu kürzen, wo keine Blätter sind. Da es meinen Säulenkirschen so schlecht geht, bin ich sehr vorsichtig geworden und wollte mit dem Schnitt warten, bis der Baum angewachsen ist, damit er stark genug ist, diesen Schnitt ohne Probleme zu überstehen. Mit Warten meine ich mindestens bis Juli - eher noch bis nächstes Jahr. Spätestens dann will ich den Ast jedoch kürzen. Ich habe so häufig gehört, daß Süßkirschbäume nicht sehr schnittverträglich sind und mit Gummifluss, etc. reagieren. Wenn es meiner Büttner nach einem Schnitt zum jetzigen Zeitpunkt auch schlecht gehen würde, würde ich in ein richtiges Tief fallen!
Was wäre schlimm daran, noch etwas mit dem Schnitt zu warten?
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« Antworten #10 am: 08. Mai 2006, 21:40:23 »

Ach ja, was ist das Unvermeidliche?
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« Antworten #11 am: 08. Mai 2006, 22:34:27 »

Ich würd auch noch vorsichtshalber 1-2 Monate mit dem Wegschnitt warten, vor allem dann, wenn der Boden eher schwer ist, weil das wohl die Neigung zu Gummifluß noch verstärkt.
Schlitzäste sind Triebe, die spitzwinklig angesetzt sind und unter Belastung mehr oder weniger stark zum Ausschlitzen (abreißen) neigen und dadurch üble Wunden verursachen können. Das kommt daher, daß bei Laubbäumen im Gegensatz zu Nadelbäumen ein Ast im Bereich der Astgabel belastungstechnisch fixiert ist und sich dieser Stabilitätsbereich bei zu spitzem Astansatzwinkel nicht ausbilden kann. Dem kann man durch rechtzeitiges Entfernen oder Kurzhalten solcher Triebe vorbeugen.
Ein Baum wächst und trägt natürlich auch ohne Schnitt und mit "Schlitzästen", allerdings ist das dann eben ein Glücksspiel, vor allem bei fruchttragenden Bäumen mit dem entsprechenden Zusatzgewicht zur Erntezeit.

Ach ja, ein Bild kann leicht über den Winkel täuschen, ich würd aber ca. 50-90° in der Astgabel für einen tragenden Leitast als optimal ansehen (je größer der Winkel umso besser die Statik).

Gruß
Baumfex
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« Antworten #12 am: 13. Mai 2006, 16:41:13 »

Hallo!
Ich bin mal mit einem Geodreieck zu dem Baum. Der Ast steht ca. in einem 45-50° Winkel.
Ich habe mir nun ein Obstschnittbaum zugelegt. So schön so gut. Beim Schmökern hat mich allerdings ganz besonders verwirrt, daß dort immer davon gesprochen wird, die Krone auf 3 Leitäste aufzubauen.
Mein Baum hat aber nur 2 starke Äste! Wenn ich den einen Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres schneide, hat er sogar nur noch den Haupttrieb! Kann ich damit rechnen, daß noch ein paar mögliche Leitäste wachsen werden?? Oder müssten die schon da sein?

* Büttners (Photo) (50,46 KB, 300x400 - angeschaut 333 Mal.)
« Letzte Änderung: 13. Mai 2006, 16:44:41 von Pusteblume » Gespeichert
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« Antworten #13 am: 14. Mai 2006, 06:45:49 »


Guten Morgen Pusteblume,

irgendwie drängt sich bei mir der Eindruck auf, als hättest Du kein sonderlich glückliches Händchen bei Deinen Einkäufen.  Smiley
Ohne den Autor näher zu kennen, aber es gibt solche Theoretiker, die sich für das Dreiastsystem aussprechen. In der Praxis habe ich bis jetzt jedoch noch kein gelungenes Exemplar (zumindest meiner Ansicht nach) gesehen. Irgendwie erschließt sich mir auch der Sinn nicht, vom Risiko, daß aus welchen Gründen auch immer, ein Leitast mal entfernt werden muß, mal ganz abgesehen.

In Deinem Fall dürfte das zwar evtl. auszugleichen sein, auch ist ein Baum auf Gisela 5 sowieso nicht sonderlich langlebig, aber warum so ein Risiko unnötig eingehen?
Vielleicht äußern sich hierzu noch z.B. Amur oder Baumfex, die haben mit so etwas evtl. mehr Erfahrung als ich.
Dein Seitenast wäre mir zu steil, so weit ich sehe auch zu weit unten, zumindest bei der von mir präferierten Baumform. Bei einem jungen Kirschbaum gibt es meiner Erfahrung nach kein Problem wg. Gummifluß, weshalb ich ihn weggeschnitten hätte, nun hat er vermutlich schon schön ausgetrieben und ich würde ihn nun mit Hilfe eines Gewichtes möglichst in die Waagrechte bringen, ohne daß der Ast am Stamm abfetzt. Daß ausgerechnet ich mich mal für Gewichte ausspreche…

Warum? Nun so wie der Ast steht, fließt viel Energie in diesen zu entfernenden Ast, das ist Verschwendung, gerade bei einer schwachwüchsigen Unterlage. Diese Energie soll in den Stamm und in dessen Seitenaustriebe fließen. Dadurch, daß Du den Ast in die Waagrechte bringst (und alle nach oben zeigenden Austriebe abknipst), wird letzteres Ziel erreicht.

Der Stamm wird dieses Jahr einige Seitenaustriebe bilden, aus denen Du dann nächstes Jahr die zukünftigen Leitäste auswählst. Bis dahin solltest Du Dich schon mal für die zukünftige Baumform entscheiden.

Ob die Leitäste schon vorhanden sein müssten? Meiner Meinung nach, bei einem guten Baum, der mehr als 4 Euro kostet, ja. So würde ich keinen Baum verkaufen. Vielleicht hat hier jemand jedoch eine andere Meinung?

Grüße
Pflaume
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« Antworten #14 am: 14. Mai 2006, 09:41:50 »

Ich habe gerade gesehen, daß ich das Wort "Buch" vergessen habe in meinem letzten Posting. Ich habe mir natürlich ein Obstbaumschnittbuch zugelegt.... ;-)

Den Seitentrieb waagerecht zu binden, werde ich wohl kaum schaffen, da er schon sehr stark verholzt ist am Ansatz. Oder reicht es, wenn die Astspitze mehr nach unten zeigt?
Wie ich gelesen habe, würde ich dann nur die Energie in die Oberseite fließen lassen.
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