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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Gehölze-Forum (Moderatoren: Hilmar, winterliesel)  |  Thema: Wie beschneidet man einen Schmetterlingsstrauch? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Wie beschneidet man einen Schmetterlingsstrauch?  (Gelesen 56469 mal)
Peter
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Klimazone 7a, 413 m.ü.M.


« Antworten #45 am: 02. Oktober 2007, 09:03:08 »

die haben mir alle bestätigt, daß sie "draußen" noch nie einen gesehen haben....
bei mir hat sich auch noch keiner ausgesamt..... (Und ich jäte so gut wie nie...)

Buddleja säht sich vor allem an mageren, kiesigen Standorten gerne selber aus und verdrängt da andere Pflanzen. In unseren Gärten und in der Kulturlandschaft (wo die Böden meist nährstoffreich sind) ist Buddleja kein Problem - sondern nur auf Standorten, die ohnehin schon sehr selten sind...

Ich denke, im Garten spricht dann nichts gegen Buddleja, wenn man sich jeweils die Mühe macht, die Blütenstände nach dem Verblühen abzuschneiden und in den Müll zu werfen. So findet keine Versamung statt.

Ich finde Buddleja auch eine schöne Pflanze - ihr Wert für die Schmetterlinge ist aber nur scheinbar einer. Der Nektar lockt lediglich die in der Umgebung ohnehin vorhandenen Falter an...
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Peter
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Klimazone 7a, 413 m.ü.M.


« Antworten #46 am: 02. Oktober 2007, 09:06:20 »

also... kann ich den nun jetzt schneiden oder muss ich bis zum Frühjahr warten?

Ich würde sie jetzt nur so weit zurückschneiden, dass sie dich nicht mehr stören und dann im Frühling (wenn keine Frostgefahr mehr herrscht) ganz tief runter, damit sie von unten wieder neu austreiben können.
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Biggi
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Biggi
Klimazone 5-6; 540 m ü.NN, Naturraum 392


« Antworten #47 am: 02. Oktober 2007, 09:07:45 »

Ääähm, entschuldigung bitte,

... kann die doch jetzt nicht einfach rauss reissen.  Unentschlossen


Es ist ja auch die Schwarze Liste der Schweiz.  Und wie Alfredos schon schrieb, hab ich bei uns noch nie einen in der freien Wildbahn gesehen.


Ich schneid das was stört immer weg. 
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Rosige Grüße
Birgit
honey
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« Antworten #48 am: 02. Oktober 2007, 09:22:58 »

Prima.... vielen Dank Peter....  Küsschen

dann werde ich das auch so machen....

bis bald mal wieder...

brauche im Frühjahr sicher noch ein paar Tipps... ist unser erster Garten und Vorgarten  Grinsend
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Alter Berg
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Alter Berg
So heißt mein Garten


« Antworten #49 am: 02. Oktober 2007, 09:56:25 »

Buddleja säht sich vor allem an mageren, kiesigen Standorten gerne selber aus und verdrängt da andere Pflanzen. In unseren Gärten und in der Kulturlandschaft (wo die Böden meist nährstoffreich sind) ist Buddleja kein Problem - sondern nur auf Standorten, die ohnehin schon sehr selten sind...

In unserer Gegend (Pfalz) wachsen die Buddlejen entlang der Bahnlinien, teilweise zwischen den Geleisen. Ich habe sie auch schon aus dem Spalt zwischen Hauswand und Straße wachsen gesehen. Diese Sämlinge sind meist sehr üppig und oft in schönen Farben, viel weiß, dunkellila oder rotviolett.

LG Lilo
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Alfredos
Gast
« Antworten #50 am: 02. Oktober 2007, 11:08:54 »

Vielleicht ist es bei uns auch zu kalt? Damit wird evtl. das Aussamen verhindert?
Ich hab die echt noch nicht in freier Wildbahn gesehen und kann mir das gar nicht vorstellen.

@Honey: Ich schneide ziemlich rigoros und habe festgestellt, daß die sehr hart im Nehmen sind. Ich habe diesen Sommer einen ziemlich alten Busch umgesetzt, der im Herst vorher auf Erdhöhe mit der Kettensäge rabiat abgesägt wurde - da hatte ich schon Angst, der kommt nie wieder - hat aber super neu ausgetrieben!

Den Busch hab ich jetzt umgesetzt, allerdings war von Wurzelstock nur noch ein Holzgnubbel da ohne Wurzeln dran - ich hätte keinen Pfifferling drauf gegeben, daß der wächst. Ich hab ihn 2 Tage in der Regentonne stehen gehabt und dann gepflanzt und er treibt jetzt ohne Ende und hatte auch 1 Blüte nach der Tortur.
lg
Alfredos
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tiarella
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tiarella
Klimazone 7a


« Antworten #51 am: 02. Oktober 2007, 12:54:02 »

Also bei uns hat sich unsere Buddleja schon ausgesät, auf schwerem Lehmboden, allerdings gibt es nur einen einzigen Sämling und über den bin ich persönlich froh, da der Hauptstrauch den Wühlmäusen zum Opfer gefallen ist. Bei uns habe ich noch nie "in freier Wildbahn" Buddleja gesehen.

Viele Grüße, Meike
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saxonia
Gast
« Antworten #52 am: 02. Oktober 2007, 13:50:44 »

Ich hab auch noch keinen wilden Schmetterlingsflieder gesehen, aber er samt sich aus. Ich habe bei mir zwei Ministräucher gefunden in deren Nähe definitv kein Schmetterlingsflieder steht, sondern 300m weiter weg.


Meine zwei Sträucher schneide ich erst im Frühjahr, da sie bei starkem Frost gerne zurückfrieren. Aber dann kann man auch mit der Säge ins alte holz gehen, der Strauch treibt brav wieder aus.
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #53 am: 03. Oktober 2007, 20:08:56 »

Also bei uns in der Stadt habe ich einen Schmetterlingsflieder gesehen, mitten auf dem Fußweg bei einem Verkehrsschild. Er hat sich dort sicher durch Samen breitgemacht.
Ich schneide meine Sträucher immer etwas zurück im Herbst und im Frühjahr ganz unten ab. Selbst nach den strengsten Wintern ist er immer wieder ausgetrieben.
Grüße vom Zwiebelchen
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
Gina66
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Die mit den Pflanzen spricht


« Antworten #54 am: 03. Oktober 2007, 21:51:56 »

Das mit dem Versamen scheint von der Sorte abhängig zu sein. Meiner sät sich aus wie Unkraut, ich schätze ich habe ungefähr 20-30 Sämlinge da herumstehen, werde sie jäten müssen. Der Schmetterlingsflieder vom Nachbarn (etwas dunklere Sorte als meiner) hat sich gar nicht versamt, obwohl der Nachbar die Rispen ebenfalls nicht abgeschnitten hat.
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Gruß Gina
eremurus
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Naturraum 102, Klimazone 7b


« Antworten #55 am: 28. Dezember 2007, 20:02:05 »

Hallo, ich hole dieses Thema noch mal aus der Versenkung.

Vor wenigen Tagen wanderte ich bei Hegne (westlicher Bodensee) durch den Wald. Auf einer Lichtung wuchsen links und rechts neben dem Schotterweg ca. 20 Buddleia davidii in allen möglichen Größen. Insgesamt wirkten sie sehr zierlich und verglichen mit den Sommerflieder-Arten in meinem Garten waren die noch an den Sträuchern verbliebenen Blätter ziemlich klein.

Bisher kenne ich wild wachsende Sommerflieder nur im Schotterbett stillgelegter Bahngleise. Dass sie sich jedoch an den o. g. Standort "verirrt" haben, hat mich schon sehr überrascht.

Winterliche Grüße,

Eremurus
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Susele
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Pfalz/Rheinebene, Weinbau, Klimaz. 8, 157m ü. NN


« Antworten #56 am: 21. Februar 2008, 22:59:12 »

Hallo!
Ich hab in meinem Garten vier Schmetterlingsflieder. Gelb, flieder und dunkellila und flower-power.  Weiß mag ich keinen haben da die verblühten Blüten nicht schön aussehen. Ich schneide das Verblühte nämlich nie ab Augen rollen

Den Schnitt erledige ich immer im Frühling. Ich schneide auf 30cm runter und die etwa besenstildicken Äste ganz raus (hab ich mal im TV gesehen).

Ausgesamt hat sich noch keiner meiner Flieder - wilde Sträucher finden sich bei uns an den Bahnlinien. Die Blüten sind aber mickelig und die Äste dünn und fiselig. Unentschlossen Sieht nicht wirklich schön aus Augen rollen

Meinen fliederfarbenen hab ich von der Nachbarin geerbt, dunkellila ist ausm Baumarkt, den gelben hab ich bei Baumschule-Eggert gefunden und flower-Power bei Baldur-Garten. Flower-Power hab ich allerdings noch nie geschnitten weil er sich erst im 2. Jahr (also jetzt im Moment) zu nem richtigen Busch zu entwickeln scheint.  Zwinkernd

Ich LIEBE die Buddleja!

LG
Susele
« Letzte Änderung: 21. Februar 2008, 23:01:25 von Susele » Gespeichert

Im Sommer brauche ich zur vollkommenen Zufriedenheit mein Motorrad, einen Garten, eine Weißherbstschorle und MINDESTENS eine Katze :-).
Im Winter brauche ich meine Nähmaschine, schöne Stöffchen, ne Tasse Kaffee und HÖCHSTENS EINE Katze.
montebello
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montebello
Don't feed the trolls!


« Antworten #57 am: 22. Februar 2008, 09:04:05 »

.....daß er auf der Liste steht weiß ich, aber jetzt mal ehrlich, ich bin wirklich viel draußen unterwegs, Wiesen, Wälder etc. Ich habe noch nie einen ausgewilderten Schmetterlingsflieder in der freien Wildbahn gesehen....
Da ich ja durch das Thema der "invasiven Neophyten" hier sensibilisiert worden bin, habe ich auch im Bekanntenkreis alle möglichen Leute gefragt, die in Feld und Wald unterwegs sind - die haben mir alle bestätigt, daß sie "draußen" noch nie einen gesehen haben.... .....

Der Sommerflieder kommt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen. Vielleicht tut er sich daher mit dem Aussamen in einige Gegenden schwer. Aber wenn man im Ruhrgebiet über stillgelegte Zechenanlagen geht, dann kann man da einige Buddlejas sehen. Und die hat sicher niemand gepflanzt. Birken breiten sich da übrigens auch wie wild aus.

Ich schneide meine Buddlejas übrigens immer im Februar, an einem frostfreien Tag, so auf 30 cm. Hat mir mal jemand gesagt, und geschadet hat es ihnen nicht. Die abgeblühten Rispen entferne ich regelmäßig.


Grüße, montebello
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Wenn das die Lösung sein soll, dann hätte ich gerne das Problem zurück
Röslein
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Klimazone 6b, Rhön, 500 m ü NN


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« Antworten #58 am: 22. Februar 2008, 10:57:33 »

..........so auf 30 cm. ......

Grüße, montebello


Also echt so ganz ab bis auf 30 cm über der Erde?
Und wie groß wird er dann im Sommer wieder?

Röslein
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Liebe Grüße
Röslein

Ein wenig Duft bleibt immer an den Händen derer haften, die Rosen schenken.  (aus Asien)
flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #59 am: 22. Februar 2008, 11:01:09 »

Also echt so ganz ab bis auf 30 cm über der Erde?
Und wie groß wird er dann im Sommer wieder?

Röslein

Ja, mache ich auch.
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"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten."
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
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