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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Sandkistensand? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sandkistensand?  (Gelesen 10243 mal)
dawn
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Verweilen heißt Staunen.


WWW
« am: 01. April 2002, 20:19:34 »

Ein Hallo ins Forum!

Wir sollten heuer nach 2 Jahren mal wieder den Sandkistensand wechseln, haben aber jetzt das Problem, wohin mit dem Sand? Er ist garantiert nicht als Katzenklo verwendet worden und von unten mit einem Teichflies (nicht Folie!) "abgedichtet".
Meint ihr, ich könnte ihn einfach unter die Gartenerde mischen (wir haben an sich sehr lehmigen Boden), oder ists der falsche Sand dafür???
Ich denk da an einen Teil ins neu entstehende Kräuterbeet, viele Kräuter mögen ja eher sandigen Boden? Könnte ich den Sand auch ein wenig auf der Wiese verteilen (wenn der Sand etwas abgetrocknet ist, dzt. ist er noch ziemlich nass)Huch

Fragen über Fragen....

Danke fürs Zulesen!!

Dawn
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2012, 07:52:58 von flor » Gespeichert
Ingrid Nordlippe
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« Antworten #1 am: 01. April 2002, 20:58:12 »

Ja, doch, ich habe auch Sand extra gekauft, den ich mit Erde oder/und Kompost vermische und aufs Land verteile, weil ich sehr schweren Boden habe. Ich tue ihn auch lagenweise zwischen den Kompost, der gerade angesetzt wird oder auch beim Umsetzen. Mich hat schon immer interessiert, welches der "scharfe" Sand ist, den Vita Sackville immer benutzt hat. Die hat ja auch sehr viel Sand verbraucht nach ihren Texten zu beurteilen, aber ausdrücklich "scharfen Sand". Ich habe mir 2 Kubikmeter aus einer Kuhle bringen lassen, der glaube ich auch beim Bau verwendet wird. Ist der scharf?
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Klimazone 6,  Lippe, 156 m NN
Günther
Gast
« Antworten #2 am: 01. April 2002, 21:23:08 »

Nicht bei "scharf" an was anderes denken! Tut man nicht...
Scharfer Sand enthält keine Feinanteile, dadurch nicht für Sandkuchen geeignet. Im Garten spielt das wenig Rolle, ohne Feinanteile ists ein bisserl besser.
@Dawn: Wie ich schon im anderen Forum bemerkt hab', Kinder vorher daraus entfernen!
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dawn
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Verweilen heißt Staunen.


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« Antworten #3 am: 02. April 2002, 13:38:26 »

Dank euch!! Lächelnd

Und jetzt werd ich gleich in den Garten sausen und weiterarbeiten....

Alles Liebe,

Dawn
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silvia
Gast
« Antworten #4 am: 02. April 2002, 16:12:38 »

Gut geeignet ist grober Sand, der auch zum Plastern genommen wird, hat mir einmal ein Gärtner erzählt.
Der Sand soll ja die Drainage verbessern. Wenn er zu viele Feinanteile enthält, wird er auf Dauen nur ausgeschwemmt und der gewünschte Lockerungseffekt tritt nicht ein.

Gruß Silvia
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zorro
Gast
« Antworten #5 am: 05. April 2002, 11:40:40 »

Sand muß nicht aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Die Bakteriendichte stellt sich auch bei neuem Sand innerhalb kürzester Zeit wieder auf das alte Maß ein. Abgebaut werden Bakterien lediglich in der obersten Schicht durch die UV Strahlung. Besser ist es mit dem Ground Master den Sand durchzusieben und somit alle festen Teile rauszuholen.
Diese Maschinen gibt es nbei einigen GalLaBau Firmen im Verleih.
Die Körnung des Sandes kann  unterschiedlich gewähltwerden. In der Regel ist es gewaschener Sand 0/2 mm. Dieser Sand weist allerdings nicht die besten "Kuchenbackeigenschaften" auf. Daneben gibt es Feinsand in der Körnung 0/1 mm . Allerdings gibt es regional sehr große Unterschiede im Angebot der Kieswerke.
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Andrea
Gast
« Antworten #6 am: 14. April 2002, 17:52:39 »

Ich wurde beim Kauf meines Sandkastensandes extra darauf hingewiesen, das er einen hohen "Lehmanteil" hat, damit die Sandburgen auch halten, zur Verbesserung eines Lehmbodens also wohl nicht unbedingt, aber schaden wird es bestimmt auch nicht.
Wie schafft ihr es den Austauschen zu müssen, meine Kinder haben die Sandkiste (allerdings jetzt ein paar m²) immer noch leer bekommen trotz Umrandung  Zwinkernd und auffüllen war ansagt.

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lilie
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Ich liebe dieses Forum!


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« Antworten #7 am: 14. April 2002, 21:37:39 »

Sand kann man ja immer mal wieder gebrauchen, z.B. um Pflanzen in sandigen Boden zu
setzen oder einen Gartenweg zu pflastern. Wir benutzen unsere Sandkiste ganz gezielt
als Vorrat für diesen Zweck. Auf diese Weise wird der Sand mindestens einmal jährlich
erneuert

Viele Grüße
Lilie
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Birgit
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« Antworten #8 am: 15. April 2002, 13:04:17 »

Hallo, mir hat man geraten, als Bodenverbesserung bei schwerem Boden unbedingt nur gewaschenen Sand zu nehmen. Der normale Bausand verdichtet sonst eher noch mehr und der Verbesserungseffekt geht nach hinten los.
Gruss
Birgit
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Günther d.G.
Gast
« Antworten #9 am: 27. April 2002, 03:57:36 »

Also zum 'Kuchenbacken' ist der 'ungewaschene Sand' am besten. In unserer Region ist
er ockergelb.

Für die Lockerung des Rasenbodens nur gewaschenen gebrochenen (=scharfen)
Sand nehmen. Der macht den Boden durchlässiger und Klee wächst dann angeblich
nicht mehr so gerne...

Lehmboden kann mit jedem Sand durchlässiger gemacht werden.

G.d.G.
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zorro
Gast
« Antworten #10 am: 19. Mai 2002, 17:13:42 »

Sand auf bindigen Boden auzubringen ist ziemlich müßig. Die Durchmischungsleistung der Würmer ist enorm. Nach kürzester Zeit ist nicht mehr übrig. Die Schichtstärke um Böden auszumagern müßte schon 30 cm betragen, wenn es was bringen soll.

Sande und Kiese werden immer nach ihrer Korngröße gehandelt. Angegeben ist immer das Kleins- und Größtkorn bei einer Quadratlochsiebung. Neben ungesiebten Füllkiesen oder - sanden die direkt aus der Wand des Kieswerkes stammen gibt es noch gebrochene und runde Materialien ( Splitt und Perlkiese) Zusätzlich gibt es natürlich auch Deckkiese die Lehmanteile enthalten.
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