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Autor Thema: Haselnussbohrer  (Gelesen 2305 mal)
Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« am: 25. August 2005, 13:54:41 »

Jetzt fallen die ersten noch unreifen Haselnüsse runter. Von den vergangenen Jahren weiß ich, dass in diesen sehr oft der Haselnussbohrer drin ist, der dann später auf dem Gartenboden aus der Nuss kriecht und im Boden überwintert. Wer hat denn da schon Erfahrungen oder Tipps?
Wenn ich jetzt möglichst viele auflese und entsorge, werden dann im nächsten Jahr weniger Nüsse befallen sein? Kann man mit den Boden etwas machen? Wie und wann kommt das Tier wieder in die neuen Nüsse? Kann man das verhindern und wie?
Grüße vom Zwiebelchen
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schildlaus
Gast
« Antworten #1 am: 25. August 2005, 14:38:06 »

Hallo,

ich habe gerade nachgeschaut: Die Larve verlässt die Nuss nach dem (verfrühten) Abfallen und überwintert in einer Höhle im Boden (in der sie  u. U. auch mehrere Winter bleibt), im Frühjahr verpuppt sie sich und schlüpft kurz darauf. Die Jungkäfer fressen an allen möglichen Sträuchern, können sich aber nur an/in Haselnuss fortpflanzen. Der Käfer (genauer: die Käferin) bohrt im Mai/Juni mit dem Rüssel Jungnüsse an und schiebt dann ein Ei hinein.

Wie man das verhindern kann weiß ich nicht. Ich habe mich ja eh schon ein paar Mal in die Richtung geoutet: Ich finde viele von den "Schädlingen" bei näherem Hinsehen wunderschön und freue mich, sie im Garten zu haben (das gilt auch für den Haselnussbohrer mit seinem skurrilen Design). Dass sie sich an den Nüssen bedienen, nehme ich da gern in Kauf, ich muss ja nicht davon leben (die aber schon).

Aber das kann natürlich jeder halten wie er will.

Grüße

Wilfried
« Letzte Änderung: 25. August 2005, 14:39:13 von schildlaus » Gespeichert
Tolmiea
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« Antworten #2 am: 27. August 2005, 00:04:23 »

Eine halbwegs brauchbare Eindämmungsmethode für den Haselnussbohrers ist meine Leidenschaft für milchige Nüsse...
Rechtzeitig, bevor die ersten Nüsse fallen, sofort und gründlich abernten und in einer Schachtel ausreifen lassen, die Maden sammeln sich unten....

Aber wir haben dieses Jahr wieder ein Eichhörnchen, da verzichte ich gern ....

liegrü g.g.g.
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #3 am: 29. August 2005, 10:39:48 »

Nicht, dass ich etwas gegen die Natur habe. Auch ein Nussbohrer hat eine Existensberechtigung. Aber er muss ja nicht alle Nüsse haben. Zwar hat sich noch kein Eichhörnchen eingefunden, aber ich ernte die Nüsse zum eigenen Verbrauch (Nusskuchen  Smiley) und den Rest bekommen die Vögel im Winter. Da sind besonders die schönen Eichelhäher ganz wild drauf und kommen dann bis zu uns ans Wohnzimmerfenster. Aber wie kommen denn nun die Käfer wieder in die Nuss? Also wahrscheinlich können sie fliegen. Bisher konnte ich weder in der Natur noch in Büchern welche kennen lernen.
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Tolmiea
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« Antworten #4 am: 29. August 2005, 10:45:29 »

Gut, dass du fragst!!  Lächelnd Ich habe doch glatt meinen Lieblingslink vergessen!

http://www.arthropods.de/insecta/coleoptera/curculionidae/curculioNucum01.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Haselnussbohrer

liegrü g.g.g.
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schildlaus
Gast
« Antworten #5 am: 29. August 2005, 12:43:53 »

Aber wie kommen denn nun die Käfer wieder in die Nuss?

In der Nuss sind nie Käfer, immer nur Eier oder Larven, und wie die da rein- und rauskommen siehe oben, # 002, oder Tolmieas schönen Link.

Grüße

Wilfried
« Letzte Änderung: 29. August 2005, 16:49:22 von schildlaus » Gespeichert
Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #6 am: 29. August 2005, 12:54:39 »

Danke Tolmiea für den interessanten Link. Nun werde ich mich mal im Frühjahr mit einer Lupe bewappnen und auf Suche gehen bei meinem Haselstrauch. Vielleicht finde ich einen Käfer und kann von Angesicht zu Angesicht über die Nüsse streiten  Zwinkernd
Viele sind ja dieses Jahr noch nicht runter gefallen. Da war die Nussbohrerfrau wohl nicht so sehr fleißig im Frühling.
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Tolmiea
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« Antworten #7 am: 29. August 2005, 20:27:26 »

Nachreifen war natürlich etwas anders gemeint....
Aber selbst ich schaffe es nicht den abgeernteten Karton an einem Abend leerzufuttern. Also kontrolliere ich den Boden und lasse die "armen Würmer" net bis zur Erschöpfung am Boden vor sich hinzappeln sondern erlöse sie dann kurz und schmerzlos....

So über den Daumen ist der Pflückzeitpunkt bei meiner Roten Hasel immer schon Ende Juli, Anfang August....

liegrü g.g.g.

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