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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Birne, Apfel, Zwetschge in Norddeutschland? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Birne, Apfel, Zwetschge in Norddeutschland?  (Gelesen 3487 mal)
Sarzine
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53°55'N, 8°58' O Klimazone 8a


« am: 18. Dezember 2004, 15:31:24 »

Ich möchte mir Birnen- und Apfelbaum sowie eine Zwetschge neu zulegen. Platz und Sonne sind vorhanden, Wetter eben Norddeutschland. Sie sollen zum Backen genauso taugen wie zum Einfrieren, möglichst nicht viel Pflege erwarten und robust sein.
Mein Mann steht auf Braeburn und Williams Christ.
Was würdet Ihr mir empfehlen?

Vielen Dank, Sarzine
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Träumerin
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« Antworten #1 am: 19. Dezember 2004, 10:39:09 »

Hallo Sarzine, meine Lieblingsobstbäume sind:
Birne - Köstliche von Charneu auf Buschbaum, habe ich seit 18 Jahren trägt seither jährlich, die Früchte sind super zum Wecken und Frischessen halten allerdings höchstens 8 Wochen
Apfel - Topaz und Pinova, sehr gute, haltbare und für alles in der Küche brauchbar. Grafensteiner, Mutsu und Elstar hab ich auch, die halten nicht lang und tragen nicht regelmäßig
Zwetschge - habe ich jetzt nach Empfehlungen die Sorte Hanita gepflanzt, habe noch Empress die auch nach 5 Jahren nur vereinzelt trägt und eine Hauszwetschge habe ich letztes Jahr gerodet weil sie nur kranke Früchte hatte
Was bei dir in Norddeutschland am besten wächst erfragst am besten in Kleingartenanlagen. Ich bin in Ostbayern auf Spätfrostunempflindliche Sorten angewiesen
Liebe Grüße Träumerin



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wendel
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« Antworten #2 am: 20. Dezember 2004, 14:42:07 »

Hallo Sarzine ,

die Empfehlung in W .Hartmanns "Alte Obstsorten, 2. Aufl " reinzuschauen kann ich nur unterstützen. Ein tolles Buch, da hier neue Erkennnisse zu den alten Sorten aus heutiger Sicht gegeben werden. Lokalsorten werden leider nur wenig behandelt,aber dafür gibts ja Praktiker vor Ort in Pomologenvereinen etc ( Vielleicht kann die OVA -Jork im Alten Land bei Hamburg) weiterhelfen.

In vielen Büchern wird nur die 50 Jahre alten Beschreibung abgedruckt,
Lager und Reifezeit, sowie Geschmack sind damit nur vage beschrieben, damit will ich aber nicht pauschal über alle Bücher herziehn!

Altländer Pfannkuchen, Horneburger, Finkenwerder Prinz sind gute Verarbeitungsäfel, und erste beide lange haltbar.

Die ebenfalls schon angesprochene Köstliche aus Charneu in Ndtl als Bürgermeisterbirne bekannt, ist robust und hat gute Quali, aber schnell matschig, Nasskonserven "Fuseln" was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut (Erfahrung Kölner Raum!).
Condo, Conference (bei Pflege!), Supertrevuox (Fault zt ), Doppelte Philipp, Herzogin Elsa, Prinzessin Marianna, sollten laufen.

Von den neuen Naumburger-Dresdener Züchtungen könnten Armida ( Trauerwuchs) A 10 und Elektra M 9, sowie als Frühbirne Hermann A 8 interessant sein, alle kein Sortenschutz.

Aus Canada die feuerbrandfeste Harrow delight, Aus Osteuropa die Blütenfrostempfindliche Dessertnaja E 8 mit Schleuderwuchs und Nojabrskaja A10 aus Moldavien, beides "Knachbirnen", also sofort als feste Frucht essbar.

Zwetsche Hanita A 8 sehr guter Geschmack, backt nicht so gut, Frühere E 6 Katinka ..


Wird schon  Wendel
« Letzte Änderung: 22. Februar 2008, 15:28:15 von Walther » Gespeichert
PeterO.
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pecunia non olet


« Antworten #3 am: 21. Dezember 2004, 16:44:58 »


Ansonsten: örtliche Obstbauern fragen (wobei die ihre Bäume natürlich mit anderen Zielen und unter anderen Bedingungen setzen, als es Privatleute tun).
Querkopf
Sorry, dass ich mich einmische, aber örtliche Obstbauern Grinsend
Bei uns - zwischen Elm und Asse - kommt das Obst von Lidl oder Aldi, genauso wie die Eier und die Milch. Hier gibt es nur Zuckerrüben, Getreide, jahrein jahraus.
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`s gibt viel zu verdienen, lang zu!

audio, video, disco

Rechtschreibfehler sind keine, sondern meine persönliche Rechtschreibreform!
Andreas Regner
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Klimazone 7 (6-8), phän. Naturraum 70


WWW
« Antworten #4 am: 27. Dezember 2004, 11:42:42 »

Williams Christ



Hallo,

Birnen sind grundseätzlich selbstunfruchtbar, d.h. du brauchst eine 2. Befruchtersorte - nicht irgendeine. Sie muss passen. Listen mit passenden Befruchtersorten findest Du in der eingängigen Obstliteratur, z.B. im Literaturverzeichnis Birnen auf pb.

Anders als beim Apfel sollte man bei der Birnenpflanzung sehr auf passende Befruchtersorten achten: Sie werden relativ wenig gepflanzt und es kann zu Befruchtungsproblemen kommen.


Williams Christ finde ich persönlich geschmacklich im Verhältnis zu vielen anderen Birnensorten nicht so interessant. In der Anbauwürdigkeit für S.-H. bin ich mir unsicher. Tendenziell zu kalt hier behaupte ich vorsichtig - selbstverständlich könnte in deinem Garten ein passendes Kleinklima herrschen. Durchlässige Böden sind wichtig - also nicht in eine Lehmsenke pflanzen. Zwinkernd

Zwetschgen: Viel gepflanzt habe ich hier schon Bühler und Wangenheims Frühzwetschge.

Äpfel: Da gibt's nun massenhaft interessante, ich nenne jetzt mal nur 3 regionale Sorten: Sehstermüher Zitronenapfel, Ruhm von Kirchwerder und Signe Tillisch.
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grüsse
andreas
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