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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Nordische Bergfeige blüht nicht 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Nordische Bergfeige blüht nicht  (Gelesen 15764 mal)
texing
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« am: 18. Juli 2004, 11:27:33 »

Ich habe im Herbst 2002 eine "Nordische Bergfeige" gepflanzt (laut Verkäufer winterhart).
Im darauffolgenden Winter sind alle Triebe erfroren.
Im Laufe des Jahres 2003 hat sie dann erneut ausgetrieben. Dass die Pflanze nach dieser Vorgeschichte in 2003 nicht blühte, erschien mir nicht ungewöhnlich.
Inzwischen ist die Pflanze ca. 60 cm hoch und macht einen gesunden Eindruck.
Leider sind auch in diesem Jahr keine Blüten erschienen.
Hat jemand eine Erklärung?
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wendel
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« Antworten #1 am: 19. Juli 2004, 11:16:08 »

Es liegt vielleicht an einer falschen Etikettierung, kenne diese Sorte persönlich nicht, aber man darf nur Früchte erwarten von den Selbstbestäubern /Parthenokorpen Sorten. Echte Feigen brauchen einen Insektenbefruchter, den es hier nicht gibt. Diese Sorten wachsen meist stärker und haben ein etwas grössere ,stärker gefiedertes Blatt als die Selbstbefruchter. (ZB Bayernfeige violetta von Plattner)
Feigen erfrieren ab ca -12 °C vor allem bei trockenen Winden, deshalb besser an einer Mauer pflanzen ,treiben aber willig aus dem Wurzelstock Neutriebe.Nur die Knospenansätze (es gibt keine eigentliche Blüte)im Vorjahr reifen hier sicher im August-Sept. aus,die Sommerfrüchte,die ab 10 cm Neuaustrieb gebildet werden, werden zu spät reif.Sollte also das alte Holz erfroren sein,gibts keine essbaren Früchte.es sollten aber kleine grüne neugebildetwerden, fallen diese alle plötzlich in Pflaumengrösse ab, ist es die unbrauchbare echte Feige.
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gregor
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« Antworten #2 am: 26. Juli 2004, 11:25:22 »

Feigen im eigenen Garten

Dass Feigen an geschützten Stellen auch bei uns im Freien gezogen werden können ist gar nicht so unbekannt. Ausser Tipps für den Winterschutz wird man sonst allerdings wenig über die richtige Kultur erfahren.

Gerne wird ein Feigensteckling aus dem Urlaub mitgebracht. Auch in gut sortierten Gartencentern ist die uns typisch mediterran erscheinende – aber aus Zentralasien stammende – Obstart als Kübelpflanze erhältlich. Hin und wieder wird der Versuch unternommen, die Pflanzen im Freien auszupflanzen. Um Feigen bei uns erfolgreich im Freiland zu kultivieren müssen Sie folgenden Faktoren besondere Beachtung schenken:
- der Winterhärte
- dem Standort
- der Blütenbiologie
- dem Wachstums- und Fruchtrhythmus
Diesen Punkten will ich mich im Folgenden widmen.

Winterhärte und Standort

Nicht alle Pflanzen sind gleich hart. Manche Klone halten kaum Fröste aus, andere können doch erhebliche Minustemperaturen ertragen. Die durchschnittliche Frosttoleranz liegt bei etwa –10°C. Pflanzenteile, deren Temperatur unter diese Toleranzgrenze absinkt, erfrieren. Daher ist guter Winterschutz ratsam. Vor allem Windschutz ist wichtig, da Wind nicht nur zu starker Abkühlung bis tief ins Holz führt, sondern auch den Wasserbedarf steigert. In gefrorenem Boden allerdings kann die Feige kein Wasser aufnehmen und vertrocknet. Oft entsteht dann der Eindruck, die Pflanze wäre erfroren.
Andererseits darf der Boden im Winter nicht zu feucht sein, da die Wurzeln der aus Trockengebieten stammenden Pflanze leicht faulen können, vor allem in humosen, aber auch in schweren Böden. Eine gute Drainageschicht ist daher von Vorteil.
Winterschutzmethoden gibt es mehrere. Am bewährtesten ist das anhäufeln mit Erde und den Strauch mit Bauvlies einzuwickeln. Friert der Strauch dennoch zurück, so bildet er Stockausschläge, sofern die Bodentemperatur nicht unter die Toleranzgrenze absinkt. Oft gelten grüne und gelbe Feigen als winterhärter als violette, ebenfalls Sorten mit weniger tief gelappten Blättern.
Wichtig ist ein geschützter Standort. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass Feigen so viel Sonne wie möglich bekommen! Das ist nicht nur zur Fruchtbildung, sondern auch für das Ausreifen des Holzes von Bedeutung. Ein Pflanzort an einer hell gestrichenen Südwand ist ideal.

Blütenbiologie

Die „Früchte“ sind eigentlich Fruchtstände. Gegessen wird Achsengewebe, das die winzigen Blüten umschließt, sowie die Blüten und eigentlichen Früchte selbst: Der Stängel stülpt sich nach innen und bildet einen Hohlraum, in dem die Blüten sitzen. Aus den weiblichen Blüten entstehen kleine Steinfrüchte, die von fleischig rot gewordenen Blütenblättern umgeben sind. Viele Fruchtsorten haben nur weibliche Blüten. Bei vielen Klonen entwickeln sich auch ohne Bestäubung Feigen (Fruchtbildung ohne Bestäubung nennt man Parthenocarpie). Bei erfolgter Bestäubung ist die Ernte jedoch größer, die Feige saftiger. Daher arbeitet man in den Hauptanbaugebieten mit Caprifikation: In die Kronen blühender Fruchtsorten wird ein Ast einer ungenießbaren, auch männliche Blüten tragenden Bocksfeige („Caprificus“) gehängt. In den Blütenständen leben Feigenwespen (Blastophaga psenes), eigentlich Parasiten, aber die einzigen, die Feigen bestäuben können. In den großblütigeren Fruchtsorten können sie jedoch nicht parasitieren, weil ihr Legestachel nicht lang genug ist und sie verlassen den Blütenstand nach erfolgter Bestäubung wieder.
Bei uns kommt diese Wespe nicht vor. Sie ist nicht winterfest. Daher kommen für die erfolgreiche Kultur als Obst bei uns nur parthenocarpe Klone – ohnehin die Mehrheit der Sorten – in Frage. Entgegen mancher Behauptungen sind parthenocarpe Sorten nicht an äußerlichen Merkmalen (etwa Blattform) erkennbar.

Lebensrythmus

Ein weiteres Geheimnis ist die Blatt- und Fruchtfolge. Feigen sind sehr anpassungsfähig: In winterkalten Regionen sind sie sommergrün, in sommertrockenen Gebieten können sie im Sommer fast alle Blätter verlieren. Mitunter können sie im Sommer und im Winter fast ohne Laub dastehen, in feuchteren, warmen Gebieten sind die Pflanzen mehr oder weniger immergrün. Bei unseren langen Wintern wird zu große Sommertrockenheit nicht gut vertragen.
Was in diesem Zusammenhang interessiert, ist der Blührhythmus: In warmen Gebieten gibt es bis zu drei Ernten im Jahr. Bei uns ist das kaum möglich. Lediglich im Wintergarten durchkultiviert besteht diese Chance. Im Freiland gibt es ein Problem: Im Frühjahr erscheinen an oberen Teilen des alten Holzes, sofern es keine Frostschäden hat, Blütenstände, aus denen sich in der Regel essbare Feigen entwickeln. Die Neutriebe entwickeln zuerst Blütenstände, die keine genießbaren Feigen hervorbringen. Wenn das alte Holz erfroren ist, so wird man vergeblich auf den Fruchtgenuss warten. In warmen Sommern bilden die Neutriebe im Herbst allerdings nochmals fruchtfähige Blütenstände, die bei uns kaum die Möglichkeit haben auch nur halbwegs auszureifen. Aber auch was diesen Rhythmus anbelangt gibt es individuelle Unterschiede. Manche Sorten tragen auch an Neutrieben.

Konsequenzen für eine erfolgreiche Kultur

Wenn die Feige im Garten keine schmackhaften Früchte hervorbringt, so kann das mehrere Ursachen haben:
- ein nicht parthenocarper Klon oder gar eine „Bocksfeige“ („Caprificus“)
- ungenügende Winterhärte des Holzes bei nicht an Neutrieben ausreifenden Klonen
- ein falscher Standort, an dem das Holz nicht zur Frosthärte ausreift, zu wenig Sonne zur Fruchtbildung, Winternässe, starker winterlicher Wind, …
- falscher Schnitt, durch den die oberen, tragenden Teile des alten Holzes entfernt werden
Leider sind kaum benannte Sorten für unser Klima getestet worden. Lediglich die geschützte Sorte ‘Violetta‘ ist als gut winterhart – obwohl violettfrüchtig – und als „Bayernfeige“ im Handel. Sonst gilt: Selbst experimentieren! Dazu werden im Urlaub in südlichen Ländern etwa 15 cm lange Grünstecklinge geschnitten, die im Wasser bewurzeln und den ersten Winter frostfrei überwintert werden. Für eine Freilandüberwinterung muss die Pflanze gut eingewurzelt sein und sollte daher spätestens Ende Mai ausgepflanzt werden.




Inhaltsstoffe
Feigen enthalten 12% Zucker, nämlich Saccharose und Glucose, getrocknet sind es bei Saccharose 53%, die die Früchte konservieren. Ungewöhnlich hoch ist der Calciumgehalt.



Verwendete Fachausdrücke:
Klone: genetisch identische Individuen, die durch vegetative Vermehrung (Stecklinge, Veredeln, …) entstehen. Bei ausschließlich vegetativ vermehrten Pflanzen (z.B. Obst) sind Sorten immer mit Namen versehene Klone
Bestäubung: Aufnahme des Pollens („Blütenstaub“) durch die Narbe der weiblichen Blüten(teile), im Gegensatz zur
Befruchtung: Aufnahme der Spermienzelle durch die in der Samenanlage sitzende Eizelle. Die bei den meisten Blütenpflanzen unbewegliche Spermienzelle wird mittels Pollenschlauch aus dem Pollenkorn zur Samenanlage gebracht.
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d'Ehre
Grischa
Tilla
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Tilla
Klimazone 8a - 90 m über NN (Rheinhessen)


« Antworten #3 am: 26. Juli 2004, 20:19:43 »

Meine kleine Feige ist in vier Jahren zu einem stattlichen Baum von 3m Höhe herangewachsen  Schockiert , damit hätte ich nie gerechnet.
Meine Frage: Wann sind die Früchte eigentlich reif zum Ernten?


Viele Grüsse
Tilla

* Feige und Wein 2004 (Photo) (70,65 KB, 300x400 - angeschaut 860 Mal.)
« Letzte Änderung: 26. Juli 2004, 20:20:05 von Tilla » Gespeichert

Naturraum 227
Alter Berg
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Alter Berg
So heißt mein Garten


« Antworten #4 am: 26. Juli 2004, 21:02:01 »

Die Feigen sind reif, wenn die Vögel sie gefressen haben.
Scherz beiseite: Wenn sich die Frucht weich anfühlt, der Stiel sich gelb färbt und die Frucht sich durch eine leicht Kippbewegung vom Strauch brechen lässt, dann ist die Feige reif. Optimalste Reife wird durch feine Risse der Außenhaut gekennzeichnet. Dann sind aber meist die Vögel erster.

LG
Lilo
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xuxo
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Schützt die Umwelt !


« Antworten #5 am: 15. September 2004, 21:23:44 »

meine feige trägt etliche früchte ... noch sind alle grün. eine konnte ich bereits ernten ( sie schön dunkel lila + mega süß). jetzt haben wir scho mitte september...schaffen die anderen es noch? wie kann ich diese restlichen 30 feigen noch ernten ?
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Sabine G.
Gast
« Antworten #6 am: 15. September 2004, 21:42:20 »

Das weiss ich zwar nicht, aber die Feigen sind reif, wenn Sophie sie erntet ( Labrador!)  Grinsend

Viele Gruesse
Sabine

deren Feige aus Suedfrankreich stammt und deren Hund aus der Toskana kommt...
« Letzte Änderung: 15. September 2004, 21:43:13 von Sabine G. » Gespeichert
Hermann.
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« Antworten #7 am: 16. September 2004, 06:43:56 »

Hallo Gregor,

vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung der Feigen. Meine hatte, wie fast jedes Jahr, eine normal große Feige, die aber ungenießbar war. Innen wattig/matschig. Ich wollte sie eigentlich kompostieren, jetzt bekommt sie dank Deines Postings nochmal eine Chance.

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Viele Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Gartenkoenig
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« Antworten #8 am: 15. Oktober 2004, 22:41:29 »

Habe im Frühjahr 2000 die gleiche Feige gepflanzt.Diese war daß ganze Jahr über kein bischen gewachsen. Nach dem Winter sah es so aus als ob die Feige erfrohren sei.Als die Feige im Frühling 2001 immer noch nicht anfing zu wachsen, entschloß ich mich dieses als Fehlkauf abzustufen und sie zu entfernen,ist jedoch aus Zeitmangel nicht geschehen.Jedoch im späten Frühling stellte ich Austriebe an der Pfanze fest (4 Stück) welche mit extremer Geschwindigkeit wuchsen (hatte im Herbst wohl zuviel Dünnger bekommen  Smiley)Im Herbst 2001 war sie bereits bis auf 90 cm angewachsen und hatte sogar kleine Feigen angesetzt.Diese fielen jedoch nach und nach ab.
Um einen extremen Hochwuchs zu unterbinden habe ich einen Rückschnitt vorgenommen (war ein Fehler) da die Feige an diesen Stellen anfing zu verholzen, ich dachte schon das sei das Ende. Lächelnd
Im folgenden Jahr zeigten sich glücklicherweise ca. 10 bis 15 cm unter der Verholzung wieder neue Triebe, diese zeigten bis zum Herbst wieder eine Wachstumslänge von ca 50 bis 60 cm (hatte weniger gedüngt ) diesesmal  seitwerts und nach oben. Ebenfalls erschienen wieder kleine Feigen die nacheinander abfielen.Im Jahr 2003 (die Feige war mittlerweile wieder auf ca. 90-100 cm angewachsen)zeigten sich im Frühling nach dem entfalten der Blätter, an den seitwärts gewachsenen Äste 5 Feigenansätze. Mitte August 2003 waren davon 2 Stück erntereif. Die anderen 3 waren abgefallen. Dieses Jahr erntete ich 7 köstlich wohlschmeckende Feigen.(Durchmesser ca 4-6 cm) Der Feigenbaum ist mittlerweile auf einen Durchmesser von ca.160 cm angewachsen. Die kleinen Feigenansätze entferne ich immer da diese nicht ausreifen. Außerdem entziehen sie der Pflanze Kraft und würden sowieso abfallen.
Blüten habe ich noch keine festgestelt, der Fruchtansatz entsteht immer zwischen Ast und Blattansatz. Auch heute noch schneide ich die Pflanze zurück aber mit Vorsicht.
Wichtig ist das von innen ausgelichtet wird,dieses führt dazu das die vorhandenen Äste kräftiger werden. Auch beim düngen halte ich mich zurück dieses fördert zwar das Wachstum ( die Äste wachsen zu schnell und bleiben dabei zu dünn. Bei starkem Wind brechen diese sehr schnell ) verhindert aber anscheinend den Fruchtansatz.
Ich habe festgestellt daß die Knospenansätze der nach oben wachsenden Äste im Winter erfrieren. Im Frühling jedoch neue Austriebe(Gabelung)entstehen, deshalb nehme ich keinen Schnitt vor um das Höhenwachstum zubegrenzen.
(Frühestens bei 4 m Höhe)
Ich vermute, daß der Feigenbaum erst eine gute Grundlage benötigt, um sich dann später käftig zu entwickeln.
Als Hinweis es gibt 2 Arten der nordischen Bergfeige
sie unterscheiden sich in der Farbe grün und blau.
Die Grüne ist angeblich Mitte/Ende September reif meine war bereits Mitte August reif.
Die Blaue angeblich Mitte/Ende Oktober. Wahrscheinlich ist die Reifezeit vom Wetter abhängig.
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Susele
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Pfalz/Rheinebene, Weinbau, Klimaz. 8, 157m ü. NN


« Antworten #9 am: 29. Oktober 2004, 10:53:07 »

Hallo!

Ich dachte schon, meine Feige ist die einzige die keine Blüten hat  Grinsend

Ich habe die Ficus carica Brown Turkey.
http://www.eggert-baumschulen.de/index1.htm

Sie steht nun das 2. Jahr und hat sich meiner Meinung nach nicht viel verändert. Sie ist ca 1m hoch, hat diverse Zweige und dieses Jahr konnte ich sogar eine supersüße, megagute absolut spitzenmäßig schmeckende Feige ernten *immernochschmatz*.  Grinsend Grinsend
Die andren zehn Feigen, die auch schon eine Größe von ca 5cm Durchmessern haben, sind jedoch nicht ausgereift aber auch nicht abgefallen. Naja - vielleicht im nächsten Jahr  Lächelnd Geschnitten habe ich meine Feige nicht.

Wir wohnen im Weinbauklima (Südpfalz), die Feige steht in lehmigem Boden direkt an der südlichen Hauswand (ca 1,50m Abstand) und hat Sonne vom frühen Morgen bis zum Abend.

Einen Winterschutz hat sie bisher nicht benötigt.  Smiley

Von einem Arbeitskollegen habe ich zudem viele Stecklinge bekommen, in einem Wasserglas bewurzelt und dann eingepflanzt. Sie sind willig angegangen und trieben schon im gleichen Jahr Blätter ohne Ende. Die Sorte ist allerdings unbekannt. Ich weiß nur, daß die Feigen der Mutterpflanze hervorzüglich schmecken  Lächelnd Sie stehen an derselben Hauswand wie die "große" und wachsen munter vor sich hin. Ein Nachbar machte mich schon drauf aufmerksam, daß ich "aufpassen" solle  Schockiert denn die Feigen würden hier wuchern ohne Ende  Schockiert Schockiert Hmm.... ob dies vielleicht mein erklärtes Ziel ist?? Augen rollen Grinsend

Letzte Woche habe ich in der Obstschale eines Seminarhotels eine Feige entdeckt und mir diese sofort gesichert. Leider schmeckte sie fad und die Körner waren riesengroß und die Schale hart. *bäh* Keine Ahnung, wo die herstammte ... Zunge

Da warte ich doch lieber aufs nächste Jahr und ernte die aus dem eigenen Garten  Grinsend

LG
Susanne
« Letzte Änderung: 15. November 2004, 12:45:03 von Susele » Gespeichert

Im Sommer brauche ich zur vollkommenen Zufriedenheit mein Motorrad, einen Garten, eine Weißherbstschorle und MINDESTENS eine Katze :-).
Im Winter brauche ich meine Nähmaschine, schöne Stöffchen, ne Tasse Kaffee und HÖCHSTENS EINE Katze.
Susele
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Pfalz/Rheinebene, Weinbau, Klimaz. 8, 157m ü. NN


« Antworten #10 am: 08. November 2004, 14:25:23 »

Hallo!

Freitag hab ich im Garten aufgeräumt. Und siehe da - ich konnte 10 Feigen ernten!  Lächelnd
Wunderschön dunkelviolett - so wie sie sein soll. Nur etwas klein. Aber seeeehr lecker  Grinsend

Ist es normal, daß die Feigen erst Anfang November reif sind? Oder ist mein Feigenbäumchen doch etwas "komisch"?  Augen rollen

LG
Susanne
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Im Sommer brauche ich zur vollkommenen Zufriedenheit mein Motorrad, einen Garten, eine Weißherbstschorle und MINDESTENS eine Katze :-).
Im Winter brauche ich meine Nähmaschine, schöne Stöffchen, ne Tasse Kaffee und HÖCHSTENS EINE Katze.
gregor
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« Antworten #11 am: 12. November 2004, 10:15:51 »

Es gibt keine Feige die keine Blüten hat. Woher sollten sie sonst Früchte haben?

Also nochmal: Die kleinen Knubbel die entstehen sind Achsenbecher. Die Blüten sitzen genauso wie die Früchte im Achsenbecher drinnen und sind daher von außen unsichtbar. Erst wenn die Feige aufgeschnitten wird, werden die Früchte sichtbar: das sind die kleinen braunen Körndln. Was fleischig ist und so gut schmeckt ist der Achsenbecher und sind die fleischig gewordenen Blütenblätter, nicht die Früchte.
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d'Ehre
Grischa
Andreas Regner
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Klimazone 7 (6-8), phän. Naturraum 70


WWW
« Antworten #12 am: 13. November 2004, 12:18:27 »

Hallo,

ein ähnlicher Artikel von Gregor zur Feige ist auch veröffentlicht unter
http://www.pflanzenbuch.de/modules.php?name=News&file=article&sid=262
und
http://www.planten.de/pflanzen/obst/feige/
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grüsse
andreas
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