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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Sind heuer alle Kirschbäume krank??? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sind heuer alle Kirschbäume krank???  (Gelesen 1813 mal)
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« am: 18. Juli 2004, 12:14:44 »

ziemlich besorgt muss ich feststellen, dass heuer fast alle Kirschbäume bei uns (Steiermark, Ö) krank sind.
Die Blätter bekommen grosse weinrote bis braune Punkte, zunehmend, bis sie ganz rotbraun sind und sich einrollen;
Einige Blätter sind auch orange bis gelb, die jungen Triebe trocknen scheinbar aus.
Welche Krankheit ist das, bzw. schädigt sie nur heuer die Blätter, oder sind die Bäume in Gefahr??
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Feder
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« Antworten #1 am: 18. Juli 2004, 14:23:21 »

@manfred99:

Bei mir schaut auch ein Kirschbaum so aus, wie von dir beschrieben. Die Punkte auf den Blättern stammen wohl von einem Pilz. Die abgestorbenen Triebspitzen, schauen ganz schwarz aus, stammen von einem massiven Befall mit schwarzen Läusen.
In meiner Gegend sind nicht alle Kirschbäume befallen. Mein Baum steht auf einem schlechten Standort, er kränkelt jedes Jahr und trägt nicht, deshalb werde ich ihn im Herbst fällen.
Wenn man bei Obstbäumen mit Spritzungen etwas erreichen will, muss man wohl im zeitigen Frühjahr schon anfangen. Die abfallenden kranken Blätter sollte man entsorgen (nicht über Kompost) damit nicht über den Boden eine Neuinfektion erfolgt.

LG, Maria
« Letzte Änderung: 18. Juli 2004, 14:25:35 von Feder » Gespeichert
Feder
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« Antworten #2 am: 19. Juli 2004, 10:32:16 »

Die gute Nachricht: Feuerbrand ist es nicht, der befällt kein Steinobst.
An Steinobst gibt es aber eine Spitzendürre (Pilz), wenn keine Läuse dran waren.
An den Blättern kann es Schrotschuss sein ( die braunen Punkte brechen heraus und machen runde Löcher), oder Sprühfleckenkrankheit (kleine runde Flecken in Massen) , beides Pilzerkrankungen, die besonders in nassen Jahren auftreten.
Grosse Bäume gehen davon nicht ein, die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankungen im nächsten Jahr wieder auftreten, ist aber gross.
Nach O. Wassermann hilft dagegen harmonische Düngung, gegen Schrotschuss auch ausreichende K-Düngung und der Einsatz von Kupferspritzmitteln und Netzschwefel.Beide Mittel sind ungiftig und nützlingsschonend.

Gruss, Maria
 


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wendel
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« Antworten #3 am: 19. Juli 2004, 10:59:14 »

Hallo Manfred,

Die Symthome könnten Auswirkungen der letztjährigen Trockenheit sein,was zu Stresssituationen geführt hat . Ebenso Überschwemmungen in dichten Böden lassen die Wurzeln gerne anfällig für Schadpilze werden ,die in normalen Jahren nicht auftreten würden.
Persöhnlich würde ich auf T.basicola tippen, den Erreger der schwarzen Wurzelfäule. Auch Psydomonas käme infrage. Die Blattschäden sind meineserachtens Wetterabhängig wie Schrotschuss/ Sprühfleckenkrankheit, die die Vitalität nur leicht einschränkt, nicht aber Wassermangel hervorruft ,mit gelben an den Blatträndern Rötlichen Punktbändern,wie von dir beschrieben.
 Wendel
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