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Querfeldein => Verwendung unserer Pflanzen in Haus und Küche => Thema gestartet von: cimicifuga am 24. März 2004, 22:04:29



Titel: Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: cimicifuga am 24. März 2004, 22:04:29
Ich habe heuer jede Menge getrocknete Apfelscheiben (und auch Birnen) geschenkt bekommen - mehr als ich so verknabbere  ;)
Frage: Kann man evtl kleingehackte Trockenobst Stückchen in einem Kuchenteig verarbeiten? Wenn ja, welche Art von Teig käme dafür in Frage?


Titel: Re:Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: Günther am 24. März 2004, 22:31:02
Behandle sie wie andere Trockenfrüchte, Rosinen, Feigen, Dörrzwetschken, udgl. Nicht zu große Stücke nehmen oder entsprechend weniger und einen etwas "feuchteren" Teig (oder vorquellen...).


Titel: Re:Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: cimicifuga am 25. März 2004, 10:14:44
Ich hatte die gewagt Idee, sie in einen rührteig-Guglhupf zugeben  ;D warte aber noch auf motivierende, aufmunternde Worte für diesen stilbruch  8)


Titel: Re:Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: ulla am 25. März 2004, 12:01:18
Ich verwende getrocknete Äpfel oder Pflaumen schon mal beim Brotbacken. Äpfel am liebsten in Weizenbrot, Pflaumen in Mischbrot (geht aber auch anders). Seeeeeehr lecker!
Liebe Grüße
Ulla


Titel: Re:Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: cimicifuga am 25. März 2004, 12:10:17
Aber wohl sehr klein gestückelt? Das könnte ich mir auch vorstellen, zumal ich seit voriger Woche auch Brotbäckerin bin  8) Ich werde es einfach ausprobieren :-*


Titel: Re:Getrocknete Äpfel im Kuchen?
Beitrag von: ulla am 25. März 2004, 12:32:31
Je nach dem. Gekauftes Trockenobst ist immer sehr weich und biegsam, mein eigenes ist lange gedörrt und dementsprechend hart. Mein eigenes schneide ich in Rosinengröße oder jage es durch den Küchenhächsler. Das geht nach vorheriger Einweichzeit besser, ist aber dann sehr fein. Am besten ausprobieren, wie es einem am besten schmeckt.

Ich habe hier Rezepte für
Apfelbrot:
Zutaten:
1 kg Mehl (Weizenvollkorn)
600-700 ml Wasser (nach Gefühl)
1 Eßl. Salz
1 P. Hefe
300 g getr. Äpfel
100 g Haselnüsse gehackt
100 g Kürbiskerne

Zubereitung:
Aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz einen Teig erstellen und gehen lassen. Übrige Zutaten unterkneten und nochmal gehen lassen. Formen und backen bei 225C° (Heißluft) 50 Minuten, nach 15 Minuten auf 175 C° herunterschalten.

Pflaumenbrot:
Zutaten:
300g Roggenmehl Typ 1150
300g Roggenvollkornschrot
200g Weizenvollkornmehl
1 Eßl. Salz
4 eßl. Pflaumenmus
200g entsteinte Trockenpflaumen
1 Teel.Trockenhefe
600ml lauwarmes Wasser
3 Eßl. Natursauerteig
200g Weizenmehl Typ 1050

Zubereitung:
Aus dem Sauerteig, dem Wasser und dem Roggenvollkornschrot einen Brei herstellen. Hefe, Salz und Pflaumenmus unterrühren. Nach und nach das restliche Mehl einarbeiten.
Den Teig über Nacht ( 12 Stunden ) an einem warmen Ort in einer luftdicht abgeschlossenen Schüssel gehen lassen.
Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche die Trockenpflaumen mit den Händen unterkneten. (Meine harten, selbstgedörrten Trockenpflaumen gebe ich vorher schon mit den anderen Zutaten in den Teig).
Den Brotteig zu einer cirka 30 cm langen Rolle formen und zwei Stunden in der gefetteten Backform aufgehen lassen. Mit Wasser betreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 225C° ( Heißluft) 50 Minuten backen, die Temperatur nach 15 Minuten auf 175 C° herunterschalten.

Viel Spaß beim backen
Ulla