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Pflanzen => Obst-Forum => Thema gestartet von: Francisco am 19. Oktober 2003, 11:32:32



Titel: Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: Francisco am 19. Oktober 2003, 11:32:32
Hallo!
Ich habe jetzt im zweiten Jahr einen sehr starken Madenbefall in meinen Quitten. Äußerlich ist nichts zu sehen, aber von innen sind sie voller Maden, schwarz und total verwebt. Für mich blieb überhaupt kein Fruchtfleisch übrig. Klima: Die Quitten stehen auf Mallorca auf einer feucht-saueren Wiese am Bach. In weitem Umkreis hat kein Nachbar Quitten. Nach dem Ernten werden alle Früchte 12 km entfernt verarbeitet. Woher kommen soviele Parasiten? Wer kennt Möglichkeiten den Parasitenbefall zu mindern (keine chemische Keule)? Ich bin gerne bereit mit den Maden zu teilen, aber sie sollten mir schon noch etwas übrig lassen.


Titel: Re:Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: Tolmiea am 19. Oktober 2003, 19:12:13
Also da fällt mir nur der Apfelwickler ein, er kann auch die Quitte befallen.

liegrü g.g.g.


Titel: Re:Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: psilostemon am 19. Oktober 2003, 19:17:01
Sieht das Schadbild dann wie Stippigkeit bei Äpfeln aus? Meine Mutter verarbeitet eben Quitten (Kürbis-Quitten-Marmelade :P ) und ärgert sich im Hintergrund über die geringe Ausbeute - alles voller brauner Punkte, nur einige wenige Früchte bleiben übrig... Ist das das selbe oder wieder was anderes? Oder etwa garkein Schädling sondern irgendein andres Problem?
VLG, Katrin


Titel: Re:Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: cimicifuga am 19. Oktober 2003, 20:55:11
OT: @psilo: Die Stippigkeit ist meines Wissens kein SChädling oder Pilz, sondern eine Mangelerscheinung. Frag mich aber bloß nicht welche  ;D ;D ;D


Titel: Re:Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: Christiane am 19. Oktober 2003, 21:42:28
soweit mir bekannt ist das Kalkmangel.

Soviele Quitten wie es dies Jahr gibt, hatte ich noch nie, dabei habe ich den Baum eigentlich der hübschen Blüten wegen angepflanzt.

LG
Christiane


Titel: Re:Madenbefall bei Quitten
Beitrag von: Francisco am 20. Oktober 2003, 20:10:03
Hallo zusammen!
Vielen Dank für Eure Antworten. Ein Mangel liegt bei meinen Pflanzen glaube ich nicht vor, da alle Früchte ausnahmslos groß, ohne Flecken, hart und prall sind. Aber leider nur von außen. Da äußerlich auch keine Löcher auszumachen sind, nehme ich an, daß die Maden durch die Blüte Einzug gehalten haben. Bei dem hiesigen Klima machen die Sträucher zwei Wachstumsschübe von jeweils etwa 50 cm im Jahr. Das Blattwerk zeigt auch keine Anzeichen von Mangel jeglicher Art. Ich habe unter anderem auch über 20 Apfelbäume auf dem selben Gelände stehen, aber diese haben nicht den selben Madenbefall, lediglich das übliche: Hin und Wider ein Loch und ein Wurm.
Stimmt: Quitten sind nicht besonders ergiebig aber das Gelee schmeckt umso besser. Übrigens sind meine Quitten roh nicht genießbar da sie viel zu hart sind (sie werden eher faul als weich)und soviel Gerbsäure enthalten, daß es einem den Mund für Stunden zusammenzieht.
MfG aus dem Süden
Frank