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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Sind Josta-Beeren gentechnisch gezüchtet worden? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sind Josta-Beeren gentechnisch gezüchtet worden?  (Gelesen 5428 mal)
Habakuk
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Jeder Tag ist ein Geschenk !


« am: 29. Juni 2003, 23:52:58 »

Josta-Beeren sind doch eine Kreuzung aus Johannisbeeren und Stachelbeeren?

Funktioniert so eine Kreuzung so ohne weiteres oder wurde da irgendwie gentechnisch
nachgeholfen?

Habakuk
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Als die Mücke zum ersten Male den Löwen brüllen hörte, da sprach sie zur Henne: "Der summt aber komisch." "Summen ist gut", fand die Henne. "Sondern?", fragte die Mücke. "Er gackert", antwortete die Henne. "Aber das tut er allerdings komisch."
aus: A.Paula/T.Fritz (Hg.): Brücken zum Fremden
Andi H.
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Andi H.
Blümchen blau...


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« Antworten #1 am: 30. Juni 2003, 22:14:11 »

Die Josta-Beere (Ribes x nidigrolaria) wurde bereits 1975 auf den Markt gebracht, da war eigentlich noch lange keine Rede von Gentechnik (besser: Genmanipulation).

Ja, solche Hybriden klappen bei nahe verwandten Pflanzensippen oft recht klaglos. Und da die Elternsippen Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum aus Mittel- und Osteuropa) und Spreizende Stachelbeere (R. divaricatum, westl. USA) der selben Gattung angehören, ist schon mal eine Voraussetzung für erfolgreiches Kreuzen gegeben.

Liebe Grüße
Andreas
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Pieter
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pieter
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« Antworten #2 am: 02. Juli 2003, 08:50:12 »

Als Ergänzung noch folgende Bemerkung: Die Josta wurde bei derEinführung mit viel Vorschußlorbeeren versehen: Fruchtgröße wie Stachelbeere und Ausbildung von Trauben wie bei der Johannisbeere, Geschmack von beiden das Beste. Nach meiner Erfahrung sind die Früchte zwar größer als schwarze Johannisbeeren, erreichen aber nicht die Größe guter Stachelbeersorten,  die Trauben enthalten nur wenige Früchte, Geschmack eigentlich weder noch. Verblüffend ist die Wüchsigkeit der Sträucher.
Fazit: In unserem Garten stehen sie nicht mehr. Gruß Pieter
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Neumaz
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Neumaz
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« Antworten #3 am: 02. Juli 2003, 10:14:54 »

Zum Essen verwenden wir die Josta auch nicht aber den Saft den wir aus den Früchten einkochen ist wirklich gut. Das hättest du mal versuchen sollen.
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ciao markus

Markus Mazanek
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Wühlmaus
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Wühlmaus
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« Antworten #4 am: 02. Juli 2003, 10:24:10 »

Ebenso die Marmelade! Und ein JoStaStreuselKuchen ist auch nicht zu verachten Lächelnd

Und mit seiner Wüchsigkeit verdeckt er hervorragend den Kompostplatz....

Wühlmaus
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Neumaz
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Neumaz
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« Antworten #5 am: 02. Juli 2003, 10:31:58 »

Stimmt, meine Mutter kocht auch Josta-Marmelade ein und die ist wirklich gut so süß-sauer Schmatz....
« Letzte Änderung: 02. Juli 2003, 10:32:13 von Neumaz » Gespeichert

ciao markus

Markus Mazanek
Breitenfurt bei Wien
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peterr
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« Antworten #6 am: 02. Juli 2003, 11:03:58 »

Josta habe ich auch gerodet. War schade um den Platz.

peterr
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Tolmiea
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Liebe ich dieses Forum???


« Antworten #7 am: 02. Juli 2003, 14:56:24 »

Wir haben noch zwei Josta, -  rein aus Faulheit

liegrü g.g.g.
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Pieter
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pieter
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« Antworten #8 am: 02. Juli 2003, 18:12:12 »

@ Neumaz und Wühlmaus: Über den Geschmack läßt sich sich erfreulicherweise nicht streiten. Aber wir haben die verschiedenen Verwendungen von Josta-Beeren probiert, roh, als Saft und auch als Gelee, aber die schwarzen Johannisbeeren und die Stachelbeeren sind einfach für uns ausdrucksvoller und schöner in allen diesen Verwendungen. Daher unser Urteil. Gruß Pieter
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Neumaz
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Neumaz
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« Antworten #9 am: 03. Juli 2003, 10:17:17 »

Hallo Pieter! Ich wollte keinesfalls über deinen (euren) Geschmack urteilen. Entschuldige falls das so auf dich gewirkt hat.  Lächelnd
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ciao markus

Markus Mazanek
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Wühlmaus
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« Antworten #10 am: 03. Juli 2003, 11:03:57 »

Es lebe die Vielfallt der Geschmäcker UND die Abwechslung  Augen rollen

Übrigens kämpfe  Schockiert  ich heute in der Küche mit der überaus reichen Ernte meiner Schwarzen Johannisbeeren, deren Geschmack, besonders in Kombination mit Himmbeeren und/oder Roten Johannisbeeren ich über ALLES schätze Lächelnd

Wühlmaus
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Christine N.
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« Antworten #11 am: 07. Juli 2003, 11:50:37 »

Eben wegen dieser Abwechslung habe ich auch die Josta-Beere. Vielleicht gibt es hier auch unterschiedliche Sorten? Meine schmeckt auch roh ganz gut. Wenn ich es abwarten kann und sie erst esse wenn sie vollreif ist, schmeckt sie gut. Aber sie platzt dann sehr schnell. Deshalb verarbeite ich sie lieber mit  in eine "Mischbeerenmarmelade". Der Strauch wächst allerdings sehr sperrig und muss immer etwas gebändigt werden.

Übrigens tragen in diesem Jahr alle Beerensträucher sehr üppig. Eine solche Ernte hatte ich schon lange nicht mehr. Besonders schön ist das bei den schwarzen Johannisbeeren und den Josta-Beeren, die beide sonst doch eher wenig angesetzt hatten. (Sogar die Himbeeren werden sehr groß und sind völlig madenfrei.)


Liebe Grüße,
Christine
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Pieter
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pieter
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« Antworten #12 am: 08. Juli 2003, 09:02:35 »

Freuen wir uns über den Beerensegen. Allerdings mischt sich bei mir in die Freude ein wenig Sorge, weil die Stämmchen Scwarze Johannisbeere erst 2001 gepflanzt wurden und sich jetzt  unter der Last der Beeren nach unten biegen. Wenn dann noch Regen fällt, gibt es Bruch. Ernten kann ich noch nicht, die Beeren sind noch nicht reif bei uns. Gruß Pieter
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PP
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« Antworten #13 am: 08. Juli 2003, 09:25:54 »


Zu Josta noch eine kleine Beobachtung:

Wir haben seit Jahren einen wild wuchernden Jostabusch der aber nur
recht wenig Beeren angesetzt hat.  

Stecklinge vom genau dieser Pflanze an einem anderen Platz einige
Kilometer entfernt haben dieses Jahr recht gut getragen.
Die besser tragenden Pflanzen stehen auf Lehmboden im Halbschatten.
während die "Mutter- Pflanze" auf eher humosem Boden mehr sonnig steht.  
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Christine N.
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« Antworten #14 am: 08. Juli 2003, 20:37:21 »

@Pieter,

Du könntest Dir eine einfache Konstruktion bauen, die ich bei meinem Stachelbeerbäumchen gemacht habe. Ich kann leider nicht gut gegenständlich zeichnen, deshalb hier eine wörtliche Bauanleitung:

Die Konstruktion muss bis in die Krone hinein passen, also ca. 1 m hoch oder höher, je nach Stamm. 3 - 4 Latten, die um den Stamm herum mit ca. 30 - 50 cm Abstand in den Boden gesteckt werden. Oben werden diese Stäbe mit Querlatten verbunden. Einfaches Holz - unbehandelt - reicht, ich habe Dachlatten genommen. Sofern nötig können noch sternförmig Latten aufgenagelt werden, so dass die Zweige überall gut aufliegen.

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe.


Viel Erfolg,
Christine
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