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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Eiablage am Apfelbaum 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Eiablage am Apfelbaum  (Gelesen 7767 mal)
Gartenwicht
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Gartenwicht

« am: 03. Juni 2003, 21:50:57 »

Hallo
Um was für Eiablagen, kann es sich an diesem Apfelbaum handeln.



Diese Nester hat er an mehreren Stellen.

Ulrich der Gartenwicht
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Baumfex
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« Antworten #1 am: 03. Juni 2003, 22:08:11 »

Sieht mir eher nach Blutlaus (Eriosoma lanigerum) aus als nach Eiern. Entsteht beim Zerdrücken roter Saft??

LG
Baumfex
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Aliquid amplius invenies in silvis quam in libris.
Ligna et lapides docebunt te, quod a magistris audire non possis.
Hans
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« Antworten #2 am: 03. Juni 2003, 22:28:37 »

Hallo Ulrich,

Eiablagen sind das wahrscheinlich nicht.
Laut Foto und Jahreszeit könnte es die Blutlaus sein. Hast du schon einmal vorsichtig das weisse Gewebe zerdrückt?

Schöne Grüße
Hans
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Hans
Gast
« Antworten #3 am: 03. Juni 2003, 22:35:22 »

Huch, Baumfex!
War wohl eine Beitragsüberschneidung!  Smiley
Da fällt mir noch ein - zum "Hochstamm" wollte ich ja noch was schreiben ...

Servus
Hans
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Gartenwicht
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Gartenwicht

« Antworten #4 am: 03. Juni 2003, 23:42:05 »

Das ging ja flott. Lächelnd
Danke Baumfex und Hans.
Wenn es morgen nicht so Gewittert wie jetzt gerade, gehe ich schnell mal drücken.

Ulrich
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Gartenwicht
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Gartenwicht

« Antworten #5 am: 04. Juni 2003, 10:01:40 »

Hi Ihr zwei,
ich war vorhin mal drücken. Sie sahen durch das Gewitter etwas Lädiert aus. Am hellen Tuch zeigten sich zumindest bräunliche Flecken.
Das mit der Eiablage bezog sich auf die kleinen fast glasklaren Kügelchen ( 1-2 mm ).

Ich werde die Sache weiter im Auge behalten.

Ulrich der Gartenwicht
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Baumfex
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« Antworten #6 am: 04. Juni 2003, 15:16:23 »

Ob blond, ob braun, ... Grinsend
Sind bestimmt Blutläuse, ist nicht weiter tragisch, solang sich der Befall in Grenzen hält. Allerdings kann am Zweig auch sogenannter Blutlauskrebs entstehen.

LG
Baumfex
« Letzte Änderung: 04. Juni 2003, 15:26:20 von Baumfex » Gespeichert

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Hermann Hops
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« Antworten #7 am: 05. Juni 2003, 16:12:32 »

Blutlauskrebs ..... Huch

Baumfax kannst du mir den erklären Krebs näher erklären???
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« Antworten #8 am: 05. Juni 2003, 16:41:00 »

Hallo Hermann,
hab nochmal nachgeschaut, der Blutlauskrebs ist eine krankhafte Wucherung des Holzes durch die Saugtätigkeit der Läuse, also wohl in gewisser Weise mit Gallen vergleichbar Huch

Gruß
Baumfex
« Letzte Änderung: 05. Juni 2003, 16:54:57 von Baumfex » Gespeichert

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Gartenwicht
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Gartenwicht

« Antworten #9 am: 05. Juni 2003, 17:02:41 »

Sorry Baumfex nicht Baumfax....tztz denke schon technisch...hihi
Ich bin zwar nicht Baumfex aber schicke Dir auch kein Fax.
Ich habe mich schon schlau gemacht.

Ups, nur lesen wenn mehr Wissen benötigt wird. Ist etwas länger geworden.

Habe den Text wieder gelöscht. Wenn mehr Infos über den Obstbaumkrebs, dann Infos von Dr. Hans-Peter Plate

 http://www.gartenfreunde.de/archiv/Obstbaumkrebs.shtml
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Gartenwicht
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Gartenwicht

« Antworten #10 am: 05. Juni 2003, 17:15:41 »

Wichtige Info zum Thema

Zitat
Nützliche Helfer bekämpfen Blutläuse

Apfelbäume werden gerne von Blutläusen (Eriosoma lanigerum) befallen. Die ca. zwei Millimeter langen, braun-rot gefärbten erwachsenen Tiere sind mit einer weißen, watteartigen Wachsschicht überzogen. Wenn man sie zerdrückt, läuft ein blutroter Saft aus, daher der Name Blutläuse.

Ihre Larven überwintern im Wurzelbereich der Apfelbäume und in der rissigen Rinde. Die Tiere saugen am Gewebe der Bäume, wobei Wucherungen entstehen, die man Blutlaus-Krebs nennt. Junge Bäume werden dadurch stark in ihrer Entwicklung gehemmt. Zusätzlich kann es an den Wucherungen zu pilzlichen Erkrankungen kommen.

Eine wirkungsvolle Bekämpfung ist durch frühzeitiges Abbürsten der Stämme und Äste und sorgfältiges Ausschneiden und Verschließen der Wunden möglich. Ein natürlicher Feind der Blutläuse ist die Blutzehrlaus (Aphelinus mali), die ihre Eier in den Läusen ablegt. Die sich entwickelnde Larve zerstört die Läuse. Ein Befall mit Blutzehrläusen ist daran zu erkennen, daß die Blutläuse dunkel verfärbt sind und keine Wachsschicht mehr bilden.

Auch Ohrwürmer und Marienkäfer gehen auf Blutlausjagd. Deshalb ist vor jeder chemischen Pflanzenschutzmaßnahme genau zu prüfen, ob nicht schon oben genannte „nützliche Helfer“ am Werk sind.

Ich habe beobachtet, das sich etliche Ohrenkneifer/Würmer sich im Apfelbaum aufhalten.  Smiley
Werde zusätzlich noch ein Ohrenkneiferquartier im Baum anbringen. So können wir der Natur den großen Teil sich selbst überlassen.
Die großen Gelege, werde ich mit einem Tuch abreiben.

Ulrich der Gartenwicht


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Baumfex
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« Antworten #11 am: 05. Juni 2003, 20:50:58 »

Bleibt also noch die Frage nach den Eiern. Muß wohl doch ein "Kuckkuck" gewesen sein Zwinkernd
Obstbaumkrebs und Blutlauskrebs sind also nicht das selbe, wußte ich auch nicht (ist aber eigentlich logisch, sonst würd es ja nicht anders heißen Augen rollen)
Übrigens ist ein wichtiger Feind der Blutlaus die Blutlauszehrwespe (Aphelinus mali), eine Schlupfwespe, die die Blutlaus parasitiert, indem sie ihre Eier in die lebende Blutlaus legt. Es ist also gut immer genügend Nahrungsangebot bereitzuhalten Zwinkernd

LG
Baumfex
« Letzte Änderung: 05. Juni 2003, 20:51:55 von Baumfex » Gespeichert

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Gartenwicht

« Antworten #12 am: 05. Juni 2003, 21:37:31 »

Hi Baumfex
schaue doch mal in meiner Galerie. Habe ein neues Bild hochgeladen mit einen Ausschnitt mit den kleinen Kügelchen (im Kreis!).

Ulrich


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« Antworten #13 am: 05. Juni 2003, 22:07:12 »

Kenn mich da leider nicht aus, gehe aber mal davon aus, daß es keine Blutlauseier sind. Kannst ja mal schaun, was dabei rauskommt Zwinkernd
Evtl. sind die Eier von Schwebefliegen, die ihre Eier einzeln in Läusekolonien legen und deren Larven auch Blutläuse verzehren???ß

LG
Baumfex
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